Untersuchung auf Insulinresistenz

16.06.11 17:45 #1
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Puttchen ist offline
Beiträge: 1.235
Seit: 08.11.10
Hallo,

nun hab ich auch mal eine Frage

Gestern äusserte eine Endokrinologin den Verdacht, dass ich eine Insulinresistenz habe.

Was das ist, was sie macht oder nicht macht, welche Folgen sie haben kann - ist mir bekannt.

Es verwunderte mich nur etwas, dass sie einen oGGT vorschlug. Irgendwie spukt bei mir im Hinterkopf herum, dass man seit einigen Jahren eher auf das Proinsulin, bzw. die c-Peptide schaut.

Wäre nett, wenn ihr den Spuk bestätigen oder beseitigen könntet.


Fragt nicht, warum ich sie das nicht fragte Ich hatte zuvor schon eine Unterhaltung über einen Schilddrüsenwert, die mehr als abenteuerlich war.

baba
Puttchen
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Untersuchung auf Insulinresistenz

nana ist offline
Beiträge: 1.424
Seit: 04.07.10
huhu,

mir fällt nur ein das man einer insulinresistenz durch einen außreichenden vit d spiegel entgegenwirkt.

eigentlich müsste die ärztin also den vit d/25-oh-d wert in der speicherform bestimmen- falls da ein mangel vorhanden ist, sollte dieser erst mal ausgeglichen werden mit zusätzlich magnesium und calcium.

lg
nana
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Untersuchung auf Insulinresistenz
bebu
Hallo Puttchen,

bei dieser Diagnose bist Du ja nicht zu beneiden, denn es wäre eine Diabetes Typ II in den Startlöchern. Neben bestimmten Medikamenten, die Dir dafür verordnet werden, solltest Du auch Deine Ernährung umstellen.
Empfehlenswert ist bei einer Diabetes immer, egal welchen Typs, den Sellerie in die tägliche Ernährung aufzunehmen. Möglichst auch in Form von Rohkostsalaten.

LG
Bebu

Untersuchung auf Insulinresistenz

Oregano ist offline
Beiträge: 62.523
Seit: 10.01.04
Hallo Puttchen,

Insulinresistenz
Bei Vorliegen einer Insulinresistenz ist oft der Blutzuckerspiegel auch unter Belastung mit Kohlenhydraten normal, da die zum Ausgleich erhöhten Insulinspiegel im Blut noch in der Lage sind, den Blutzucker in einem normalen Rahmen zu halten. Eine Insulinresistenz ist wegen dieser kompensatorischen Hyperinsulinämie mit einem normalen Glucosetaleranztest (oGTT) nicht auszuschließen. Zur Diagnose des Insulinresistenz-Syndroms sollte demnach ein herkömmlicher oGTT um die zeitlich parallele Insulinbestimmung erweitert werden.

Durchführung des oralen Glucose-Toleranztests
Bei einem oGTT erhält die Patientin morgens nüchtern nach der ersten Blutentnahme 75 g Glucose in Wasser gelöst. Diese Lösung muss sie innerhalb von 10 Minuten langsam trinken. 60 und 120 Minuten nachdem die Patientin mit dem Trinken begonnen hat, folgen weitere Blutentnahmen. Ein Diabetes mellitus (Zuckererkrankung) liegt vor, wenn die Werte für den Nüchternblutzucker über 120 mg/dl und den 2-Stunden-Blutzucker über 200 mg/dl im kapillaren Vollblut (Blut aus der Fingerkuppe) betragen. Von einer so genannten Glukosetoleranz mit Krankheitswert (=pathologische Glukosetoleranz) wird gesprochen, wenn der Nüchternblutzucker unter 120 mg/dl und der 2-Stunden-Blutzucker zwischen 140 und 200 mg/dl liegen. Sind dagegen der Nüchternblutzuckerwert unter 120 mg/dl und der 2-Stunden-Blutzuckerwert unter 140 mg/dl, besteht kein Nachweis für eine Glukoseverwertungsstörung.
Zur Bestimmung der Insulinresistenz werden zusätzlich zeitlich parallel die Insulinspiegel im Blut bestimmt. Zu hohe Ausgangswerte im nüchternen Zustand oder weiterhin deutlich erhöhte Insulinspiegel nach 2 Stunden sprechen (auch bei normalen Blutzuckerspiegeln) für eine Insulinresistenz.


Aus: » Insulinresistenz | Die Kinderwunsch-Seite von Die Kinderwunsch-Seite
» Insulinresistenz | Die Kinderwunsch-Seite

Dein Arzt macht das also ganz richtig.
Und die Tipps von bebu und nana sind auch gut.
Wenn schon Blut abgenommen wird, würde ich gleich noch den HBA1C-Wert bestimmen lassen.

