Belastung in der Großstadt und Baldachin

07.06.10 11:49 #1
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Belastung in der Großstadt und Baldachin

Brumm ist offline
Beiträge: 563
Seit: 06.02.09
Zitat von Windpferd Beitrag anzeigen
Daß es Dir damit besser geht, düfte auf einen sehr bekannten Effekt (der freilich Deinen Kopf nicht schützt) zurückzuführen sein.
Hallo Windpferd,

Es ist lustig, mit welcher Begeisterung Du mir meine Kappe madig machen willst.

Dies Kappe hilft mir, weil ich mal einen Schädelbruch hatte und deshalb die Bruchstelle, in Folge der Verheilung als "Antenne" wirkt.

Und glaub mir, ich hab dies oft genug getestet:
Bei Bluetooth habe ich die Empfindlichkeit auf etwa 5m Umkreis reduziert.
Ohne diese Kappe waren schon mal etwa 30m im Gebäude/50m im Freiem.
100%ig wirkt diese Abschirmung nicht, aber das hab ich ja geschrieben.

Jeder der ES ist, sollte zuerst mal seine letzen "Verletzungen/Operationen"
abschirmen, oder auch Entzündungen von denen man noch nichts weis.
(Zähne, innere Organe, Bandscheiben, Gelenke)
Meiner Meinung nach, wirken diese als Verstärkung.


Alles Gute
Peter
__________________
RxTx.

Belastung in der Großstadt und Baldachin
Sensor77
Hallo zusammen

ich möchte hier Denker und Brumm "Schützenhilfe" geben, weil meine Erfahrungen (bei Kunden und in meiner Familie bzw. auch an mir selbst) in die gleiche Richtung gehen.

Es wird unter Messtechnikern wohl die Theorie vertreten, dass Abschirmkleidung mehr schade als nütze, doch kann ich das nicht bestätigen. Ich habe festgestellt, dass bei ES "je mehr Abschirmkleidung, desto besser" unabhängig von irgendwelchen theoretischen Erklärungen. Dieser Schutzeffekt stammt wohl eher weniger vom Placebo-Effekt (und wenn doch, ist das doch egal: Hauptsache eine positive Wirkung tritt ein!), da die meisten meiner "Testkandidaten" Abschirmkleidungen einfach mal testeten, aber überhaupt nicht davon überzeugt waren..

Generell kann ich nicht nachvollziehen, weshalb der Placebo-Effekt immer wieder als negativ dargestellt wird, obwohl dieser wissenschaftlich belegt z.B. auch heilen kann. So billig und nebenwirkungsfrei wirkt kein Medikament..

Gruss
Sensor77

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
mehr
Belastung in der Großstadt und Baldachin
Männlich Windpferd
Hallo Denker,

nur mit meinem selbtgebastelten Kaftan aus Adamantan 003 (Biologa, aus V2A-Stahl, doch flexibel und durchsichtig): Eine Bahn Gewebe (1.10 m breit) über den Kopf, vorn und hinten bis zur unteren Beckengegend, mit Gürtel fixiert (darauf achten, daß keine Lücken entstehen), zwei Löcher für die Arme (mit Sicherheitsnadeln), darunter die Schildmütze, damit man das Metall nicht auf der Haut hat.

Das Material hat über einen weiten Bereich eine Schirmdämpfung von 42 db. Unter dem Kaftan ist es zum Messen zu eng; jedenfalls bin ich damit nach stundenlanger ICE-Fahrt noch zurechnungsfähig. (Ohne bin ich nach 20 - 40 Minuten extrem erschöpft und kribblig zugleich.)

Kein fesches Fleidungsstück, aber das Gewebe ist noch flirtdurchlässig und manchmal gibt es interessante Gespräche. Die meisten sprechen einen nicht an.

Zur Abschirmung direkt unter der Matratze: Ein Baubiolog sagte mal, dies sei nicht zu empfehlen. Leider habe ich seine physikalische Begründung vergessen. Lieber 40 cm Abstand bis zum Fußboden.

Alles Liebe
Windpferd

Wohnwechseltest: Wie wirkt Elektrosmog? Was bringt ein Baldachin?

