Elektrosensibel - was kann man noch machen?

01.04.10 00:32 #1
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Elektrosensibel - was kann man noch machen?
Esther2
Zitat von kkk Beitrag anzeigen
www.aerztekammer.at/documents/10618/976981/EMF-Leitlinie.pdf

das machen Sie nun im Nachbarland.
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das viele Ärzte in Ö kennen. Da brauchst du nur nachzusehen, welche Praxis noch ein schnurgebundenes Telefon verwendet, dann ist schon alles klar.

LG, Esther.

Elektrosensibel - was kann man noch machen?

Omtcg ist offline
Beiträge: 1.154
Seit: 16.12.09
Zitat von kkk Beitrag anzeigen
www.aerztekammer.at/documents/10618/976981/EMF-Leitlinie.pdf

das machen Sie nun im Nachbarland.
*kicher*

Falls man es zufällig mit einem Umweltmediziner zu tun bekommt.
Ich kenne sehr viele Leute, aber ein Umweltmediziner war bisher noch nicht dabei. D.h. die sind extrem rar gesäht.
__________________
Liebe Grüße Sabine

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Fjaeril ist offline
Beiträge: 189
Seit: 29.09.11
Immerhin, ein Anfang.

Ich hätte das schon spätestens vor einem Jahr gebraucht, doch bei all den Fragen zur Anamnese der EMF-Exposition müsste ich mit nein antworten (ausgenommen „Stromleitungen“ – wo bitte gibt es keine Stromleitungen? – oder was ist gemeint?). Wenn ein Arzt mit mir die Positionen durchgegangen wäre, hätte es also auch nichts genutzt.

Elektrosensibel - was kann man noch machen?

Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Um einen direkten Einblick zu geben:

In dieser Leitlinie heißt es u.a.: „...Neue Funktechnologien und Anwendungen wurden eingeführt, ohne die gesundheitlichen Auswirkungen zu kennen. Das bringt für die Medizin neue Herausforderungen mit sich...“.

„...Ärztinnen und Ärzte werden häufig mit unspezifischen Beschwerdebildern ohne klar erkennbare Ursachen konfrontiert (...) Es besteht der Verdacht, dass Umweltbedingungen wie etwa die zunehmende Exposition der Bevölkerung gegenüber Funkwellen, z.B. von schnurlosen Telefonen, Mobilfunksendern, Handys, GPRS/UMTS/Datenkarten für Laptops/Notebooks und Wireless LAN (WLAN) aber auch gegenüber elektrischen und magnetischen Feldern, die von Leitungen, Geräten und Anlagen ausgehen, daran ursächlich beteiligt ist ...“.

Siehe dazu nachfolgender Link und im Anhang die Leitlinie als PDF-Datei. Umweltmedizin - Referate - Österreichische Ärztekammer

Viele Ärzte sind nur einseitig beraten. Relevante Informationen, die zu einer sachgemäßen Einschätzung beitragen würden, sind ihnen entweder nicht bekannt oder vorenthalten worden. Für die Ärzteschaft sind daher solch deutliche Signale aus der Medizin, wie sie jetzt von der Österreichischen Ärztekammer kommen, von großer Wichtigkeit und könnten so auch über diesen Weg bei den politischen Verantwortungsträgern ein Umdenken einleiten.

Helfen Sie mit diese Information zu verbreiten und informieren Sie die Ihnen bekannten Ärzte, ärztlichen Einrichtungen, Apotheken etc. über die Leitlinie der Österreichischen Ärztekammer.

Wichtiger Hinweis: Diagnose-Funk wird in Kürze damit beginnen, allen Ärzten zum Thema Mobilfunk kontinuierlich (4x-jährlich) und nach Aktualität Informationen zukommen zu lassen. Bitte unterstützen Sie unser Vorhaben und teilen Sie uns nach Möglichkeit unter - adressen@diagnose-funk.de (D) oder adressen@diagnose-funk.ch (CH) - Emailadressen al-ler Ärzte aus Ihrem Umkreis etc. mit. Vielen Dank.
Diese Aktion von Diagnose Funk finde ich sehr gut, es wird wirklich Zeit, daß das Gros der Ärzte mehr informiert wird. Und ich bin mir sicher, daß ein guter Teil von ihnen sich auch damit weiter befassen wird.
Es ist so wichtig!

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Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

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Esther2
Zitat von Nischka Beitrag anzeigen
Und ich bin mir sicher, daß ein guter Teil von ihnen sich auch damit weiter befassen wird.
Träum weiter!

LG, Esther.

