Wieviele Mahlzeiten am Tag?

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Die Deutsche Gesellschaft vor Ernährung hat es vor einigen Jahren postuliert: Man sollte 5 x am Tag essen bzw. jeweils 5 Portionen Obst und/oder Gemüse zu sich nehmen.

Die Meinung, daß immer mal fasten sehr gut tun kann, gibt es parallel dazu auch schon seit langem. Der Begriff "dinner cancelling" gehört hierhin.

Hier noch mehr zu der Ansicht, daß größere Pausen zwischen den Mahlzeiten gut tun können :
Readers Edition Lange Essenspausen halten gesund. Foxa2-Forschung widerlegt DGE.

Gruss,
Uta
 
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Eine andere Form ist die Warrior Diet (Krieger-Ernährung), bei der den ganzen Tag gefastet wird (oder nur sehr wenig gegessen) und dann am Abend eine Riesenmahlzeit genommen wird.
WarriorDiet - Home

Ich bin noch am Experimentieren, was für mich am besten ist, vielleicht ist das auch für jeden Menschen unterschiedlich. Wichtiger als wie oft und wann ist aber sicher was und wieviel ;)
 
Hallo,ich würde gerne die Warrior Milk ausprobieren,
habe aber leider nicht wirklich den Durchblick beim bestellen und außerdem keine Kreditcard :traurig:
Kennt jemand von euch eine Bezugsadresse im Euroland oder bestellt für mich was mit ???? :)
LG MS
 
Ich kenne einige Leute (Sportler), die sehr gute persönliche Erfahrungen mit der Warrior Diet gemacht haben. Man muss aber herausfinden, ob das zu einem passt.

Ich esse in etwa auch so; faste vormittags, fange fast immer erst mittags oder am frühen Nachmittag an zu essen, esse dann aber auch manchmal noch um 22 oder 23 Uhr...

Von der Anzahl halte ich 2 - 3 Mahlzeiten für ideal. In den Links steht es sicherlich drin; die Verdauung der vorigen Mahlzeit sollte abgeschlossen sein, bevor man neues "nachwirft". Das kann je nach Art und Menge der Nahrung bis zu 6 Std. dauern.
 
Hallo Uta,

Die Deutsche Gesellschaft vor Ernährung hat es vor einigen Jahren postuliert: Man sollte 5 x am Tag essen bzw. jeweils 5 Portionen Obst und/oder Gemüse zu sich nehmen.

Die Deutsche Gesellschaft für Fehlernährung war schon immer gut darin, seltsame Ernährungsideen zu verbreiten... ;)

Die Idee dahinter war ja, den Blutzuckerspiegel nicht zu niedrig absinken zu lassen und Übergewicht zu vermeiden. Das funktioniert nur nicht, weil die Ursachen nicht darin liegen, daß wir zuwenig Mahlzeiten am Tag zu uns nehmen. Dennoch ist die Empfehlung, mehr Obst und Gemüse zu essen, natürlich lobenswert - wenn auch meist unnütz, weil nicht dazu gesagt wird in welcher Form es gegessen werden soll. Wer fünfmal am Tag fertigen Obstsalat aus der Büchse futtert, erfüllt zwar die Vorgaben, wird sich aber sehr bald über diverse Beschwerden wundern...

Wir sollten uns dabei an der Natur orientieren: Jedes Lebewesen auf der Erde frißt dann, wenn es Hunger hat. So sollte es der Mensch eigentlich auch halten und das würde auch problemlos funktionieren, wenn unsere heutige Nahrung nicht so überaus minderwertig und vitalstoffarm wäre, daß man schon kurz nach dem Essen wieder Hunger hat. Ernährt man sich aber von möglichst naturbelassenen Lebensmitteln, dann reguliert sich die Nahrungsaufnahme automatisch auf 2-3 Mahlzeiten am Tag. Eher zwei, aber die gesellschaftlichen Gewohnheiten mit Frühstück, Mittag- und Abendessen führen dann doch meist zu drei Mahlzeiten.

Generell sind Pausen zwischen den Mahlzeiten von der Natur vorgesehen und auch notwendig. Für Übergewichtige sind sie sogar Pflicht, weil der Organismus sonst nicht die Fettzellen leert.

Die Meinung, daß immer mal fasten sehr gut tun kann, gibt es parallel dazu auch schon seit langem. Der Begriff "dinner cancelling" gehört hierhin.

Eigentlich nicht und zwar weil "nix essen" nicht das gleiche wie "fasten" ist. Fasten ist die freiwillige Nahrungsenthaltung über längere Zeit.

"Dinner cancelling" oder auch "Breakfast cancelling" verschieben lediglich die Nahrungsaufnahme auf eine andere Zeit. Man ißt später, dafür dann eben mehr, weil der Organismus sich das holt, was er benötigt. Beim Dinner cancelling versucht man das ja zu unterbinden, frei nach dem Motto "Wenn ich schlafe, merke ich den Hunger nicht". Der Organismus geht dabei aber nicht auf den Hungerstoffwechsel über (das dauert zwei, drei Tage) und die positiven Effekte des Fastens fehlen dabei auch völlig.

Fasten kann in der Tat sehr gut tun (und ist auch bei vielen Krankheiten sinnvoll), aber dann sollte man es richtig machen. Kurzzeitige Diäten oder mal ein Essen ausfallen lassen, haben nichts mit Fasten zu tun.
 

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