Schutz vor digitaler Strahlung

04.03.04 09:46 #1
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Schutz vor digitaler Strahlung

admin ist offline
Administrator
Beiträge: 20.285
Seit: 01.01.04
Hallo Frank

Ich habe nicht gesagt, dass ich glaube, die Mobilfunkindustrie würde dem gesundheitlichen Aspekt gross Rechnung tragen. Zweifel könnten da berechtigt sein. Aber ich frage mich, weshalb sie eine solche Technologie aktiv verhindern sollten. Sie brauchen sie ja nicht zu pushen ... was dann ja ein Zugeständnis wäre, das sie besser nicht machen (aus ihrer Sicht). Aber zulassen können sie sie doch ...

Gruss, Marcel

Schutz vor digitaler Strahlung

Frank ist offline
Themenstarter Beiträge: 13
Seit: 04.03.04
Hi Marcel,

bringe mir einfach jemanden aus der Mobilfunkindustrie, der bereit ist, seine Anlagen mit unserer Technologie auszustatten und wir werden die Belastungen für die Bevölkerung kostengünstig beseitigen. Die Sendeleistung der Funkanlagen wird dabei nicht beeinträchtigt, es findet auch kein Eingriff in die Technik statt. Es ist so einfach, daß es für viele Menschen zu einfach ist um es zu akzeptieren.

Mach dich auf die Suche, finde jemanden aus der Mobilfunkindustrie, tue ein gutes Werk für die Menschen.
Nur: du wirst niemanden finden, der bereit ist ! Probiere es aus, dann wirst du die selben Erfahrungen wie ich machen. Die wollen es nicht einmal testen !

Gruß

Frank

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Hildegard ist offline
Beiträge: 198
Seit: 10.01.04
HAllo an alle,
Ich lasse mich nicht auf einen "Streit der Königinnen" mit Frank- einem "König" ein!!
Seine Anschuldigungen habe ich nicht nötig richtig zu stellen, noch mich in irgend einer Weise mich vor ihm zu rechtfertigen. :)
und weiter werde ich in diesem Forum nicht mit ihm konferieren. Wenn es mir zu bunt wird, weil Anonym geht hier gar nichts mehr, dann sehen wir uns vor Gericht!
:D Frohe Ostern an alle
Hildegard

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
mh hm :?

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Hildegard ist offline
Beiträge: 198
Seit: 10.01.04
Hallo Uta
zu Deinr Bemerkung mit der Autosuggestion ein Beispiel.
Ein BAuer in der Nähe von Kempten hat 500 Meter vor seinr Nase eine Überlndleitung mit einem Sendemast auf dem Pfeiler- Probleme: 2 Kühe haben Krebsgeschwüre, die Kälber kommen aufgrund mangelnder Uteruskontraktion nur mit Nachhilfe des Bauern zur Welt. Ich habe mit denm Quarzsand über die Blitzableiterleitungen den Sendemast "entstört". am nächsten morgen war ein Kälbchgen ohne Hilfe plötzlich da und der Bauer sagte: "die Kühe haben sich hingelegt" , was sie vor lauter Stress vorher nicht mehr taten. Haben die Kühe gewusst was ich machte. Hier entfällt wohl die Autosuggestion.

Hier noch das Neueste aus Bayern:

Heute aus dem Bayerischen Landtag – Anhörung Mobilfunk / Elektrosmog
Veranstalter Fr. Martin Runge und Ruth Paulig, Die Grünen im Bayerischen Landtag.
Als Sprecher waren geladen:
Prof. Adlkofer
Dipl. Ing. Schiedrich/ Fa. Schwille
Dipl. Ing. Greger/Fa. enorm
Ra. Sommer
Hier eine Vorab-Information, das Wortprotokoll kann bei Dr. Martin Runge angefordert werden: martin-runge@bayern.landtag.de

Stichpunkte Prof. Adlkofer zur Reflex-Studie:

Ein Wissenschaftler der nicht marktgerechte Ergebnisse veröffentlicht wird oft mit dem zweifelhaften Ruf des „selbsternannten Experten“ versehen, die Ergebnisse werden ignoriert, der Verfasser kritisiert und dann defamiert.......

