Symptome - Was hilft mir?

24.10.07 20:22 #1
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Symptome - Was hilft mir?

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Zitat von Esther2 Beitrag anzeigen
Also in der Regel wird die Metallabschirmung geerdet - "in der Regel" ist der falsche Ausdruck. Wenn es ordentlich gemacht wird, meine ich.

Die Erdung läuft aber in den allermeisten Fällen über die Erdung der Stromleitungen. Damit hast du den "Netzbrumm" unseres Wechselstroms = 50 Hz an den Metallflächen. Ich denke, das ist der Grund, warum es manchmal Probleme gibt.

LG, Esther.
Hallo,
über die Erde/Schutzleiter wird in der Regel kein 50Hz Brumm in die Abschirmung geleitet. Vorrausgesetzt die Elektrische Anlage ist in Ordnung.
Die Abschirmung hat in der Regel die Aufgabe der Sicherheit, wenn im Falle Kontakt mit einem defekten Gerät besteht, den Stom über das Abschirmmaterial abzuleiten.
Zur Abschirmung der HF hat es keine Bedeutung, dient nur zur Sicherheit der Personen und zur Ableitung möglicher Elektrischstatischer Aufladungen.
Ist auf jedenfall Empfehlenswert dies zu machen.
Gruss
Juppy

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Männlich Windpferd
Hallo Jürgen, hallo Juppy,

es ist richtig, daß Erdung irrelevant für die HF-Schirmwirkung ist. Die Erdung aller großflächigen elektrisch leitenden (auch nichtmetallischen, z.B. aus Graphit bestehenden) Abschirmungen ist aber dringend anzuraten. Nicht nur zur Ableitung elektrostatischer Aufladungen sondern auch zur Vermeidung von Einkopplung in elekrische Wechselfelder (die sich sehr unangenehm auf das Befinden auswirken kann - NF ist ja als Störfaktor nicht zu unterschätzen) und von unwahrscheinlichen aber evtl. lebensgefährlichen Unfällen.

Erdung ist nicht nur anzuraten sondern m.W. auch zwingend vorgeschrieben (mit haftungsrechtlichen Konsequenzen) - ebenso wie ein FI-Schalter für den Raum, in dem evtl. das Abschirmmaterial mit dem Nullleiter verbunden ist.

"Erde" ist überhaupt für den Laien (wie für mich) ein schwieriges Kapitel. Man kann nicht vertrauensvoll davon ausgehen, daß ein Heizungsrohr oder der Null-Leiter einer Steckdose wirklich Erde ist. Da braucht es einen professionellen Elektriker.

Alles Liebe,
Windpferd

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Esther2
Zitat von Windpferd Beitrag anzeigen
Die Erdung aller großflächigen elektrisch leitenden (auch nichtmetallischen, z.B. aus Graphit bestehenden) Abschirmungen ist aber dringend anzuraten. Nicht nur zur Ableitung elektrostatischer Aufladungen sondern auch zur Vermeidung von Einkopplung in elekrische Wechselfelder
That´s it. Man soll sich ja auch kein Metallbett zulegen etc., weil du dich damit quasi an die Hauselektrik hängst.

Die Erdungskabel laufen in der Regel mit den unter Wechselspannung stehenden Leitungen parallel und koppeln sich dadurch in deren Wechselfelder ein. Dadurch bekommt man über die Erdung doch den 50-Hz-Netzbrumm.
Die saubere Lösung ist die Kombination von Erdung der HF-Abschirmung plus Netzabkoppler, damit die Erdung eben keinen Netzbrumm mehr hat. Hoffentlich

LG, Esther.

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Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Zitat von Esther2 Beitrag anzeigen
That´s it. Man soll sich ja auch kein Metallbett zulegen etc., weil du dich damit quasi an die Hauselektrik hängst.

