LTE - Funkstrahlung - "eine neue Dimension der Verstrahlung"

31.08.12 21:12 #1
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LTE - Funkstrahlung - "eine neue Dimension der Verstrahlung"

Nischka ist offline
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Seit: 02.01.11
Hallo Clematis,
vielen Dank für Deine wertvollen Informationen!!

ich denke mal, daß die Verantwortlichen von den Funkstrahlern als Gegenleistung möglicherweise in einer funkfreien Zone "landen"! Nur so kann ich mir dieses verantwortungslose Handeln erklären.
Meinst Du damit, daß sie in Gegenden wohnen, wo weniger Strahlung ist?
Ich habe mal gelesen, daß Schweizer sich die Mühe gemacht haben, da ein paar Daten herauszufinden, tatsächlich, sie wurden fündig, ihren Angaben nach - soweit ich mich recht erinnere - wohnten "die Verantwortlichen" (weiß nicht, welcher Kreis genau gemeint war) alle in 1,5 km Entfernung von Sendern.
Die Zeiten müssten allerdings längst vorbei sein. Es gibt meines Wissens keine strahlenfreien oder auch nur -minimierten Fleckchen mehr.

In Frankreich gibt es seit einigen Jahren eine Stadt, die Funkstrahlen und Masten komplett verboten hat - leider fällt mir der Name nicht mehr ein. Schon 2009 schlossen sich zahlreiche Städte (Villes pilotes candidates au 0,6V/m !) zusammen, um die gesetzlich erlaubte Belastung von bis zu 61 V/m auf 0,6 V/m zu senken, bei einem Wert also, der trotzdem den einwandfreien Betrieb von Handys, WLAN usw. ermöglicht.
Ein Zusammenschluß der Städte ist allemal zu begrüßen! Toll, ich erblasse vor Neid in dem Punkt!
Die auch von der französischen next-up-org-Organisation geforderte Absenkung der Grenzwerte auf 0,6 V/m halte ich allerdings bei weitem für viel zu viel. Weißt Du, wie stark eine Mikrowellenstrahlung bei 0,6 Volt noch ist? Das sind immer noch ungefähr 960 Mikrowatt pro Quadratmeter, hier eine Tabelle, siehe fast ganz unten auf der Seite:
EMV HF & NF Grenzwerte & ICNIRP. Umrechnungen & Tabellen für internationale Maßeinheiten

Die bereits schwer- und schwerstbetroffenen funkstrahlengeschädigten Menschen reagieren unter 1 Mikrowatt pro Quadratmeter (Grenzwerte hier: 10 Mio. Mikrowatt, natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei 0,000001 Mikrowatt).
Ich halte die Grenzwertdiskussion grundsätzlich für falsch, da eine individuelle Empfindlichkeit (Frequenzsensibilität) auf Frequenzen, auf Taktung, auf Reflektionen, Schwebungen usw. nie abgeschätzt werden kann. Außerdem ist darauf hinzuweisen, daß die Funkstrahlung Informationen transportiert!

Die einzig sichere Aussage ist m. E.: Vermeiden und abschalten
(Beispiel: Wieviel Birkenpollen darf man einem Birkenpollen-Schwer-Allergiker zumuten? Darf man es überhaupt? Ist es denn nötig oder hat dieser Mensch ein Recht auf Schutz durch Meidung seines Allergens?)

Gegen AKWs tut sich hier in F ja so gut wie nichts, doch der Widerstand gegen Funkstrahlen und Masten ist weit verbreitet. In Kindergärten, Schulen und Gymnasien wurden Handys bereits 2009 verboten,
Das hört sich richtig gut an und sollte Vorbild sein für Deutschland - als erste Schritte!

in Paris wurde an allen Bibliotheken WLAN wieder abgeschaltet, nachdem dessen Einführung zu zahlreichen Krankheitsfällen geführt hatte.
Ja, das war vor Jahren eine hocherfreuliche Nachricht!

