Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung

26.06.14 15:40 #1
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Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung
1gisa
Themenstarter
Hallo Rota,

danke Dir herzlich für Deine Zeilen - sie tun mir unendlich gut. Ja, in dem, was Du schreibst erkenne ich mich wieder und fühle mich gesehen.

Als ich vor 10 Jahren angefangen habe, nachzuforschen, warum es mir so schlecht geht, habe ich mich auch so erregt und versucht, die Familie und die Freunde zum Nachdenken zu bewegen. Ich hatte kaum Erfolg. Zu schön war dieses neue Spielzeug Mobilfunktechnik.
DAS kenne ich auch. Langsam, so ganz langsam habe ich das Gefühl, es findet bei einigen wenigen eine Bewußtseinsänderung statt. Und das freut mich unendlich.

Ich erlebte folgendes:

Während einer Zugfahrt, sass ein junger Mann ebenfalls mit Laptop und Smartphone - nahe der Tür. Als er sein Smartphone anstellte, schloß sich die elektrische Tür nicht mehr. Bis zur Hälfte schloß sie sich, um sich dann - aufgrund der Strahlung wieder zu öffnen. Irgendwann waren einige der Fahrgäste ziemlich genervt deswegen. Tja, und dann erzählte ich halt eben, dies würde an der Strahlung des Smartphones liegen und dass ich heftige Schmerzen mittlerweile wegen genau dieser Strahlung hätte. Sie wollten mr nicht glauben, dennoch stellte er sein Gerät kurz aus...und? die Tür schloß sich - problemlos - vollständig. Daraufhin entstand eine Diskussion. Der junge Mann war verständig und setzte sich woanders hin. Vorher entschuldigte er sich bei mir und meinte, er hätte schon davon gehört, dass Menschen derart reagieren können. Die Lehrerin neben mir fragte mich genauer zum Thema Eletrosensibilität aus, und ich erklärte die Wirkung von elektromagnetischer Strahlung. Der Mann mir gegenüber kam gleich mit dem Argument, dies ja nur psychosomatisch und so etwas gäbe es nicht und so fragte ich ihn, ob denn die Tür auch psychosomatisch reagiert hätte!

Jeder Mensch ist elektrosensibel. Das ureigene Energiefeld wird völlig aus dem Takt gebracht und dies hat natürlich Auswirkungen. Einige merken die Elektrosensibilität nicht, andere schieben gesundheitliche Beschwerden auf andere Faktoren zurück und dann gibt es die Elektrosensiblen, die darum wissen und ihre Beschwerden zuordnen können.

Manchmal frage ich mich, ob diese doch, zum Teil, mit sehr extremen Beschwerden verbundene Sensibilität auch Vorteile mit sich bringt. Wir müssen unser Leben komplett umstellen (gelinde ausgedrückt), vieles ist sonst nicht aushaltbar. Und dennoch, besitzen wir den großen Vorteil uns vor den schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen größenteils, wo es geht, schützen zu können - da wir diese spüren. Andere spüren sie nicht und werden aufgrund dessen pausenlos mit dieser Strahlung bombardiert und gesundheitlich geschädigt.

Inzwischen habe ich erkannt, daß es eine Zeit vor diesem elektromagnetischen Erdrutsch gibt und eine danach.
Wie meinst Du das, Rota? Ich verstehe es nicht. Magst Du es mir erklären?

Die Erde befindet sich in einem Zustand, als hätte sie ihre Unschuld verloren. Die verblendeten Menschen meinen, sie könnten sich jetzt so aufführen wie die Pest, alles vernichten was natürlich schwingt und rücksichtslos in alle Lebewesen hineingreifen und ihre Nerven zu strapazieren. Das denkt ein Mensch, der sich dem Funk ausgeliefert fühlt und Niemand schafft Abhilfe.
Es stimmt vollkommen - so auch meine Gedanken und Gefühle.

Ich werde unendlich traurig, wenn ich die Auswirkungen der elektromagnetischen Felder sehe:

Die kleinen fleissigen Bienen sind nicht mehr vorhanden, bestimmte Vogelarten wecken mich morgens nicht mehr mit ihrem Gezwitscher, Schmetterlinge sind wie ausradiert, selbst die so lästigen Mücken stören mich nachts mir ihrem gesurre nicht mehr, da es sie einfach nicht mehr gibt. Bäume, die natürlich nicht die Flucht ergreifen können, bekommen braune verdorrte Blätter - sterben ab....