Die Erdungskabel laufen in der Regel mit den unter Wechselspannung stehenden Leitungen parallel und koppeln sich dadurch in deren Wechselfelder ein. Dadurch bekommt man über die Erdung doch den 50-Hz-Netzbrumm.
Die saubere Lösung ist die Kombination von Erdung der HF-Abschirmung plus Netzabkoppler, damit die Erdung eben keinen Netzbrumm mehr hat. Hoffentlich

LG, Esther.
Hallo,
den 50 Hz -Brumm kann man als Belastung vergessen. Die Sicherheit ist hier von Bedeutung.
Auch die Einkopplung bei einem Netzfreischalter ist hier auch noch gegeben.
Es hängt letztlich von einem guten Erdungssystem im Hause ab. In der Regel kann man die Einkopplung aber vergessen. Sie ist so minimal das sie als Belastung kaum in Frage kommt.
Mit einem Oszilloskop wird man im ganzen Haus immer die 50Hz messen können, sogar am Schutzleiter oder am Heizkörper. Aber bei einem guten Erdungssystem ist die Einkopplung so minimal das man es vergessen kann.
Da ist das elektrische und magnetische Feld von grösserer Bedeutung.
In der Stadt wird man immer das magnetische Feld im Hause messen,was je nach Tageszeit zwischen 8nT bis hinauf auf 300nT messbar ist.
Dagegen gibt es keine Abschirmung. Dagegen ist der 50Hz-Brumm ein Nichts.

Die Digitalmodulierten HF-Strahlen ist das grössere Übel, sodas sich über einen 50Hz- Brumm erübrigt darüber weiter zu disskutieren.

Gruss
Juppy

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Esther2
Prinzipiell stimm ich dir zu, dass die HF das größere Problem ist, aber ich bin mir da nicht sicher, ob man die 50 Hz so einfach vom Tisch wischen kann.

Vielleicht findet sich noch jemand, der was dazu weiß.

LG, Esther.

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Männlich Windpferd
Hallo Esther,

vermutlich würde man darüber in der Literatur Etliches finden, aber ich hab gerade nicht Zeit zum Suchen.

Aus eigener Erfahrung: Ich habe von NF nicht viel gemerkt (trotz viel Kabelsalat und Nähe zu elektrischen Leiungen in der Wand). Allerdings fühlte ich mich unwohl in der Nähe der Steigleitung. (Da kommen vermutlich magnetische Felder dazu.) Eine deutliche Verbesserung bemerkte ich, als ich meine Schreibtischlampe - die immer ca. 35 cm vom Kopf entfernt ist - durch eine aufwendig abgeschirmte Lampe der Fa. Danell ersetzte: vor allem Ermüdbarkeit und eine gewisse Gleichgültigkeit waren weg.)

Auch erfahrene BaubiologInnen (die nichts am Inhalt ihrer Diagnosen verdienen) sind der Auffassung, daß NF nicht einfach zu ignoriert werden sollte.

Wirklich quälend aber fand ich nur HF (mit den üblichen Symptomen), wobei mir schon ca. 2 mcW/qm den Schlaf verdarben und 10 -15 mcW/qm den Tag (Tendenz zu steigender Empfindlichkeit). Umgekehrt (nach einer Frist von ca. 10 Tagen) das merkwürdige, einfache Glück eines praktisch unverstrahlten (LFD < 0.01 mcW/qm) Schlaf-und Arbeitsplatzes.

Liebe Grüße
Windpferd

Geändert von Windpferd (15.04.11 um 22:18 Uhr)

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Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo,
für einen Menschen der nicht so technisch visiert ist führt das doch zu weiteren Fragezeichen, wenn da noch der 50Hz-Brumm zur E-Smog Belastung hinzu kommt. Man kann das im Prinzip vergessen, weil die anderen Strahlenbelastungen von grössere Bedeutung sind. Die paar millivolt die da Eingekoppelt werden spielen zu dem anderen keine Rolle. Wobei das ja auch von der Installation des Hauses/Wohnung abhängt.
Mit einem Messgerät wird man an einer Heizung auch die 50Hz messen können.
Mit diesem Brumm sind wir ja im Prinzip immer umgeben.
Den Baldachin kann man ja auch an der Heizung erden, vorrausgesetzt sie liegt auch auf dem gleichen Erd-Potenzial.
Für die ES Betroffenen gibt es ja auch noch eine andere Möglichkeit zur Abschirmung ihr Problem zu reduzieren, mit der Homöopathie.
Ein Versuch ist es allemal wert.
Bei Remedia.at bekommt man das Homöopathische Mittel " Eletrizität, Elec." in der Potenz 50MK Globulis.
Dies kann man ja mal für einige Zeit einnehmen, vieleicht verbessert sich das Krankheitsbild.
Natürlich steht die Abschirmung hier im Vordergrund.
LG
Juppy

Geändert von Juppy (16.04.11 um 09:15 Uhr)

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Männlich Windpferd
Hallo Juppy,

da sträubt sich mir schon das Fell, wenn ich von "ein paar Millivolt" lese (sogar Mikrowatt machen krank!) und "man kann das im Prinzip vergessen". Die Formulierung "im Prinzip" verwendest Du mehrfach.

