Rizinusöl

28.08.05 12:15 #1
Neues Thema erstellen

himmelsengel ist offline
Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Hallo,

ich kopiere mal folgenden Text hier rein, was meint ihr dazu?

Ausleitung von Quecksilber



Zunächst eine Vorbemerkung: Heute ist sich die Umweltmedizin darin einig, daß für einen Großteil der mit zunehmendem Alter massiv auftretenden Krankheiten Umweltgifte verantwortlich sind, besonders Schwermetalle wie Quecksilber: Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose und vor allem Allergien. Damit gilt es, beizeiten zielstrebig die im Körper deponierten Gifte, Schwermetalle und Wirkstoffe von Medikamenten auszuleiten.

Dies läßt sich dadurch verwirklichen, indem man den enterohepatischen Kreislauf unterbricht: Nimmt ein Mensch mit der Nahrung ein Fett oder ein fettes Öl zu sich, werden diese im Zwölffingerdarm durch die Galle und das Sekret der Bauchspeicheldrüse in eine Fettsäure und Glycerin gespalten. Gleichzeitig werden mit der Galle aus der Leber dort deponierte Gifte, Schwermetalle und Wirkstoffe von Medikamenten in den Zwölffingerdarm ausgeschieden, jedoch im Dünndarm und im Dickdarm zusammen mit der verstoffwechselten Ernährung wieder aufgenommen und über den Blutkreislauf zurück in die Leber befördert und dort deponiert.

Rizinusöl wird grundsätzlich wie alle anderen fetten Öle durch die Galle und das Pankreassekret in eine Fettsäure, hier die Ricinolsäure, und Glycerin gespalten, jedoch aktiviert die Ricinolsäure im Gegensatz zu allen anderen Fettsäuren die im Dünndarm passiv vorhandenen Histamine, wodurch der gesamte Darminhalt hinausbefördert und damit der enterohepatische Kreislauf unterbrochen wird. Darüber hinaus geschieht es in etwa 60 Prozent aller Anwendungsfälle, daß die aktivierten Histamine die Prostaglandinsynthese E2 (PGE2) herbeiführen, was beim "Wehencocktail" ausgenutzt wird; dieses möchte ich als eine überraschende und unerwartete Art von "Turbo-Effekt" bezeichnen.

Sicher ist es nicht das größte Vergnügen, durch die Einnahme von Rizinusöl die im Körper deponierten Schadstoffe auszuleiten, jedoch führt dieses Verfahren in nützlicher Zeit zum gewünschten Ziel: Ein Vierteljahr nach der Entfernung von insgesamt sechs Quecksilberamalgam-Plomben war ich frei von Quecksilber, worüber der behandelnde Zahnarzt sehr erstaunt war. Dieses läßt sich auf folgende Weise feststellen:

1. Je mehr Gift aus mit der Galle aus der Leber in den Darm ausgeschieden worden ist, desto intensiver und länger wird die Ausscheidung erfahren. Offensichtlich kommt hierbei den ausgeschiedenen Giften die Bedeutung eines Katalysators zu:
- Bei einem giftfreien Menschen ist das Abführen mit Rizinusöl kurz und ohne jede Beschwerden im Ober- bzw. Unterbauchbereich.
- Einen stark vergifteten Menschen vermag dieses dagegen intensiv und lange umzutreiben.

2. Hat beim Abführen mit Rizinusöl der normale Darminhalt den Körper verlassen, kommt anschließend nur noch Galle, hier gilt es, auf Farbe und Geruch zu achten:
- Ist die Galle nahezu farb- und geruchlos, ist kein Gift (mehr) ausgeschieden worden,
- Ist die Galle dagegen von dunkler Farbe oder gar schwarz und riecht in übelster Weise nach Schwefelwasserstoff, ist massiv Gift ausgeschieden worden.

