Untersuchung auf Insulinresistenz

16.06.11 16:45 #1

Ursachen und Therapien für die Zuckerkrankheit Diabetes Mellitus Typ I und II
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Untersuchung auf Insulinresistenz

Puttchen ist offline
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Beiträge: 1.236
Seit: 08.11.10
Hallo Camila,

naja, der Schulmediziner würde mich mit Metformin behandeln wollen. Aber er sagt auch, wir schauen in 2 Monaten nochmal, evt. wars nen Ausreisser.

Der Heilpraktiker sagt: wir schauen mal, wie es mit Chrom etc. bei dir ausschaut.
Und das wissen wir ja nun
Therapie ist also: morgen in der Apotheke die Mischung machen lassen und dann nach 2 Monaten mal schauen, obs sich verbessert, sonst muss der Mischung u.U. noch einiges an Aminosäuren beigefügt werden.

Mangan hab ich ausreichend.

baba
Puttchen

Ach: wenn alles nicht hilft, werd ich dann wohl irgendwann Metformin nehmen - ist nicht so, dass ich es grundsätzlich verteufele - aber wenn ich es umgehen kann, indem Mängel behoben werden, wähl ich doch lieber diesen Weg .
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camila ist offline
Beiträge: 99
Seit: 13.06.11
puttchen ich habe mal gelesen das mann chrom auch mit lichttherapie behandeln kann habe dir hierzu mal kopiert um noch weiter möglichkeiten aufzuzeigen


An dieser Stelle kommen wir nun auf das Spektro-Chrom-System zu sprechen, da es diese beiden Forderungen erfüllt. Es nimmt seinen Ursprung im ausgehenden 19. Jahrhundert, zu einer Zeit, in der die Bedeutung von Licht äußerst hoch geschätzt wurde. Es war dies nicht nur die Zeit der Erfindung der Glühlampe, sondern auch der Beschäftigung mit Licht von Seiten der Physiologie und Medizin. Im Rahmen der Industrialisierung und der damit verbundenen Luftverschmutzung hatte man z.B. Lichtmangelkrankheiten wie Rachitis und Tuberkulose kennen und fürchten gelernt. Hier wurde zwar in erster Linie Sonnenlicht zur Therapie eingesetzt, aber auch die Anwendung von Farblicht war, besonders in den USA, stark in Mode gekommen. So hatte z.B. General Augustus Pleasonton die Wirkungen von blauem Licht eingehend erforscht, zuerst in seinem Gewächshaus beim Anbau von Weintrauben, später hatte er seine Versuche dann mit grossem Erfolg auch auf Tiere und Menschen ausgeweitet.

Ein Arzt namens Seth Pancoast setzte in Folge nicht nur blaues, sondern auch rotes Licht therapeutisch ein und stellte die Verbindung zwischen den Funktionen des vegetativen Nervensystems her: Rot entspricht der anregenden Wirkung des Sympathikus, Blau wirkt auf den regenerierenden und entspannenden parasympathischen Anteil. Der wichtigste Vertreter der Farblicht-Therapie war jedoch Edwin Dwight Babbitt, der mit allen Farben des Spektrums behandelte, wobei er sich hauptsächlich an dem Farbkreis von Goethe orientierte. Alle drei Urväter moderner Chromotherapie hatten ihren Zenit übrigens vor der Verfügbarkeit elektrischen Lichtes erreicht und waren auf die Sonne als Lichtquelle angewiesen.

lg

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 52.267
Seit: 10.01.04
Hallo Puttchen,

mich würde interessieren, was genau auf dem Rezept für die "Mischung" draufsteht?

Grüsse,
Oregano

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Puttchen ist offline
Themenstarter Moderatorin
Beiträge: 1.236
Seit: 08.11.10
Hoi

Na, da muss ich mich mal schlaulesen. Ich glaub, das einzige was mir auf Anhieb dazu einfällt ist Goethes Hauptwerk. Die Farbenlehre.

Aber Chrom wollt ich nicht behandeln, eher eine Insulinresistenz

baba
Puttchen
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camila ist offline
Beiträge: 99
Seit: 13.06.11
he puttchen zu insulinresistenz kann ich nur folgenes mit hinzufügen


Die Insulinresistenz lässt sich erfolgreich behandeln. Allerdings besteht die Therapie in erster Linie in einer Umstellung der Lebensweise. Zunächst gilt es, Übergewicht abzubauen und sich regelmäßig zu bewegen. Eine gesunde, fettarme Ernährung hilft außerdem, den Fettstoffwechsel zu normalisieren.
Es ist außerdem ratsam, das Rauchen aufzugeben und Alkohol nur mäßig zu konsumieren.

lg

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Puttchen ist offline
Themenstarter Moderatorin
Beiträge: 1.236
Seit: 08.11.10
Hallo ihr beiden

Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
mich würde interessieren, was genau auf dem Rezept für die "Mischung" draufsteht?
Diagnose: Störung des Elektrolythaushaltes

M.D.S.: Rezeptur für 60 Tage
Zink 40mg/d, Chrom 200mcg/d, Niacin 50mcg/d, Thiamin 50mcg/d

Was stört, ist, dass das scheinbar nicht jede Apotheke macht. Meine Hausapotheke schüttelte den Kopf und erklärte mir noch langatmig, warum sie das nicht können, konnten mir dann aber eine vor Ort nennen, die das sofort machen könne.
Und die liegt natürlich verkehrsmässig total mies Ist fast wie mit dem Besuchen von irgendwem. Irgendwer wohnt immer ganz oben ohne Aufzug

