Was braucht der Mensch denn wirklich?

04.08.05 21:01 #1
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Was braucht der Mensch denn wirklich?

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Anna
Der Glutathion-S-Transferase M1 Mangel zeigt auch an, dass Du nicht richtig entgiftet. Anders gesagt, Deine Quecksilberbelastung kommt weil Du nicht selber entgiften kannst.
Du hast gesagt, dass Du entgiftet hast. Hast Du mal einen Provokationstest (zb mittels DMSA und Urin) gemacht, um festzustellen, wei hoch Deine Belastung an Hg noch ist?

Wegen der Ernährung: Fischöl (unbelastetes) ist gut, fettarm ansonsten auch.
Empfehle Dir ansonsten neben gesunder Kost (Gemüse und Früchte) eine proteinreiche Kost, dh aber nicht, dass Du völlig auf Kohlenhydrathe verzichten musst. zB zum Fleisch (Protein) nimmst Du viel Gemüse und nur wenig Stärke (Kartoffeln, Nudeln, Reis, Mais, Brot) zu Dir. Zwischen- verpflegung zB Früchte
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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wikinger ist offline
Beiträge: 326
Seit: 28.04.04
Hi Anna!

Sorry für die verspätete Antwort! Deine Frage an mich ist ja dankenswerterweise schon von Uta beantwortet worden. Ich kann Uta nur zustimmen - ich halte Fischöl für eine sehr gute Sache. Jetzt im Winter nehme ich Lebertran, der noch zusätzlich den durch die verminderte Sonneneinstrahlung erhöhten Vitamin-D-Bedarf deckt.

LG
wikinger

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Wissen ist Macht ist offline
Beiträge: 990
Seit: 25.05.06
Ich möchte zur Diskussion (ist ja schon älter) anbringen, daß ja gerade durch Giftstoffe mehr Nährstoffe gebraucht werden, und Eiweiß eine sehr-wichtige Rolle für die Fähigkeit zu Entgiften spielt.

Es ist auch immens wichtig, die allumfassende Richtigkeit von Internetseiten kritsch zu prüfen.
Es ist "unverantwortlich" zu schreiben, Folsäure wäre schlecht, da Rheumakranke Folsäureantagonisten bekommen. (So wie die Therapie von Halsschmerzen mit "Salzsäure", alter Witz von meinem Mann, nicht ernst nehmen). Die Argumente mit "natürlicher" Ernährung sind nicht immer gut. Meine Ansicht-dazu wäre die Bio-Urernährung, und dann sind immer noch Belastungen durch die Umwelt schlecht komplett ganz zu kompensieren.

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Blaupunkt ist offline
Gesperrt
Beiträge: 291
Seit: 13.08.10
Wissen ist Macht ... aber durch Macht erlangt man noch lange kein Wissen

Ich glaube es gibt nicht "den Menschen". Jeder ist eine individuelle Zusammenstellung.

Manche Menschen werden mit extrem schlechten Lebensbedingungen fertig; andere vertragen nicht mal das Geringste ...

Es wird wohl noch mind. paar Jahrzehnte dauern, bis das "biologische System" Mensch ausreichend "entschlüsselt" ist, um die Frage nach dem was er speziell und spezifisch braucht, sinnvoll beantworten zu können.

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tellerrand ist offline
Beiträge: 712
Seit: 10.11.10
Ich habe mich mein ganzes Leben mit Kohlenhydraten so vollgestopft und dacht das es gesund wäre.
Körperlich und psychisch ging es mit mir stark bergab, bishin zu Angstzuständen und Depression. Seit ein paar Wochen esse ich fast keine Kohlenhydrate mehr aus Getreide (auch kein Vollkorn). Ich bin viel ruhiger geworden und meine Müdigkeit wird von Tag zu Tag weniger. Man kann so gut ohne Kohlenhydrate und Zucker Essen und Leben. Aber es ist eine Sucht wie das Rauchen. Wenn man einmal runter ist, will man es nicht mehr. Gibt genug gesunden Ersatz. Genauso Milch, lass ich komplett weg. Alpro Soja ungesüsst find ich sehr gut. Gibt übrigends auch Sojaflocken für Müsli von Alnatura. Mit frischen Obst schmeckt das ganz gut! Ansonsten nen paar Eier morgens. Der Körper braucht mehr Eiweiss als Kohlenhydrate (meine Meinung und bisher antwortet mir mein Körper mit: Du hast recht)