3. Schließlich ist darauf zu achten ob, bzw. in welchem Umfang, nach der Ausscheidung im Analbereich ein urtikarielles Exanthem auftritt:
- Keinerlei allergische Hautreaktion weist darauf hin, daß kein oder nur geringe Mengen Gift ausgeschieden worden sind.
- Eine starke und weitflächige allergische Hautreaktion (bis zum Pavian-Po) weist dagegen auf eine hohe Giftausscheidung hin.

Es sei darauf hingewiesen, daß bei den ersten Versuchen, mit Rizinusöl Gifte auszuleiten, u. U. kaum besondere Reaktionen feststellbar sind, daß diese sich jedoch bei weiteren Anwendungen deutlich verstärken können: Anscheinend muß die Giftausleitung erst in Gang gebracht werden. Wer sich ausführlicher über das Abführen mit Rizinusöl informieren möchte, gebe in einer Suchmaschine Begriffe wie: "Rizinusöl", "Abführen", "Quecksilberausleitung" usw. an, um fündig zu werden.


Rizinusöl

santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Die Tatsache bleibt offen, wie oft man das durchführen soll, bis Ergebnisse sichtbar werden. Und woher der Text stammt, d.h. wer diese Art der Ausleitung empfiehlt? Hast Du Erfahrung damit gemacht und sie selbst praktiziert?
Lieber Gruss santa

Rizinusöl

Sasa ist offline
Beiträge: 391
Seit: 26.02.04
Das allein wird meiner Meinung nach nicht funktionieren...schließlich muß das Hg ja auch mobilisiert werden, damit es aus dem Gewebe und den Zellen tritt und dann von der Leber ausgekotzt wird...hier sind weitere Hilfsmittel nötig. Vielleicht als Zusatzmaßnahme. Bleibt die Frage offen, warum nicht gleich bekömmlichere Wege einschlagen? Chlorella & Co oder NDF

Rizinusöl

himmelsengel ist offline
Themenstarter Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Ich habe den Text aus einem anderen Forum rauskopiert, weil mir dieser Schreiber das empfohlen hat. Mir war diese Art der Ausleitung neu, deswegen frag ich hier nach

Rizinusöl

Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Hallo Himmelsengel,

Quecksilber wird im unteren Darmabschnitt wieder resorbiert und verläßt deshalb kaum den Körper. Es kreist so lange, bis es sich irgendwo dauerhaft niederläßt, vor allen Dingen im Nervensystem.
Um mobilisiertes Quecksilber über den Darm ausscheiden zu können, gibt es zwei Möglichkeiten:
  1. Man bindet das Quecksilber im Darm, damit es nicht wieder aufgenommen werden kann. Chlorella und medizinische Kohle sind zwei Beispiele dafür.
  2. Man verkürzt drastisch die Darmpassagezeit (Abführmittel, Einlauf), damit das Quecksilber schnell vorbeitransportiert wird, ohne in nennenswerter Menge resorbiert zu werden.
Man sieht sofort die Nachteile von 2.: wird die Darmpassagezeit heftig verkürzt, können auch wichtige Nährstoffe nicht resorbiert werden. Die Darmflora wird ebenfalls gestört. Wasser- und Mineralienverlust tritt ein. Der Darm wird gereizt.
Und mal ehrlich - möchtest Du monatelang Durchfall haben? Meine Ausleitung dauert nun schon mehr als 2 Jahre...

Etwas anderes wäre es, wenn das Rizinusöl noch einen anderen Wirkmechanismus hätte und mehr Quecksilber mobilisieren und in den Darm schaffen könnte. Davon weiß ich aber bisher nichts.
Liebe Grüße

Günter

Rizinusöl

himmelsengel ist offline
Themenstarter Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Ne du... möchte ich nicht haben.

Ich soll ja mit meiner Ausleitung durch sein...