Tronkas ist offline
Beiträge: 19
Seit: 21.11.10
Dem Thema Elektrosmog und Gesundheit gehe ich schon seit 6 Jahren nach. Mittlerweile habe ich mir einige professionelle Messgeräte von Gigahertz Solutions zugelegt und mich entsprechend weitergebildet.
Der Grund für dieses Interesse waren meine zunehmenden Schlafstörungen (heisser Kopf, Herzklopfen, starke Unruhe, rasende Gedanken) am Wohnort (Stadtwohnung, 70er Jahre Blockwohnung, früher zwei, neuerdings 12 WLAN-Sender im näheren Umkreis), die immer mehr zunahmen, obwohl ich recht gesund lebe (Nichtraucher, regelmässig Sport und Naturaufenthalte, kein Übergewicht).

Mein erster Test waren andere Schlaforte (Ferienwohnungen, Wohnungen von Bekannten und Freunden), vorzugsweise in alten Häusern (kein Stahlbeton). Obwohl vielfach einige WLAN-Sendern in der Umgebung (allerdings max.-50 dBm Belastung am Schlafplatz) zu messen waren, schlief ich in Häusern alter Bausubstanz viel besser als zuhause in meinem voll abgeschirmten Bett (50dbm-Baldachin, geerdet). Am allerbesten schlief ich in Häusern, in denen kein WLAN-Einfluss messbar war und auch kein DECT-Telefon ohne ECO-Modus (Gibt's noch, solche Wohnungen!).

Auf jeden Fall half meine Bettabschirmung am Heimatort soweit, dass ich einigermassen erholt aufwache. Kein Vergleich zu vorher, das zeigt mir auch jeweils ein Blick in den Spiegel am Morgen, ein untrügliches Zeichen, wie erholsam der Schlaf war. Wichtigstes Merkmal: Wie offen und klar sind die Augen nach dem Aufstehen?
Dennoch: Trotz Baldachin habe ich das Gefühl, nicht wirklich tief geschlafen zu haben. Es ist ein Unterschied, aber nicht der, den ich mir gewünscht habe. Offenbar wirkt immer noch ein Faktor, den ich bislang nicht entschlüsseln konnte.
Auch tagsüber habe ich nach zwei Stunden Aufenthalt in meiner Blockwohnung stets das Gefühl, ich muss raus, sonst dreh ich durch hier (Messwerte HF: unter 3 mikroW/qm, NF: 80 nTesla mag. Wechselfelder). Diese Unruhe wurde mir erst bewusst, nachdem ich meinen Wohnwechseltest begonnen hatte. Natürlich werde ich ausziehen, versuche aber noch auszufinden, woran dieses Unwohlsein effektiv liegt.

Elektrosmog ist mittlerweile ein äusserst unbequemes Thema geworden. Ich habe auf privater Basis zahlreiche Messungen und Beratungen gemacht und häufig erlebt, wie ausfallend und abweisend die Nachbarn belasteter Personen wurden, wenn man versuchte, sie zu aufzuklären, z.B. in Bezug auf ihr altes DECT-Telefon, das rundum mehrere Leute "bestrahlte".
Ich bin überzeugt, dass bei der heutzutage üblichen und auch weiter zunehmenden HF-Strahlenbelastung (kabellose Geräte) und besonders bei erhöhten magnetischen Wechselfeldern (Stahlbetonbauten neuerer Art fast immer über 50nTesla, alte Bauten fast immer unter 10nTesla) bei gesundheitlichen Problemen in Miet- oder Eigentumswohnungen letztendlich nur ein Umzug hilft.

Das grösste Problem bei all dem ist der NACHWEIS eines ZUSAMMENHANGS bestimmter Symptome mit Elektrosmog. Dies erfordert ein ganzheitliches Beurteilungsvermögen und sehr viel Lebenserfahrung, um Ursachen eingrenzen zu können.

Die grösste Schwierigkeit ist unsere Gewöhnung an ein "verstrahltes" Umfeld. Wir wissen schon längst nicht mehr, wie wir uns fühlten in der Zeit vor der HF-Einführung. Oder wir haben es noch nie erlebt, weil wir in dieser "strahlenden Neuzeit" gross wurden.
Um sich selbst in seiner individuellen Elektrosensibilität zu erleben, muss man zwangsläufig Aufenthaltsorte gewechselt haben und erlebt haben, wie gravierend sich das Körper-, Lebensgefühl und Denken an Orten mit nur geringer Belastung ändert. Das ist eine aufwändige Sache, die nur wenige leisten wollen und können.