Und nun 2014 ist ein Gesetz auf dem Weg, das den Kommunen und Bürgermeistern erlaubt Funkmasteninstallationen zu verbieten - vorher war ihnen dieses Recht nicht gewährt worden. Hierbei kann jeder Bürger ein Formular einreichen und die Überprüfung der Strahlenbelastung verlangen, der Betreiber MUSS Auskunft geben bzw. Messungen durchführen.
Messungen sind übrigens höchst relativ, leider ist dies vielen immer noch nicht klar.
1. sind es immer nur Momentaufnahmen
2. beinhalten sie keine Reflektionen
3. dabei wird von den Betreibern bzw. einer "Bundesnetzagentur" nur der Funkanbieter gemessen, der betrachtet werden soll (O2, D2-Netz, LTE usw)
4. eine Summenmessung wird nicht durchgeführt bzw. alle Frequenzen können nicht erfaßt werden (0,01 Hz bis Terrahertz), weil es dafür keine entsprechenden Meßgeräte gibt (vergleichbar wäre das, wie wenn man tausend Mal die Geschwindigkeit von Fahrzeugen auf der Autobahn messen würde und daraus den Mittelwert bildet: Im Durchschnitt ist keiner schneller als z. B. 90 km/h gefahren)
5. ein lebender Organismus fühlt erheblich mehr als jedes Meßgerät, wie "gut" es auch sein mag
6. auch die natürlichen Solaraktivitäten und die geomagnetischen Aktivitäten bedeuten - insbesondere derzeit - einen zusätzlichen Faktor, auch starke Schwankungen der Intensität und Weiterleitung von Funkwellen.

Router dürfen nur noch mit deaktiviertem WLAN ausgeliefert werden. WLAN soll wo immer möglich durch Festnetz ersetzt werden.
Das ist so dringend nötig! Ich höre am laufenden Band von Leuten, die Probleme haben, weil sie trotz konsequenter Kabelnutzung nicht beurteilen können, ob ihr Gerät dennoch weiterstrahlt, z. B. durch unsichtbar aktiviertes WLAN, durch unsichtbar aktive LTE-Verbindung (LTE-Verstärker), LTE-Stick usw. Ohne hochwertiges Meßgerät bzw. einen elektrosensiblen Menschen in ihrer Nähe, der "fühlen" könnte, sind sie völlig aufgeschmissen.

Elektrosensibilität soll als Krankheit anerkannt sein.
Kannst Du mir dazu etwas genaueres schreiben? Woher weißt Du das? Weißt Du, wer die Anerkennung ausspricht - oder ist es nur der eine Fall, der durch Dr. Scheiner noch medizinisch begleitet wurde?

Die Bewegung im französischen Belgien ist ebenso aktiv wie in Frankreich. In Canada - französischer Bereich - wurden die Stromlieferanten gesetzlich verpflichtet, Kunden, die keine Smart-Meter haben wollen, eine Alternative ohne Funk anzubieten.
Thema Smart-Meter ist hochbrisant. Ich hörte, die Betreiber haben Schlüssel für die Stromkästen und können sich teilweise ohne Anmeldung Zugang verschaffen und die Zähler einfach auswechseln!!
Man sollte wirklich sehr gut aufpassen!

Wenn überall fast jede Installation eines Funkmastes gerichtlich angefochten wird - wie derzeit in Frankreich, die Betreiber ständig mit kostenträchtigen Verfahren eingedeckt werden, die Bürgerbewegungen vom Gericht Recht bekommen, kommen die Betreiber gegen eine Massenbewegung irgendwann nicht mehr an. Darin liegt unsere Hoffnung...
ICH GEBE DIR DA TOTAL RECHT! Danke nochmal für Deine Mühe, das alles hier aufzuschreiben!

*Nischka*
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Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

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Clematis
Zitat von Nischka Beitrag anzeigen
vielen Dank für Deine wertvollen Informationen!!
Hallo Nischka,

und ich danke Dir herzlich für die Deinen!

soweit ich mich recht erinnere - wohnten "die Verantwortlichen" (weiß nicht, welcher Kreis genau gemeint war) alle in 1,5 km Entfernung von Sendern. Die Zeiten müssten allerdings längst vorbei sein. Es gibt meines Wissens keine strahlenfreien oder auch nur -minimierten Fleckchen mehr.
Es gibt doch sicherlich noch Bereiche, die weniger stark belastet sind und die Verantwortlichen lassen sich wohl auch keinen Funkmast auf's eigene Dach setzen...

Weißt Du, wie stark eine Mikrowellenstrahlung bei 0,6 Volt noch ist? Das sind immer noch ungefähr 960 Mikrowatt pro Quadratmeter,
Danke für die Tabelle, die hat mir noch gefehlt, da man sonst die vielen unterschiedlichen Angaben nicht vergleichen kann.

