Belastung in der Großstadt und Baldachin

07.06.10 11:49 #1
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Belastung in der Großstadt und Baldachin

Denker ist offline
Beiträge: 25
Seit: 08.02.12
Hallo Sensor77

Diese Meinung zu den Messgeräten teile ich vollumfänglich!

Da ich vor dem Messgeräte Kauf davon gelesen habe, dass Strahlungswerte unter 0,1uW/m2 unbedenklich sein sollen, meinte ich, mit dem Messgerät HF38B genügend genaue Messungen vornehmen zu können.

In der "ersten Wohnung" hatte ich Messwerte in der Grössenordnung gegen 1mW/m2. Dort konnte ich übrigens auch Radarpulse mit dem HF38B sehr deutlich feststellen (in der nähe eines Flughafens), wobei sich die effektive Spitzenleistung natürlich nicht bestimmen lies. Mit Hilfe des Messgerätes konnte ich dort die Strahlungsquellen genau orten und auch die ersten Abschirmmassnahmen vermessen und kontrollieren.

Die neue Wohnung, wo ich jetzt wohne, hatte ich vorgängig mit dem HF38B vermessen. Da ich nur sehr tiefe Werte gemessen hatte, dachte ich, in dieser Wohnung unbeschwert leben zu können. Doch ich habe mich leider geirrt. Anscheinend müssen bei mir dafür die Strahlenwerte deutlich unter den 0,1uW/m2 liegen. Und diese Werte kann ich mit meinen Geräten nicht mehr messen.

Die Lehre, die ich daraus auch zog: Mit den günstigeren Messgeräten, wie HF38B oder HFE35C können Strahlungsquellen gut geortet werden und die Messgeräte helfen, die Problematik zu verstehen. Die Symptome können in Zusammenhang mit konkreten Strahlungsmesswerte gebracht werden. Daraus lassen sich klare Schlüsse ziehen.
Um hingegen im "empfindlicheren Bereich" brauchbare Messwerte zu erhalten, oder um gute Abschirmmassnahmen einzurichten und zu überprüfen, empfiehlt sich, einen Spezialisten mit "teuren Messgeräten" zu Rate zu ziehen.

Gruss
Denker
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Ich weiss, dass ich nicht weiss - Sokrates

Abschirmkleidung im Sommer

Fjaeril ist offline
Beiträge: 189
Seit: 29.09.11
Eine Frage an alle, die Abschirmkleidung haben:
Wie geht es Euch in der warmen Jahreszeit damit?

Ich habe ein Kaputzenshirt aus einem eher dünnen Stoff (Silver Jersey), darunter hatte ich nur ein dünnes, kurzärmeliges Shirt, trotzdem war mir das letztens (im Zug, in der U-Bahn, im Sonnenschein) zu warm, und das schon bei 20 Grad C. Im Schatten bei Wind war es gerade noch auszuhalten.

Liebe Grüße
Fjäril

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Belastung in der Großstadt und Baldachin

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Zitat von Denker Beitrag anzeigen

Die neue Wohnung, wo ich jetzt wohne, hatte ich vorgängig mit dem HF38B vermessen. Da ich nur sehr tiefe Werte gemessen hatte, dachte ich, in dieser Wohnung unbeschwert leben zu können. Doch ich habe mich leider geirrt. Anscheinend müssen bei mir dafür die Strahlenwerte deutlich unter den 0,1uW/m2 liegen. Und diese Werte kann ich mit meinen Geräten nicht mehr messen.

Gruss
Denker
Hallo Denker,
wobei das Messgerät HF 38B einen Messbereich von 0,01µV/m2 bis 19.990µV/m2 hat.
Für eine Einschätzung der Situation ist es immer brauchbar.
Wenn man bei niedrigen Messwerte immer noch Probleme hat, kommt man nicht herum einen Messtechniker mit dem nötigen Equipment zu holen der dann die ganze Situation erfassen kann.
Der kann dann auch die Werte unter 800MHz messen, was mit Deinem nicht möglich ist.
Vieleicht liegen ja gerade da die Probleme.
Da ist man aber auch mal locker 1000,-, oder mehr für die Messungen los.