Die Reflex-Studie wurde gemacht, weil nach langjähriger Forschungsarbeit bisher noch nicht geklärt werden konnte, ob EMF schädigt oder nicht. Die Reflex-Studie wurde von mehreren Forschungslabors gleichzeitig durchgeführt, z.B. in Berlin, Wien, Hannover, Helsinki.........

Die Studie stellte sich einer genauen Aufgabenstellung um künftigen Untersuchungen über EMF den Weg zu weisen.

Hier ging es um folgende Punkte:

Genmutation
Deregulation der Zellproliferation
Deregulation der Apoptose
Modifikantion der Gen- und Proteinexpression

Die Verfasser der Studie glaubten nicht, dass ihre Untersuchung Ergebnisse bringen würde, aber es kam anders wie alle dachten.......
Untersucht wurden alle Handy-Signale – gepulst sowie ungepulst – nicht aber die Auswirkungen von Sendeanlangen. Auffallend war, dass die gepulsten Frequenzen stets zu einer größeren Schädigung führten. Alle Tests ergaben aber eine signifikante Erhöhung der Micronucleine (Vorstufe zu Krebs – siehe auch Rinderstudie !!!), sowie die Abspaltung von DNA-Material, welches sich nicht mehr integrierte.
Alle Untersuchungen fanden im Doppel-Blind-Verfahren statt (nur der Computer wusste wann eine Exposition stattfand). Stets wurden „Scheinexponierte“ Zellkulturen mit untersucht, wobei es dem Team nicht bekannt war, welche der Proben unter dem Einfluss von EMF standen. Dabei war eine signifikante Schädigung der bestrahlten Zellkulturen feststellbar.

Die entsprechenden Expositionskammern wurden von Prof. Kuster (Wien) gebaut.
Prof. Adlkofer weist darauf hin, dass man über Ergebnisse, die ein Doppel-Blind-Verfahren aufzeigt, nicht mehr diskutieren muss – diese sind nicht zu verwerfen, da man sie nicht willentlich beeinflussen kann.

Je länger eine Exposition andauert, desto größer ist die Schädigung.
Alle unterschiedlichen Handy-Signale führten zum Anstieg der Micronucleine – auch bei einer Intensität die lediglich dem „Zuhören am Handy“ entspricht.

Es wurden nieder- und hochfrequente Felder untersucht – angefangen von wenigen μT
bis hin zu 2000. Bei einem Millitesla fanden wir Strangbrüche. Um 1800 MHz erhöhten sich die Strangbrüche signifikant – egal welche Modulation. Die Felder sind in der Lage dies auszulösen. EMF ist in der Lage Gene zu verändern.

Zu einer Untersuchungsmethode – Comet-Assay:
HL60 Zellkerne werden extrahiert. Nun sieht man einen kometenhaften Schweif am Zellkern. Je länger dieser Schweif ist, desto größer die Schädigung an der Zelle/DNA – hier tritt Zellmaterial aus.
Ergebnisse dieses Tests:
bei 1,3 W und 1,6 Watt und 2,00 Watt - signifikanter Anstieg der Micronucleine sowie DNA-Sprünge

DNA-Sprünge:
Bis zu einer Exposition von 24 Stunden kann man einen Anstieg der DNA-Sprünge beobachten, dann tritt ein Abstieg ein. Dies ist auf das körpereigene Reparatursystem zurückzuführen, welches nun eingreift. Nicht der Fall ist dies bei der Zunahme der Micronucleine – hier kann der Körper nichts reparieren.
Doppelstrangbrüche sind weit gefährlicher wie Einzelstrangbrüche – die kann der Körper schnell und perfekt innerhalb 7 bis 8 Stunden reparieren. Die Doppelstrangbrüche jedoch nicht. Hier kopiert der Körper oft falsch (auch a-zentrische Chromosome) – dies führt zu Dauerschäden innerhalb der Zellen. Der Reparaturmechanismus sagt nichts darüber aus, welche Schäden tatsächlich bleiben.