Ich halte die Grenzwertdiskussion grundsätzlich für falsch, da eine individuelle Empfindlichkeit (Frequenzsensibilität) auf Frequenzen, auf Taktung, auf Reflektionen, Schwebungen usw. nie abgeschätzt werden kann. Außerdem ist darauf hinzuweisen, daß die Funkstrahlung Informationen transportiert!
Die einzig sichere Aussage ist m. E.: Vermeiden und abschalten
Da stimme ich Dir voll zu - die Grenzwertdiskussion ist eigentlich nur Volksverdummungsstrategie, da alles was die natürliche Hintergrundstrahlung übersteigt zwangsläufig auch schädlich ist, weil der Mensch evolutionär darauf nicht eingerichtet ist. Der geforderte niedrigere Wert ist lediglich ein Schritt in Richtung Abschaltung, kann man den erst mal durchsetzen, wird der nächste Schritt leichter durchsetzbar.

Messungen sind übrigens höchst relativ, leider ist dies vielen immer noch nicht klar.
Auch das ist ein wichtiger Hinweis. Vor allem wenn die Betreiber selbst messen, da kann wohl nicht viel bei rauskommen - die manipulieren garantiert.

Das ist so dringend nötig! Ich höre am laufenden Band von Leuten, die Probleme haben, weil sie trotz konsequenter Kabelnutzung nicht beurteilen können, ob ihr Gerät dennoch weiterstrahlt, z. B. durch unsichtbar aktiviertes WLAN, durch unsichtbar aktive LTE-Verbindung (LTE-Verstärker), LTE-Stick usw.
Auf einer Seite der französischen Bürgerinitiativen fand ich eine genau Anleitung, wie man bei den verschiedenen französischen Routern die WLAN-Einstellungen überprüfen und ändern kann. Das müßte in D ähnlich gehen - bei seinem Provider den eigenen Anschluß Internet suchen, dann WLAN-Einstellungen und dort müßten sich die Einstellmöglichkeiten hierfür finden - ein- und abschalten. Ich bin bei free.fr und das funktionierte einwandfrei - einfach deaktiviert.

Kannst Du mir dazu etwas genaueres schreiben? Woher weißt Du das? Weißt Du, wer die Anerkennung ausspricht - oder ist es nur der eine Fall, der durch Dr. Scheiner noch medizinisch begleitet wurde?
Diese Info bezieht sich ebenfalls auf das geplante neue Gesetz hier in F. Da könnten die Erfahrungen in den Pariser Bibliotheken und weitere als Grundlage gedient haben. Damals wurde ja eindeutig anerkannt, daß die Krankheitsfälle von WLAN ausgelöst worden waren - daher deren Abschaltung.

Thema Smart-Meter ist hochbrisant. Ich hörte, die Betreiber haben Schlüssel für die Stromkästen und können sich teilweise ohne Anmeldung Zugang verschaffen und die Zähler einfach auswechseln!!
Meinst Du damit sie hätten den Hausschlüssel? Das kann ich mir bei Mehrparteien-Mietshäusern vorstellen, aber bei Einzelhäusern? Wenn letztere ihre Hausschlüssel verteilen, kann man nur sagen "selber schuld", mal ganz abgesehen davon, daß das zum Diebstahl regelrecht einlädt! Meine Hausschlüssel habe nur ich und eine enge Freundin, sonst niemand.

Sollten sie mit einem Smart-Meter ankommen, berufe ich mich auf den Verbraucher- und Gesundheitsschutz, das dürfte hier in F reichen, um sie wieder los zu werden. Wenn sie die Installation per Gericht erzwingen wollen, dürften sie keinen Erfolg haben, da dieser Schutz hier Vorrang vor kommerziellen Interessen hat, das zeigte sich schon oft bei Medikamenten, die erst mal per eiligem Gerichtsentscheid zum Schutz der Verbraucher vom Markt verschwanden - danach können die Hersteller dann auf Wiederzulassung klagen, wobei sie schlechte Karten haben.

