Mobilfunk - Studien zu Gesundheitsschäden

07.11.10 23:12 #1
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Mobilfunk - Studien zu Gesundheitsschäden
Clematis
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Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Da frage ich mich schon, ob Du dich jemals mit Methadon auseinandergesetzt hast und könntest hier auch gleich Ritalin hypen.
Hallo nicht der papa,

daß das Methadon-Programm wieder eigene Probleme aufwirft, ist mir bekannt, doch darum ging es mir bei der Erwähnung nicht.

Soweit ich mich erinnere ging es damals darum die Heroinabhängigen aus der Illegalität herauszuholen, die damit verbundene Kriminalität zu vermindern und den Abhängigen einen geregelteren Tagesablauf zu ermöglichen, der es ihnen dann ermöglichte zu arbeiten und allmählich in ein eigenständiges Leben hineinzufinden, wobei dann allmählich auch Methadon abgesetzt werden sollte. Die Programme, bei denen Heroin legal verabreicht wurde, waren ebenfalls sehr stark umkämpft bzw. strittig und da kommt man dann in Thematik, warum Heroin überhaupt illegal ist, solange etwa Alkohol weiterhin erlaubt ist sowie die Tatsache, daß die gesamte Drogenbekämpfung eine Farce sondergleichen ist.

Gruß,
Clematis23

Mobilfunk - Studien zu Gesundheitsschäden

Nischka ist offline
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Seit: 02.01.11
Zitat von Clematis23 Beitrag anzeigen
...
Indiens, Chinas, Italiens oder gar Russlands Mobilfunkstudien anzuerkennen - wo kämen wir da hin? Die haben doch alle keine Ahnung, wir Deutschen sind doch viel gründlicher, besser usw. usf. Und ausgerechnet Rußland hat für alle Art von Strahlungen schon seit Jahrzehnten extrem niedrige Grenzwerte von denen wir nur träumen können!

Normal wäre, sich die ausländischen Studien zu beschaffen, sie auszuwerten, vielleicht noch eine eigene zu machen und dann zu handeln und niedrigste Grenzwerte festzulegen - die, wenn sie wirklich was nutzen sollen allerdings auf NULL lauten müßten, ebenso wie bei Radioaktivität.

Das hieße ADE zu Mobilfunk, WLAN, Mikrowellenöfen, Hochfrequenztrocknern, AKWs und vielem mehr und schon geht das Tauziehen zwischen Politikern und Industrie wieder los und denen ist wurscht, was der Verbraucher denkt oder wie krank er wird, Hauptsache der verbraucht AKW-Strom und die Produkte - und dummerweise tun die Verbraucher das auch noch...

Was da wirklich nützlich wäre, ist allein ein totaler Boykott all dieser Waren, der Umstieg auf Ökostrom, erst dann passiert wirklich etwas. Wenn sich solche Produkte nicht mehr verkaufen und am Lager der Produzenten immer höhere Stapel bilden, dann werden sie nicht mehr produziert, da der Profit ausbleibt und die Lagerung weitere Millionen Kosten verursacht, die nicht mehr hereingeholt werden können.

Ich gehöre schon lange zu diesen Boykotteuren - bei mir gibt es kein einziges Mikrowellen emittierendes Gerät, WLAN ist am Computer komplett desaktiviert, alle Standby-Geräte werden über eine Schukosteckerleiste komplett abgeschaltet, auch der Computer. Nur Kühlschrank und Tiefkühlschrank sind dauerhaft an, jedoch auf höchster Sparstufe. Mein Leica Photoapparat ist von 1966, war teuer, doch billiger als X-Modegeräte nacheinander, funktioniert bestens - warum soll ich auf digitales mit Batterieverbrauch umstellen, das zudem schlechtere Bilder liefert? Mein kleiner Rechner ist ebenfalls mindestens 25 Jahre alt, er tut es immer noch, warum auf digital umstellen?