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Gaby ist offline
Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Hallo Tellerrand

Genau, es ist nicht für jeden gesund, was als gesund propagiert wird.
Da schwirrt so viel Unsinn im Äther herum.
Einen Menschen kann man nicht auf eine Formel komprimieren, Menschen sind Individuen, jeder ist anders, jeder sieht anders aus, fühlt anders, funktioniert anders.
So funktioniert auch die Verdauung bei jedem anders.
Eine Überlegung wert: Metabolic balance.
Ist jedem anzuraten, der sich nicht selber mit dem Pendeln vertraut gemacht hat.
Es existieren für uns aber noch viele Möglichkeiten, die für uns richtigen Lebensmittel herauszufinden. Einfach einmal ein Pendel über das halten, was man so täglich zu sich nimmt.
Es gibt für jeden Menschen Nahrungsmittel, die ihm Energie liefern und sich nicht auf den Hüften ablagern, aber leider auch die, die ihm Energie rauben und sich im Fettgewebe wiederfinden.
Auch die Blutgruppendiät ist da sehr hilfreich.

Wen es interessiert, der sollte einfach einmal googlen
LG
Gaby

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osto ist offline
Beiträge: 10
Seit: 14.04.11
Hallo zusammen,
muß mich hier mal Kundtun;Leide seit 31Monaten an einer schweren Osteoporose,nehme seit Okt.2009 das Alendron70mg 1x wöchentlich.Habe die Enährung voll umgestellt,keine Dauerwurstwaren,kein Schweinefleich,selten Rindfleisch,dafür Putenpfleisch vorwiegend Oberkeule,Kaninchen und Fisch;Meerwasser- Lachsforelle Herring,Kartoffeln und viel Gemüse,Brocolie,Knollenfenchel,Möhren,Grünkohl,Pil ze Zuchtschampions,desweiteren ab 18 Uhr keine Kohlenhydrate,dafür meistens nur einen gemischten Salat,mit gutem Dressing,gehakten Nüssen,auch mit gewürfelten Schafskäse,und mit gekochten Bohnen,Mungbohältnisnen,weiße Bohnen,Linsen sowie etwas Putenfleisch oder manchmal au Stremellachs.Morgen Roggentoastbrötchen mit selber gefertigten Kräuterquark(20% Quark,mit fein gehackten frischen Lauchzwiebeln,hin und wieder eine große Knoblauchzehe feingehackt hinzu oder rote Zwiebel dann fein gewiegte Petersilie und dieses auf 300g
Dieses aber alles im ausgewogenem Verhälnismit 1,1/2Eßlöffel Leinöl durchgemengt b.w.aufgeschlagen.
Mache täglich meinen Sport seit 2009 nach dem Aufstehen angefangen mit 15 Liegestütze (jetzt 50-60 je nach befinden)40-50 Kniebeugen(jetzt 100)und 100x kräftig auf der stelle Laufen.Desweiteren fast täglich 4-5km schnelles gehen,Fahradfahren und bewirtschafte einen kleingarten.
So und als Resultat trotz meiner Bemühungen wurden mehre Wirbeleinbrüche Febr.2011 festgestellt.War im März in der Hamburger UKE Spezialambulanz für Osteoporose zur Untersuchung.Sollte sofort die Calcium D3 Brausetablette1000mg/880I.E. und auch die Alendron absetzen,Begründung hat nicht keine Wirbeleinbrüche verhindert.
Eine genau Befundung findet erst nächste Woche statt,da mein behandelder Orthopäde nur an 2 Tagen die Patienten behandelt,sonst in der Klinnik tätig ist.