Und so frage ich mich manchmal, wird dies nicht wahrgenommen? Wissen die Menschen zu wenig über die Auswirkungen der elektromagnetischen Felder auf ihre gesamte Umwelt oder ist es schlichtweg wurscht?

Neulich erhielt ich eine E-Mail zum Thema Elektrosmog. Ich möchte Teile davon widergeben:

......

Der größte Dichter Ihres Landes im 20. Jahrhundert schrieb Anfang 1945 ein Stück, uraufgeführt im Zürcher Schauspielhaus noch während des Kriegs. In dem Stück redet Karl, ein desertierter deutscher Soldat, im Luftschutzkeller mit seinem Vater. Die beiden streiten über die Kompromisse, die der Vater sein Leben lang einging, streiten über Schuld und Verantwortung: „Ich habe, so wie die Dinge liegen, jedes Mal nur das Beste gewollt, Karl“, so der Vater. Und Karl dazu: „Sagen wir: das Günstigste.“

So lief das. So läuft das. Nicht wahr?

Nein, nichts „läuft“ einfach. Wir tun’s: jede, jeder. Im Kleinen, im Mittelgroßen, im ganz Großen. Wir tun das Günstigste. Das für uns Günstigste. Das für uns vermeintlich Günstigste.

Im selben Stück die Frage: „Warum haben wir nicht anders gelebt?“

Warum leben WIR nicht anders? Sie? Ich? Im Bewusstsein, dass der Tod irgendwann nahe ist. Für Sohn und Vater im Stück. Für uns. Daß dann das „Günstigste“ nicht mehr zählen wird.

Zählen würde etwas anderes.

Vielleicht in diesem Fall: Integrität. Dieses mobilfunkkritische Forum wird – seiner Haltung getreu (d.h. ohne Mobilfunk) – genau die Aufmerksamkeit erhalten, die unter den gegebenen Verhältnissen erreichbar ist.

Wenn wir uns aber selber verraten: Die Menschen kriegen das mit. Sie sind ja nicht blöd. Wir verleiten damit die LeserInnen gleichfalls um Verrat. Ist das das Günstigste?



Hier ersätze ich das Wort "Günstigste" mit "Einfachste".

Es ist schön "einfach", mit dem Handy überall telefonieren zu können; mit dem Laptop - egal von wo, ins Internet zu gehen; ebenso mit dem Smartphone und was es da noch so alles gibt.

Dabei ist es aber auch das Stressigste. Von überall - wo auch immer, erreichbar zu sein und ebenso andere zu erreichen; Informationen aus dem I-Net zu ziehen, und...und...und...

Zu welchem Preis?

Ist es tatsächlich so schwierig, auf eine Lan-Verbindung umzusteigen? Auf ein schnurgebundes Telefon oder funkarmes schnurloses Telefon?

Den Tieren, den Pflanzen, Bäumen, den Babys, Kindern, anderen Menschen und sich selber zuliebe? Das Miteinander; die Rücksicht und Verantwortung der gesamten Umwelt gegenüber? Wo bleibt da die Eigenliebe? Das "gut für sich Sorgen"?

Beschwerden sind immer das Ende einer langen Kette von Einflüssen, denen man sorgfältig nachgehen soll. Nicht immer ist Mobilfunk daran schuld.
Das ist wohl wahr, Rota, nicht immer.

Es hat eine gewisse Zeit bei mir gedauert, bis ich meine Symptome zuordnen konnte.

Morgendliche Kopfschmerzen nach dem Aufwachen schob ich auf die instabile Halswirbelsäule; einen traumlosen Schlaf auf KPU und nahm noch mehr B6 bzw. P5P, das zerschlagene Gefühl nach dem nächtlichen Schlaf auf CFS.

Und?

Seitdem ich unter einem elektromagnetisch abschirmenden Stoff schlafe, ist all dies nicht mehr vorhanden. Keine Kopfschmerzen mehr, unendlich lebendige Träume (ohne P5P) und auch das zerschlagene Gefühl ist verschwunden.

Ich schob sooo vieles auf alles mögliche zurück - hatte wunderbare Erklärungen.

