RFID - Warenlogistik produziert E-SMOG?

22.01.10 15:22 #1
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Morja ist offline
Beiträge: 823
Seit: 27.10.09
Hallo Miteinander

Ich habe heute einen Bericht gesehen.

Die Migros testet die ganze Warenlogistik auf RFID umzustellen.

Also vom Einkaufkorb über das Warenlager vor Ort bis hin zum Zentrallager -> alles soll mit RFID bestückt werden

Da ich selber (noch) keine E-Smog Empfindlichkeit aufweise, stört mich das persönlich nicht, musste aber an alle Betroffenen im Forum denken.

Radio Frequency Identification ? Wikipedia

Grüsse Morja

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Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da. Franz Kafka

RFID - Warenlogistik produziert E-SMOG?

schraubi ist offline
Beiträge: 21
Seit: 01.11.09
Im Migros Dübendorf hat meine Frau verstärktes Ohrensausen. Da bin ich hingegangen und habe bei den Kassen über 600 Mikrowatt/m2 gemessen - Wann werden die Kassenfrauen krank ? Nach 10 Jahren, wenns verjährt ist wie beim Asbest ?

Im Museum Bellerive ist es ebenfalls höllisch.

Gruss Rudolf

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Sagtnix ist offline
Beiträge: 119
Seit: 22.01.10
hi schraubi, das glaub ich gerne..
ohrensausen oder tinnitus ist jedoch selten der anfang, sondern schon ein zeichen, dass sich der organismus nicht mehr zu wehren weiss und auf alarmstufe geht.

besonders perfide: Magen-Darmkrebs, ausgelöst durch funkwellen, wurde bereits während des 2. Weltkriegs als "Funkerkrankheit" bezeichnet.

wenn deine frau darauf reagiert schätze ich, der schaden wird nicht vermeidbar, nur verzögerbar sein..
eine option wäre evtl. spezielle wäsche, welche schirmen soll.

dummerweise gibts das nicht wirklich (unaufällig) für den kopf - der im falle von ohrgeräuschen offensichtlich auf die exposition reagiert.

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schraubi ist offline
Beiträge: 21
Seit: 01.11.09
Hallo Sagtnix,

"danke" für die Aufklärung betr. Magenkrebs - das darf ich meiner Frau momentan gar nicht erwähnen. Bei mir selber meine ich nämlich nach ca 3 Monaten reduzierter Feldstärke (Abschirmung etc.) eine Besserung des Tinnitus zu beobachten (wird seltener).

Luftdruckschwankungen und herannahende Schneefälle hab ich als verstärkende Faktoren auch schon erkannt.

Netzfreischaltung im Schlafbereich folgt nächstens.

Gruss Rudolf

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ichhier
in deutschland wurde r-fid vermutlich in der drogerie rossmann flächendeckend eingesetzt, wenn die messung an meinem körper richtig war. migros und coop nehmen sich da nix, machen gross einen auf biosortiment und bauen kassen ein, an denen der kunde ohne kassiererin bezahlt. dazu wird zuvor mit scannern kreuz und quer durch den laden geschossen. ich hab dort gerne eingekauft aber jetzt meide ich diese lokalitäten wie der teufel das weihwasser. auch moderne bibliotheken sind komplett verseucht.

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Brumm ist offline
Beiträge: 563
Seit: 06.02.09
Zitat von schraubi Beitrag anzeigen
Im Migros Dübendorf hat meine Frau verstärktes Ohrensausen. Da bin ich hingegangen und habe bei den Kassen über 600 Mikrowatt/m2 gemessen - Wann werden die Kassenfrauen krank ? Nach 10 Jahren, wenns verjährt ist wie beim Asbest ?

Im Museum Bellerive ist es ebenfalls höllisch.

