Ernährung macht krank?

13.02.09 20:40 #1
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Ernährung macht krank?
Weiblich Susanne1001
Hallo Barbara,

wenn Giftstoffe im Körper als Ursache für deine Probleme wegfallen, können neben einer Fehlernährung noch Belastungen aus der Umwelt bzw. "Erbschaften" von deinen Eltern verantwortlich sein.

Du vermutest, dass deine Probleme von Butter herrühren könnten. Kann natürlich sein, Butter ist kein natürliches Lebensmittel, allerdings ist Margarine noch schlimmer. Den Tausch würde ich lieber sein lassen. Isst du die Butter denn pur, du hast geschrieben, dass du Kohlenhydrate weggelassen hast?

Gruß
Susanne

Ernährung macht krank?

Barbara 1 ist offline
Beiträge: 47
Seit: 07.11.08
Hallo Susanne,
nein natürlich nicht. Ich habe sie zum braten genommen. Für Ei, Weisskohl etc. oder kann es vielleicht die Umstellung der Ernährung sein??
Habe nur bedenken, dass es mit dem Darm schlimmer wird und ich wieder Cortison nehmen muss.
Gruß Barbara

Ernährung macht krank?

Ruedi ist offline
Beiträge: 3.453
Seit: 15.06.08
Nimm doch Sonnenblumen oel. und denke an die Margarinezeit vor etwa 30-40 Jahren wo sie als das beste angeboten wurde. Dank diesem Dreck habe heute viele so Alzheimerähnliche Symtome.
Vergiss die Margarine, so wie Dir die Susanne es schreibt.

Susanne, wenn Du dabei natürlich auch noch Knurrst, dann ist es Zeit zu verschwinden.

Gruss Ruedi

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Querkopf ist offline
Beiträge: 42
Seit: 28.09.09
Da wundere ich mich doch, dass Butter ein unnatürliches Lebensmittel sein soll. Man nehme genügend nicht homogenisierte Milch, schöpfe den Rahm ab und schlage diesen bis Butter und Buttermilch entstehen.

Natürlich ist davon auszugehen, dass dies in den Lebensmittelbetrieben unter strengsten hygienischen Bedingungen stattfindet und irgendwo in der Kette noch ein Pasteurisieren stattfindet.

Es ist jedem freigestellt selber eine Kuh in den Vorgarten zu stellen, aber ich nehme doch an, dass dies nur die wenigsten tun. Da und dort ist zwar tatsächlich noch Rohmilch erhältlich und einzelne Käsesorten werden aus Rohmilch hergestellt, aber sonst müssen wir uns mit pasteurisierten Milchprodukten begnügen. Ob nun pasteurisierte Milch oder Butter ist von daher kaum ein Unterschied.

Bei hochereitzter/uperisierter/sterilisierter Milch sind hingegen durch die grössere Hitze Eiweisse denaturiert worden, was leicht zu schmecken und zu riechen ist. Diese Milch trinke ich nur wenn absolut keine pasteurisierte Milch erhältlich ist, was kürzlich in Südfrankreich der Fall war.

Margarine entsteht auf alle Fälle durch kompliziertere Herstellungverfahren und unter beteiligung von absichtlich chemisch veränderter Fette (gehärtete Fette). Kaloriern spart man damit nicht unbedingt und die in der Butter natürlich vorhandenen (fettlöslichen) Vitamine werden den Margarinen i.d.R. auch nicht zugesetzt. Soll die Margarine zum Kochen verwendet werden, muss sich die Margarine auch dafür eignen, was nicht selbstverständlich ist.

Darauf lasse ich mich nicht ein. Die Butter nehme ich aufs Brot und zum Dünsten von Gemüse und zum Braten nehme ich Olivenöl. Ich habe auch ein Sortiment an Würzölen, die ich in kleinen Mengen unter fertig gekochte Speisen mische um das Aroma abzurunden. Diese hochwertigen Würzöle würden sich natürlich auch für Salat eignen.

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ulfpohl ist offline
Beiträge: 280
Seit: 12.12.08
Hej,Harry! Wir sind uns einig.
Ich kann Dir verraten dass ich z.Zt damit beschäftigt bin einen Kursus auszuarbeiten der den ganzen Komplex behandeln soll sowohl aus Hinsicht der Forschung wie auch erfahrenheitsmässig.Der soll heissen (uebersetzt also): Zusammenhang zwischen natuerlicher ketogener Kost und natuerlicher Gesundheit einerseits und Zusammenhang zwischen unnatuerlicher abendländiger Kost und Krankheiten andererseits.Mal sehen ob ich das hinkriege.Der hiesige Rentnerverein hat mich darum gebeten.
Wissenschaftliches gibt es haufenweise im Internet und neuen Buechern und ich habe jetzt auch eine klare Auffassung wie Alles zusammenhängt.Mit den ueblichen Ärzten kann ich deshalb nicht mehr.Die haben keine Ausbildung betr.Kranheitsursachen und deswegen auch keine Ahnung.Symptomebekämfung ist eben nicht so sinnvoll.Da muessen die Biologen ran.Die wissen mehr davon.
LG Ulf

Geändert von ulfpohl (07.10.09 um 12:59 Uhr)