Als ich mich für einige Zeit in einem mobilfunkarmen Gebiet aufhielt, ließen die Wortfindungsstörungen nach, die Schmerzen, und ich bekam wieder mehr Energie.

Soviel Energie, dass mein Körper, ich, wieder schwungvoll und kraftvoll ging, ja - sogar joggen wieder möglich war.

Welch ein Preis wird für die Errungenschaft der schnurlosen Kommunikationen gezahlt!?

Liebe Grüße
Gisa

Geändert von 1gisa (03.07.14 um 00:42 Uhr)

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alibiorangerl ist gerade online
Beiträge: 8.949
Seit: 09.09.08
Wuhu,
ich weiß zwar nicht, was Rota damit
Zitat von 1gisa Beitrag anzeigen
...
Zitat von Rota Beitrag anzeigen
... Inzwischen habe ich erkannt, daß es eine Zeit vor diesem elektromagnetischen Erdrutsch gibt und eine danach...
... Ich verstehe es nicht...
genau gemeint hat, ich würde meinen, dass es eben bereits eine Generation gibt, die mit diesem rund um die Uhr Funk-Feuerwerk aufwuchs und gar nicht mehr weiß, wie es "davor" war und sich auch nicht vorstellen können (wollen), dass es anders sein könnte (sollte, müsste) - aber auch sehr viele über aktuell das Jugendalter hinaus können bzw wollen nicht (mehr) ohne...

Sehr viele - oder besser die meisten Kinder tragen die "freiwillige" Überwachungs-Apparatur genannt Handy aka Mobil-Telefon bereits den ganzen Tag mit sich herum und benutzen es auch; Aber nicht genug damit, auch in der Nacht liegt es idR neben dem Schlafplatz; Der Körper kann sich nicht mehr regenerieren - kein Wunder, dass aktuell viele Kinder, die wohl auch "e-sensibel" sind, aber gar keinen Vergleich wie ältere Menschen haben, verschiedenste (gesundheitliche) Zustände haben - was sich ua auf die Leistung in der Schule auch auswirkt...

Ganz zu schweigen von der Beschneidung der Menschenrechte, die moderne Technik mit sich bringt...

Der gläserne Mensch / heute konkret vom 01.07.2014 um 18.30 Uhr / ORF TVthek (noch 6 Tage zu sehen)

Zukunftsforscher über implantierte Chips / heute konkret vom 01.07.2014 um 18.30 Uhr / ORF TVthek (noch 6 Tage zu sehen)

Gechipte Welt / heute konkret vom 02.07.2014 um 18.30 Uhr / ORF TVthek (noch 7 Tage zu sehen)

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» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Ich kann mich noch recht gut erinnern, dass einzelne (!) Personen in S-Bahnen und auch auf der Straße telefonierten. Oftmals schien es so, dass sie sich enorm toll vorkamen, ihr neuestes Spielzeug - und sich selbst natürlich (!) - der Öffentlichkeit zu präsentieren, wie man das mit anderen Sachen, einem neuen Auto oder Klamotten, auch tun kann. Sie fingen eben an, ihre eher sinnfreien Gesprächchen in die Gegend zu funken, ihre Umgebung aber auch schallmäßig damit zu belästigen, bzw. auf sich selber aufmerksam zu machen.

Es ist sicher sehr subjektiv, aber es wäre mal interessant, ob es zu meiner folgenden Beobachtung auch irgendwelche psychologischen Untersuchungen gibt, nämlich dass die Gesichter dieser allerersten, vereinzelten Herumfunker nicht die allerschlauesten oder allerhellsten waren (!) Und das, für meine Beobachtung damals, zu 80 - 90%, die sich aber mit diesen neuen Dingern ungemein toll vorkamen, siehe oben.

Kann nicht mal jemand diese Systeme und Netze hacken, so dass sie vielleicht zehnmal am Tag, oder auch zehnmal pro Stunde zusammenbrechen, oder vielleicht Antennen an Sendemasten vor lauter Überlastung verglühen . . . auch wenn dann, gar nicht mehr so Einzelne und Vereinzelte vor den Joghurt-Regalen der Welt nicht mehr wissen, was sie kaufen sollen, da sie ihre "Schätze" zu Hause nicht mehr bequatschen können.