Gruss Rudolf
Hallo Rudolf,
Das Gleiche hatte ich als Kunde bei real Bayreuth.
Massives Ohrensausen, Druck im Schädel, bis ich dann einen Conrad - WLAN -Finder (der am Schlüsselbund zu tragen ist..) benutzt hatte... der zeigte mir auf der ungeeichten Skala einen Balken mehr an, als jedes Heim - WLAN...
Ein geschulter Blick unter die offene Hallendecke verriet mir, dass deren WLAN offenbar mit Aussenantennen für höhere Leistung bestückt war, die Decke aus Metall, somit sind die Strahlen, die als Kugel abgestrahlt werden am Boden doppelt so stark vorhanden.
Ein Gespräch mit der Betriebsrätin hatte dann einen nicht offiziellen Erfolg.
Ich sollte meine Adresse und mein anliegen auf einem "Schmierzettel" zum Weiterleiten an die MarktZentrale aufschreiben...
Eine Woche später rief mich die Regionalvertretung an, was ich denn eigentlich will... ich erklärte, dass ich als Kunde diesen Markt meiden werden, da ich elektosensiebel bin und hatte den Tipp parat, sie sollten mal ihr WLAN - Netz durchmessen, ich bin sicher, dies überschreite die Grenzwerte, und mach die Leute krank...Er versicherte mir, dass Heimnetzwerke immer noch Leistungsreserven haben und nicht an der Grenze des Erlaubten senden, sie - jedoch sicherlich im Grenzbereich liegen... wie auch immer....

Eine Woche später sah ich die Elektriker im Kassenbereich unter der Decke am Arbeiten... ab den Zeitpunkt war die Belastung deutlich niedriger...

Mein Argument war... Ich muss ja nicht hier 8 Stunden täglich arbeiten...

Grüßle
Peter

PS: Wenn die eine Ahnung hätten, dass WLAN 802.11n sehr sehr verkaufsfördernd ist, da der Kunde viel länger im Laden verweilt... wenn von den eingebauten 4 WLANs nur eines aktiviert ist... und dann alle WLAN - Clients auf 300mbit umgestellt... ich sollt ein Patent anmelden...
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RxTx.

Geändert von Brumm (22.03.10 um 08:28 Uhr)

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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.002
Seit: 09.01.10
Das hast Du gut gemacht, Brumm!

Was kostet das Ding von Konrad? Werde gleich mal gucken.

Übrigens ist auch mein Argument (bin chemikaliensensibel, gehe aber in jeden Laden rein, weil ich ja schnell wieder draußen bin und das Elend in dem Moment verdränge), wenn ein Laden sehr nach Chemie stinkt (Expert z.B.):

Boah, was stinkt das hier nach Chemie, mir macht das nichts aus, aber die Leute, die hier arbeiten, wie sollen die das denn auf die Dauer aushalten?
Hatte beim Expert schon Erfolg, die Belüftungsanlage wurde angestellt (war aus wegen Geiz).

Liebe Grüße
Krissi

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Brumm ist offline
Beiträge: 563
Seit: 06.02.09
Hallo Krissi

Leider hat der Conny dies nicht mehr im Sortiment...
aber was ähnliches hab ich
  hier   hier
Meiner war grau mit LCD - Display und Balkenanzeige, so etwa 6 Balken, von denen meist nur 5 von 6 angezeigt wurden...

Grüßle
Peter
__________________
RxTx.

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Sagtnix ist offline
Beiträge: 119
Seit: 22.01.10
schreit nach nen paar flyern an diverse betriebsräte...

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hier weiteres zum Thema:


Wissenschaftler machen sich für die Einführung von RFID-Chips in Nahrungsmitteln stark
Ethan A. Huff

Er überwacht ihre Kalorienaufnahme, zeigt, woher ihr Essen stammt, und warnt Sie vielleicht sogar, wenn die Lebensmittel in ihrem Kühlschrank zu verderben beginnen – so lauten die verlockenden Versprechungen der Entwickler eines neuen Systems, bei dem essbare Radiofrequenz-Identifikations-Chips (RFID) direkt in Lebensmittel eingebracht werden sollen. Nach den Erwartungen ihrer Erfinder wird diese Technologie die Essgewohnheiten der Menschen zum Besseren verändern – doch kritische Denker durchschauen, was hier gespielt wird: Es ist nichts als eine weitere Methode, das Verhalten der Menschen zu überwachen.

Weiterlesen hier:
Wissenschaftler machen sich für die Einführung von RFID-Chips in Nahrungsmitteln stark - Kopp-Verlag


Ich kann nur sagen: Der Perversion sind ganz offensichtlich keine Grenzen gesetzt!
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Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D


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