Rizinusöl

28.08.05 13:15 #1
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Rizinusöl

Lynx ist offline
Beiträge: 156
Seit: 17.12.05
Hi Gerold!

wieviel Rizinusöl hast Du eingenommen? Und in welchen Abständen? - 1x pro Woche? mehrmals?

Gruß, L.

Rizinusöl

gerold ist offline
Beiträge: 4.739
Seit: 24.10.05
Im Jahre 1992 hatte ich im Monatsabstand mit der Dosis 30 ml Rizinusöl begonnen. Nachdem die Extremreaktionen beim Abführen allmählich abgeklungen sind, habe ich nach einigen Jahren alle 14 Tage mit 40 ml abgeführt, was wieder zu einer deutlich höheren Giftausleitung geführt hat. Nach weiteren zwei Jahren bin ich bei gleicher Dosis auf den Wochenrhythmus übergegangen. Dies alles hat dazu geführt, daß ich nach insgesamt sieben Jahren und etwa 240 Anwendungen frei von jeglichen Allergien, darunter einer Extremform von Lichtallergie, gewesen bin. Nachdem ich mir vorgenommen hatte, in zwei Sitzungen sämtliche bei mir noch vorhandenen Amalgamplomben entfernen zu lassen, ging es darum, die Giftausleitung mit Rizinusöl weiter zu optimieren.

Unter Auswertung verschiedener Webseiten von Kliniken in den USA sowie in Deutschland bin ich schließlich auf folgendes Verfahren gekommen, das durch eine Vervielfachung der Oberfläche des Rizinusöls in einer Emulsion nicht nur zu einer maximalen Spaltung der verwendeten Dosis Rizinusöl in Ricinolsäure und Glycerin, sondern auch zu einer optimalen Giftausleitung führt, dies nicht nur aus der Leber und der Milz, sondern mit zeitlicher Verzögerung erstaunlicherweise auch aus dem Rückenmark und Gehirn:

Morgens früh auf nüchternen Magen (das ist wichtig):
- 60 ml Rizinusöl in einen Schüttelbecher geben,
- 190 ml Milch dazu,
- alles z. B. in einem Mikrowellengerät auf Trinktemperatur erwärmen,
- anschließend die Emulsion 5 min lang intensiv schütteln (zunächst vorsichtig, um die erhitzte Luft entweichen zu lassen),
- schließlich alles zügig trinken.
Zwei bis sechs Stunden nach der Einnahme ist der sichere Wirkungseintritt zu erwarten.

Etwa ein halbes Jahr nach dem zweiten Termin der Entfernung von Amalgamplomben war sämtliches Quecksilber ausgeleitet, wobei es nach 12 Anwendungen von Rizinusöl wirklich heftig geworden ist: dunkle Galle mit intensivem Geruch nach Schwefelwasserstoff.

Rizinusöl

Lynx ist offline
Beiträge: 156
Seit: 17.12.05
Hi gerold,

glückwunsch zu Deinem erfolg!!!

klingt genial einfach, leuchtet mir ein, außerdem ist Rizinusöl im ayurveda, soviel ich weiß, die abführmethode.

Weißt Du ob damit auch neurotoxine (aus den borrelien) ausgeleitet werden können?

Du schreibst oben 30 / 40mml und unten im Rezept 60ml. Hast Du gegen ende doch mehr eingenommen als oben beschrieben oder einfach die falsche zahl erwischt?

L.

Rizinusöl

Lynx ist offline
Beiträge: 156
Seit: 17.12.05
Hi Himmelsengel!

wo hast Du denn diesen Text rauskopiert?
L.

Rizinusöl

Kerstin9 ist offline
Beiträge: 2.455
Seit: 25.10.04
Hallo Lynx,
hier habe ich den Text zufällig gefunden:
http://www.med1.de/Forum/Allergien/178137/

Gruß Kerstin

Rizinusöl

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Ich habe Ihn gerade im Diskussionsforum von Med1 gefunden.