Camila, jo. Ist alles bekannt. Ernährung und so ... Führe schon aus anderen Gründen ein Ernährungstagebuch, das sich der Schulmediziner argwöhnisch zu Gemüte führte. Er fand nichts zu meckern, ist aber bereit, mich einem Ernährungsspezialisten zu schicken.
Bewegung ist gut aber ein grosses Übel. Ich fang grad ganz vorsichtig an Kondition und etwas Muskeln wieder aufzubauen. Nach fast 10 Jahren überwiegend liegend gar nicht so leicht
Alk ist kein Prob. Den einzigen, den ich im Haus hab, ist Brennspiritus für die Fenster. Ich rühr keinen an. Selbst Hustensaft ist bei mir ohne Alk.
Nikotin ist da schon übler. Aber da arbeite ich dran.

Bin also eine praktizierende Grossbaustelle

Eine gesunde, fettarme Ernährung hilft außerdem, den Fettstoffwechsel zu normalisieren.
Wenn es dir um die Cholesterinwerte geht, die sind völlig in Ordnung. Zum Erstaunen einiger Ärzte

Wie auch immer, bevor ich mich mit Metformin füttere, probiere ich halt erstmal den Chromweg - der glänzt so schön

baba
Puttchen
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Geändert von Puttchen (05.07.11 um 20:54 Uhr) Grund: was vergessen :)

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BiancaSing ist offline
Beiträge: 791
Seit: 28.05.11
Hi, habe auch ein paar Fragen zu Insulinresistenz. Anhand eines Urintests wurde bei mir ein erhoehter wert fuer b-hydroxybutyrate ermittelt. Der erhoehte wert kann entweder auf insulinresistenz oder auf einem defekt im cytochrome oxidase enzym beruhen.

Ich habe ebenfalls eine glycolyse (hohes lactat, niedriges pyruvat) und leide unter starkem gewichtsverlust. Der HbA1c Wert liegt bislang im gruenen Bereich auch habe ich keine gefuehlten Anzeichen von unterzuckerung oder aehnliches.

Wie kann man eine Insulinresistenz ganz sicher ausschliessen? Das Labor schlaegt eine dosis von 400mcg Chrom am Tag zur supplementierung vor.

Weitere info ist das ich eine borre und co habe, bei der seit ca 2 Monaten der TNFa wert erhoeht war. I'm speichel gingen die cortisol tageswerte hoch, also beteht (bestand I'm koerper eine stresssituation), welche aber auch im zusammenhang mit einem entzuendeten titanport und schwermetallen zusammenhaengen kann.

Port wurde vor 2 wochen entfernt. Wuerde jetzt ausreichen, TNFa und HbA1c erneut messen zu lassen, um zu sehen, ob die entzuendung zurueckgefahren wurde und ob der HbA1c immer noch normal ist? Oder doch ein oGTT?

Danke

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BiancaSing ist offline
Beiträge: 791
Seit: 28.05.11
Es ist zum Maeusemelken. Meine letzten Nuechtern-Blutwere deuten nicht auf eine Insulinresistenz hin:

HbA1c immunol. 5.4% (4.2-6.0)
HbA1c IFCC. 35. (22-42)
Mittlere Glucose 107. (74-126)
Glucose I.S. 89. (60-110)
Cholesterin 177. (0-240)
Triglyceride 59 (0-200)
LDL Chol. 102. (0-160)

I'm Fettsaeuretest weisst aber alles auf ein "Metabolic Syndrome" hin, was ja nichts anderes als IR ist. ????????

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 52.267
Seit: 10.01.04
Hallo BiancaSing,

diese Werte sehen wirklich lupenrein aus, was ja durchaus positiv ist .

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert das metabolische Syndrom primär durch eine Kohlehydratstoffwechselstörung (Diabetes mellitus, gestörte Glukosetoleranz, abnormer Nüchternblutzucker bzw. Insulinresistenz) zu der zwei der folgenden Kriterien kommen müssen: Bluthochdruck, Dyslipidämie, viszerale Adipositas, Mikroalbuminurie.

Die Definition der International Diabetes Federation (IDF) sieht hingegen das bauchbetonte Übergewicht als wesentlichstes Kriterium an. Hinzukommen müssen zwei von drei weiteren Symptomen: Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörung und/oder Bluthochdruck.
Metabolisches Syndrom :: Informationen für Betroffene und Interessierte

Welche dieser Faktoren sind denn bei Dir aus der Norm?

Grüsse,
Oregano

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BiancaSing ist offline
Beiträge: 791
Seit: 28.05.11
Hi Oregano,

Verstehe mich nicht falsch, bin natürlich froh, dass die Werte (noch) im OK Bereich sind. Trotzdem beginnende Insulinresistenz. Das kann auf die chronischen Entzündungen zurückzuführen sein (erhöhtes Cortisol, erhöhtes TNF alpha) . Nehme jetzt Chrom und demnächst Vanadium, plus Zimt.
Lasse auch meine AGS Genetik und Hormonparameter nochmal bestimmen. Habe leider PCOS (wenn auch sehr mild), kann aber auch damit in Verbindung stehen und würde halt auch Haarausfall erklären (zuviel Testosteron).

Eine Baustelle macht gleich 3 weitere auf.


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