Resistente Stärke - Präbiotika und Probiotika

11.07.14 20:05 #1
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Resistente Stärke - Präbiotika und Probiotika

Versatile ist offline
Beiträge: 101
Seit: 08.10.15
Zitat von evalesen Beitrag anzeigen
Würde ich nicht machen wegen der Unterzuckerung. Das mit dem 8-Stunden-Effekt ist ausreichend. Es reduziert die Entzündungen, verbessert Kreislauf und Stoffwechsel und erhöht dadurch, wie Du es beschreibst, die Energie.

Zuwenig Fleisch (weniger als 100g) würde ich nicht essen. Die Fette und das Eiweiß von Fleisch brauchen wir für die Energie.

LG Eva
Eva, was meinst Du mit dem 8-Stunden-Effekt, der ausreichend ist? Kann da im Moment nicht ganz folgen.


Ich fühle mich jedenfalls sehr wohl damit so wie es sich ergeben hat, und kann das auch optimal in meinen Alltag integrieren.
Vielleicht ist das persönliche Empfinden (Bauchgefühl ) ja manchmal auch nicht schlechter als starre Regelungen anhand von Zahlen.

Puh, echt, jeden Tag Fleisch .... Passt mir so gar nicht, ganz ehrlich. Zumal ich arge Schwierigkeiten habe, überhaupt an Biofleisch, Weiderind oder sowas zu kommen. Einkaufstechnisch lebe ich hier ziemlich in der Diaspora und bekomme bei den üblichen Verdächtigen nur Massentierhaltungsmüll zu kaufen.

Der nächste Bio-Metzger in einigen Km Entfernung hat nur an drei Tagen die Woche geöffnet, und an denen auch noch Mittagspause. Mal davon abgesehen, dass Bio-Haltung auch für die Tiere nicht zwingend ein besseres Leben bedeuten muss ... ist es nicht einfach dort regelmäßig einzukaufen und das immer hinzukriegen.
Aus Gründen war ich in letzter Zeit eher in Richtung vegetarisch-vegan unterwegs ... und soll jetzt wieder umschwenken?

Ein Gedanke zum Eiweiß: Eiweiß = Protein. Proteine bestehen aus einzelnen Aminosäuren. Das heißt, der Körper zerlegt die zugeführten Proteine in die einzelnen Aminosäuren, aus denen er sich wieder was eigenes baut ...
Also gibt es im Grunde keinen Unterschied zwischen tierischem und pflanzlichem Eiweiß. Aminosäure ist Aminosäure, egal welchen Ursprungs.
Im Gegenteil habe ich schon häufig gelesen, dass das pflanzliche sogar besser verwertbar (zerlegbar?) sein soll für den Menschen.
So soll auch die Sojabohne das volle Aminosäureprofil besitzen, das wir benötigen.
Gut, Soja an sich ist umstritten, aber fermentiertes Soja soll ja keine negativen Eigenschaften mehr besitzen, und fermentieren wird ja eh mein neues Hobby.

Auch hab ich schon mal die Big8 genommen - eine Mischung aus den 8 essentiellen Aminosäuren im richtigen Verhältnis. Wenn ich eh so viele NEMs zuführe kommt es darauf auch nicht mehr an .... Ich hatte damals das Gefühl es bringt mir einen guten Schub an Kraft. Sollte es mal wieder nehmen.

Argument Vitamine:
Vitamin B12 Mangel hatte ich auch als ich noch reichlich Fleisch aß, spritze mir das eh schon seit ein paar Jahren.

Und welche Stoffe sind im tierischen Fett, die man sich nicht auch anderweitig zuführen könnte? Geht es um bestimmte Fettsäuren, bzw. deren Verhältnis zueinander?

Was ich soweit verstanden habe ist das Argument mit den wichtigen Nukleotiden, die wohl tatsächlich im Fleisch vermehrt vorhanden sind als in Pflanzen. Das leuchtet mir noch ein.

Will sagen: es geht doch eigentlich nicht primär um die Frage, ob tierisch oder pflanzlich. Sondern um die Frage, was genau sich im jeweiligen Produkt befindet, und woraus man es (alternativ) beziehen könnte.