Liebe Grüße,
Clematis

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Männlich Windpferd
Hallo,

falls Ihr die Tabellen nicht immer dabei habt: man kann die Leistungsflußdichte S (in W/qm) auch berechnen aus der elektrischen Feldstärke E (in V/m) und umgekehrt:

S = E * E / 377

E = w (S * 377)

Geht mit einem einfachen Taschenrechner.

* soll das Zeichen für Multiplikation sein (also E * E = E im Quadrat),
w das für Quadratwurzel,
da die konventionellen Zeichen hier nicht verfügbar sind.
377 ist der elektrische Feldwellenwiderstand im Vakuum (in Ohm).

Die Gleichungen gelten allerdings nur im Fernbereich. Dieser beginnt, wenn der Abstand vom Sender >1 Wellenlänge.

Liebe Grüße
Windpferd

Geändert von Windpferd (13.01.14 um 22:58 Uhr)

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Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Sollten sie mit einem Smart-Meter ankommen, berufe ich mich auf den Verbraucher- und Gesundheitsschutz, das dürfte hier in F reichen, um sie wieder los zu werden. Wenn sie die Installation per Gericht erzwingen wollen, dürften sie keinen Erfolg haben, da dieser Schutz hier Vorrang vor kommerziellen Interessen hat, das zeigte sich schon oft bei Medikamenten, die erst mal per eiligem Gerichtsentscheid zum Schutz der Verbraucher vom Markt verschwanden - danach können die Hersteller dann auf Wiederzulassung klagen, wobei sie schlechte Karten haben.
Du glaubst das es so Umsetzbar ist ?
Für mich gibt es eine Demokratie genau so wenig in F wie hier in D .
Aber ich wünsche, dass du Erfolg hast und bewundere Deinen Optimismus.

Die haben einen Gesetzbeschluss für den Einbau und die Schädlichkeit muss Du dann beweisen.
Hast Du soviel Geld um das umzusetzen.
Wenn schon das mit der Handystrahlung, LTE usw. nicht machbar ist, dann soll das bei dem Smartzähler möglich sein ?.

Warten wirs ab.

Gruß
Juppy

Ps.
Hier mal ein Hinweis zur unsere Demokratie:

http://alles-schallundrauch.blogspot...mezustand.html

Da sieht man welche Chance wir haben um gegen den Smartzähler vorzugehen.
Dieser Beitrag sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen !

Geändert von Juppy (14.01.14 um 13:27 Uhr)

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Clematis
Zitat von Juppy Beitrag anzeigen
Du glaubst das es so Umsetzbar ist ?
Für mich gibt es eine Demokratie genau so wenig in F wie hier in D .
Aber ich wünsche, dass du Erfolg hast und bewundere Deinen Optimismus.
Hallo Juppy,

solange es hier kein Gesetz gibt, wie in D, daß man den Smart-Meter installieren lassen muß, besteht Schutz. Die Gesetzeslage bezüglich Verbraucherschutz hier ist erheblich besser als in D und auch die Beweislast ist anders verteilt. Daß es auch hier in F ansonsten nicht viel mehr Demokratie gibt als in D ist klar.

Wenn schon das mit der Handystrahlung, LTE usw. nicht machbar ist, dann soll das bei dem Smartzähler möglich sein.
LTE öffentlich, Handys privat, sind landesweit, für Smartzähler müßten sie aber in meine Wohnung und das geht nur mit meinem Einverständnis, das ich verweigern darf. Bisher gibt es hier kein Gesetz für Smart-Meter-Zwang wie in Deutschland - da hat Merkel mal wieder Schoßhündchen der Mobilfunkindustrie gespielt .

Gruß,
Clematis

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Nischka ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hallo!
Mal zurück zum Thema LTE bzw. Breitbandfunk (das schließt ja auch TETRA-Behördenfunk mit ein).

Ich bekam folgenden Text von einem, der sich gut auskennt, ich finde, er drückt die Zusammenhänge gut aus:



"Es gibt Forschungsanstalten, die jahrelang daran arbeiten, dass man gerade die Strahlung N I C H T abschirmen kann bzw. die Reststrahlungen die durch „sog, Abschirmmaterialien“ dringen, immer noch technisch aktiv sind.

Da gibt es immer noch die neunmal klugen Schlauköpfe, die ihre theoretischen Weisheiten versprühen, dass eine Abschirmung immer möglich sei.

