Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung

26.06.14 15:40 #1
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1gisa
Es geschehen Zeichen und Wunder:
MOBILFUNKKRITIK IN DER SÜDDEUTSCHEN


Es scheint mir eine Sensation: Nach den chronischen, absatzfördernden „Entwarnungen“ dieser Zeitung (bezüglich Zahnamalgam, Industriefutter, EMF), andererseits der kritiklosen Übernahme von Warnungen der Pharmaindustrie vor NEM, nun plötzlich ein ganzseitiger (!), Artikel auf der renommierten Dritten Seite (!): „DER FAHNDER“. (In der Online-Ausgabe heißt’s „Der Strahlungsfahnder“.) Hier ist er:


Elektrosmog - Der Strahlenfahnder - Panorama - Süddeutsche.de


Der Reporter hat einen der wirklich verlässlichen und kompetenten Baubiologen (eben den „Fahnder“) ein paar Tage bei seiner Arbeit begleitet, einen Kurs bei ihm mitgemacht und selber recherchiert. Ein nüchterner, zugleich spannender Artikel, der nichts beschönigt sondern deutlich macht, wie katastrophal die Lage vielerorts ist – zugleich aber Gelassenheit und Zuversicht vermittelt: Wir sind nicht völlig hilflos. Es gibt manchmal unerwartet Heilung – wenn man daran arbeitet.


Ich möchte anregen, dass, wer ein wenig Kenntnisse über das Thema und, noch wichtiger, eigene Erfahrungen damit hat, der Süddeutsche Zeitung per Leserbrief ihre / seine Gedanken mitteilt.


Nach allem, was über die ruchlosen Machenschaften der Mobilfunkindustrie bekannt ist, werden die – vielleicht u.a. über das ICNIRP – schweren Druck aufbauen, der zunächst den Reporter, dann auch die zuständige Redakteurin (die den Artikel genehmigt hat) treffen wird. Was durchaus existenzbedrohend sein kann. Es wäre sehr gut, wenn man dort merken würde, dass uns – wir sind schließlich das Volk! – nicht gleichgültig ist, was mit uns gemacht wird; dass dieser Ansatz einer „Bekehrung“ von Lesern geschätzt wird.

Leserbriefe kann man schreiben an diese Adresse: forum@sueddeutsche.de. Die SZ veröffentlicht nur Zuschriften, denen die vollständige Anschrift beigefügt ist. (Die wird aber nicht veröffentlicht.) Manchmal werden Leserbriefe auch von der Redaktion gekürzt.

Und: es eilt. Je eher Ihr schreibt, desto größer wohl die Aussicht auf Abdruck.

Viel Freude mit dem Artikel und beim Schreiben.


Beste Grüße an den mutigen Journalisten, der offenen Redakteurin, dem engagierten "Zusender" und an Euch,

1Gisa

Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung

Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Danke für die Info 1Gisa .
Da werde ich mich jetzt mal an die SZ machen ...

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
mehr
Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung
kopf
na das ist ja schön .
dieser beitrag ist mein letzter !

LG kopf.

Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung
1gisa
Themenstarter
Hi Kopf,

hast Du den vorherigen Beitrag selber gelöscht, oder wurde er "mal wieder" gelöscht!?

Liebe Grüße
1Gisa

Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung
kopf
ja , es wurde gelöscht .

jedenfalls bin ich schlauer geworden .hab mich mal zum begriff -Dekadent - belesen .

lass dich nicht stressen ,1gisa . stress ist gift !!

LG kopf.

Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung

admin ist offline
Administrator
Beiträge: 20.284
Seit: 01.01.04
Hallo Kopf

Was hatte denn Dein Beitrag (also eigentlich lediglich Link) ernsthaft mit diesem Thema zu tun?

Gruss, Marcel

Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung
kopf
hallo Marcel ,
das war ein sarkastischer hinweis ! jemand bemüht sich ,auf gefahren aufmerksam zu machen und zeilen weiter unten wird die handhabung dieser technologie erklärt .
das finde ich lustig
sicherlich weiß ich um den zwiespalt und übliche denkweisen .
das erkläre ich dann später mit dem begriff -dekadenz .
dies beziehe ich nicht auf einzelne ,sondern auf die allgemeinheit .
es ist der lauf der dinge !

LG kopf .

Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung

admin ist offline
Administrator
Beiträge: 20.284
Seit: 01.01.04
Hallo Kopf

Da gibt's halt unterschiedliche Sichtweisen. Was Du lustig findest, finden andere (u.a. ich) dann unnötig ... vielleicht sogar ärgerlich. Weil es ...
- vom Wichtigen und Wesentlichen ablenkt. Und wir wissen ja, wie schwierig es ist, online zu animieren ... da Likes/Shares/Comments etc. sehr einfach sind, aber wenn man mehr tun muss, hört das Gedränge schon auf. Insofern sollte dann der Fokus wenigstens möglichst nicht verloren gehen.
- völlig unnötig gewisse Dinge in Zusammenhang bringt, die nicht in Zusammenhang gehören und die unnötig etwas schlecht machen. Und wir wissen auch hier, dass es immer genug Leute gibt, welche das nicht nur nicht lustig finden, sondern ernsthaft auf den Zug aufspringen und das ganze dann zu Tode reden und ausbreiten. Das ist dann unnötiges Schlechtmachen, unnötiger Ressourcenverschleiss, unnötig Ablenkung von der eigentlichen Sache.

Und so versuchen wir einen Thread als Ganzes zu retten, indem wir einen einfachen, vielleicht (zumindest nachträglich) unbedacht gesetzten Link entfernen.
Im Sinne der Sache!

Gruss, Marcel

Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung
kopf
Hallo Marcel ,

ich schrieb ja schon -ich halte es für den lauf der dinge -und deshalb unnötiger ressourcenverschleiss !
man kann es ja dabei belassen !

LG kopf.

Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung
1gisa
Themenstarter
Hallo, liebe Mitstreiter,

eine Bekannte mailte mir einen Leserbrief, mit dem sie auf den SZ-Artikel "Der Fahnder" reagiert hat. Ich setze ihn hier ein, natürlich mit Genehmigung der Verfasserin.


"Thorsten Schmitz: "Der Fahnder"
SZ vom 21./22.6. (Wochenende, S. 3)

Großen Dank und herzliche Glückwünsche – an Reporter und Redaktion – anlässlich dieses Berichts. Sie wagen zu schreiben, was die einsichtigeren Spatzen längst von den Dächern pfeifen, was aber der milliardenschweren Mobilfunkindustrie nicht gefallen kann: seit Jahren läuft ein gigantischer, profitabler Feldversuch an einer weitgehend ahnungslosen Bevölkerung, die gewaltigen Intensitäten von Mikrowellenbestrahlung ausgesetzt wird.

Das Ergebnis ist vorhersagbar und in Ansätzen bereits erkennbar: dramatische Zunahme der verschiedensten Leiden: von Schlaf-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen bis zu schweren neurologischen Erkrankungen (Parkinson, MS, Alzheimer); von kindlichen Entwicklungsstörungen (z.B. Autismus) bis zu Schädigungen der Erbsubstanz; von Herzarrhythmien zu Schmerzsyndromen, gynäkologischen und hormonellen Auffälligkeiten; nicht zuletzt zur Steigerung der Häufigkeit und Wachstumsgeschwindigkeit von Krebs. Die Universitätsmedizin „findet nichts“ und schickt die Patienten zur Psychotherapie (die nicht hilft) oder Psychiatrie (was einer schweren Betrafung gleichkommt).

Das (falsche) Argument, Schäden seien nicht nachgewiesen, kehrt die Beweislast um: Das Vorsorgeprinzip fordert gerade, dass vor (!) umweltverändernden Maßnahmen deren Unschädlichkeit nachgewiesen werden muß. Die Industrie geht dieser Verpflichtung konsequent aus dem Weg. „Wenn ein Handy ein Lebensmittel wäre, es würde sofort verboten“ (Dr. Hyland, Physiker, Univ. Warwick).

Ja, es gelten Grenzwerte – in Deutschland weltweit die höchsten -, die aber nicht schützen sondern Gesundheitsschädigung legitimieren. Die Werte sind einseitig durch Interessenvertreter der Industrie durchgesetzt worden, gegen den Rat unabhängiger Wissenschaftler – die vielfach gemobbt wurden. Sie orientieren sich einseitig an der geringfügigen Gewebserwärmung durch Mikrowellen und ignorieren die subtilen, lebenswichtigen Prozesse etwa der Informationsübermittlung und des Stoffwechsels. „Wenn man die Grenzwerte reduziert, macht man die Wirtschaft kaputt“ (Prof. Bernhardt, ICNIRP-Versitzender). Lieber läßt man die Grenzwerte und macht die Menschen kaputt.

Ich bewundere hier den Mut der SZ. Vielleicht hat es nun ein Ende mit den üblichen – absatzfördernden – „Entwarnungen“. Es stehen Ihnen schwere Angriffe bevor. Ich wünsche Ihnen die Kraft, durchzuhalten.

(N.N.
Anschrift)"



Vielleicht kann dieser Brief diesen Thread zum Thema zurückbringen?

Falls an dem (durch absichtliche/"un"absichtliche Diskussion/Störung) noch irgendein Interesse besteht.


Schöne Grüße
1Gisa

Geändert von 1gisa (28.06.14 um 07:43 Uhr)


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