Leider haben meine Nachbarn beiderseits DECT-Telefone, ob noch weiteres weiß ich nicht und verbieten kann ich es ihnen natürlich nicht. Sie benutzen auch Round-up von Monsanto für ihren Gemüsegarten, als ich kurz erwähnte wie gefährlich das Zeug ist, erntete ich einen ungläubigen Blick... Vielleicht kommen sie eines Tages selbst drauf...

Letztlich liegt es am Verbraucher... Und wenn WWF für Handys wirbt, dann stehen mir die Haare zu Berge!

Gruß,
Clematis23
Hallo Clematis,
zu Rußland, Du schreibst von extrem niedrigen Grenzwerten. Soweit ich informiert bin, liegen diese in Rußland bei 20.000 Mikrowatt pro Quadratmeter. Das ist gigantisch!
Natürlich ist es ein paar Nullen weniger als in Deutschland, aber es ist auf keinen Fall wenig. Wenig wären meines Erachtens ein Mikrowatt oder weniger. Schließlich liegt die natürliche Hintergrundstrahlung bei einigen Stellen hinter dem Komma.

Aber im Grunde bin ich für die Prüfung und Einführung einer gesundheitsverträglichen Technologie - ob es die tatsächlich gibt, weiß ich nicht. Ich hatte von Vorschlägen bzgl. Gravitation und Infrarot gehört, andere meinten wiederum, daß auch diese biologisch relevant seien.

Man kann doch nicht eine Technologie einführen (wie jetzt die der Mikrowellen), wenn man entweder weiß, daß sie lebensfeindlich ist oder nicht genug geforscht hat.

Der totale Boykott, das sehe ich auch so, das ist eine wichtige Chance. Das meinte gestern auch ein Technik-Kenner, nur wenn die ihre Produkte nicht mehr absetzen können, ist Schluß.
Hm, ja, die andere Variante wäre Stromausfall durch erhöhte Sonnenaktivitäten.

Ja, ich bin auch erstaunt, daß diese neuen Fotoapparate sich so durchgesetzt haben. Aber die Menschen sind offensichtlich durch Bequemlichkeit zu locken.

Mit Deinen Nachbarn. Verbieten, klar, das geht nicht. Aber kannst Du sie evtl. bitten umzustellen? Oder alternativ ihnen ein "strahlungsreduziertes" neues Orchid (jetzt mit blauem Engel, reduziert beim Tel. um 99%) kaufen - kostet natürlich ein büschen was.

Viele Grüße
***Nischka***
__________________
Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Clematis
Themenstarter
Zitat von Nischka Beitrag anzeigen
Ich hatte von Vorschlägen bzgl. Gravitation und Infrarot gehört, andere meinten wiederum, daß auch diese biologisch relevant seien.

Man kann doch nicht eine Technologie einführen (wie jetzt die der Mikrowellen), wenn man entweder weiß, daß sie lebensfeindlich ist oder nicht genug geforscht hat.

Aber kannst Du sie evtl. bitten umzustellen? Oder alternativ ihnen ein "strahlungsreduziertes" neues Orchid (jetzt mit blauem Engel, reduziert beim Tel. um 99%) kaufen - kostet natürlich ein büschen was.
Hallo Nischka,

Infrarot zumindest greift ebenfalls in den Organismus ein. Siehe Infrarotbestrahlung bei medizinischen Behandlungen. Die Dosis dürfte auch hier wichtig sein. Ebenso würde es wohl Gravitation tun, vielleicht zu Gleichgewichtsstörungen führen, oder man weiß nicht mehr wo oben oder unten ist?

Man kann und führt ständig Technologien ein, deren Auswirkungen auf Mensch, Tier, Pflanze nicht erforscht sind, selbst dann noch wenn viele Studien zu ihrer Schädlichkeit vorliegen, siehe Gentechnik, Nanotechnik, Mobilfunk usw. Das ist es ja was gegen den Himmel STINKT!

Zur in Frankreich üblichen Toleranz gehört auch, daß man sich nicht in die Angelegenheiten der Nachbarn einmischt, dafür wird man auch selbst völlig in Ruhe gelassen. Würde ich das in Bezug auf DECT tun, bekäme ich bestenfalls Ärger, weil sie die Gefährlichkeit der Geräte nicht kennen und mir auch nicht glauben würden. Also muß ich deren Wahl von DECT respektieren... Das gehört nun mal dazu.

