Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder - Prof. Karl Hecht

05.07.12 10:52 #1
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Nischka ist offline
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Es ist vor einigen Monaten eine neue Brochüre herausgekommen
von Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht mit sehr interessanten Studien-
ergebnissen (fett von mir):


Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.

PRESSEMITTEILUNG 06.04.2012
Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder

Als Heft 6 der Broschürenreihe Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks
hat die Kompetenzinitiative e. V. im April 2012 die Schrift von Prof. Dr. med.
Karl Hecht Zu den Folgen der Langzeiteinwirkungen von Elektrosmog herausgebracht, auch online.
Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm hatte die darin aufgegriffene Frage der Langzeitwirkung nichtionisierender Strahlung, die auch bei den heutigen Funk-Techniken eingesetzt wird, aus dem Kanon berücksichtigter
Fragestellungen ausgespart.

Es sei noch zu früh, sie zu stellen, wurde gesagt. Aber man wollte wohl auch nicht daran erinnern, dass den Verantwortlichen längst ein Forschungsbericht vorlag, der die Langzeitwirkungen genau dieser Art von Strahlung mit eindrucksvoller Genauigkeit beschrieben hatte.

Der in erster Fassung bereits 1997 vorgelegte Forschungsbericht von Prof. K. Hecht und seinem Mitarbeiter U. Balzert geht auf einen Auftrag des damaligen Bundesamts für Telekommunikation (heute: Bundesnetzagentur) zurück. Die beiden Wissenschaftler sollten russischsprachige Studien zur Langzeitwirkung elektromagnetischer Felder auswerten.
Deren Basis war ein ausgedehntes Datenmaterial, das sich jährlichen
arbeitsmedizinischen und arbeitshygienischen Untersuchungen verdankte, die in der Sowjetunion für den beruflichen Umgang mit elektromagnetischen Feldern vorgeschrieben waren. Als der Forschungsbericht von Hecht und Balzert, der von über 1500 vorliegenden wissenschaftlichen Arbeiten der Jahre 1960 – 1997 nicht weniger als 878 berücksichtigte, dann vorlag, waren die Ergebnisse für den Auftraggeber offensichtlich so unbequem, dass er sie unverzüglich in seinen Archivregalen verschwinden ließ.

Wir danken es dem wissenschaftlichen Verantwortungsbewusstsein Hechts, dass er sie schon bald wenigstens in zusammenfassenden Berichten publik machte.

Die hier angezeigte Broschüre bietet die Erkenntnisse in der bislang umfassendsten Darstellung, ergänzt noch um Kapitel zu den Radaropfern und zur aktuellen Situation der Elektrohypersensiblen. Auf breiter medizinisch-biowissenschaftlicher Grundlage und an Beobachtungszeiträumen von bis zu zwei Jahrzehnten zeigt Hecht, in wie zentraler Weise Funktionsstörungen und Schädigungen des Organismus von der Einwirkungsdauer der Strahlung abhängen. Er zeigt weiter, dass die Schädigungen überwiegend bei Strahlungsintensitäten unterhalb der in der Sowjetunion geltenden Grenzwerte auftraten, die bereits
um drei Zehnerpotenzen niedriger angesetzt waren als die heute in Deutschland geltenden.


Am Beispiel der Radargeschädigten aus Bundeswehr und ehemaliger Nationaler
Volksarmee macht Hecht schließlich sichtbar, was herauskommt, wenn man leichtsinnig - und schon damals gegen den Stand verfügbarer Erkenntnis - mit den Wirkungen elektromagnetischer Felder umgeht. Das macht es vollends unverständlich, wie unverändert der Leichtsinn seither fortgeschrieben wird, obwohl wir längst weit mehr über die schädigenden Wirkungen wissen.

In ihrer Broschürenreihe Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks dokumentiert die Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V. Erkenntnisse internationaler Risiko-Forschung vor allem auch auf Gebieten, die aus dem Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm ausgespart worden sind. Nach Broschüren zur Gefährdung und Schädigung der Tiere und zum besonderen Risiko für Kinder setzt die Initiative
diese Bemühungen nun also mit der Dokumentation von Langzeit-Risiken fort (alle auch online unter Willkommen zugänglich). Alle sechs bisher erschienenen Broschüren aber illustrieren die Dringlichkeit des Appells an die politisch Verantwortlichen, mit dem Hecht seine Schrift beschließt: „Gesundheit ist ein Menschenrecht“.