Schon im niederfrequenten Bereich, bei 1000μT, zeigten sich deutliche Chromosomenschäden – jedoch bei RF-EMF Signalen waren diese signifikant erhöht.

Bei der Untersuchung der RF-Signale ergab sich eine signifikante Zunahme der DNA-Strangbrüche gegenüber den scheinexponierten Zellen; damit ist an sich bewiesen, dass sich hier etwas tut.

Wenn man nun Ascorbinsäure/Vitamin C hinzugibt, dann ist der Anstieg der Micronucleine weg!
Das bedeutet, dass hier Freie Radikale gebildet werden, die alles beschädigen was da ist.
Die Zugabe von Vitamin C, als Radikalenfänger, führt nun zwangsläufig zu deren Rückgang – aber es muss nicht unbedingt Vitamin C sein – es gibt noch andere Freie Radikalenfänger.

Letztendlich sind die Freien Radikalen für all diese Auswirkungen zuständig ( wie DNA Sprünge und Zunahme der Micronucleine).

Prof. Rüdiger aus Wien verwendete menschliche Hautzellen (von Spendern) für seinen alkalischen Comet-Assay-Versuch. bei der kontinuierlichen Exposition mit 1800 MHz, SAR 2 W/kg (das ist unser oberster Grenzwert) zeigte sich, dass die DNA-Strangbrüche Zeit und Expositionsabhängig sind und unter on/off Bedingungen (Vergleichbar mit Pulsung) die stärksten Auswirkungen zeigen.
(Nach 4 Std. geringer Anstieg, 16 Std. deutlich, 24 Std. starke Auswirkung)

Prof. Leschinsky aus Helsinki stellte eine Hypothese auf:

Das Hitschok Protein 27 (welches sich durch Hitze bildet) wird durch EMF vermehrt ausgeschüttet, dies führt zu einer versärkten Phosphorilierung welche schließlich über eine Kaskade von Ereignissen zu Löchern in der Blut-Hirn-Schranke führt.

Wenn es sich hier um Krebs erregende Stoffe handelt die nun in das Gehirn eindringen können, so wird dieser nun ausgelöst.

Die zweite Hypothese hierzu lautet:

Das Hitschock Protein 27 führt zum programmierten Selbstmord. Die Aportose wird gehemmt, Zellen, welche sich schon zu Krebszellen entwickeln, können vom Körper nicht mehr entfernt werden.

Zusammenfassung:
In vitro Untersuchungen von RF_EMF Expositionen zeigten, dass diese fähig sind, in bestimmten (nicht allen) Zellen, DNA-Brüche, Anstiege der Micronucleine und Chromosomenaberrationen zu erzeugen.

Es ergab sich kein direkter Hinweis auf die Begünstigung von z.B. der Alzheimer Erkrankung – dies muss jedoch noch eigens geklärt werden.

Auch für chronische Erkrankungen fand sich kein kausaler Zusammenhang – es erhöhte sich aber die Plausibilität für eine solche Annahme.

Das Vorsorgeprinzip umfasst unserer Meinung nach
- die Anerkennung des derzeitigen Standes der Wissenschaft
- die Breitstellung von Forschungsmitteln für Untersuchungen die wirklich Ergebnisse bringen – unabhängig von einer Interessengemeinschaft
- die ehrliche Aufklärung der Bevölkerung
- Überprüfung der Grenzwerte
- die Verantwortung jedes Einzelnen sich selbst um sachliche Information zu bemühen und sein Verhalten dem entsprechend anzupassen.

Fragen:
Ist die Reflex-Studie bereits anerkannt oder wann wird diese reproduziert

Prof. Adlkofer:
Mehrere Labors arbeiten bereits daran unsere Ergebnisse zu reproduzieren.
Für mich sieht die Sache ein wenig anders aus, weil ich die Ergebnisse in Wien, Hannover usw. mit verfolgen konnte. Wir haben 100te male das Selbe gemacht – ich habe nicht den Hauch von einem Zweifel, dass in vitro es zu Schäden der Gene führt - unterhalb unserer Grenzwerte.

