Rizinusöl

28.08.05 12:15 #1
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Rizinusöl

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von koerpersprache Beitrag anzeigen
... es geht darum die emotionen von damals aufzulösen, zu transfomieren. leider bleibt man in den anteilen stecken, wo die sachen passiert sind. das gehört aufgelöst und beantwortet.
So etwas dachte ich früher auch einmal... Aber viel praktische Erfahrung, intensive körperliche Entgiftung und dann - last but not least - die Lektüre einiger Bücher von Alan Watts haben mich von der völligen Unmöglichkeit dieser Ideologie, die im Grunde nur auf Ausrede über Ausrede (vor allem vor sich selbst) hinausläuft, überzeugt.

Aber wie dem auch sei, ich möchte Dir trotzdem noch einmal raten, die Leberreinigung, die Du ins Auge gefasst hast, von der Ernährungsseite her möglichst umsichtig anzugehen.

Viele Grüße
Reinhard

Rizinusöl

gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Reinhard,

nach dem, was ich in meinem Leben erfahren habe, ist dies schon möglich, wobei ich vor allem an Sophia Magdalena Scholl denke. Als fromme evangelische Christin hat sie vor der Abendmahlfeier mit dem Anstaltsgeistlichen im Gefängnis Stadelheim in München allen vorbehaltslos verziehen: u. a. dem Pedell der Universität München, der sie verraten hat, oder dem Vorsitzenden Freisler des Volksgerichtshofes, der sie und ihren Bruder wenige Stunden zuvor zum Tode verurteilt hat. Es ist bekannt, daß sie danach frei, furchtlos, mit einem Lächeln auf den Lippen, von sich aus zur Guillotine geschritten ist, um sich dort enthaupten zu lassen.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Rizinusöl

koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
ich bin absolut für alle inputs dankbar. es muss sowieso jeder seinen weg gehen. es ist immer schwerpunktmässig. derzeit hab ich keine kraft sehr auf meine ernährung zu schauen. ich ernähre mich schon sehr bewusst indem ich täglich selber bis zu 2mal koche, hier auch kein schweinefleisch und eher hochwertige zutaten, kaum tierische fette. naschen tu ich sicherlich zuviel, was dem darm nicht gut kommt (candida). ich nehme immer bitterstoffe zum essen dazu (beta plus biotics) oder bittersegen, ebenso auch helferlein für den candida usw. also ich achte eh darauf. ich trinke keinen alkohol, geniesse aber sehr gerne desöfteren cannabis, dies jedoch mit einem verdampfer, wo nur die ätherischen öle verdampft werden und inhaliert werden.

es geht mir ganz gut, es ist immer phasenweise wo ich durch einen (seelischen) brocken durchmuss, dann ist entgiften auch perfekt.

Rizinusöl
kopf
cannabis ist ein wahres heilmittel , beherscht man den umgang mit ihm .
Ich leider nicht ! vielleicht später mal ,wenn reifer !

LG kopf .

Rizinusöl

koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
hm. das wäre vlt. ein anderer thread.

cannabis ist ein sehr tolles kraut, wird es richtig und mit bedacht eingesetzt.

vorraussetzung ist in jedem fall ein rein biologischer anbau in der freien natur, mit sonnenlicht und frischem wind. dann spielen natürlich die sorten eine rolle.

wird es richtig konsumiert, also nicht geraucht, sondern verdampft oder gegessen kann es wunder bewirken. ich brauche als schmerzmittel keine medikamente mehr. ebenso tut es mir geistig sehr gut und inspiriert mich. aber vorsicht, nie täglich konsumieren. ich habe über 25 jahre erfahrung damit und habe nur vorteile. aber das ist eine andere geschichte und hat nichts mit rizinus zu tun, vor allem ist es teilweise noch illegal leider.

Rizinusöl

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Es ist bekannt, daß sie danach frei, furchtlos, mit einem Lächeln auf den Lippen, von sich aus zur Guillotine geschritten ist, um sich dort enthaupten zu lassen.
Die heilige Johanna... Und jetzt ist sie hier und wirbt für Cannabis.