Sollte es jemandem doch gelingen, mit Erfolg LTE abzuschirmen, solle er sich doch einfach darüber freuen, dass er sich behelfen konnte für seine spezifische Art der Betroffenheit durch Elektrosensibilität. Das dürfte allerdings die Minderheit sein.

Ich finde es seltsam, wenn jemand den Leuten, die andere konkrete Erfahrungen gemacht haben, d.h. auf andere Frequenzen sensibel sind als sie selbst, ihre persönliche Kompetenz absprechen will.

Die Fülle der ausgesendeten Funkfrequenzen die bei sog. Schmal- oder auch Breitbandfunk wie TETRA-BOS-FUNK oder LTE, die nebeneinander gesendet werden, übersteigt fast jedes Denkvermögen.

Um in den Aussagen korrekt zu bleiben, muss man sagen, dass es nie eine totale Abschirmung gibt !
Es handelt sich immer nur um eine Dämpfung, die die Intensität der Strahlung/ Mikrowellen um den Faktor X herabsetzt.

Auch ein „nicht mehr messbar“ heißt nicht, dass doch noch Fragmente oder sogar ein biologisch wirksamer Teil der Strahlung gegeben ist.

Meiner Erfahrung nach zeigen Messungen mit Messgeräten gerade mal einen Ausschnitt der tatsächlich existenten Strahlung bzw. elektromagnetischen Felder.
Messfreaks können sich anscheinend nicht vorstellen, dass außerhalb ihrer angezeigten Messwerte noch eine Menge Frequenzen durch die Luft wabern, auf die ein lebender Organismus reagiert, aber nicht unbedingt ein Messgerät.

Wenn Menschen die Strahlung direkt oder im zeitlichen Versatz immer noch wahrnehmen oder deren Auswirkungen mit gesundheitlichen oder körperlichen Beschwerden bemerken können, dann sind sie nicht somatisch Erkrankte, sondern funkstrahlenerkrankte Menschen, die kein normales Leben mehr führen können, weil ihnen kein Lebensraum zugestanden wird.

Die betroffenen elektrokranken Menschen brauchen eine Umwelt, in der sie leben können und nicht eine, die mit tausend Abschirmtüchern etc. verhängt ist, durch die man sich durchkämpfen muss, um den nächsten Raum zu erreichen."



Und ich füge noch hinzu:
Wie auch Juppy heute als Beitrag hier reinsetzte, sieht es so aus, daß in erster Linie die Skalarwellen biologisch relevant sind, und die sind nun mal nicht abschirmbar.

Nicht aus der hohlen Hand gibt es z. B. mehrere Familien, die trotz Abschirmung gezwungen waren, im Keller zu schlafen bzw. in einer Waldhütte.

*Nischka*
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Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo,

Die Frage die ich mir immer stelle ist, was kann man machen um die Mitmenschen aufzuklären über die gesundheitliche Schäden die wir im laufe der Zeit dadurch bekommen.

Wir diskutieren über alle möglichen Strahlenverursacher , Abschirmungen usw.

Wäre es nicht mal an der Zeit, mal Vorschläge zu bringen um die Mitmenschen darüber zu informieren.
Natürlich nicht mit erhobenen Zeigerfinger oder Panikmache.
Da wird man nur als Spinner eingestuft und erreicht nur das Gegenteil.

Mit diesem Plakat an Fenster oder Hauswand ist doch schon mal ein Anfang.

Was ja viel besser ist , als auf die Leute zuzugehen wo man schon als Hausierer auf Abstand gehalten wird.

Sicher das wird nicht einfach sein so was umzusetzen, aber so mansch einer hat vielleicht auch mal eine Idee dazu.

Gruss
Juppy

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
das
Zitat von Juppy Beitrag anzeigen
... eine Idee...
könnte man durchaus auch semi-professionell aufziehen;

Zum Beispiel...

In Zusammenarbeit mit einem der bereits bestehenden Vereinen...

Eine (sehr) gut (also jedenfalls seriös) gemachte Info-Web-Seite (für Mobil-Geräte gut anzeigbar) mit eindeutigen Fakten erstellen, also durchdringende "Header" samt (zB) "vorher und nachher" Bild von den uns bereits bekannten Microwellen-Pflanzengieß-Experimenten oder denen der Schaben unter WLAN etc pp mit kurzem Einleite-Text und dann den "weiterlesen"-Link, sprich die Quellen der Forscher/Wissenschafter, die eindeutige Belege zeigen. Weiterführende Links zu Unterschriftenlisten, Tipps (wenigstens in der Nacht Handy auf Flugmodus, Kabel statt WLAN, ...) usw usf selbstredend.

