Elektrosmogentstörung

01.11.04 17:32 #1
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Elektrosmogentstörung

melkus ist offline
Beiträge: 19
Seit: 02.07.04
Zum Thema Abschirmung:

+ 10.06.2001 + Gras und Lehm schützen vor Mobilfunkstrahlung

Wissenschaftler des Forschungslabors für Experimentelles Bauen der Universität Gesamthochschule Kassel (GhK) fanden heraus, dass begrünte Dächer und Hauswände aus Lehm einen effektiven Schutz gegen Elektrosmog bieten.

Durchgeführt wurden die Messungen am Institut für Hochfrequenz-, Mikrowellen- und Radartechnik der Universität der Bundeswehr in München. "Wer sich gegen hochfrequente Strahlungen von außen schützen will, ist unter einem Lehmtonnengewölbe mit Grasdachabdeckung ideal abgeschirmt", erklärt Professor Gernot Minke, der das Kasseler Forschungslabor für Experimentelles Bauen leitet und als international anerkannter Fachmann für Lehmbauten und experimentelles Bauen gilt. Bei seinen Messungen konnte der Wissenschaftler eine fast hundertprozentige Abschirmung des Hausinneren gegen Mobilfunkstrahlung belegen. Bereits Gründächer mit einer Schicht von 15 cm Leichtsubstrat erbringen für die Frequenzbereiche von 1,8 bis 1,9 GHz des Mobilfunk-E-Netzes und der schnurlosen DECT-Telefone eine Strahlungsdämpfung von ca. 22 dB, was einer Strahlungsreduktion von 99,4 Prozent entspricht.

Für den künftigen Mobilfunkstandard UMTS, der im Frequenzbereich von 1,92 bis 2,17 GHz arbeitet, soll laut Minkes Messungen die Abschirmung noch bessere Werte erreichen. Einen optimalen Reduktionswert von 49 dB erreichte der Kasseler Architektur-Professor durch die Kombination aus Lehmgewölbe mit Grasabdeckung. Ein herkömmliches Ziegeldach hingegen reduziere die Strahlen im Frequenzbereich für das E-Netz und UMTS nur um 50 Prozent.

Um nicht nur von oben, sondern auch von der Seite gegen die Strahlen gewappnet zu sein, empfiehlt Minke künftigen Bauherren, dass möglichst keine Türöffnungen zu bestehenden Basisstationen hin ausgerichtet werden beziehungsweise dass diese mit einer metallischen Beschichtung oder einer metallischen Fliegengitterdoppeltür - wie aus den USA bekannt - versehen sein sollten. Fenster mit einer einfachen Isolierverglasung oder Holzrahmen sind ebenso ein Schwachpunkt. Eine moderne Wärmedämmverglasung erreiche dagegen aufgrund ihrer Edelmetallbedampfung eine Abschirmung von 30 dB (99,9 Prozent). Für Dachflächenfenster eignet sich ein Reflektor-Sonnenrollo, das in allen Frequenzbereichen eine Abschirmung von 99,98 Prozent erbrachte. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass damit die niederfrequenten Strahlungsquellen, wie sie im Hausinneren durch Elektrogeräte auftreten, nicht vermindert würden.

Elektrosmogentstörung

Oregano ist offline
Beiträge: 63.716
Seit: 10.01.04
Abschirmung von elektromagnetischen Feldern:
Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Abschirmmatten

Denn: Bei unsachgemäßer Anwendung kann es bei bestimmten Materialien zu einer Verstärkung der Felder kommen, meldet das BfS
http://www.strahlentelex.de/aktuell.htm

Da kann man auch ein Probeexemplar bestellen.

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

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