Geändert von osto (17.04.11 um 11:55 Uhr)

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julisa ist offline
Beiträge: 1.800
Seit: 20.03.09
Hallo Osto,

jegliche Erkrankung, besonders im Alter hat damit zu tun wie die Jahrzehnte davor gelebt wurde und natürlich auch die angeborene Konstitution.

Wenn Du seit 2,5 Jahren weißt, dass Du Osteoporose hast und daher Deine Lebensweise komplett umgestellt hast, ist das zwar lobenswert, aber kann so schnell die Jahrzehnte vorher nicht ausbügeln.

Daher könnte es durchaus sein, hättest Du nichts geändert, sähe es jetzt noch schlimmer aus. Man weiß es nicht.

Dieses schulmedizinische Mittel würde ich persönlich weglassen. Wenn da so speziell in das Knochenwachstum eingegriffen wird, hätte ich kein gutes Gefühl. Und wenn das sogar nun von den Ärzten empfohlen wird, umso besser.

Calcium und Vit D als Brausetablette finde ich nicht gut, weil da 1.Süßstoff drin ist, meist Aspartam. Zudem 2. zuviel Calcium (gar kein Magnesium) und 3. zu wenig Vit D.

Um einen Mangel an Vit D auszugleichen werden täglich 2000 bis 4000 I.E. empfohlen. Übrigens ist es sehr wichtig jeden Tag an die Sonne zu gehen ohne Sonnenschutz.

Lass unbedingt Dein Blut auf Vitamin D3 testen: wichtig Speicher 25-OH testen lassen, nicht Vit D. Dann weißt Du wirklich, ob die Tabletten bisher etwas gebracht haben.

Nach einer Faustregel für niedrige Blutwerte braucht man mindestens 100 IE, um den Vitamin D-Blutspiegel um 1 ng/ml anzuheben. Demnach benötigt man also täglich mindestens 1.000 IE, um den Vitamin D-Blutspiegel um 10 ng/ml anzuheben. Im Winter (das sind aus Vitamin D Sicht in Mitteleuropa praktisch alle Monate außer Juli und August) sind tägliche Dosierungen von 2.000-6.000 IE notwendig, um den Vitamin D-Blutspiegel auf den Sollwert von 40-60 ng/ml anzuheben und diesen Wert auch zu sichern.
Vitamin D-Mangel feststellen und beheben | Vitamin D-Mangel Symptome | vit-d.info

"Den meisten Osteoporose Patienten fehlt es weniger an Kalzium, sondern vielmehr an Magnesium, Vitamin D und K, deren Mangel die Kalziumverfügbarkeit begrenzt. Es bringt in diesen Fällen nichts, diei Kalziumzufuhr mittels Präparaten zu erhöhen. Das Kalzium wird ungenutzt wieder über den Darm ausgeschieden. Kalziumpräparate sind bestenfalls nutzlos."
Zitat aus folgendem Buch:
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...n-inhalte.html

Du findest zu dieser Thematik viel hier im Forum:
http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...nt-jemand.html

http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...magnesium.html

Insgesamt habe ich das Gefühl, dass Du wirklich viel tust, damit Dein Körper sich regenerieren kann.

VG
julisa

Geändert von julisa (19.04.11 um 11:18 Uhr)

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felix78 ist offline
Beiträge: 122
Seit: 09.03.11
Als Radler und Kleingartenbetreiber wirst wohl kaum zuwenig Sonne haben.
Auch deine Ernährung scheint nun nicht das Problem zu sein. Auch wenn beides sicher hilft. Müsstest abklären ob die Sonne/Luft überhaupt einen Einfluss auf diese Vitamine hat.
Ich verstehe einmal mehr nicht wofür brauchts einen Doktor der sagt: "nehmen sie ne VitD Tablette" . Da kommt wohl jeder selber drauf oder nicht???

Ausm Wiki unter Ursachen - auch wenn ich keine Ahnung von den Knochen hab - siehste wie viele verschiede Ursachen das Problem haben kann!
Auch wenn ich denke du weisst das alles schon, scheinbar der Doc nicht!