Also: Die Bausubstanz kann gegenüber Elektrosmog ein ausschlaggebender Faktor in Sachen Gesundheit sein.

Geändert von Tronkas (15.04.12 um 08:01 Uhr)

Belastung in der Großstadt und Baldachin

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo,
bei mir habe ich einige Messungen über mehrere Tage gemacht.
Handysender 3 Stück, im Umkreis von ca. 1,5 bis 2km Luftlinie entfernt.
Die Werte schwanken um 5µW/qm bis 17µW/qm in der Wohnung.

Unter 10µW/qm ist ja ok für den Mensch, der keine Elektrosensibilität hat.

Aber , bei DECT und W-Lan sind die Werte um die 20-40µW/qm .
Für mich sind sie das Hauptproblem der E-Smog Belastung und nicht die Handysender.

Ist schon verrückt, dass wir uns selbst mit solcher Strahlung täglich bestrahlen.

Die Werte bei den Leuten die DECT und W-lan zu Hause haben ,müssen ja extrem sein.
Ob sie bei gesundheitlichen Problemen da einen Zusammenhang erkennen ?
Ich glaube nicht !
Und das ist das eigendliche Problem heute.

Gruss
Juppy

Belastung in der Großstadt und Baldachin
Männlich Windpferd
Guten Morgen Tronka,

3 mcW/qm ist "relativ" - verglichen mit dem allgemeinen Wahnsinn - "wenig". Aber laß Dir nicht einreden, Du seist "elektrosensibel", wenn es Dir damit nicht gut geht. Das ist ein Label, das man sich selber oder anderen nach Belieben aufkleben kann - ohne Erkenntniswert. Unser Organismus ist nicht für EMF dieser Frequenzen ausgelegt. Wenn einer nichts davon merkt und daraus den Fehlschluß zieht, es sei o.k., hat er schlechte Karten.

Auch die Lobpreisung des "Placebo-Effekts" geht leider am Thema vorbei. Ein Krebskranker kann durch den Placeboeffekt eine Besserung seiner Symptome erleben. Die ändert aber sehr wenig am Fortschreiten der Erkrankung. Und die sollte - so lange es noch möglich ist - auf andere (radikalere) Weise behandelt werden.

Mehrere meiner Bekannten und ich selber brauchen eine LFD nicht viel über 0.1 mcW/qm, um gut zu schlafen und konzentriert zu arbeiten. Gut zu erreichen mit meinem "Kaftan", der in dem Beitrag direkt vor dem Deinigen beschrieben ist. (Man muß sich natürlich rundrum abschirmen. Die Strahlung kommt eher nicht vom Himmel sondern möglicherweise vom WLAN- und DECT-bewaffneten Mieter direkt unter mir. Was soll dann eine Kappe!) Die Wirkung des Kaftans verstärkt natürlich die anderer Abschirmungsmaßnahmen.

Und dann scheint es noch eine Dimension zu geben unterhalb der mit den - erschwinglichen - Gigahertz-Geräten meßbaren. Vor kurzem war ich zwei Wochen in einem entlegenen Funkloch. (Auch zuhause hatte ich keine Beschwerden.) Dort aber, nach ein paar Stunden, ein deutlich verändertes Lebensgefühl - ah, so war es doch mal früher. Tiefer Friede. Nicht leicht zu beschreiben. Tiefere Entspannung. Wiederbelebung zarterer Seelenkräfte, schöpferischer auch. (Die Besserung verläuft nicht immer linear; es gibt Rückfälle.)

Wenig halte ich von der Idee, man solle zuerst allerlei Entzündungsherde sanieren, um "Elektrosensitivität" zu vermindern. Wie will man die denn überhaupt entdecken? geschweige denn die Entzündungen beheben? Ich glaube, hier würde das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt. Ausnahme: Metalleinlagerungen, z.B. nach Amalgamfüllungen. Und die zugehörigen Kieferostititiden und -nekrosen.

Viel Erfolg
wünscht
Windpferd

Belastung in der Großstadt und Baldachin

Fjaeril ist offline
Beiträge: 189
Seit: 29.09.11
Hej Tronkas!