Es tut mir leid, aber das ist alles nichts für mich. Ich behalte meinen Kopf lieber drauf und strenge ihn gern dafür an, wie wie ich weiter entgiften kann. Und dazu gehört meines Erachtens - von der Seite der auch in dieser Hinsicht oberwichtigen Ernährung - vor allem vegane bzw. Rohkost: Nix Eier, nix Fleisch, nix Milch. Was außerdem den riesengroßen Vorteil hat, nicht nur für mich selbst, sondern auch für die armen Tiere gesünder zu sein. Es gibt bekanntlich kein Fleisch von glücklichen Tieren, sondern nur von toten. Und die Art, wie sie vorher kurz "gelebt" haben und dann zu Tode gebracht wurden, ist nichts anderes als ein fürchterliches Verbrechen gegen die Natur (wie Milch und Eier zu uns kommen, ja kaum weniger).

Cannabis hin, Sophie Scholl her. Die Fleisch- und Eieresser & die Milchtrinker sind die "Mittäter" von heute, in einem Ausmaß, das wir alle nur zu gern verdrängen. Hat jemand hier vielleicht nicht nur einmal von der sog. "China Study" gehört, wo die gesundheitlichen Aspekte des Genusses von tierischen Proteinen ausgiebig beleuchtet werden, sondern auch Jonathan Safran Foer "Tiere essen" gelesen? Oder Karen Duve "Anständig essen. Ein Selbstversuch"? Das wäre aber sehr zu empfehlen. Dass man auf veganem Wege rascher, tiefgreifender und umfassender (das Seelische vor allem eingeschlossen) entgiftet, versteht sich für mich in der Zwischenzeit von selbst. Mir persönlich, so will ich übrigens gern konzedieren, haben vor allem die Rizinusölanwendungen den Übergang dahin erleichtert.

Viele Grüße
Reinhard

Geändert von ReinhardX (19.04.13 um 22:02 Uhr)

Rizinusöl

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Mal was anderes, aus der Urkräuter-Ecke...

Ich denke ja die ganze Zeit darüber nach, auf welchen verschiedenen Wegen ich meinen Nähstoffbedarf sichern kann. Erstens, weil man durch die regelmäßigen Rizinusölanwendungen natürlich stets einiges verliert und zweitens, weil man als Amalgamgeschädigter aus diesen oder jenen Gründen sowieso mit entsprechenden Mangelerscheinungen zu kämpfen hat. Da soll wenigstens das Angebot groß und gut und leicht aufzunehmen sein.

Eine faszinierende Möglichkeit, die ich endlich für mich entdeckt habe, ist Weizengrassaft. Ich habe das Weizengras in den letzten zwei Wochen erfolgreich selbst gezogen und es vorgestern mit einer handbetriebenen Saftpresse der Firma Lurch ausgepresst. Das hat super funktioniert. Zwei Portionen davon habe ich eingefroren. Die dritte verbrauche ich gerade. Jede reicht für ca. eine Woche. Laut Fiona Hill (Kraftquelle Keimpflanzen) ist Weizengrassaft derart gehaltvoll, dass 1 bis 2 Teelöffel pro Tag (zusammen mit zwei Glas Wasser), zu den Mahlzeiten getrunken, normaler Weise genügen. Ich nehme jetzt das Doppelte davon. Im Kühlschrank hält sich der Saft ohne jede Qualitätsminderung eine Woche.

Gescheitert bin ich übrigens an Gerstengrassaft, der noch besser sein soll. Aber ich habe bisher keine Gerste ausfindig machen können, die 100%ig keimt. Und da ist mein erster Versuch im Schimmel erstickt. Bei gutem Weizen (etwa bei Rossmann zu haben, Davert und andere Firmen garantieren kein Keimen) passiert das nicht.

Und nun zu den Urkräutern, eine Steigerung... Es ist ja wieder Bärlauchzeit, Bärlauch, der ja bekannt für seine entgiftende Wirkung ist. Hier, in Berlin, gibt es nur eine russische (schmalblättrige) Variante davon, sie ist nicht ganz so wirksam und leider auch nicht oft zu finden. Aber ich habe auf meinem Jogging-Weg nun doch welchen entdeckt! Und so habe ich heute 110 g (lt. Küchenwaage) Kräuter unterwegs gesammelt: ein Drittelmix aus Bärlauch, jungen Brennesseln und Löwenzahn, das Zeug gut gewaschen und ebenfalls ausgepresst: 78 g Saft - keine schlechte Ausbeute, wie ich finde. Und da ich auch hier mit ca 10 g (ml) pro Tag rechne, deckt das meinen Bedarf für 7 Tage. Ich habe die beiden Wochenrationen, also Weizengrassaft und Wildkräutersaft, miteinander vermischt (immer auch in der Hoffnung auf synergetische Effekte).