Gruss
Juppy

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Tronkas ist offline
Beiträge: 19
Seit: 21.11.10
Zitat von Denker Beitrag anzeigen
Hallo Sensor77

Da ich nur sehr tiefe Werte gemessen hatte, dachte ich, in dieser Wohnung unbeschwert leben zu können. Doch ich habe mich leider geirrt. Anscheinend müssen bei mir dafür die Strahlenwerte deutlich unter den 0,1uW/m2 liegen. Und diese Werte kann ich mit meinen Geräten nicht mehr messen.


Gruss
Denker

Hallo Denker,

an Deiner Stelle würde ich unbedingt testen, ob wirklich eine Elektrosensibilität für Werte unter 1 uW/m2 vorliegt, denn in der Regel ist das schon ein guter Wert heutzutage. Teste doch mal Deine Befindlichkeit in Häusern mit älterer Bausubstanz, ohne Eisen in den Wänden.
Ich hab bei mir im Schlafzimmer Werte unter 0,8 uW/m2, hab aber in einer alten Wohnung mit viel verbautem Holz und Werten um 4 uW/m2 (Funkmast in der Nähe, 4 WLAN-Sender 50-70dbm/Xirrusdetek.) testweise wesentlich besser geschlafen - und das, obwohl ich in meiner Blockwohnung auch noch einen Baldachin benutze.
Ich denke, wenn man sensibel auf Elektrosmog ist, ist man auch sensibel auf alle möglichen anderen biologischen Störfaktoren, was wiederum eine Ursachensuche für bestimmte Symptome oder ein "nebulös ungutes Lebensgefühl" schwierig macht.

Allerdings: Ich kenne das Gefühl, wenn man in einer Gegend ist, wo innen und aussen grossräumig nur Werte von max. 0,2 uW/m2 vorherrschen - das ist so unglaublich anders, das muss man selbst erlebt haben. Hatte immer den Eindruck: Genau so fühlte ich mich vor zwanzig Jahren, genau diese besondere Ruhe tief innen, wenn alles in einem, was sonst "wie leicht unter Strom steht", plötzlich nur noch gemütlich vor sich hintrödelt...

Gruss Tronkas

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kkk ist offline
Männlich kkk
Beiträge: 143
Seit: 07.04.09

Belastung in der Großstadt und Baldachin

Fjaeril ist offline
Beiträge: 189
Seit: 29.09.11
Ich möchte noch mal wegen Abschirmkleidung fragen, wie da Eure Erfahrungen sind.
Letztens, im Warteraum der Krankenhausambulanz, hatte ich den Eindruck, dass die Kaputze kontraproduktiv war. Die Belastung kam vielleicht von allen Seiten, jedenfalls bekam ich schnell Symptome im Gesichtsbereich.

Und wenn es warm ist, muss ich sowieso raus aus dem Gewand!

Liebe Grüße
Fjäril

Baldachin Erstverschlimmerung

Lars8 ist offline
Beiträge: 65
Seit: 15.08.11
Die hier erwähnte Erstverschlimmerung unter dem Baldachin, klingt zwar ganz logisch aber aus Erfahrung im Grünen wiederum eigenartig. Gehe ich ins Grüne, habe ich keine Erstverschlimmerungen sondern es geht mir entweder unverändert oder nach einiger Zeit besser.
Neulich habe ich mit Notfalldecken experimentiert und es ging mir irgendwie schlechter. Insofern frage ich mich ob es sich lohnt einen B. anzuschaffen. Die SToffe dämmen definitiv (Proben selbst gemessen) aber vielleicht gibt es da noch Faktoren die wir bisher nicht berücksichtigt haben.
ZB. von dem einen Typen der darunter mehr gemessen hat als Außen was physikalisch eigentlich unmöglich ist.

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Lars8 ist offline
Beiträge: 65
Seit: 15.08.11
Zitat von Fjaeril Beitrag anzeigen
, jedenfalls bekam ich schnell Symptome im Gesichtsbereich.