Nur mal so mein persönliches kleines Brainstorming zum Thema, soll keine Kritik sein!
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Viele Grüße, Versatile

Resistente Stärke - Präbiotika und Probiotika

Versatile ist offline
Beiträge: 101
Seit: 08.10.15
Hallo Terry,

Danke für Deine Gedanken zum Thema.

Ja, ich weiß es immer nicht, mit den ganzen Essens-Theorien. Gut, das 16/8 ist auch eine solche Theorie, aber betrifft ja nur die Essenszeiten, nicht das Essen selbst.

Ich tu mich irgendwie schwer mit irgendwelchen -armen Regeln, wobei ich "histaminarm" noch relativ gut eingehalten kriege. Da machen sich Ausrutscher eben unmittelbar, bzw. nach einigen Stunden negativ bemerkbar, und es ist deutlich spürbar ob ich mich daran halte oder schlunze.
Auch Zusatzstoff-arm esse ich seit geraumer Zeit, wovon ich auch sehr profitiere. Bestimmte Dinge wie Kaliumsorbat oder weitere erzeugen ähnliche Attacken wie Histamin. Das hab ich aber weitgehend gut im Griff.
Low carb high fat war nichts für mich .... alles schon probiert.
Meinen "Werdegang", Erfahrungen und momentane Situation hier zu posten würde den Rahmen sprengen.

Ich muss mal sehen ...
So allgemein will ich einfach zu einer natürlichen Ernährung finden, was für mich aus verschiedenen Gründen verdammt schwer ist. Vor allem wenn man noch einigermaßen "ethisch korrekt" essen bzw. einkaufen will ist das fast ein Ding der Unmöglichkeit. Dazu noch Unverträglichkeiten beachten ... puh.

Aber ich bin dabei, mir die für mich richtige, passende und gute Ernährung nach und nach zu erarbeiten.
Für mich heißt das in erster Linie: so viel selber machen wie nur geht, auf Fertig-/Industrieprodukte und Zusatzstoffe zu verzichten, RS + Fasern täglich essen, und gluten- und milchfrei essen.
Das sind so grob gesagt die Grundpfeiler für mich, dazu kommen weitere Aspekte wie Milchsaures essen oder so.

Die Fressattacken sind immerhin schon weniger geworden. Ich bin halt ein typischer Stressfresser und neige unter Stress zum Binge-Eating, da spielen viele Faktoren mit rein. Wenn ich ruhige Phasen habe in denen ich mir für Einkaufen und Kochen viel Zeit nehmen kann, dann funktioniert es ganz gut mit allem.
Aber es reichen kleinste Einflüsse, um mich wieder aus der Bahn zu werfen .... Und es dauert oft lange, um wieder auf die Reihe zu kommen.

Aber es freut mich dass Du zumindest jemanden kennst, der ähnlich gute Erfahrung mit 16/8 gemacht hat. Also bilde ich mir das wohl doch nicht unbedingt nur ein.
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Viele Grüße, Versatile

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Terry1133 ist offline
Beiträge: 130
Seit: 25.04.15
Hallo Versatile

Soja würde ich wenn dann nur eingeweicht,gekeimt,fermentiert verzehren.
Die Sojalüge - Warum Soja ungesund ist
Auch meine Darmprobleme verstärten sich bei Soja genau wie bei allen anderen unverarbeiteten Getreide und Hülsefrüchten.
Ja, es geht um die Fettsäuren und ihre Verhältnisse.
Omega 3:6 sollte ca 1:4 betragen in der Gesamtaufnahme.Ausserdem sind fast alle pflanzlichen Fette sehr oxidationsanfällig was dann wieder schädlich ist.
Ich persönlich denke, dass der Mesch ein Mischköstler ist und dies auch praktizieren sollte.Jedes Extrem versuche ich nun zu vermeiden.Habe mich mit extremem Essverhalten unter anderem in den Zustand manövriert in dem ich mich jetzt befinde.
Beim Eiweiss sollte es im Prinzip egal sein aus welcher Quelle es stammt.
Oft ist aber das Aminosäreprofil bei Fleisch dem des Menschen sehr nahe und daher besser geeignet.
Hier eine Liste über verschiedene Wertigkeiten von Eiweissen in LM
https://flaviosimonetti.de/biologisc...iweiss-quellen
Wenn du nicht soviel Fleisch essen magst würde auch z.B. Rohmilchkäse oder Quark in Frage kommen die auch eine Wertigkeit von 85-90 haben.