Mir hat ein Umweltmediziner erzählt, dass es auch problematisch ist, wenn man seinen Wohn- bzw. Schlafraum rundherum abgeschirmt hat, also auch nach unten, weil dann die natürliche Schwingung der Erde, an die wir ja angepasst sind und die wir benötigen, nicht mehr so durchkommt. Ist das bei Dir der Fall?

Liebe Grüße
Fjäril

Belastung in der Großstadt und Baldachin
Männlich Windpferd
Lieber Fjaeril,

stell Dir doch mal vor, was es an unglaublich aufwendigen Untersuchungen bräuchte, um auch nur halbwegs eindeutige und gültige Ergebnisse mit Bezug zu Deiner Frage zu kriegen. Theoretisch denkbar, praktisch unmöglich. Zum Beispiel müßte man Exposition gegenüber dem "natürliche" Feld der Erde und den Elektrosmog unabhängig voneinander variieren. Nicht nur eine Frage der Finanzierung.

Ist überhaupt jemanls belegt worden, daß "natürliche" Felder auch "benötigt " würden? Ich wüßte nicht.

Deine Fragen laden nur haltlose Spekulationen ein. Oder ein klares "Keine Ahnung".

Alles Liebe
Windpferd

Belastung in der Großstadt und Baldachin

Fjaeril ist offline
Beiträge: 189
Seit: 29.09.11
Meine Frage lautet konkret nur: ist es der Fall, dass Tronkas auch eine Abschirmung unter dem Bett hat? Mehr nicht. Der Hinweis auf die Aussage des Umweltmediziners ist eine Erklärung, warum ich diese Frage stelle. (Und ich habe so eine vage Erinnerung, dass es tatsächlich Forschungsergebnisse dazu gibt, was passiert, wenn man Tiere vom Erdmagnetfeld abschirmt, deswegen habe ich diese Aussage nicht angezweifelt.)

Sorry, wenn das nicht eindeutig rüberkam.
Fjäril

Belastung in der Großstadt und Baldachin

Tronkas ist offline
Beiträge: 19
Seit: 21.11.10
Hallo zusammen!

Zu den Fragen von Windpferd und Fjaeril: Der -50dbm/Baldachin über unserem Ehebett ist natürlich ein vollständiger, d.h. eine Kupfermatte unter dem Bett schliesst ihn ab.
Es ist von einem gewissen Standpunkt aus sicher nicht das Beste, in einem Faradayschen Käfig zu schlafen, umgeben von soviel Metall, und vielleicht stimmt es tatsächlich, dass man körperlich das Spüren des Erdmagnetfeldes braucht für ein gutes Wohnraumgefühl. Und dieses wird wohl in einem Wohnblock verzerrt oder abgeschwächt sein (habe dafür leider noch kein Messgerät, werde ich mir aber besorgen, da mich auch dieser Faktor interessiert).
Auf jeden Fall sind in nur wenigen Fällen (nämlich bei bestimmten Winkeln und niedrigen Abständen) die Mobilfunkbasisstationen das Problem, da die Bausubstanz meist schon ordentlich schirmt. DECT, WLAN, kabellose Periphergeräte u.a. machen in der Regel die meisten Probleme, vor allem da praktisch alle Neubauten (Stahlbeton) Metall in den Wänden haben, häufig auch metallbedampfte Fenster und es damit zu erheblichen Reflexionen und Interferenzen kommt, kurzum: potenter Wellensalat.
Man kann das sehr gut messen: In Altbauten mit WLAN-Sendern ändern sich die Werte beim Abschreiten der Räume linearer als in Neubauten, dort herrscht Chaos pur über eine grosse Bandbreite (Amplitude).

Nun, wir ziehen auf jeden Fall jetzt nach 15 Jahren um in ein Haus Baujahr 1900 mit besseren Werten - wie lange noch, wird sich dann zeigen ...
Die Sache mit dem Baldachin war für mich eh nur eine mittelfristige Lösung. Es ist aber gut, so ein Teil zu haben. Wer weiss, wie unsere Lebenswelt beim Erscheinen vom iPhone 9 aussehen wird.
Mir gruselt ein wenig bei dieser Vorstellung...

Einen Gruss

Tronka


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