Interessant wird es glaube ich rest wenn man das Rhizinusöl wie das Olivenöl von Hulda C. (Leberreinigung) verwendet. Das müsste den extraorbitanten Spülvorgang auslösen. (Vorsicht! Vermutlich nur für XXL harte geeignet!)

ansonsten mal unseren Beat (der vermutlich der selbe/gleiche ist) fragen ob er den Text verfasst hat und ob er Ihn hier ergänzen könnte.

Nachtrag:

Nachdem Kerstin 60 Sekunden schneller war und ich es nicht gemerkt habe hier noch ein kleiner Link Richtung Ayuverda.

Hat der Therapeut ein zu starkes Kapha-Dosha ausgemacht, wird der Patient mittels eines Tranks, der unter anderem Süßholz enthalten kann, zum Erbrechen gebracht (Vamana). Patienten, deren Pitta zu ausgeprägt sein soll, müssen abführen, indem sie beispielsweise Rizinusöl oder ein Gemisch aus Rhabarberwurzel und Kardamom zu sich nehmen (Virecana). Gegen Vata-Überschuss werden wässrige oder ölige Kräutereinläufe in den Darm (Basti) verordnet.
aus Stern Extra Online - Ayuveda Seite 3

Rizinusöl

gerold ist offline
Beiträge: 4.739
Seit: 24.10.05
Zu diversen Anfragen bezüglich dem Abführmechanismus bei der Einnahme von Rizinusöl

Wie ich bereits dargestellt habe, wirkt Rizinusöl nicht direkt, sondern indirekt, dies auf folgende Weise.

Fette und fette Öle vermag der menschliche Körper nicht aufzunehmen und damit zu verstoffwechseln, da diese nicht wasserlöslich sind. Dies geschieht wie folgt:
- Sobald ein Fett oder ein fettes Öl den Zwölffingerdarm erreicht hat, wird in der Darmwand ein Hormon gebildet, das über den Blutkreislauf gleichzeitig die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse erreicht und jeweils zum Ausstoß der Galle bzw. der Pankreaslipasen führt.
- Hierdurch wird das Fett bzw. das fette Öl hydrolytisch in eine Fettsäure und Glycerin gespalten.
- Beim Verzehr einer hinreichenden Menge von Fett bzw. eines fetten Öls mit einer Mahlzeit wird gleichzeitig die Leber angeregt, wodurch dort deponierte Gifte, Schwermetalle und Wirkstoffe von Medikamenten über die Gallenblase in den Darm befördert werden.
- Zusammen mit den Nahrungsbestandteilen werden diese wieder vom Darm aufgenommen und wieder in der Leber deponiert: enterohepatischer Kreislauf.

Grundsätzlich wird auf diese Weise auch Rizinusöl wie ein jedes andere fette Öl verstoffwechselt, jedoch unterscheidet sich die hierbei gebildete Ricinolsäure in einem Punkt entscheidend von sämtlichen anderen Fettsäuren: Ricinolsäure aktiviert die im Darm passiv vorhandenen Histamine, wodurch die Darmperistaltik in Gang kommt, der gesamte Darminhalt ausgeschieden wird und damit der enterohepatische Kreislauf unterbrochen wird. Damit gilt auch: Bei der Einnahme von Antihistaminika ist ein Abführen mit Rizinusöl nicht möglich.

Darüber hinaus wird hierdurch nach Untersuchungen der Bergklinik in Stuttgart in etwa 60 Prozent aller Anwendungsfälle die Prostaglandinsynthese E2 (PGE2) ausgelöst, was zu massiven Darmkontraktionen sowie bei Schwangeren zur Auslösung der Wehentätigkeit führt. Ich vermute, daß die Voraussetzung hierfür die Ausscheidung bestimmter Gift ist, was im Labor zu eruieren wäre.

Schließlich läßt sich nachweisen, daß die Intensität des Abführens bei der Einnahme von Rizinusöl ausschließlich durch die hierbei freigesetzten Gifte bestimmt wird, bei einem giftfreien Menschen ist dieses Geschehen kurz und harmlos. Am sinnvollsten wäre es, die hierbei ausgeschiedene Galle in einem Labor zu untersuchen. Jedoch genügt für eine oberflächliche Beurteilung der Augenschein: Nachdem der normale Darminhalt den Körper verlassen hat, wird nur noch Galle ausgeschieden. Bei einem giftfreien Menschen ist diese nahezu farb- und geruchlos, bei einem massiv belasteten Menschen dagegen von dunkler Farbe, im Extremfall schwarz, und von bestialischem Geruch.