Gestern in der S-Bahn eine Frau mit einem halben Quadratmeter Tablet am Ohr - das sah irgendwie genauso doof aus, wie die ersten Spielzeug-Funker damals . . .

Gerd
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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

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Kayen ist offline
Beiträge: 5.066
Seit: 14.03.07
Zitat von Gleerndil Beitrag anzeigen

Es ist sicher sehr subjektiv, aber es wäre mal interessant, ob es zu meiner folgenden Beobachtung auch irgendwelche psychologischen Untersuchungen gibt, nämlich dass die Gesichter dieser allerersten, vereinzelten Herumfunker nicht die allerschlauesten oder allerhellsten waren (!) Und das, für meine Beobachtung damals, zu 80 - 90%, die sich aber mit diesen neuen Dingern ungemein toll vorkamen, siehe oben.
. . .
Die allerersten, vereinzelten "Herumfunker" waren damals eher intelligente Geschäftsleute, die es sich überhaupt leisten konnten, mobil zu funken.
Mobilfunk war relativ teuer am Anfang.
Ich denke mit Deiner psychologischen Beobachtung kann da etwas nicht stimmen, jedenfalls vom Zeitrahmen "allerersten" her nicht.
Ansonsten vermag ich keinen Menschen zu bewerten ob er dazu dumm, dümmlich, helle oder nicht helle ist. Das hat nichts mit dem Thema ansich zu tun und für die Psychologen wohl auch eher uninteressant, was könnte es ändern?

Grüsse von Kayen
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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
Die allerersten, vereinzelten "Herumfunker" waren damals eher intelligente Geschäftsleute, die es sich überhaupt leisten konnten, mobil zu funken.
Mobilfunk war relativ teuer am Anfang.
Ich denke mit Deiner psychologischen Beobachtung kann da etwas nicht stimmen, jedenfalls vom Zeitrahmen "allerersten" her nicht.
Ich bin mir sicher, Kayen, dass ich da damals keine Geschäftsleute gesehen habe, bzw. dass die vielleicht zu den 10 - 20% Rest (z.B. in S-Bahnen) gehörten (ich sprach ja von vielleicht 80 - 90%). Dass deren geschäftlich-öffentliche Gespräche aber auch niemand anders sonderlich interessierten, ist sicherlich auch Tatsache. Und ich hab in den ganzen Jahren nur äußerst wenige Leute erlebt, die s o mobil telefonieren konnten (z.B. in Bahnen und Zügen), dass sie nicht andere nervten und belästigten, oder zumindest zum (einseitigen) Mithören zwangen. Und auch das wäre sicher psychologisch/soziologisch irgendwie interessant, was daran eigentlich gesellschaftlich-kulturell wertvoll sein soll. (Einige wenige Male habe ich dann solchen Leuten zu deren Telefon-Abschied ein "Grüßen Sie auch von mir!" mitgegeben )

Geholfen hat's ja nicht sehr viel, und die Zeit von der ich spreche, mag gut 20 Jahre zurück liegen. Keine Ahnung, wieviele 100 DM so ein Handy da kostete, und mit welchem Minuten-Preis. Es muss mit der Einführung der D-Netze gewesen sein, Anfang oder auch schon Mitte der 90er-Jahre.

Und ich weiß, dass ich damals mit einigen anderen Beobachtern dieser neuen "Szene" einig war über die zu beobachtende Spezies von Menschen.

Grüße und eine gute Nacht - Gerd
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Geändert von Gleerndil (05.07.14 um 08:52 Uhr) Grund: ergänzt

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Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Liebe Gisa,

DAS kenne ich auch. Langsam, so ganz langsam habe ich das Gefühl, es findet bei einigen wenigen eine Bewußtseinsänderung statt. Und das freut mich unendlich.
Oh je, oh je,
das dachte ich auch bis heute.

In München ist der Teufel los. Jeder ruft Jeden an wegen des gewonnenen Spiels gestern. Meine Wohnung 1 1/2 km vom Fernsehturm entfernt brummt geradezu von der Belastung.
Das sicherste Zeichen, wenn ich belastet bin ist: Meine Augenmuskulatur zieht sich ringförmig zusammen und mein Gehirn "verknotet sich".

Dazu kommt die Gewitterstimmung, die alles noch schlimmer macht mit den Funkwellen.