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Oh, Esther, Du bist aber pessimistisch!
Ich habe dies nicht aus der hohlen Hand geschrieben, sondern aus Erfahrung. Aber das hier im einzelnen zu schildern, ist mir zu lang.
Ich bekomme mit, daß die Offenheit der Thematik gegenüber deutlich zunimmt - auch ärztlicherseits.
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Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hier etwas zu einer Entscheidung vom 10. Senat des Finanzgerichts Köln zur steuerlichen Geltendmachung von Kosten für eine Hochfrequenzabschirmung.
Eine Revision beim Bundesfinanzhof ist nicht zugelassen, dies macht das Urteil noch interessanter:

justiz-online:
www.fg-koeln.nrw.de/presse/Pressemitteilungen/02_04_2012/index.php

Der Text (fett von mir):

Abschirmung von Elektrosmog steuerlich absetzbar
Pressemiteilung vom 02. April 2012
Funkmaste Quelle: © Martin Berk / PIXELIO

Die Kosten für die Abschirmung einer Eigentumswohnung vor Hochfrequenzimmissionen können als außergewöhnliche Belastungen bei der Einkommensteuer abgezogen werden. Dies entschied der 10. Senat des Finanzgerichts Köln mit Urteil vom 08.03.2012 (10 K 290/11).

Die Klägerin machte bei ihrer Steuererklärung Aufwendungen in Höhe von 17.075 Euro für die Anbringung einer Hochfrequenzabschirmung zum Schutz ihrer Eigentumswohnung vor Radio-, Fernseh- und Mobilfunkwellen geltend. Das Finanzamt lehnte die Berücksichtigung dieser Kosten als außergewöhnliche Belastungen ab, da kein amtsärztliches Gutachten über die Notwendigkeit der Maßnahme vorgelegt worden sei und es sich allenfalls um eine vorbeugende Maßnahme handele.

Dies sah der 10. Senat des Finanzgerichts Köln anders und ließ den Abzug als Krankheitskosten zu. Zwangsläufig und damit steuerlich absetzbar seien nämlich nicht nur medizinisch unbedingt notwendige Aufwendungen im Sinne einer Mindestversorgung. Vielmehr fielen hierunter die Kosten aller diagnostischen oder therapeutischen Verfahren, deren Anwendung im Erkrankungsfall hinreichend gerechtfertigt sei.

Zum Nachweis der Zwangsläufigkeit der Baumaßnahme reichten dem Gericht ein ärztliches Privatgutachten über die ausgeprägte Elektrosensibilität der Klägerin und das Gutachten eines Ingenieurs für Baubiologie über “stark auffällige“ Hochfrequenzimmissionen im Rohbau der Eigentumswohnung aus.

Der Senat hat die Revision zum Bundesfinanzhof gegen sein Urteil nicht zugelassen.

Vollständige Entscheidung 10 K 290/11externer Link, öffnet neues Browserfenster
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Buerger ist offline
Beiträge: 55
Seit: 16.11.11
Zitat von Nischka Beitrag anzeigen
Was kann man noch machen?

... Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren muß ein Handyverbot erlassen werden. Eltern haften für Ihre Kinder. Hirntumorpatienten sind umfassend auf eine eventuelle Entstehung ihrer Erkrankung durch Mikrowellen aufzuklären.

In Schulen gilt ein absolutes Handyverbot und alle Computereinrichtungen sind per LAN untereinander zu verbinden. WLAN ist sofort abzuschalten. ...
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von was träumst Du nachts?
Hier ein gutes Beispiel wie eine Schule "vorbildlich" damit umgeht (lezter Satz vor Unterschrift)


www.eugen-grimminger-schule.de/anmeldungen/anmeldung_sg.pdf

Geändert von Buerger (09.04.12 um 04:08 Uhr)

Elektrosensibel - was kann man noch machen?

Buerger ist offline
Beiträge: 55
Seit: 16.11.11
Zitat von kkk Beitrag anzeigen
Politiker sind nur die Marionetten der Mobilfunk -und auch Pharmaindustrie, die ihre Leute in die Politik installiert haben. Der Berater des Bundesamt für Strahlenschutz in Deutschland, der Umweltmediziner A. Lerchl der die Schädlichkeit des Mobilfunks leugnet, hatte zuvor bei Vodafone gearbeitet. Selbst die WHO bekennt, dass Lerchl voreingenommen ist.
Seit wann ist A. Lerchl Umweltmediziner?
laut Alexander Lerchl - Deutschland | LinkedIn ist er Diplombiologe. vor seiner Professur an der Privatuni in Bremen war er Group Leader bei der Universität Münster Institut für Reproduktionsmedizin
(aus Wikipedia, Professur (von lateinisch profiteri in der Bedeutung „sich öffentlich als Lehrer zu erkennen geben“) bezeichnet im deutschen Sprachraum primär eine Funktion im Lehrkörper einer Hochschule.
Professor oder Professorin ist die Amts- und Berufsbezeichnung des Inhabers einer Professur oder Dozentur. Die Bezeichnung ist kein akademischer Grad, anders als etwa der Doktorgrad.


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