LG Terry

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evalesen ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.871
Seit: 20.08.09
Zitat von Versatile Beitrag anzeigen
Eva, was meinst Du mit dem 8-Stunden-Effekt, der ausreichend ist? Kann da im Moment nicht ganz folgen.
Ich schreibe phasenweise Blödsinn, ich meine mit dem 8-Std-Effekt, daß man innerhalb eines Zeitfensters von 8 Std. ißt. Ich mache das auch so. Ich esse (ungefähr) zwischen 9h und 17h.

Zitat von Versatile Beitrag anzeigen
Puh, echt, jeden Tag Fleisch .... Passt mir so gar nicht, ganz ehrlich. Zumal ich arge Schwierigkeiten habe, überhaupt an Biofleisch, Weiderind oder sowas zu kommen. Einkaufstechnisch lebe ich hier ziemlich in der Diaspora und bekomme bei den üblichen Verdächtigen nur Massentierhaltungsmüll zu kaufen.
Ich habe jahrelang vegetarisch gegessen (mit Ei und Milchprodukten), würde es aber nicht mehr machen. Donna Gates und auch Paul Jaminet beschreiben eine vegetarisch Variante ihrer Diät. Man muß aber hier Fleisch mit viel Meeresgemüse (Algen etc.) bzw. fermentierten Hülsenfrüchten (nur eingelegt sind sie nicht so verträglich) kombinieren, um an das nötige Eiweiß zu kommen. Also sehr aufwendig.

Zitat von Versatile Beitrag anzeigen
Auch hab ich schon mal die Big8 genommen - eine Mischung aus den 8 essentiellen Aminosäuren im richtigen Verhältnis. Wenn ich eh so viele NEMs zuführe kommt es darauf auch nicht mehr an .... Ich hatte damals das Gefühl es bringt mir einen guten Schub an Kraft. Sollte es mal wieder nehmen.

Argument Vitamine:
Vitamin B12 Mangel hatte ich auch als ich noch reichlich Fleisch aß, spritze mir das eh schon seit ein paar Jahren.

Und welche Stoffe sind im tierischen Fett, die man sich nicht auch anderweitig zuführen könnte? Geht es um bestimmte Fettsäuren, bzw. deren Verhältnis zueinander?

Was ich soweit verstanden habe ist das Argument mit den wichtigen Nukleotiden, die wohl tatsächlich im Fleisch vermehrt vorhanden sind als in Pflanzen. Das leuchtet mir noch ein.

Will sagen: es geht doch eigentlich nicht primär um die Frage, ob tierisch oder pflanzlich. Sondern um die Frage, was genau sich im jeweiligen Produkt befindet, und woraus man es (alternativ) beziehen könnte.

Nur mal so mein persönliches kleines Brainstorming zum Thema, soll keine Kritik sein!
Brainstorming ist gut für unser Hirn. Und Nukleotide sind tatsächlich leider primär im Fleisch. Und ohne Nukleotide bauen wir keine neuen Zellen auf. Außerdem - Streß verbraucht sehr viele Nukleotide, und chron. Infektionen machen sehr viel Streß.

Wobei es auch Darmbakterien gibt, die Nukleotide produzieren (z.B. das Brevibacterium stationis, das im Prescript assist enthalten ist).

Wenn Du täglich Knochensuppe ißt, fermentierte Hülsenfrüchte, wenn möglich Algen, und vielleicht kannst Du zumindest am Wochenende Fleisch essen, dann klappt das möglicherweise mit vegetarisch.