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Prospekt zur Broschüre:

Zu dieser Schrift

„Die vorgelegte Schrift macht deutlich, dass Kurzzeitstudien keine Antwort auf Langzeitrisiken sein können. Sie beurteilt die geltenden Grenzwerte, die sich wesentlich physikalischen Denkweisen verdanken, als wissenschaft-lichen Anachronismus. Und sie zeigt darüber hinaus am konkreten Beispiel einer eigenen Forschungsrecherche, wie ignoriert wurde und wird, was für Gesundheit und Zukunft der Bevölkerung bedeutsam ist, aber ökonomischen Interessen widerspricht.“ (Aus der Zusammenfassung)

„Es ist erstaunlich, dass die Vertreter der thermischen Wirkungen der EMF-Strahlungen in den letzten 40 Jah-ren nichts dazugelernt haben. Die falsche Auffassung wirkt sich in Europa und in den USA auf Grenzwerte aus, die keine Schutzfunktion beanspruchen können.
Sie wirkt sich auf Forschungsprojekte aus, die nur kurzzeitige Untersuchungen durchführen. Sie wirkt sich auf eine Politik aus, die Entwarnung gibt, wo Warnungen notwendig wären.
Und sie wirkt sich schließlich auch auf eine Rechtsprechung aus, die falsche Urteile fällt – und innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen gehalten ist, dies zu tun.“ (Auszug aus Kapitel 5)

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ISBN 978-3-9812598-3-4

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Ich habe das Heft gelesen, ich finde es sehr übersichtlich und aufschlußreich.

Ich habe hier für Interessierte (sorry, wenn es etwas lang wird) ein paar Zitate daraus:

S. 8
Die hier zusammengefassten Aussagen russischer Dokumentationen und Forschungen zur Langzeitwirkung elektromagnetischer Felder waren von dem Bundesamt für Telekommunikation (heute Bundesnetzagentur) in Auftrag gegeben worden. Sie erweisen die Strahlung als Ursache multimorbider klinischer Befunde und unspezifischer Regulationsstörungen. Dass das für kommerzielle Interessen nicht sonderlich opportun war, dürfte dafür verantwortlich sein, dass der 120seitige Forschungsbericht umgehend in den Archiven der Behörde verschwand, die ihn in Auftrag gegeben hatte. Anders als angekündigt interessierte sich auch der Bundesumweltminister nicht mehr dafür.

Mit der Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung scheint uns beides nicht vereinbar. Wer diese Verantwortung in der notwendigen Weise wahrnimmt, wird aber auch das Dogma, dass schädigende biologische Wirkungen nur auf thermischem Wege möglich sind, verabschieden müssen. Es wäre der Durchbruch zu einer Forschung, die sich der Eigengesetzlichkeit des Lebens und moderner lebenswissenschaftlicher Disziplinen deutlicher bewusst ist.
S. 9
Doch der Einwirkungsdauer der EMF-Strahlung wird in Westeuropa bislang geringe Bedeutung beigemessen. Das hat zur Folge, dass meist nur Kurzzeit- und keine tatsächlichen Langzeit-Untersuchungen durchgeführt werden. Man kann sogar den Eindruck haben, dass dies bewusst geschieht, um leichter Entwarnung geben zu können.
S. 14
3.1.Untersuchungsbedingungen
In der UdSSR mussten sich alle unter der Wirkung von elektromagnetischen Feldern von RF und Mikrowellen Tätigen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen jährlich mindestens einmal einer Gesundheitskontrolle durch Arbeitsmediziner und Arbeitshygieniker unterziehen (siehe u. a. (Gordon 1966)). Das galt u. a. für Werktätige
· aller Elektrizitätswerke
· Elektrischer Umschaltstationen
· der Elektroindustrie
· der Funkstationen
· der Radarstationen
· der Elektronikindustrie
· der Elektrotechnik
· für Flughafenpersonal