Grüsse,
Oregano

Untersuchung auf Insulinresistenz

Puttchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.235
Seit: 08.11.10
Hallo

@nana

Der Vitamim D-Spiegel dürft noch zu niedrig sein. Aber der wird derzeit mit täglich 5000iE aufgesättigt.
Die Ärztin wird ihn von sich aus nicht messen, sonst hätte sie ja etwas sagen müssen von "nicht einnehmen" zur BE

Ich werd den Wert nach dem Sommer erneut bestimmen lassen um zu sehen, wo ich damit steh.


@bebu

Noch steht die Diagnose nicht.
Und wenn sie dann doch so lautet (was mich nicht wirklich verwundern würde), dann würd ich es erstmal nicht mit Medikamenten angehen. Es gibt da durchaus Alternativen. Ich nenn da mal das Stichwort Chrom und Zink.
Ich werde das dann ggbf. mit meinem Heilpraktiker besprechen und erstmal in dem Bereich tätig werden.
Sollte sich nach angemessener Zeit keine Verbesserung feststellen lassen, kann ich noch immer zu "Medikamenten" greifen.

@Oregano

Da wurde noch gar nichts gemacht, ausser der Verdachtsäusserung
Ich war eigentlich wegen meiner NN dort.

HbA1c und HBA1ca-Werte werden bei mir spätestens alle 3 Monate in Verbindung mit den Schilddrüsenwerten ermittelt.

HBA1c liegt dabei immer so um 5-5,5, der Normalwert ist <6.
HBA1ca liegt zwischen 33-39, der Normalwert ist <42.

Aber vielen Dank erstmal fürs Spukvertreiben.

baba
Puttchen
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Geändert von Puttchen (16.06.11 um 19:25 Uhr) Grund: was vergessen

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Puttchen P. ,

hast Du nicht auch ein Problem mit der SD und mit Histamin ?

LG K.
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Puttchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.235
Seit: 08.11.10
Hallo Kullerkugel,

mit SD hab ich keine Probleme mehr. Die hat sich durch Hashimoto längst in Staub aufgelöst Also, ja, ich bin da vorbelastet.

Ein Labortest und ein Selbsttest zeigten mir Ende des letzten Jahres auf, dass es leichte Probleme mit Histamin gibt. DAO ist auch erniedrigt.
Wie letzterer inzwischen aussieht, werde ich in 2 Wochen wissen Dann wird nämlich mal wieder Vitamin und Mineralstatus und einige eher im Neurostressbereich angesiedelte Werte ermittelt. (Bis auf VD, das erst nach dem Sommer)

Fragst du, weil auffällig oft SD-Erkrankte damit zu kämpfen haben?
Das neben einigen anderen Faktoren, liess sie wohl den Verdacht äussern.

Baba
Puttchen
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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo , ich fragte , weil bei Histaminproblemen oft ein Problem mit zu viel Insulin vorhanden ist. Und es gibt zwischen SD und HIT auch Zusammenhänge...
Stimmt , Du hast keine SD mehr...mir war doch so ...

Mein erstes oGTT wurde mit einer Fertigmischung aus der Apotheke gemacht. Mir ging es damit schnell schlecht , also viel zu viel Insulin ließ den Zucker schnell in den Keller rauschen. Wusste ich damals nichts von, die Ärzte erst recht nicht vermutlich.
Der Saft war ein Johannisbeermuttersaft mit Zucker. Natürlich habe ich auf den Saft mit HIT-Reaktionen reagiert , dadurch zu viel Insulin.
Der zweite Test plus 3-Tage Test fand daraufhin stationär statt. Mit Traubenzuckerlösung. Das Ergebnis war weniger schlecht.... und mir ging es gut beim Fasten ! Erst das Essen hinterher hat mich umgehauen, eine Histaminbombe.
Wusste ich alles erst später...

Nur zur Info... bei HIT kann es eben auch da Tücken geben.

LG K.
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LG K.

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Puttchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.235
Seit: 08.11.10
Ah so. Nein, so schlimm wars bei mir nie. Das einzig äusserliche Symptom der HI bei mir ist Fliessschnupfen. Um den auszulösen muss ich mich aber echt anstrengen beim Essen.
Die innerlichen Symptome sind mit Übersäuerung und Co wesentlich schlimmer für den Körper, aber für einen solchen Test würd ich das ausnahmsweise in Kauf nehmen vorallem, weil ich es selbst nicht bemerke.

Hab grad nachgeschaut. Ich hab das Rezept für die Zuckerlösung vor mir liegen und ein kurzer Blick ins Web verrät mir, dass ich immer noch nicht weiss, was da alles drin ist ausser dem Traubenzucker
Ich werd in der Apotheke nachfragen, wenn ichs abhol, bzw. auf was anderes ausweichen, wenn nötig und möglich.

baba
Puttchen
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darleen


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