Lai und Singh haben ja vor kurzem eine Studie publiziert.......

Die Reflex-Studie sollte ja im August 2004 beendet werden und ich schickte meinen Abschlussbericht an Brüssel. Mein Bericht wurde von einem mitarbeitenden Team kritisiert. Darauf hin beschloss Brüssel, dass eine Abstimmung über meinen Schlussbericht stattfinden soll – diese ist am 13.05.

Eine wissenschaftliche Gruppe aus den USA besuchte unser Labor – und wir haben ja dafür geworben, dass uns andere besuchen und unsere Ergebnisse reproduzieren.
Unser Team im Wien beklagte, dass diese Gruppe nur alles ruinieren wollte und verweigerte die weitere Zusammenarbeit – ich musste vermitteln.
In Berlin hat sich die US Gruppe korrekt verhalten – hier wurden unsere Ergebnisse reproduziert.
Wird nun die Zunahme der Micronucleine in Wien bestätigt ist die Sache klar – ich habe keinerlei Zweifel daran.

Nun wird immer gesagt, die Felder seien viel zu gering um Schaden anzurichten – in gewisser Weise gebe ich ihnen recht, jedoch erbrachte gerade die Beigabe der Ascorbinsäure den Beweis dafür, dass sich Freie Radikale bilden; der Mechanismus entsteht durch die verstärkte Freisetzung dieser Freien Radikalen. Es sind viele Proteine die verstärkt oder vermindert gebildet werden wenn eine EMF Exposition besteht.

Wir fanden a-thermische Auswirkungen.

Als die Grenzwerte festgelegt wurden, gab es noch keine bessere Methode, aber heute sollten wir noch einmal darüber nachdenken.
Hildegard

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Sasa ist offline
Beiträge: 391
Seit: 26.02.04
Hallo Hildegard,

haben denn die Entstörungsmodule eine Haltbarkeitsbegrenzung? Lässt die Wirkung irgendwann mal nach? eine Frage, die mich noch beschäftigt... %)

Gruss

Sascha

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Hildegard ist offline
Beiträge: 198
Seit: 10.01.04
Hallo Sascha,
Die Entstörungsmodule haben keine Haltbarkeitsbegrenzung, Sie können auch nicht kopiert werden. Haben einen Kopierschutz.
Schönen Sonntag
Hildegard

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Anna ist offline
Beiträge: 91
Seit: 27.01.04
Hallo liebe Hildegard,

ich bin sehr an Deine Entstörungsmodule interessiert?? Woher bekomme ich sie?Kann ich sie bei Dir erwerben?

Liebe Grüße Anna


[geändert von Anna am 11-04-04 at 01:11 PM]

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admin ist offline
Administrator
Beiträge: 20.285
Seit: 01.01.04
Hildegard dürfte diese Module nicht anbieten. Ich hoffe, wir kommen somit zu "unabhängigeren" Quellen, damit dies hier nicht eine Plattform für Händler wird.

Gruss, Marcel

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Silke ist offline
Beiträge: 61
Seit: 12.01.04
Hallo,

ist doch toll, wenn sich die Leute hier auch über Angebote zum Schutz vor Eloktrosmog informieren können. Kann sich ja jeder sein eigenes Bild darüber machen ob die angebotenen Artikel sinnvoll und wirksam sind oder nicht. Immerhin bekommt man so die Möglichkeit sich Rat zu holen und kann sich ein Bild davon machen was angeboten wird. Ist auf alle Fälle ok so denke ich. Es artet ja deshalb nicht gleich als reines Verkaufs- und Profitforum aus. Wenn die Informationen hier nicht gegeben werden, ist es ja auch naheliegend, das Forum zu wechseln. Und das wäre sicher nicht Sinn der Sache. Und Spaß machen solls auch noch. Wär schade drum. War bisher immer klasse hier.

Liebe Grüße

Silke


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