Gen- und Blutparameter bei Elektrosensibilität

15.05.14 18:05 #1
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merlin26 ist offline
Beiträge: 15
Seit: 21.02.11
Hallo zusammen,

ich bin vor kurzem auf eine Studie gestoßen, in der von Teilnehmern mit Elektrosensibilität und multipler Chemikalienunverträglichkeit Blutproben genommen wurden und nach Makern für Entgiftungsfähigkeit, oxidativem Stress und ähnlichem geschaut wurde.

Hier der Abstract:

Metabolic and genetic screening of electromagnetic hypersensitive subjects as a feasible tool for diagnostics and intervention.

Growing numbers of "electromagnetic hypersensitive" (EHS) people worldwide self-report severely disabling, multiorgan, non-specific symptoms when exposed to low-dose electromagnetic radiations, often associated with symptoms of multiple chemical sensitivity (MCS) and/or other environmental "sensitivity-related illnesses" (SRI). This cluster of chronic inflammatory disorders still lacks validated pathogenetic mechanism, diagnostic biomarkers, and management guidelines. We hypothesized that SRI, not being merely psychogenic, may share organic determinants of impaired detoxification of common physic-chemical stressors. Based on our previous MCS studies, we tested a panel of 12 metabolic blood redox-related parameters and of selected drug-metabolizing-enzyme gene polymorphisms, on 153 EHS, 147 MCS, and 132 control Italians, confirming MCS altered (P < 0.05-0.0001) glutathione-(GSH), GSH-peroxidase/S-transferase, and catalase erythrocyte activities. We first described comparable-though milder-metabolic pro-oxidant/proinflammatory alterations in EHS with distinctively increased plasma coenzyme-Q10 oxidation ratio. Severe depletion of erythrocyte membrane polyunsaturated fatty acids with increased ω 6/ ω 3 ratio was confirmed in MCS, but not in EHS. We also identified significantly (P = 0.003) altered distribution-versus-control of the CYP2C19∗1/∗2 SNP variants in EHS, and a 9.7-fold increased risk (OR: 95% C.I. = 1.3-74.5) of developing EHS for the haplotype (null)GSTT1 + (null)GSTM1 variants. Altogether, results on MCS and EHS strengthen our proposal to adopt this blood metabolic/genetic biomarkers' panel as suitable diagnostic tool for SRI.

Den Volltext findet ihr unter diesem Link:

Metabolic and Genetic Screening of Electromagnetic Hypersensitive Subjects as a Feasible Tool for Diagnostics and Intervention


Nun die Frage: Gibt es hier jemanden, der sich mit den beschriebenen Parametern auskennt? Kann man anhand der Ergebnisse irgendwelche Rückschlüsse auf Therapieempfehlungen geben? (Also beispielsweise den entdeckten erniedrigten Gluthationspiegel zu erhöhen)

P.S.: Dieses Posting bedeutet NICHT, dass ich die derzeitige EMF-Belastung für harmlos halte und die EHS-Symptome als individuelles Gesundheitsproblem betrachte. Ich halte sie für die größe toxische Belastung in diesem Jahrhundert! Mich interessiert nur, wie ganz besonders kranken Menschen eventuell etwas Linderung verschafft werden kann.

Geändert von merlin26 (15.05.14 um 18:09 Uhr)

Gen- und Blutparameter bei Elektrosensibilität

Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
P.S.: Dieses Posting bedeutet NICHT, dass ich die derzeitige EMF-Belastung für harmlos halte und die EHS-Symptome als individuelles Gesundheitsproblem betrachte. Ich halte sie für die größe toxische Belastung in diesem Jahrhundert! Mich interessiert nur, wie ganz besonders kranken Menschen eventuell etwas Linderung verschafft werden kann.
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Hallo Merlin, ich kann leider auf Deine Frage nichts antworten.
Ich möchte nur hier bestätigen, was Du (im Zitat) geschrieben hast,
daß die Mikrowellenbestrahltung die größte toxische Belastung bedeutet.

Hoffentlich begreifen das jetzt immer mehr Menschen und beenden radikal
ihre Nutzung von Funkgeräten - mit der sie nicht nur ihre Gesundheit ruinieren, sondern auch die ihrer Mitmenschen!

Hier nochmal ein wichtiges - weil sehr alarmierendes - Video dazu:

__________________
Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Gen- und Blutparameter bei Elektrosensibilität

Kallisto ist offline
Beiträge: 69
Seit: 30.01.13
Hallo,
auch ich halte die Strahlenexposition für eine der gefährlichsten Dinge der modernen Zivilisation. Doch leider habe ich kaum Hoffnung, dass sich groß was ändert, jedenfalls nicht durch "die da oben",da dies alles Teil der Bevölkerungsreduzierungsplans ist. Stichwort: Mikrowellen als Waffe und Stichwort der sogenannte Codex Alimentarius. Ein interessanter Film darüber, über den Bevölkerungsreduzierungsplan, nicht direkt über Mobilfunk (der aber ebenso Teil davon ist):


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