Wenn ich nicht selber etwas unternehmen würde, was mir erfahrungsgemäß hilft, dann würde ich verzweifeln. Da kommt meine Eigenliebe mal richtig zum Tragen, nämlich, daß ich die Belastung nicht ertragen muß.

Es hat eine gewisse Zeit bei mir gedauert, bis ich meine Symptome zuordnen konnte.
Das Erkennen war bei mir schlagartig. Ich hatte nämlich einen Zusammenbruch an meinem Ceranfeldherd, an dem ich gerade Äpfel in einen Topf schnitzte. In dem Moment, als mein schnurloses Telefon anschlug, setzte sich mein rechter Arm unkontrollierbar in Aktion und zuckte, als wolle er "lästige Wesen" verscheuchen. Ich wurde leichenblass, wenn nicht sogar grün im Gesicht, meine Knie wurden weich und ich konnte nur noch ins Telefon sagen: rufen Sie später wieder an und schon sank ich nieder. Im Krankenhaus war nichts mehr von allem zu erkennen und ich wurde wieder nach Hause geschickt.

Vielleicht hat mir ja die Einnahme von 1 Teel. Speise-Natron über die Klippen geholfen. Außer einem Mega- Durchfall hatte ich keine Nachwirkungen bis zum nächsten Mal, wo es mich auf einer Straße erwischt hat. Beim späteren Nachforschen entdeckte ich 17 verschiedene Basisstationen auf einem 1 km -Weg.

Ach, es sind doch "Herrliche Zeiten. "

Diese Attacke , das war 1998 brachte mir die Erkenntnis, daß Professor Warga recht hatte, als er uns 5 Jahre vorher die Gefährlichkeit von niederfrequenten Schwingungen nahe bringen wollte. Frequenzen unterhalb von 50Hz können sich auf Organe auswirken. Die Frequenz 10 Hz stört das Herz

Mein Lernsatz ist seither: "Wer das Wetter spürt, spürt auch den Funk".
Liebe Grüße
Rota

Seitdem ich unter einem elektromagnetisch abschirmenden Stoff schlafe, ist all dies nicht mehr vorhanden. Keine Kopfschmerzen mehr, unendlich lebendige Träume (ohne P5P) und auch das zerschlagene Gefühl ist verschwunden.
Das hatte ich damals auch, inzwischen habe ich bei mir erforscht, daß es genügt, wenn es schlimm ist, meinen Kopf mit einem solchen Tuch zu umschlingen. Dies deshalb, weil ja das Gehirn der Empfänger für diese Blastungen ist. Manchmal auch der Hals und dann wandert mein Tuch halt auch noch tiefer. Damit kann ich mir recht gut helfen.

Ein Stichwort möchte ich hier noch einbringen. Studiert einmal das Phänomen der Rezeptoren im Körper. Das sind Miniantennen, die der Mensch braucht um die Umwelt zu kontrollieren und zu fühlen, was schaden könnte.
An den Halsadern befinden sich besonders viele von diesen Rezeptoren. Deshalb klappt es ja auch, wenn man sie zuhängt mit Abschirmstoff.

Übrigens, wer Betablocker nimmt, fühlt die Wellen nicht mehr so gut, oder sollte ich sagen deutlich, aber ich weiß nicht, ob das für den Körper ein Segen ist. schließlich soll er ja Gefahren aus dem Weg gehen und nicht geblockt werden.

Vielleicht probierst Du es ja auch mal aus liebe Gisa.

Liebe Grüße
Rota
__________________
Alles Gelingen hat seine Gründe, alles Mißlingen hat sein Geheimnis Joachim Kaiser, Musikkritiker

Mobilfunkkritik in der Süddeutschen Zeitung

Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Zitat von Gleerndil Beitrag anzeigen
... was daran eigentlich gesellschaftlich-kulturell wertvoll sein soll.
Zitat von Rota Beitrag anzeigen
In München ist der Teufel los. Jeder ruft Jeden an wegen des gewonnenen Spiels gestern.
Da könnte man sich (mal wieder) fragen, wieviel von diesem ganzen privaten Funk-Verkehr überhaupt wichtig, not-wendig, sinn-voll ist? Gestern mit einer Freundin haben wir beide spontan mal 5 - 10% geschätzt. Realistisch? - Und ich weiß, dass in den Handy-Anfangszeiten das auch immer wieder mal Thema war, ob nicht in Notfällen, für Ärzte, oder irgendwo allein auf der Landstraße . . . solche Situationen zusammen würden vermutlich nicht mal 5% ausmachen. Und der ganze Rest? Wie soll man's nennen?