LG Eva

Resistente Stärke - Präbiotika und Probiotika

Terry1133 ist offline
Beiträge: 130
Seit: 25.04.15
Ich muss mal sehen ...
So allgemein will ich einfach zu einer natürlichen Ernährung finden, was für mich aus verschiedenen Gründen verdammt schwer ist. Vor allem wenn man noch einigermaßen "ethisch korrekt" essen bzw. einkaufen will ist das fast ein Ding der Unmöglichkeit. Dazu noch Unverträglichkeiten beachten ... puh.

Aber ich bin dabei, mir die für mich richtige, passende und gute Ernährung nach und nach zu erarbeiten.
Für mich heißt das in erster Linie: so viel selber machen wie nur geht, auf Fertig-/Industrieprodukte und Zusatzstoffe zu verzichten, RS + Fasern täglich essen, und gluten- und milchfrei essen.
Das sind so grob gesagt die Grundpfeiler für mich, dazu kommen weitere Aspekte wie Milchsaures essen oder so.
Ja es ist schwer.Deine Pfeiler sind durchaus sinnvoll.
Was ist du denn für KHs wenn ich fragen darf?
Also mein Zustand verbesserte sich, als ich anfing Buchweizen und Reis einzuweichen dann keimen zu lassen und es dann zu Brot zu verarbeiten.
Ausserdem kann man es noch fermentieren wenn man möchte.
Ich esse keinerlei unverarbeitetes Getreide mehr ebenso Hülsenfrüchte.

Die Fressattacken sind immerhin schon weniger geworden. Ich bin halt ein typischer Stressfresser und neige unter Stress zum Binge-Eating, da spielen viele Faktoren mit rein. Wenn ich ruhige Phasen habe in denen ich mir für Einkaufen und Kochen viel Zeit nehmen kann, dann funktioniert es ganz gut mit allem.
Aber es reichen kleinste Einflüsse, um mich wieder aus der Bahn zu werfen .... Und es dauert oft lange, um wieder auf die Reihe zu kommen.
Dann kann man nur versuchen das Leben zu entschleunigen, was ja heut zu Tage auch sehr schwer ist.
Ich wünsche dir dabei viel Glück, dass du deine Ernährung findest!

LG Terry

AW: Resistente Stärke - Präbiotika und Probiotika

Anahata77 ist offline
Beiträge: 1.340
Seit: 25.03.12
Huhu,

na hier tut sich ja wieder einiges, muss ich in Ruhe lesen.

@Versatiles

Jeden Tag Fleisch esse ich auch nicht (das ist mir auch zu teuer, da ich auch nur Biofleisch esse). Bei uns gibt es an 1-3 Tagen die Woche Fleisch.

Damit kommen wir gut klar.

Viele Grüße an Alle und Danke für viele neue Ideen, Infos usw usf ..
Anahata

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Versatile ist offline
Beiträge: 101
Seit: 08.10.15
Zitat von Terry1133 Beitrag anzeigen
Dann kann man nur versuchen das Leben zu entschleunigen, was ja heut zu Tage auch sehr schwer ist.
Ich wünsche dir dabei viel Glück, dass du deine Ernährung findest!

LG Terry
Danke Terry - das wünsche ich Dir und allen hier auch.

Ernährung ist eben ein, wenn nicht DER wesentliche Faktor für ein gesundes Leben. Ich glaube, dass naturbelassene Nahrung ohne künstliches Gedöns wiederum das A und O in der Ernährung ist.
Ich merke es nicht nur bei mir, sondern auch bei meinem Hund.

Sie hatte immer Magen-Darm-Probleme, frass dauernd Gras um Magensäure loszuwerden, kratzte sich ständig und roch eben typisch fies nach diesem ekligen Hundegeruch, wie ihn die meisten Hunde haben.
Als ich es mir endlich leisten konnte fing ich an zu barfen, was schon viel verbessert hat. Nach vielen nötigen Experimenten habe ich nun heraus gefunden was sie am besten verträgt und was nicht, und mache keinerlei Versuche mehr. Sie ist 14 Jahre alt, es geht ihr gut, sie ist für ihr Alter total fit, das Fell glänzt und sie hat bombige Werte.
Seitdem hat sie keine Magenprobleme, keine Grasfresserei und Juckerei mehr, kleinere Mengen an Output, und auch der Gestank verschwand und heute hat sie einen (für mich zumindest) wirklich feinen, angenehmen Geruch, so von Fell und Haut her.