Fjäril
Was für Symptome?

Belastung in der Großstadt und Baldachin

Fjaeril ist offline
Beiträge: 189
Seit: 29.09.11
Zusätzlich zu Kopfschmerzen und Herzbeschwerden reagiere ich seit einiger Zeit mit einem starken Druckgefühl im Bereich der Nebenhöhlen und Ohren auf HF. Als ich mit Abschirmkleidung mit Kapuze messen war, traten diese praktisch sofort auf.

Die gemessenen Werte lagen übrigens (stark schwankend) zwischen 200 und 400 Mikrowatt/Quadratmeter.

Das Bürgerservice hat mir auf meine Anfrage mitgeteilt, dass kein e-smog-freies Krankenhaus in Österreich bekannt sei.

Belastung in der Großstadt und Baldachin

kkk ist offline
Männlich kkk
Beiträge: 143
Seit: 07.04.09
also ich bin von einer Großstadt aufs Land gezogen, dachte weil ich elektrosensibel reagiere wird es mir hier besser gehen, dass war auch am Anfang der Fall. Aber der Funkmast auf dem Land der knapp 1,4 Km von mir entfernt steht auf einer Anhöhe wurde seitdem mehrfach von allen Anbietern mit UMTS aufgerüstet. Dann natürlich Verschlechterung meiner gesundheitlichen Probleme. Denn die Sender auf dem Land sind wesentlich stärker eingestellt als die vielen in der Stadt. weil man auf dem Land ein größeres Gebiet/Fläche bestrahlen muss mit den wenigen großen Funkmasten die dort stehen. Dann hatten die in der Ortsmitte aber nocheinmal einen UMTS Sender in Betrieb genommen und die Strahlung des großen Funkmastes war merklich geringer so das es mir wieder besser ging, dass ging dann bis zur letzten Woche, da haben die tatsächlich den Funkmast 5 Meter höher gebaut und dort BOS/TETRA Funk installiert und ein paar Tage Probeweise laufen. Dass weiss ich vom Bürgermeister und der Polizei des Ortes plus eine Landtagsabgeordnete der Grünen aus Bayern. Nun habe ich seit letzter Woche starken Bluthochdruck den ich nie hatte, Herzrasen, Herzschmerzen und in der Wohnung war ich wie gerädert, verwirrt. konnte kaum noch etwas reden, kein schlafen war meher möglich, so dass ich zu meinen Eltern in die Großstadt flüchtete, wo es mir wesentlich besser ging, nur in der Nähe von Sendemasten dort kleinere Probleme. Aber auf dem Land ist die Strahlung viel höher, der BOS/TETRA Funk wird da bis zu 25 km weit strahlen. Und in der Stadt nur ca. 5 km und man ist auch von den vielen Häusern geschützter. Jetzt überlege ich mir wieder in die Stadt zu ziehen und wenn ich dort Probleme habe evtl. einen Baubiologen zu Rate hole um gegenfalls abzuschirmen. Auch meine Muskeln, Knochen, Organe, OP-Narben, Sehnen insbesondere die Achillessehnen taten bei dieser krassen Strahlung so schmerzen. Mein Kopf war auch wie zu, als wenn ich nicht mehr denken könnte. Dauerschwindel etc. Und ich entgifte schon gut und lebe eigentlich gesund und treibe Sport wie Radfahren, Schwimmen, JOggen etc. Laut Dr. Mutter und auch Diagnose-Funk.de ist BOS/TETRA die schlimmste Strahlung. Die am tiefsten in den Körper eindringt und durch alle Wände geht. Toll das der Staat immer mehr dafür tut das die Menschen zugrunde gehen. Unglaublich wie ko ich jetzt noch von dieser Strahlung bin. Das nur mal zu diesem Thema.....Besser in der Stadt als auf dem Land, in der Stadt gibt es zwar sehr viele Sendeantennen, aber die Strahlung lässt nach mehreren Hundert Metern merklich ab, und auf dem Land funkt es kilometerweit.


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