Liebe Grüße,
Clematis23

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Nischka ist offline
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Seit: 02.01.11
Hallo Clematis,
mir fiel noch ein, daß Dr. Stefan Spaarmann einen Vorschlag ausgearbeitet hat, nämlich Licht zu verwenden, dies selbstverständlich nur in Maßen (die Dosis macht das Gift).

Hier hat er sich im Hese-Forum teilweise beteiligt, ich lese seine Beiträge immer gerne:
Allg. Info/Diskussionsforum zum Thema EMF/Elektrosmog

Und ich habe hier etwas zur Lichttechnik gefunden:

"Alternativen zum Mikrowellenfunk

11.11.2010 – Dr. Stefan Spaarmann, AEB e.V.

Eine Digitalisierung führt immer zu Pulsung, auch wenn man das abstreitet. Man wird schwerlich von der Digitalisierung wieder abgehen, weil diese technische Vorteile hat. Entscheidend ist nicht, dass, sondern wie gepulst wird. Gefährlicher als die Pulsung ist die sog. Kohärenz, d.h. Überlagerungsfähigkeit, weil solche EMF offensichtlich von den Körperzellen missverstanden wird.
Die uns umgebenden Lichtquellen wie Sonne, Mond, Feuer sind nicht kohärent und haben dazu sogar ein kontinuierliches Spektrum, welches für den Hormonhaushalt unverzichtbar ist, weil es den steuert.
Deshalb, so unser Argument, sollte jede Art EMF technischer Art möglichst (soweit es geht) gefahrlos in Fasern oder Kabeln geführt werden. Und wenn das wegen der Beweglichkeit des Senders oder des Nutzers nicht geht, dann entweder den Strahl so führen, dass er niemand trifft oder schadet: keine Blendung und so schwach wie möglich, Vermeidung biologisch aktiver Modulationsverfahren, weder Mikrowellen- noch Lichtverschmutzung: Das nennen wir ökologische Wende der Kommunikationstechnik in Analogie zur Energietechnik.
Und unsere Forderung lautet: Eine von technischer EMF hinreichend freie Umwelt ist ein Menschenrecht, so wie sauberes Wasser, saubere Nahrung (und für die Menschen Arbeit). Die Menschenrechtscharta muss ergänzt werden. (...)"

Der ganze Text hier:
Alternativen zum Mikrowellenfunk Dr. Spaarmann

Bezüglich Gravitation hörte ich auch von jemandem, daß er davon ausgeht, daß die "Informationen", die versendet werden, sich in den menschlichen Organismus einklinken. Wie er mir das erklärte, kann ich hier leider nicht wiedergeben.
Es gibt einen Dr. Müller, der Seminare veranstaltet (Global Scaling) und schon ein Gravitationshandy entwickelt hat, mit dem er bis St. Petersburg telefoniert hat.

Oh Mann, es tut mir echt leid, daß Du Deine Nachbarn nicht ansprechen kannst. Aber gibt es nicht die Möglichkeit, das Thema mal (ohne die entspr. Bitte) bei Gelegenheit einfließen zu lassen, vielleicht mal einen Flyer geben, ein paar Infos mündlich dazu...?

Und sonst evtl. Alufolie an die Wände, wo es reinkommt?

Viele Grüße
***Nischka***
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Esther2
Zitat von Clematis23 Beitrag anzeigen
Zur in Frankreich üblichen Toleranz gehört auch, daß man sich nicht in die Angelegenheiten der Nachbarn einmischt, dafür wird man auch selbst völlig in Ruhe gelassen. Würde ich das in Bezug auf DECT tun, bekäme ich bestenfalls Ärger, weil sie die Gefährlichkeit der Geräte nicht kennen und mir auch nicht glauben würden. Also muß ich deren Wahl von DECT respektieren... Das gehört nun mal dazu.
Das ist hier nicht anders. Aber ein Besuch beim Nachbarn mit Messgeräten hat zumindest meine Nachbarn überzeugt!