"Die Knochenmasse nimmt etwa in den ersten 30 Lebensjahren zu (in der Jugend wird Knochen aufgebaut), erreicht dann einen Höhepunkt und fällt in den späteren Lebensjahren langsam wieder ab. Die Osteoporose entsteht meist aus einer unzureichenden Knochenbildung in jungen Jahren und/oder einem beschleunigten Abbau in späterer Zeit. Ursachen dafür können sein:

Primäre Osteoporose (95%):

idiopathische Osteoporose junger Menschen
Postmenopausale Osteoporose (Typ I-Osteoporose)
Senile Osteoporose (Typ II-Osteoporose)
Sekundäre Osteoporose (5%):

Hormonell: Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom), Hypogonadismus, Hyperparathyreoidismus, Hyperthyreose
Gastroenterologische Ursachen: Malnutrition, Anorexie (Magersucht), Malabsorption, renale Osteopathie
Immobilisation (eingeschränkte Bewegung)
Medikamentös [1]:
Langzeittherapie mit Kortikosteroiden (Cortisol), wirkt wie ein Cushing-Syndrom.
Langzeittherapie mit Heparin (zur Hemmung der Blutgerinnung)
Vitamin-K-Antagonisten als Antikoagulanzien wie Marcoumar vermindern die Knochendichte, da Vitamin K für die Reifung der Knochenmatrix notwendig ist. Hingegen gibt es keinen Hinweis, dass die Einnahme von Vitamin K einen Effekt auf die Knochendichte oder das Frakturrisiko hat[2] .
Magensäure blockierende Medikamente [3]
Hochdosierte Therapie mit Schilddrüsenhormonen, vermindert die Knochendichte ebenso wie eine Hyperthyreose
Gonadotropin-Releasing-Hormon-Antagonisten bei Einnahme von über einem Jahr Dauer, hemmen fast vollständig die östrogenbildung in den Ovarien.
Aromatasehemmer hemmen ebenfalls die Östrogenbildung.
Zytostatika
Laxanzienabusus und Langzeittherapie mit Cholestyramin reduzieren die Resorption von Vitamin D im Verdauungstrakt
Lithium kann zu erhöhten Parathormonspiegeln führen, und damit eine Osteoporose auslösen
Antazida und Antikonvulsiva hingegen bewirken eine Osteomalazie, keine Osteoporose

Hereditär:

Osteogenesis imperfecta, Hypophosphatasie, Ehlers-Danlos-Syndrom, Marfan-Syndrom, Homocystinurie
Neoplastische Erkrankungen:

multiples Myelom
Mastozytose
Myeloproliferative Erkrankungen
Entzündungen:

chronische Polyarthritis
Morbus Crohn
Andere Ursachen:

Perniziöse Anämie, Vitamin B12-Mangel
Folsäuremangel[4]
Untergewicht
Fleischreiche, gemüse-/obstarme Ernährung scheint ungünstig zu sein. Es wird ein Zusammenhang des Knochenstoffwechsels mit dem Säure-Basen-Haushalt vermutet [5].
Konsum von phosphathaltigen Colagetränken könnte ein Risiko darstellen, allerdings korreliert starker Colakonsum mit einer kalziumarmen Ernährung [6]." Quelle Wiki

lg Felix
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Terpentinspiritus. Zu Einreibungungen bei Rheumatismus mit Olivenöl,kampferspiritus und salmiak

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felix78 ist offline
Beiträge: 122
Seit: 09.03.11
Aus einer anderen Quelle. Tja was soll man da sagen...

"Phosphor und Phosphat behindern die Calciumaufnahme im Darm. Aber mehr noch: Im Überschuss aufgenommener Phosphor löst das Calcium aus den Knochen. Anschließend wird das Calcium über die Niere ausgeschieden und geht damit dem Körper "verloren". "

Stimmt das so einfach gesagt? Phosphor ist ja auch ein Baustein der Knochen also so einfach kann das ja nicht sein...
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