Zum Bekanntmachen - mangels vorhandenem Budget - Aufkleber mit einem QR-Code, ins Auge stechend gestaltet an Interessierte (von hier und andernorts) verteilen und diese dann von denen in der Stadt bis ins Dorf, in Öffis, auf eigenen Web-Seiten, usw usf verteilen...

Eventuell auch eine "Spende"-Ecke (zweckgebunden) einrichten, um - gibt es mal genügend Leute, die davon wissen (die wenigsten tun das) - mit zB erwähnten Verein/en (EU-) Klagen einzureichen...

Also eigentlich "virales" u/o "guerilla" - Prinzip (aus PR, Werbung, Marketing) nutzen...

Natürlich müssten da Leute dran, die damit ev bereits Erfahrung hatten bzw auch genügend Zeit und Energie (also auch gesund sind und nicht bereits "laborieren") dafür bereitstellen können...
__________________
» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

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Nischka ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hallo!

Ich wurde wieder auf ein kleines Video aufmerksam gemacht, es ist von besorgten Menschen in Neuseeland gemacht, heißt "Dear Helen Clarke", ist von 2008.
Helen Clarke ist oder war in einer höheren Position in der Politik beschäftigt.
Diese besorgten Menschen im Video appellieren an sie (und das war sogar noch VOR der Zeit mit LTE...), Gänsehaut hervorrufend:

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Nischka ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Eine gute Nachricht:
Moskauer Gericht ordnet Abbau von Mobilfunkmast an

"Moskauer Gericht ordnet Abbau von Mobilfunkmast an
16.03.2014

Moskau, 11. März /ITAR-TASS/. Nikolai Lesnikow, ein Bewohner der Region Moskau, hat ein Gerichtsverfahren gewonnen, indem er den Mobilfunkbetreiber MTS verklagte und den Abbau eines Mobilfunkmasts gefordert hatte, der nur 20 Meter von seiner Wohnung entfernt errichtet wurde.

Im Artikel der Nachrichtenagentur TASS über den Prozess stellt der Vorsitzende des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (RNCNIRP) Oleg Grigoriew fest:

„Solche komplexen Signale, wie bei LTE, erweisen sich als weit risikoreicher als die bisher vorhandenen Techniken.“ Er sagt weiter, dass die Bewertung der Sicherheit des LTE-Signals mit den bestehenden Messmethoden praktisch unmöglich sei. „Keine praktische Forschung ist bis jetzt durchgeführt worden. Über die Sicherheit dieser Strahlung kann nur spekuliert werden."

Die Bundesbehörde für die Überwachung im Bereich Kommunikation und Informationstechnik (Roskomnadsor) will 1.500 Fälle aufgedeckt haben, in denen Mobilfunkbetreiber die Anforderungen der Vorgaben für elektronische funktechnische Geräte missachtet hatten."

Originalartikel (englisch):
ITAR-TASS
Übersetzung des Artikels lesen siehe Link oben.
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und hier nochmal eine gute Nachricht aus Kanada:
Immer mehr Menschen schliessen sich der "citizensforsafetechnology" an

http://www.c4st.org/CPC-2-0-03-Public-Consultation

Sieht in meinen Augen so aus, daß in Kanada sich nach und nach eine Bewegung formiert ähnlich der AKW-Bewegung!

Ich bin der Ansicht, daß es für viele immer deutlicher wird, daß die öffentlichen Medien uns laufend Bären aufbinden wollen in bezu auf alle möglichen Themen, sie sägen am eigenen Ast.
Und so wird für immer mehr Menschen auch immer klarer, daß die eigenen grauen Zellen in Aktivität versetzt werden müssen, d. h. im Sinne der Eigenverantwortung sich selbst unabhängig informieren zu allen Themen.
Dies ist auch eine Möglichkeit, wie ganz schnell etwas in bezug auf das Thema mit der Funk-/Mikrowellenstrahlung in Bewegung kommen kann, die Menschen sich nicht mehr krankstrahlen (lassen) wollen. Hoffen wir's Beste!



Viele Grüße!
__________________
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