Die Einstellungsuntersuchung musste den in diesem Bereichen Tätigen ‚Gesundheit’ bescheinigen. Ansonsten war keine Einstellung möglich. Derartige Untersuchungen wurden dann zwecks Vorsorge-Gesundheitskontrolle mindestens jedes Jahr einmal wiederholt. ‚Gesund’ bedeutete dabei erneut ‚arbeitsfähig’ unter den gegebenen Bedingungen; ‚krank’ bescheinigte ‚nicht mehr arbeitsfähig’ unter diesen Bedingungen.
Letzteres bedeutete zugleich Therapie und Zuweisung eines Arbeitsplatzes außerhalb des Wirkungsbereichs von nichtionisierender Strahlung. Die wegen Krankheit Ausgeschiedenen mussten weiter medizinisch betreut werden. Das Ärzteteam, das die vom Gesetzgeber geforderten Untersuchungen durchführte, war als arbeitsmedizinische Station oder in Form einer arbeitsmedizinischen Poliklinik in dem jeweiligen Werk angesiedelt. Die Ärzte waren aber nicht Angestellte des Werks, sondern des staatlichen Gesundheitswesens und somit betriebsunabhängig.
S. 17
Dauer der Einwirkungen wichtig für die Wirkungen
(…)

Die Ergebnisse zeigten, dass es bei ursprünglich Gesunden und einem Dienstalter von weniger als 5 Jahren keine oder leicht stimulierende Änderungen im Organismus gab. Bei 5-9-jähriger Arbeitspraxis wurden vegetativ-zirkulatorische Dystonie, bei einem Dienstalter von mehr als 10 Jahren verschiedene Störungen des ZNS und anderer Organe festgestellt (Tjashelova 1983). Auf Grund dieser Ergebnisse werden hinsichtlich der Abhängigkeit vom Zeitfaktor drei verschiedene Stadien unterschieden:

Leichte Veränderungen (1-5 Jahre Einwirkungsadauer): Aktivierung der physiologischen Reaktion bei kurzzeitiger Einwirkung mittlerer Intensität oder der chronischen Wirkung mit niedrigen Intensitäten.

Mittelschwere Veränderungen (5-10 Jahre Einwirkungsdauer): Anfangsphase der pathologischen Veränderungen.

Schwere Veränderungen (über 10 Jahre Einwirkungsdauer): Als Krankheit eingestuft (Tjashelova 1983).
S. 28
(…)
Auf der Grundlage eines völlig falschen Forschungsansatzes werden irreführende Ergebnisse erzielt, die als Grundlage für die ‚Entwarnung’ dienen, aber jeder Wissenschaftlichkeit auf dem Gebiet der Biologie und Medizin entbehren.
S. 34
(…)
Damit zugleich wurde auch die Forderung unterstrichen, dass organisierte Lebensprozesse nur mit adäquaten physiologischen Methoden nachzuweisen sind und nicht mit denen der klassischen Physik.
S. 45
(...) Diese Einschätzung eines Arztes, weitab von dem seit 70 Jahren bekannten Erkenntnisstand, ist eine Verhöhnung der unter starkem Leidensdruck stehenden Mikrowellenkranken und Elektrosensiblen und eine arrogante Missachtung gesicherten Wissens, das ich vorstehend angeführt habe. Auf derartige Empfehlungen werden Gerichtsurteile in einem Land gefällt, das sich als ‚Rechtsstaat’ bezeichnet. Dabei ist die unmenschliche ‚Abfertigung’ von Vera F. vor dem Sozialgericht Stuttgart kein Einzelfalls.
S. 46
Eine wachsende Zahl betroffener Menschen kann bestätigen, dass das auch in Deutschland nicht anders ist – ganz abgesehen von der Frage, wie es auch bei uns um die EMF-Belastung der Operationssäle und Intensivstationen steht. Die Diffamierung der Elektrohypersensiblen zu einer Gruppe eingebildeter und/oder psychisch Kranker bezeichnet auch die deutsche Regel. Die Einweisung in psychiatrische Kliniken hat den Vorrang vor einer Gesundung durch den Schutz unserer Lebenswelt.
Gestützt auf willige wissenschaftliche Berater entlasten die politisch Verantwortlichen ihr Gewissen mit dem Dogma, dass es Elektrosensible nicht gibt. Nicht hinzugefügt wird, dass es sie nicht geben soll und nicht geben darf, weil ihre Anerkennung ein Störfaktor für kommerzielle Interessen wäre.
S. 53
Zusammenfassung
Warum Entwarnungen dem Stand der Erkenntnis nicht gerecht werden
Seit spätestens 1932 ist durch die Untersuchungsergebnisse des deutschen Arztes Dr. Erwin Schliephake bekannt, dass Funkwellen bei längerer Einwirkung auf den Menschen krankhafte Erscheinungen verursachen können, die besonders das Zentralnervensystem und seine Steuerungsfunktionen betreffen.
Bereits 1971 haben sich die Beobachtungen pathogener Wirkungen von elektromagnetischer Strahlung in einem Regierungsreport der USA niedergeschlagen, der unter dem Titel Ein Programm zur Kontrolle der elektromagnetischen Umweltverseuchung eindringlich vor der damit verbundenen Gefahr warnt.
Er sieht „die Menschheit in den kommenden Jahrzehnten in ein Zeitalter der Umweltverschmutzung durch Energie eintreten“, die mit der „chemischen Umweltverschmutzung“ durchaus vergleichbar sei. Er prognostiziert: Werden die biologischen Schädigungen, „die infolge lang dauernder (Hervorhebung Vf.) Strahlungsexposition auch bei geringer ständiger Strahlungseinwirkung auftreten“ können, unterschätzt oder missachtet, könne dies „für die Volksgesundheit einmal verheerend sein“.
S. 54
Wie sich das Ignorieren oder Dementieren solcher Erkenntnisse für die Betroffenen auswirkt