LG, Esther.

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Clematis
Themenstarter
Hallo Esther und Lisbe,

danke für Eure Lösungsvorschläge. Ich weiß zwar, daß nebenan DECT-Telefone in Betrieb sind, doch führen sie bei mir nicht zu Problemen.

Mein Häusken, so um 1890 erbaut, hat 80 cm dicke äußere Natursteinmauern, innere 50 cm dick, und ich denke das hält die Strahlung ab. Zusätzlich liegen die Etagen, da am Hang, auf unterschiedlichen Ebenen...

Gruß,
Clematis23

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hier ein weiterer besorgniserregender Artikel, der dringend beachtet werden sollte (Hervorh. von mir):


RNCNIRP-Resolution: Vorsorgemaßnahmen gefordert

25.05.2011

Weltweit Aufsehen erregte der Appell der RCNIRP im Jahre
2008, in dem die hochrangige Kommission russischer Wissenschaftler
schwere Gesundheitsschädigungen der jungen Generation durch den
Handygebrauch und die Mobilfunkstrahlung prognostizierte. Die neue
Resolution des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor Nicht-
Ionisierender Strahlung (RNCNIRP) mit dem Titel Elektromagnetische
Felder von Handys: Gesundheitliche Auswirkung auf Kinder und
Jugendliche von 2011 geht nun noch einen Schritt weiter. Die
RNCNIRP legt in der Resolution dar, dass die medizinische Statistik
und nationale und internationale Forschungsergebnisse darauf
hinweisen, dass jetzt schon Schädigungen nachweisbar sind,
die mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Handynutzung
zurückzuführen sind.

In der neuen Resolution stellt die RNCNIRP fest:

"Leider haben statistische Daten, die 2009 und 2010 von ROSSTAT
und der UNICEF veröffentlicht wurden, aufgezeigt, dass es seit dem
Jahr 2000 eine kontinuierliche Zunahme von Kinderkrankheiten gab,
die von dem RNCNIRP als „mögliche Krankheiten“ aufgrund von
Handynutzung identifiziert wurden.
Besonders besorgniserregend ist die Zahl der Erkrankungen unter
jungen Menschen zwischen 15 und 19 Jahren. (Es ist sehr
wahrscheinlich, dass die meisten von ihnen schon seit einem
langen Zeitraum Handys benützen).

Verglichen mit 2000 ist die Zahl der Störungen des zentralen
Nervensystems
unter 15-17 jährigen Jugendlichen um 85%
gestiegen, die Anzahl der Personen mit Epilepsie oder epileptischen
Erkrankungen
ist um 36% gestiegen, die Zahl der Fälle von
„geistiger Entwicklungsverzögerung“ ist um 11% gestiegen
und die Zahl der Bluterkrankungen und der Störungen des
Immunsystems
ist um 82% gestiegen.

In einer Gruppe von Kindern von unter 14 Jahren gab es eine
64-prozentige Zunahme der Zahl der Blutkrankheiten und der
Störungen des Immunsystems und eine 58-prozentige Zunahme bei
neurologischen Störungen. Die Anzahl der Patienten im
Alter von 15 bis 17 Jahren, die wegen Störungen des zentralen Nervensystems
Sprechstunden aufsuchen und behandelt
werden, ist um 72% gestiegen.“



Die RNCNIRP ruft die Regierungen in der ganzen Welt zu
Vorsorgemaßnahmen auf:
"Unter Berücksichtigung der Position des RNCNIRP und
der Vorsorgemaßnahmen, die von der WHO vorgeschlagen
werden, ist das Komitee der Meinung, dass dringend Maßnahmen
ergriffen werden müssen, da Kinder nicht dazu in der Lage sind,
den Schaden zu erkennen, der ihnen durch die Handynutzung
zugefügt wird und da das Handy an sich als eine unkontrollierte
Quelle schädlicher Exposition betrachtet werden kann."


Den Regierungen wird ein konkreter Katalog von Vorsorgemaßnahmen vorgeschlagen.
Helfen Sie mit, diese Resolution v.a. unter
Journalisten, Erziehern, Ärzten und Politikern zu verbreiten.



