Wasserbett und Elektrosmog

11.11.12 11:12 #1
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dolphin ist offline
Beiträge: 214
Seit: 03.01.06
Hallo Ihr,
ich beabsichtige mir evtl. ein Wasserbett zuzulegen. Da ich aber Elekrosensibel bin, befürchte ich das es nichts für mich ist. Hat da jemand Erfahrung damit? Ich würde dann nachts die Heizung ausstellen. Jetzt hat mir aber jemand gesagt, dass man da Nierenprobleme bekommen kann, da die MAtratze so abkühlt.
LG
Nicole

Wasserbett und Elektrosmog

ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Hallo,

ich habe ein Wasserbett, weil ich auf anderen Matratzen nicht mehr liegen konnte. Wenn ich schlafe, ziehe ich den Stecker der Heizung raus. Man merkt innerhalb einiger Stunden keine Abkühlung, das würde schon so zwei Tage oder so dauern... also Nierenprobleme kriegt man bestimmt nicht, wenn man während des Schlafs den Stecker zieht. Außerdem ist ja auch noch eine dicke Schutzdecke auf der Matratze, darüber dann noch das Leintuch...

Ich habe nur ein ganz anderes Problem mit dem Bett: Ich habe starke Allergien gegen Phthalate (Weichmacher). Die sind im Kunststoff natürlich massig enthalten. Ich achte im Leben auf alles Mögliche, alles Unverträgliche zu vermeiden etc. ... aber in dem Punkt musste ich leider einen - mir unliebsamen - Kompromiss eingehen. Sonst könnte ich halt gar nicht mehr liegen.

Ich kann auch die Matratze nicht mit diesen Pflegemitteln einreiben, die stinken derart bestialisch... als ich das gemacht habe, konnte ich das Schlafzimmer zweieinhalb Monate nicht mehr betreten. Ich musste dann auf einem "Lager" auf dem Boden im anderen Zimmer liegen, aber das hat meiner Wirbelsäule ziemlich geschadet...
Ich reibe die Matratze also nicht mehr ein. Ich mache nur noch dieses Mittel ins Wasser, das gegen die Bakterien wirkt. Selbst das riecht aber mehrere Wochen aus dem Bett heraus, und mir wird dabei übel. Damit der Gestank nicht ganz so stark ist, bin ich dazu übergegangen, die Menge aufzuteilen und statt ein Mal im Jahr dann zwei Mal im Jahr nur jeweils die Hälfte der Menge des Mittels ins Wasser zu schütten. Dann stinkt es immer noch, aber nicht mehr ganz so stark. Und halt am besten zu Jahreszeit, wo ständig das Fenster geöffnet sein kann.

Also die Meisten werden wohl kein Problem mit diesen Mitteln haben, aber ich ertrage sie fast nicht. Wollte halt nur darauf hinweisen, falls ähnliche Probleme bestehen...

Grüße
Lukas

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Wasserbett und Elektrosmog

tiga ist offline
Beiträge: 1.283
Seit: 16.03.10
Hallo dolphin,

ich würde mich nicht als elektrosensibel bezeichnen, also jedenfalls nicht spürbar.
Trotzdem meide ich instinktiv seit Ewigkeiten leitfähige Materialien in meiner unmittelbaren Umgebung, soweit es geht.
Daher wäre mir ein Wasserbett mindestens genauso suspekt wie ein Bettgestell aus Metall.
Das sind meine Gedanken dazu..

Gruß - tiga


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