Wollte nur aufzeigen, dass es auch noch andere Methoden geben soll und wie die zu bewerten sind

Danke für deine Erklärungen. Jemand der gerade vor dem Beginn einer Ausleitung steht, sollte über sämtliche Methoden informiert sein

LG
himmelsengel

Ausleitung von Quecksilber

gerold ist offline
Beiträge: 4.683
Seit: 24.10.05
Zunächst ist festzuhalten, daß sich nach der Entfernung von aus Zinnsilberamalgam bestehenden Zahnfüllungen das Quecksilber nicht als Metall, sondern in der Form chemischer Verbindungen ausleiten läßt. Nachweisbar läßt sich dies effektiv durch das Abführen mit Rizinusöl verwirklichen, indem der enterohepatische Kreislauf unterbrochen wird. Der Nachweis der Giftausleitung läßt sich auf folgende Weise erbringen: Hat nach der oralen Einnahme von Rizinusöl der normale Darminhalt den Körper verlassen, fließt nur noch Galle. Bei einem giftfreien Menschen ist die Galle eine nahezu farb- und geruchlose Flüssigkeit. Je mehr Gift mit der Galle ausgeleitet wird, ist diese von desto dunklerer Farbe und intensiverem Geruch (Schwefelwasserstoff).

Weiter erweist es sich, daß beim Abführen mit Rizinusöl den dabei ausgeschiedenen Giften die Bedeutung eines Katalysators zukommt: Während bei einem giftfreien Menschen das Abführen mit Rizinusöl zu höchstens sechs Darmentleerungen führt, die längstens sechs Stunden nach der Einnahme beendet sind, führt dieses im Falle einer Giftausleitung zu zahlreichen Wirkungsereignissen, die sich u. U. 12 bis 16 Stunden nach der Einnahme hinziehen.

Schließlich ist im Falle einer Giftausleitung mit einem urtikariellen Exanthem (einer allergischen Hautreaktion) im Analbereich zu rechnen, was geradezu zu einem "Pavianpo" führen kann; eine Babycreme lindert die damit verbundenen Beschwerden. Dagegen gibt es bei einem giftfreien Menschen derartige Erscheinungen nicht.

Bei der Entfernung von Amalgamplomben lagert sich das dabei freigesetzte Quecksilber zunächst im Gehirn ab. Führt man danach systematisch mit Rizinusöl ab, läßt sich nach einiger Zeit plötzlich eine massive Giftausleitung feststellen, die nach weiteren Anwendungen allmählich zurückgeht. Konkret:
In zwei Sitzungen ließ ich mir etwa im Vierteljahresabstand je drei Zinnsilberamalgamploben entfernen. Im ersten Fall setzte nach 11 Anwendungen von Rizinusöl eine massive Giftausleitung ein, im zweiten Fall nach 15 Anwendungen, dies jeweils in einem kaum vorstellbaren Ausmaß.

Rizinusöl

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Gerold

Deine Erklärung ist sehr nteressant. Gibt es Libnks, Lieteratur dazu?
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Rizinusöl

gerold ist offline
Beiträge: 4.683
Seit: 24.10.05
Beat,

leider nicht, vielmehr ist dies alles Neuland, obwohl man inzwischen 3500 Jahre um die heilende Wirkung von Rizinusöl weiß; ich würde mich darüber freuen, wenn auch andere hier gezielt forschen würden: So wäre es hilfreich, beim Entgiften mit Rizinusöl die ausgeschiedene Galle systematisch zu analysieren, um jeweils genau festzustellen, welche Gifte, Schwermetalle und Wirkstoffe von Medikamenten ausgeschieden worden sind. Auf diese Weise hätte man in einem Allergologie- und Entgiftungszentrum genug zu tun.

Alles Gute!
Gerold

Ayurveda

zuppi ist offline
Beiträge: 6
Seit: 26.04.06
Hallo zusammen
Ayurvedische Kuren (im speziellen die Panchakarma) arbeiten seit tausenden von Jahren mit Rizinusöl zur Giftausleitung (Virechana). Mehr Infos findet ihr sicherlich beim googeln mit Stichwörtern wie: Panchakarma, Ayurveda, Virechana. In der Alternativmedizin nimmt man dazu üblicherweise jedoch Glaubersalz (wieso auch immer?)....

Andreas


Optionen Suchen


Themenübersicht