Übrigens können auch kleine Belastungen ein Faß zum Überlaufen bringen.

Daß manches für Menschen, die "technisch nicht so versiert" sind, "zu weiteren Fragezeichen führt" - das ist normal. Fragezeichen sind doch kein Gegenargument. Wer nicht versiert ist, sollte sich weiter informieren oder auf Experten hören (von denen wir einzelne auch hier haben).

Das 50-Hertz-Brummen ist übrigens definitiv weg, sofern das betreffende Objekt korrekt geerdet ist.

Du schreibst, man könne eine Baldachin an der Heizung erden, "vorausgesetzt sie liegt auch auf dem gleichen Erdpotential". "Gleich" womit? Und was hat Erde für ein "Potential"? (Übrigens kann man gar nicht alle Baldachine erden, da nicht alle Materialien kontaktierbar sind.)

Tja, und oft, wenn wir ungenau denken, kommt die Homöopathie dazu. Die kann bekanntlich, wenn der Glaube stark genug ist, durchaus helfen - subjektiv. Bloß schädigt die Strahlung trotzdem. Die elektrischen Felder glauben nämlich leider nicht daran. Und ich meine, wir sollten uns und einander durchaus objektiv zu helfen versuchen.

Meinst Du nicht auch?

Liebe Grüße
Windpferd

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Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hier geht es doch um den ganzen E-Smog dehnen wir ausgesetzt sind.
Meinst Du den das ein paar millivolt eine Rolle spielen wenn wir mit HF, W-Lan,
DVB-T um nur einige zu nennen ausgesetzt sind noch eine Bedeutung haben?
Zumal es sich nicht um eine Magnetische oder Elektrisches Feld handelt was annähernd in der Höhe von Bedeutung ist.
Die Leistung von den Hf-Digitalen Sendern übertrifft ein vielfaches von dem wovon wir reden, zumal die 50Hz dagegen keine Rolle spielen, es sei den Du wohnt 10m neben einem Trafohäuschen und da wären das Magn-Feld das Problem. Was uns krank macht sind die Digitalen Signale. Und wenn das Power-Lan dazu kommt haben wir aber richtig Probleme. Die haste dann direkt vor Dir in deiner Wohnung und wenns vom Nachbar noch zusätzlich rüber kommt.
Meinste Deine 50Hz-Brumm währen dann noch von Bedeutung.
Und von Homöopahtie haste wahrscheinlich noch nichts gehört.
Du solltes mal meinen Text richtig lesen.
Wenn ich vom gleichen Erdpotential rede, entnehme ich das Du nicht vom Fach bist, sonst würdest Du diese Frage nicht stellen.
Gruss
Juppy

Geändert von Juppy (16.04.11 um 12:53 Uhr)

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Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Um es nochmal deutlich zumachen, Abschirmungen ob Baldachin oder Ähnliche sollte man zur Sicherheit immer erden.
Ob dies über den Schutzleiter der Steckdose oder Heizkörper erfolgt ist zur eigenen Sicherheit immer wichtig.
Dazu werden auch statische Aufladungen abgeleitet, wird der kennen der im Schlafzimmer Teppichboden liegen hat.
Denn es ist kein schönes Gefühl unter einem aufgeladenen Abschirmgewebe zu liegen.
Die Einkopplung der 50Hz über die Kabelkapazitäten auf den Schutzleiter ist gegenüber der Sicherheit die dadurch gegeben ist, bedeutungslos.
Diese, wenn überhaupt einige millivolt haben gegen die vielen Strahlungen die durch die Abschirmung reduziert werden keinerlei Bedeutung.
Ich habe hier noch die Homöopahtie erwähnt, die zusätzlich ausprobiert werden kann, sowie sie auch bei vielen anderen Erkrankungen zum Einsatz kommt ein Versuch wert ist, dies zusätzlich auszuprobieren.
Um es nochmal deutlich zu sagen, die Abschirmmassnahmen stehen immer im Vordergrund nur zusätzlich ist das eine Möglichkeit ewtl. die Probleme zu dezimieren.
Gruss
Juppy


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