Als Wissenschaftler, Arzt und Gutachter war der Verfasser auch in zahlreiche Fälle von Elektrosensiblen sowie von Radaropfern aus Bundeswehr und Nationaler Volksarmee der ehemaligen DDR eingeschaltet. Er schildert die Hilflosigkeit, in die Elektrosensible, Funkwellenkranke und Radaropfer durch Behörden und unwissende Ärzte versetzt werden. Er zeigt, wie die anhaltende Erfahrung von Hilflosigkeit zu einem starken Stressor wird, der die krank machende Langzeitwirkung elektromagnetischer Felder verstärkt.

Er kritisiert aber auch die Einbußen an demokratischer Kultur, die den Umgang der Funk-Politik mit der Bevölkerung noch schwerer erträglich machen. Ein abschließender Appell der Schrift sieht das Menschenrecht auf Gesundheit dabei in mehrfacher Hinsicht verletzt.
Er wendet sich an Regierung und Parteien der Bundesrepublik mit der Forderung, der zunehmenden EMF-Belastung unserer Lebenswelt durch geeignete Schutzmaßnahmen entgegenzuwirken und das Menschenrecht der Bevölkerung auf Gesundheit zu gewährleisten.
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Und zuletzt hier noch zwei andere Zitate:

Schopenhauer:

»Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen.
Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt.
Dann wird sie bekämpft.
Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.«

„Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekanntmachung allein genügt vielleicht nicht; aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen.“ (Joseph Pulitzer)




Das war nun also einiges zum Stöbern.

Es ist wirklich an der Zeit....

Anmerkung:
Die derzeit laufende Avaaz-Petition steht jetzt bei 1.370 Unterschriften,
alle paar Minuten unterschreibt jemand. Das können anscheinend noch
viel mehr werden.
Wer auch noch unterschreiben möchte, hier:

http://www.avaaz.org/de/petition/Str...ng_verringern/

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Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

Geändert von Nischka (05.07.12 um 11:06 Uhr)

Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder - Prof. Karl Hec

vollkornreiswaffel ist offline
Beiträge: 222
Seit: 14.03.12
Das könnte mich interessieren, ist mir aber jetzt zu lang zum Lesen.
Wie ich in meinem Histamin-Thread schrieb, habe ich monatelang mit dem Kopf nahe beim W-LAN-Router geschlafen und konnte mir bis vor kurzem meine massiven Störungen nicht erklären. Die wurden immer schlimmer, lebensbedrohender.
Als dann das Internet ausfiel und wir den Router 2 Wochen vom Netz nahmen und ich körperlich schlagartig aufblühte, gingen mir tausend Lichter auf.
Ich lache jetzt nicht mehr über die Elektrosmog-Hysterie, sondern halte künstliche elektromagnetische Felder auch für gefährlich, wenn man ihnen zu lange und zu intensiv ausgesetzt ist.
Dass es überhaupt passieren kann, dass man monatelang mit dem Kopf beim Router schläft, geht auf das Konto der Telekommunikationskonzerne, die die Gefahr verschweigen bzw. verharmlosen, damit sie ungestört ihre Geschäfte machen können. Dafür lassen sie gerne einige von uns, die hypersensibel sind, in den Mikrowellen schmoren, bis sie sich organisch aufgelöst haben.
Wer nicht so sensibel ist, reagiert vielleicht nicht gleich und bekommt erst viel später Krebs oder "essentiellen" Bluthochdruck.
LG Sandra

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
mehr
Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder - Prof. Karl Hec

Brumm ist offline
Beiträge: 563
Seit: 06.02.09
Zitat von vollkornreiswaffel Beitrag anzeigen
Als dann das Internet ausfiel und wir den Router 2 Wochen vom Netz nahmen und ich körperlich schlagartig aufblühte, gingen mir tausend Lichter auf.
Danke für diesen schönen Satz.
Alles -, alles, alles Gute
Peter
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RxTx.

Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder - Prof. Karl Hec

Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Zitat von Brumm Beitrag anzeigen
Danke für diesen schönen Satz.
Alles -, alles, alles Gute
Peter
Hallo Brumm, lange keinen Kontakt mit Dir gehabt.

Aber heute möchte ich Dir antworten.

Gestern war ein Tag wie ich schon lange keinen mehr erlebt habe.
Ich fühlte mich bereits in aller Herrgottsfrüh schon munter und gut gelaunt. Das hielt an bis zum Spätnachmittag. Da saß ich im Garten und die Sonne schien noch warm, aber nicht heiß auf mich. Es ging durch meine Adern ein wundersames Gefühl, wie Salbe auf einer wunden Stelle so gut tut. Ich räkelte mich und streckte mich und mir ging es einfach saugut.

Wie ich das gerade so genieße, kommt mir die "Erleuchtung".

Es war der Tag, an dem die elektromagnetischen Wellen der Sonne wie angekündigt, besonders stark auf die Erde trafen. Was alle paar Jahre mal vorkommt und der Industrie mit ihren Quellen für Funk etc. Sorgen bereitet, es könnte nämlich Ausfälle geben.

Jetzt mein Verdacht.
Die "Schlaulis" haben einfach ein paar ganz gefährdete Quellen abgeschaltet, daß ja nichts passiert und das Entfallen der Strahlung die sonst auf meinen Körper getroffen hat, bewirkte dieses herrliche Wohlgefühl. Es war wirklich so wie es noch vor 30 Jahren war, wenn ich morgens aufgewacht bin und vor Energie strotzend mein Tagwerk anfing.

Oh selige Zeit, heute schmerzt schon wieder alles, wenn auch nicht so stark wie vorgestern noch. Vielleicht war der Tag der Erholung schon ein Gewinn für mein Nervenkostüm.

Was ich noch hatte gestern war eine ungeheuere Entleerung von Wasser über die Blase. Es war, als ginge ein Krampf aus meinen ableitenden Gefäßen heraus und machte die Bahn frei für eine ganz normale Entleerung.

Ach gäbe es doch mehr solche Entlastungstage. Da wäre schon geholfen wenigstens für die ärgsten Beschwerden.

Liebe Grüße
Rota
__________________
Alles Gelingen hat seine Gründe, alles Mißlingen hat sein Geheimnis Joachim Kaiser, Musikkritiker

Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder - Prof. Karl Hec

Nischka ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hallo Rota,
ich habe jemanden gefragt, er meinte, daß die Anlagen nicht geschützt seien, wenn die Sonneneruptionen stark werden und sie abschalten.

Ja, an Tagen, an denen die Strahlung mal runtergefahren ist, fühlen sich so viele plötzlich viel wohler. Leider wissen viele dann aber nicht, warum.
Daher wäre ein temporärer Stromausfall möglicherweise mal eine große Hilfe.
__________________
Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder - Prof. Karl Hec

vollkornreiswaffel ist offline
Beiträge: 222
Seit: 14.03.12
Was mich an diesen künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern interessieren würde, ist ihr Verhalten nach Wegfall der Energiequelle, also wenn man alles vom Netz genommen hat.
Ich hoffe, ich muss für eine Antwort nicht Physik studieren.
Lösen sich die Mikrowellen einfach in Luft auf?

Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder - Prof. Karl Hec

Nischka ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Die Überschrift ist ja "Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder", hier ein Beispiel - natürlich ist es eine Vermutung, aber es ist extrem auffällig, wie sehr sich die Schlaganfälle, selbst bei jungen Leuten und K i n d e r n gehäuft haben!

(Dieser Artikel ist auch bei der Bürgerwelle unter den Newslettern erschienen.)


Frankie Muniz erleidet Schlaganfall

Los Angeles - Der mit der US-Sitcom «Malcolm mittendrin» bekannt gewordene Schauspieler Frankie Muniz hat wenige Tage vor seinem 27. Geburtstag einen Schlaganfall erlitten.

Er sei auf seinem Motorrad unterwegs gewesen, als er plötzlich auf einem Auge nichts mehr gesehen habe, sagte Muniz am Mittwoch im US-Fernsehen. «Ich konnte keine Wörter mehr sagen, aber ich dachte, dass ich sie sage. Meine Verlobte hat mich angeschaut, als ob ich eine fremde Sprache spreche.» Im Spital hätten ihm seine Ärzte dann gesagt, dass er einen kleinen Schlaganfall erlitten habe - etwas sehr Seltenes bei einem so jungen Menschen.

«Ich kann immer noch nicht wieder richtig tief einatmen», sagte Muniz, der nach eigenen Angaben weder raucht, noch Alkohol trinkt oder Drogen nimmt. «Ich kann es mir immer noch nicht so richtig erklären, aber ich bin froh, dass ich lebe.»

Der «Mini-Schlaganfall» habe «überhaupt keinen Spass» gemacht, teilte Muniz am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Er müsse jetzt besser auf seinen Körper aufpassen, schrieb er. «Ich werde alt!»

Muniz hatte in der Serie «Malcom mittendrin» die Titelrolle des hochbegabten Malcolm gespielt. Der 27-Jährige, der mit der Publizistin Elycia Marie Turnbow verlobt ist, arbeitet auch als Rennfahrer und Musiker.

Hier der Link:
news.ch - Frankie Muniz erleidet Schlaganfall - People, Kino, Boulevard


Und noch einmal:
Ich rate JEDEM Menschen, jede Art von Gerät, das Mikrowellen abgibt, zu meiden und dies auch jedem anderen Menschen zu raten. Nach dem Motto (siehe unten):
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Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Zitat von vollkornreiswaffel Beitrag anzeigen
Was mich an diesen künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern interessieren würde, ist ihr Verhalten nach Wegfall der Energiequelle, also wenn man alles vom Netz genommen hat.
Ich hoffe, ich muss für eine Antwort nicht Physik studieren.
Lösen sich die Mikrowellen einfach in Luft auf?
Ja !

Gruss
Juppy

Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder - Prof. Karl Hec

vollkornreiswaffel ist offline
Beiträge: 222
Seit: 14.03.12
Wir sind machtlos gegen die Zwangsbeglückung, seien es Duftstoffe, Mikrowellen oder sonst noch was. Lärm gehört auch zu den krankmachenden Störfaktoren.
Wir mutieren wohl am laufenden Band und ein paar Generationen später ist das alles kein Thema mehr...
Man darf den Menschen eben nicht als Einzelindividuum sehen, sondern eingebettet ins Kollektiv. Und der Mehrheit scheinen künstliche Duftstoffe, Elektrosmog und Lärm nichts auszumachen.... LG Sandra

Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder - Prof. Karl Hec

paule ist offline
Beiträge: 1.060
Seit: 01.02.10
ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Mensch an so etwas gewöhnen kann.
Eine solche Mutation ist nicht möglich.

Und wenn ich mir die Zunahme chronischer Krankheiten und den Zusammenbruch unseres Krankheitssystems ansehe, dann macht das der Mehrheit doch etwas aus.
Menschen, die empfindlicher reagieren werden natürlich früher ausgesiebt.


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