Was meine Nähstoffe angeht, fühle ich mich damit wirklich sehr gut, im Grunde schon kurz nach der Einnahme. Es steigert gewisse Aspekte der Vitalität. Andererseits, das finde ich kompliziert, wirkt dieses besonders intensive Grünzeug "kühlend". Mir wird kalt davon, auch schon Minuten nach der Einnahme. Sodass ich später mit Ingwer, Zimt, Nüssen und bestimmten Früchten gegensteuern muss, um nicht sogar depressiv zu werden. Noch habe ich den Bogen nicht völlig raus. Aber wer ein weniger "cooler" Typ ist, für den dürften solche, im Grunde doch recht einfach und billig herzustellenden Säfte nährstoffmäßig eine optimale Ergänzung zum Rizinusöl sein.

Viele Grüße
Reinhard

Geändert von ReinhardX (19.04.13 um 22:47 Uhr)

Rizinusöl

Elmara ist offline
Beiträge: 76
Seit: 06.12.12
Reinhard,
du bist nicht der Einzige hier, der die gesundheitlichen und vor allem auch die psychischen Vorteile der veganen Ernährung erkannt hat. Ich ernähre mich schon seit drei Jahren so, inklusive der zahlreichen Wildkräuter, die ich am Morgen von meinen Läufen mit nach Hause bringe. Bei mir kommt meine Grundversorgung an Nährstoffen jeden Morgen in einen Smoothie. Sprossen und Keime gehören immer mit dazu. Viel Rohkost ebenso.
Die richtige Nahrung hat durchaus entgiftende Wirkung. Wenn man jedoch so sehr vergiftet ist, wie es bei mir der Fall ist, möchte ich auf die Rizinustage nicht mehr verzichten, da sie schneller etwas bewegen. Natürlich ist es unsinnig, durch Rizinus Gift hinaus zu befördern und andererseits wieder neues Gift hinzuzufügen.
Ich kenne da eine Frau, die mehrfach in der Woche zur Dialyse muss - und: sie raucht!! In solchen Fällen scheint eine starke Tendenz, sich (unbewusst?) selbst zu schaden, zugrunde zu liegen, die ich nicht nachvollziehen kann. Aber vielleicht hat es ihr noch nie jemand gesagt und sie WEIß es einfach nicht?
Meiner Ansicht nach ist der Anfang einer Gesundung zunächst das Bewusstsein, mit sich selber gut umzugehen.
Liebe Grüße

Rizinusöl

lale93 ist offline
Beiträge: 250
Seit: 25.04.12
@Reinhard,

interessante Entdeckungen mit den Säften, in jedem Fall günstiger als Nahrungsergänzungsmittel... und höchstwahrscheinlich auch wesentlich gesünder.

Ich frage mich aber ganz etwas anderes. Warum verlierst du soviel Nährstoffe, bzw. Mineralien. Bei mir ist dies nicht in diesem Ausmaß der Fall.

Früher bekam ich bei 20 - 30 Minuten laufen Krämpfe. Heute laufe ich teilweise 90 Minuten und habe keinerlei Beschwerden. Das lässt meines Erachtens darauf schließen, daß sich der Mineralstoffhaushalt mittels Rizinuskuren und zwischendrin etwas für den Darm tun, wesentlich verbessert hat.

Möglicherweise liegt es aber daran, dass eben in den Bereichen, in denen wir uns hier bewegen, der Schlüssel zur "Gesundung" das "in sich hineinhören" ist. Und das scheint hier tatsächlich jeder zu machen, der schon länger dabei ist.

Das verbindet doch

Rizinusöl
kopf
Zitat von ReinhardX Beitrag anzeigen
Die heilige Johanna... Und jetzt ist sie hier und wirbt für Cannabis.

Kommt mir vor wie so´n oller Ritterorden hier .

LG kopf .


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