Hier der Link zu der entsprechenden Seite von Diagnose-Funk:
RNCNIRP-Resolution: Vorsorgemaßnahmen gefordert
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Gini ist offline
Beiträge: 1.032
Seit: 18.04.09
Hallo zusammen,

der Verlag umwelt medizin gesellschaft hat auch schon zahlreiche Studien herausgebracht.
Die neueste erbringt Verschiebungen bei den Katecholaminen, d.h. die Parkinson Erkrankung u.a.m. wird begünstigt: http://www.umg-verlag.de/umwelt-medi...t/111_be_z.pdf
Ältere Studien kann man im Archiv aufstöbern: http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de/

Viele Grüße
Gini

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Ich habe noch etwas aus 2006 gefunden, was ich wichtig finde hier reinzuschreiben:

BRIEF EINER ÄRZTIN AUS BAMBERG:
GESUNDHEITLICHE SCHÄDIGUNGEN
durch die
STRAHLUNG VON MOBILFUNK-SENDEMASTEN


Dr. med. C. Waldmann-Selsam Bamberg, den 13.4.06

An den Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Dr. W. Schnappauf
Rosenkavaliersplatz 2
81925 München

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Schnappauf,

in den letzten 5 Wochen wurden weitere 160 Familien an Mobilfunkstandorten besucht (Münchberg, Selbitz, Schauenstein, Kronach, Plankenfels, Reundorf, Bamberg, Höchstadt/Aisch, Haarbach/Nie-derb., Deuerling, Bebra, Naumburg, Nebra, Gleina, Homburg, Neunkirchen/Saarl., Freiburg, Dresden).

Die Grenzwerte sind durchgehend eingehalten. Dennoch klagen viele Patienten über zum Teil schwere Gesundheitsprobleme, für welche die behandelnden Ärzte keine Ursache finden können. Die Menschen erholen sich, wenn sie unbelastete Orte aufsuchen können.

Von schon früher besuchten Standorten erreichen uns täglich verzweifelte Anrufe. An immer mehr Orten wird von der Bevölkerung auch eine lokal umschriebene Häufung von Tumor-erkrankungen festgestellt; mehrfach auch innerhalb von Familien.
In Icking z. B. sind eine Mutter und ihre 2 Töchter an Tumoren erkrankt (etliche Anwohner haben Schlafstörungen, Gelenkbeschwerden, Konzentrationsstörungen u. a.; der Bürgermeister ist schwer erkrankt).

In Burgheim finden sich in fast jedem Haus einer stark belasteten Straße Tumorpatienten.
In einem Ortsteil (ca. 50 Einwohner) von Oberachdorf gibt es mittlerweile 18 Tumorfälle. Viele Erkrankte sind bereits verstorben. Die Häufung ist seit dem Jahr 2000 öffentlich bekannt. Aus der Richtung von Wörth strahlt eine Vielzahl von Funkanlagen in den Ortsteil. Seit 1992 sind die Mobil-funksender auf dem Baywa-Gebäude in Betrieb. Der für 2001 angestrebte Abbau der Sender wurde nicht durchgesetzt.

Es ist Ihre gesetzliche Pflicht, die gemeldeten Gesundheitsschäden (siehe unser Schreiben vom 7.2.2006 mit Anschriften von erkrankten Anwohnern) vor Ort in Zusammenarbeit mit den Gesundheits-ämtern zu untersuchen. Dazu ist die Entfernung der Noxe, also die Abschaltung des jeweiligen Sen-ders, das probate Mittel. Weiteres Abwarten verbietet sich angesichts der Schwere der Erkrankungen.
Um Gottes Willen und um der Menschen Willen handeln Sie endlich.
Mit besten Empfehlungen
Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam
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Die Antwort auf dieses Schreiben lautete: “Es besteht kein Anhalt zu Verdacht.” Weitere Informationen: Brgerwelle e.V. - Herzlich willkommen...
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donmaus ist offline
Beiträge: 97
Seit: 15.02.09
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Viele Grüsse von donmaus


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