WLAN, DECT und Co. im Mehrfamilienhaus

23.09.12 09:32 #1
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gnilbo ist offline
Beiträge: 2
Seit: 23.09.12
Guten Tag
Meine Frau leidet sehr unter Elektrosmog von Handys, DECT-Telefone, WLAN und auch von Strom generel. Die Symptome sind vor allem Kopfschmerzen, Drücken im Kopf, Brechgefühle und Schwindelkeit.

Wir haben selber kein WLAN, DECT und Co. Aber wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit insgesamt 8 Wohnungen. Jetzt möchte ich gerne darüber informieren, wie wir das Problem erfolgreich bei uns gelöst haben. Als es uns klar war, welche Geräte die Ursache sein konnte gingen wir Schritt für Schritt auf unseren Nachbarn zu. Einige hatten keine modernen Geräte in der Wohnung (meistens sehr alte Ehepaare), und deshalb dann weiter zur nächsten Wohnung.

Einige Nachbarn waren sehr kooperativ und sind sofort auf Kabel umgestiegen. Sie haben auch selber sofort neue Telefone mit ECO-Mode angeschaffen. Bei einem Bewohner war WLAN streng notwendig wegen jugendliche im Haus und diverse iPods und iPhones etc. Wir haben dann einen FritzBox gekauft (Modem/WLAN-Router). Bei diesem Gerät kann mann die Funkleistung reduzieren - bis auf nur 6% vom Standardeinstellung. Ausserdem gibt es eine Art Eco-Modus, wo der FritzBox die Sendeleistung auf dem tatsächlichen Bedarf anpassen kann (bis zum eingestellten Maximum). Es gibt auch eine Nachtschaltung - z.B. so dass der FritzBox ab 22 Uhr völlig ausgeschaltet wird. Jetzt konnte meine Frau kein WLAN in unsere Wohnung mehr fühlen.

Es kommt auch noch dazu, dass wir eine Netzfreischaltung installiert haben. Es gibt also dann kein Strom mehr in der Wand, wenn wir Abends in den Schlafzimmern das Licht ausmachen. Dies muss ein Elektriker installieren.

Ich muss zugeben, dass wir bei der Nachbarschaft nur auf Verständnis getroffen sind. Es hat zwar ein bisschen Geld gekostet (FritzBox kostet etwa 200 EUR), aber es ist das ganze Wert.

Vor kurzem kamen dann neue Bewohner im Haus, und wir wussten sofort, dass wieder etwas gar nicht in Ordnung war. Wieder hatten wir Erfolg mit der Umstellung auf Siemens Telfon mit Eco-Mode und FritzBox WLAN-Router/Modem.

Wenn meine Frau unterwegs ist benutzt sie von Coufal das kleine Gerät "BodyGuard". Dann geht es ihr viel besser, wenn sie sich unter vielen Leuten mit Handys & Co. aufhält.

Geändert von gnilbo (24.09.12 um 09:58 Uhr)

WLAN, DECT und Co. im Mehrfamilienhaus
Männlich Windpferd
Hallo Gnilbo,

na, Ihr habt ja Glück gehabt mit sieben so einsichtigen Nachbarn. Oder Ihr seid extrem charmant.

Der Effekt dieses Body-Guard-Maschinchens spricht allerdings weniger für echte Elektrohypersensitivität als für extreme Suggestibilität. Wie soll denn das funktionieren? Auch auf der Website des Herstellers wird absolut nichts erklärt. (Behauptet wird, daß es im Umkreis von 5 m wirke; irgendwo wird sehr diffus auf TCM Bezug genommen.)

Durch derartig unkritisches Nachbeten von Hersteller-Behauptungen (die Geräte, v.a. auch das Meßgerät, sind übrigens sauteuer) ohne alle physikalischen Kenntnisse oder erst mal überhaupt kritische Grundeinstellung kompromittiert man Menschen, die echt und schwer an EMF leiden und denen mit so kindichen Tricks nicht zu helfen ist.

Beste Grüße
Windpferd

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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