Ein Großteil der hier dargestellten Dinge ist bereits vor Jahren verstreut in der pharmakologischen Fachliteratur beschrieben worden, jedoch ist dies alles bisher noch nicht zusammengedacht worden.

Rizinusöl

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Gerold

Ist so was bei Kindern auch möglich?
Was muss beachtet werden?
Menge?
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Rizinusöl

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Hier noch diverse Links zum Thema

http://www.aida-selbsthilfe.de/Medik...uerRizinus.htm
http://www.tee.org/BHSD/rizin.html
http://www.fsbio-hannover.de/oftheweek/131.htm

ein bisschen aus der Geschichte (weiter unten!) unter

www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/2001/26/haupt/haupt26_2001wolf.html

und ein Beitrag von Gerold im Heilfasten-Forum

http://www.heilfastenkur.de/modules....=1006&forum=10

Rizinusöl

gerold ist offline
Beiträge: 4.739
Seit: 24.10.05
Dosierung von Rizinusöl

Lynx hatte gefragt: "Du schreibst oben 30 / 40 ml und unten im Rezept 60 ml. Hast Du gegen Ende doch mehr eingenommen als oben beschrieben oder einfach die falsche Zahl erwischt?"

Wie ich oben dargestellt habe, hatte ich zuerst 30 ml Rizinusöl eingenommen, bin später auf 40 ml übergegangen und über Jahre bei dieser Dosis geblieben, dies aus folgendem Grund:

Heinz Walter (Hrsg.): Verzeichnis Deutsch-Europäischer Arzneinamen und Tabellen der Maximaldosen, MAK- und BAT-Werte / Berlin; New York: Walter de Gruyrter, 1984.
notiert für Rizinusöl als Maximal-Dosis bei Einzelgabe und Tagesgabe jeweils 30 ml. Nimmt man diese Dosis, wie in der Literatur empfohlen, pur oder zusammen mit heißer Milch bzw. heißem Kaffee ein, zeigt es sich bei den Ausscheidungen, daß nur ein Teil des Rizinusöls in Ricinolsäure und Glycerin zerlegt worden ist, der andere ist durch den Darm hindurchgegangen, ausgeschieden worden und verklebt die WC-Schüssel. Damit ist es wenig sinnvoll, nach dem in zahlreichen Webseiten der USA empfohlenen Verfahren ein hohes Glas zur Hälfte mit kaltem Orangensaft zu füllen, 2 oz (= 60 ml) Rizinusöl dazuzugeben, das Glas mit kaltem Orangensaft vollzufüllen und alles hinunterzustürzen, da der größte Teil des Rizinusöls so abgeht.

Den Ansatz zur Überlegung, ein Verfahren zu ersinnen, bei dem auch eine Dosis von 60 ml Rizinusöl völlig aufgespalten wird und damit im vollen Umfang zur Giftausleitung genutzt werden kann, brachte eine Webseite der Uniklinik Gießen: http://www.uniklinikum-giessen.de/al...age=25&site=97

Wie bereits in einem anderen Beitrag beschrieben, war die Dosis 60 ml Rizinusöl lediglich lange genug intensiv mit heißer Milch zu verschütteln, um dieses in kleinste Tröpfchen zu zerschlagen, womit sich der gewünschte Erfolg einstellt. Als für diesen Zweck besonders geeignet hat sich der 250-ml-Schüttelbecher einer bestimmten Herstellerfirma in den USA mit einem Verteilstern erwiesen, den man auch heute noch günstig z. B. über eBay zu ersteigern vermag.

Auch Kindern kann man ab einem gewissen Alter durchaus Rizinusöl geben; die Webseite eines amerikanischen Kinderspital gibt hierfür genaue Hinweise:
http://www.mch.com/clinical/radiolog...scopy_prep.htm

Guten Erfolg!
Gerold


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