. . . frag ich mich - Gerd
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1gisa
Themenstarter
Lieber macht man die Menschen kaputt

So lautet die zutreffende Überschrift der Süddeutschen Zeitung unter den abgedruckten Leserbriefen zum Thema "Der Fahnder" und elektromagnetische Strahlung. Lieber macht man die Menschen kaputt so lautete der letzte Satz des hier eingestellten Leserbriefes, welcher auch veröffentlicht wurde (#10)

Lieber macht man die Menschen kaputt - mutig von der SZ diese Überschrift zu wählen. Gleichzeitig ein Statement gegen die Mobilfunkindustrie und der gesundheitsschädlichen Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern für das gesundheitliche Wohl der Bevölkerung.

Möge der Artikel, der SZ über EMF, ein Beginn für andere Medien sein, dieses brisante Thema endlich aufzugreifen und die Bevölkerung umfassend über die Gefahren, welche von diesen Technologien ausgehen, aufzuklären.

Insgesamt wurden 3 Leserbriefe veröffentlich. Ein weiterer Leserbrief über die Schädlichkeit möchte ich nicht vorenthalten (bekomms leider nicht hin, die pdf. hier hinein zu kooieren):

Zwielichtige Errungenschaft


Trotz einer Fülle wissenschaftlicher Befunde und kritischer Einstufungen diverser internationaler Institutionen, wie zum Beispiel der WHO, die deutlich für einen gesundheitsschädigenden Effekt der von Handy&Co. ausgehenden Strahlung sprechen, ignoriert unsere Gesellschaft diese Risiken hartnäckig. Die schöne neue Welt der überall und jederzeit präsenten Kommunikation und Unterhaltung lassen wir uns doch nicht durch ein paar Elektrosensible stören! Die sollen doch selber schauen, wie sie als Kollateralgeschädigte unserer Info-, Fun- und Plappergesellschaft klarkommen. Minderheitenschutz–Fehlanzeige! Da schützt die Politik schon lieber die Mobilfunkindustrie nach dem Motto: Augen zu, weiter so,Wachstum ahoi!

Möglicherweise aber sind diejenigen die in ihren von Mobilfunkantennen umzingelten Wohnungen nicht mehr leben können, Seismografen, die signalisieren, dass dieseDauerzwangsbestrahlung Langzeitfolgen für alle haben kann. Massiven Elektrosmog gibt es erst seit 15 bis 20 Jahren, Tendenz noch immer stark steigend. Die Langfristperspektive gebietet, dass wir deutlich vorsichtiger und sorgsamer mit dieser zwielichtigen Errungenschaft umgehen.


Jämmerlich hingegen der abgedruckte Leserbrief und die Argumentation der Funkindustrie - in seiner so üblichen unsachlichen "Entwarnung". Bei diesem Brief wurde versucht, die Menschen und die Gefährdung ins Lächerliche zu ziehen. Ein probates Mittel - bei den meisten. Es fehlte nur noch das so schöne Argument der Verschwörungstheorie, welches eventuell noch besser zieht.

Dabei sind seit den 30er die schädlichen Auswirkungen von Strahlung schon längst ausreichend wissenschaftlich erforscht und niederlegt - ohne Aberkennung dieser.

Es wird Zeit, dass sich all' die Elektrosensiblen und Mobilfunkgegner zusammen schließen - aufstehen, um gegen diese im höchsten Grade Umweltverschmutzung und Schädigung zu protestieren. In welcher Form dies auch immer möglich sei.

Es darf nicht sein, dass das weitere genozidfördernde Experimentieren an uns Menschen, der Umwelt, tatenlos zugesehen wird.

Schöne Grüßé
1Gisa

P.S.: Die 3 Leserbriefe wurden am 07.07. veröffentlicht.

Geändert von 1gisa (08.07.14 um 11:41 Uhr)

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Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Liebe Gisa,
zum Mut der Süddeutschen Zeitung möchte ich nur sagen, daß bei den Leserbriefen 2 Professoren ihre gegensätzliche Meinung dargestellt haben. Wenn das nichts ist?

LG Rota
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