Auch wenn die Industrie einem also erzählen will, dass man in deren Fertigfraß alles bekommt was man benötigt - es stimmt einfach nicht! Es geht um artgerechte Nahrung und darüber hinaus um individuelle Verträglichkeiten.
Und gerade Getreide hat in Hundefutter absolut nichts verloren, aber auch für den Menschen ist es nicht gut.

So überlege ich denn auch manchmal, was unsere Vorfahren denn tatsächlich gegessen haben. Irgendwie mag ich bezweifeln, dass das so viel und v.a. täglich Fleisch gewesen ist. Es gibt Leute die sagen, dass der frühe Mensch aus Dinge wie Aas, Würmer, Maden, Insekten gegessen hat ... eben das was er gerade fand, und was verfügbar war.
Wie weit geht man aber zurück um festzulegen, was unsere eigentliche Ernährung gewesen ist, also, in welches Zeitalter der Menschengeschichte und Evolution?

Zum Thema Ackerbau hab ich da einen ganz tollen Artikel parat (sorry, leider in Englisch):

Agriculture: "The Worst Mistake in the History of the Human Race"

Es geht grob gesagt um die Theorie, dass Jäger-Sammler die bessere, gesündere Ernährung hatten und auch die besseren sozialen Strukturen. Erst der Ackerbau habe zu Abhängigkeiten, einengende Strukturen, Leid und Elend geführt. Finde diese These sehr interessant, aber sorry, wenn das alles hier zu weit Off-topic ist.

So, muss jetzt wohl für heute Schluß machen, schade, würde gerne noch weiter auf alles eingehen, auch was Eva noch schrieb, aber mein Hirn macht gerade schlapp.

Habt noch einen schönen Sonntag
__________________
Viele Grüße, Versatile

Resistente Stärke - Präbiotika und Probiotika

evalesen ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.871
Seit: 20.08.09
Zitat von Versatile Beitrag anzeigen
So überlege ich denn auch manchmal, was unsere Vorfahren denn tatsächlich gegessen haben. Irgendwie mag ich bezweifeln, dass das so viel und v.a. täglich Fleisch gewesen ist. Es gibt Leute die sagen, dass der frühe Mensch aus Dinge wie Aas, Würmer, Maden, Insekten gegessen hat ... eben das was er gerade fand, und was verfügbar war.
Wie weit geht man aber zurück um festzulegen, was unsere eigentliche Ernährung gewesen ist, also, in welches Zeitalter der Menschengeschichte und Evolution?
Hallo Versatile,

die Vorfahren haben nicht primär Fleisch gegessen. Sie haben primär Kohlenhydrate (in Form von Knollen, also primär Stärke) und außerdem wildes Gemüse gegessen. Außerdem Fleisch, Beeren und Honig.

Auch die meisten Naturvölker ernähren sich primär von Kohlenhydraten in Form von Stärken, Gemüse, Honig und Beeren. Fleisch gehört dazu, ist aber der geringere Anteil am Essen. Dafür wird das Fleisch als Ganzes verwertet, nicht nur das Muskelfleisch, das eigentlich den geringsten Wert hat.

Wobei man hier von den Vorfahren ausgeht, die in der Steppe gelebt haben, und gewandert sind. Unterwegs haben sie so ziemlich alles ausgerissen, was eßbar ist. Das sind so sämtliche Wurzeln, Knollen und Beeren. Sie haben also viel vielseitiger gegessen als wir, da wir intuitiv immer zu den gleichen Gemüsesorten greifen.

LG Eva

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Earl Grey ist offline
Beiträge: 716
Seit: 25.09.13
fand ich gut. Und bestätigt die These, dass wenig Fleisch besser ist, als viel Fleisch.

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Anahata77 ist offline
Beiträge: 1.340
Seit: 25.03.12
So,

mein Testkit Tübiom ist ebenfalls unterwegs. Nun harre ich der Dinge, die da kommen werden

Anahata


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