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ulfpohl ist offline
Beiträge: 280
Seit: 12.12.08
Hallo,Barbara.
Von welcher Art Ernährung sprichst Du und was ist Cu?
Da ich mit LCHF sehr vertraut bin habe ich da ein "Forschungsintresse" um zu erfahren wann und bei wem das nicht funktioniert.
Erzähl mir mal!
LG Ulf

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ulfpohl ist offline
Beiträge: 280
Seit: 12.12.08
Hallo,Querkopf.
Vergiss alle Margarinsorten.Die sind alle in hohem Grade gesundheitsgefährlich.
Butter,möglichst unbehandelt (nicht aufzubringen) ist ok! Echte Sahne auch.Mehr ungesättigte Öle sind NICHT ok da sie die schon ohnehin alarmierende Fettsäurenunbalance noch mehr verschlechtern.(Omega3/6)
Gruss Ulf

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ulfpohl ist offline
Beiträge: 280
Seit: 12.12.08
Hallo,Nobix!
Hast Du mal Dr Weston A.Price Erfahrungsberichte studiert? Gibt es offensichtlich auch in Buchform (ausserdem im Internet).Wenn er unbekannt ist:Amerikanischer Zahnarzt der zwischen 1932 und 1938 mindestens 14 urspruengliche Kulturen in aller Welt besuchte.
Der Grund war zu erfahren wie urspruenglische Kost mit der Gesundheit zusammenhängt.
Es gibt auch viel andere antropologische Forschung ähnlicher Art wie z.B. Vilhjalmur Stefansons Forschung ab 1906 in der Arktis (Nordamerika). Am Ende waren sie alle einig darueber dass wir uns hier im s.g. "Abendland" vollkommen falsch ernähren.Grundsächlig passt uns der Ackerbau nicht und wir haben zu wenig vollwertige Nahrung von vor allem tierischer Herkunft.Nahrungsmittel auss dem Meer sind am besten.Ich meine man braucht die aus artfremder Ernährung entstandenen Probleme nicht so kompliziert angreifen,wenn ueberhaupt.Die Natur hat uns ihre Lösungen schon offenbart und man soll mal dort nachsehen statt Fehler zu analysieren und reparieren zu suchen. Biologen können uns da helfen,Ärzte nicht.
Sind wir uns einig?
Bin jetzt wieder zurueck aus der "Wildnis" im Schärengarten und erhoffe weiterhin konstruktive Diskussionen.
Gruss Ulf

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Querkopf ist offline
Beiträge: 42
Seit: 28.09.09
Warum auch Margarine verwenden, wenn es die Natur uns mit der Butter so leicht macht?
Andererseits, wenn ich sehe, was man alles essen soll oder nicht soll, verhedert man sich einerseits in Widersprüchen und andererseits gibt es dann nichts Unbedenkliches mehr.
Gleichzeitig mehr Meer-Fisch zu essen und weniger Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen geht nun mal nicht.

"Alles ist Gift und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist", erkannte schon Paracelsus.

Eine Tasse Salz ist genauso tödlich, wie ein See in dem man ertrinkt. Fünf Bittermandeln bringen einen Erwachsenen nicht um, wohl aber ein Kleinkind.

Auch hat man herausgefunden, dass die ertragene/benötigte Menge je nach genetischer Herkunft eines Menschen ganz unterschiedlich sein kann und dass auch innerhalb einer Gruppe bedeutende Unterschiede bestehen können.

Es ist also damit zu rechnen, dass jene Europäer mit 10000 Jahren Geschichte des Ackerbaus und Sesshaftigkeit eine andere optimale Zusammensetzung der Ernährung haben als Völker, die erst seit wenigen Jahrhunderten sesshaft sind. Es erstaunt mich daher nicht, dass es in Afrika relativ mehr Leute mit Laktoseintoleranz gibt als in Europa.

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Weiblich Susanne1001
Hallo zusammen,

Ulf schreibt:
Die Natur hat uns ihre Lösungen schon offenbart und man soll mal dort nachsehen statt Fehler zu analysieren und reparieren zu suchen. Biologen können uns da helfen,Ärzte nicht.
Da kann ich ihm als Diplom-Biologin nur zustimmen.

Vor fast 20 Jahren kam bei mir die Frage auf, warum in aller Welt vor allem der Mensch, die sogenannte Krone der Schöpfung, unter einer Vielzahl von Krankheiten leidet, die er zudem noch nicht einmal selbst kurieren kann, eine Fähigkeit, die Tiere durchaus besitzen.

Mir fiel auf, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, dass seine Nahrung kocht und ich war bereit, am eigenen Leibe auszuprobieren, was eine Ernährung mit rohen Lebensmitteln bewirken kann. Anfangs aus ideologischen Gründen vegan, heute ohne Einschränkungen.

Da es mir mit der rohen Ernährung gut, bzw. immer besser geht, werde ich auch weiter experimentieren. Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesen Experimenten werden mittlerweile im Rohkost-Wiki www.rohkostwiki.de veröffentlicht.

Was ich schade finde ist, dass immer noch so wenig Menschen den Mut haben, diesen Weg zu gehen. Was hat man schon zu verlieren, wenn man ausprobiert, sich so zu ernähren wie es alle anderen Lebewesen auch machen, nämlich roh?

Gruß
Susanne

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