Untersuchung auf Insulinresistenz

16.06.11 16:45 #1
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Untersuchung auf Insulinresistenz

Puttchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.236
Seit: 08.11.10
Huhu Darleen

Oh, erstaunlich. Die Ärztin wies ausdrücklich drauf hin, dass ich mein LT einnehmen solle.

Wie auch immer, lassen wir uns überraschen Ich hab eh vor noch einen anderen Endo aufzusuchen, da mir die Untersuchung meiner NN etwas .... sagen wir lieblos ... ausfiel.
Also, was immer dabei rumkommt, ich lass es noch mal von jemand anderem gegenchecken

baba und denk an deine Mitochondrien
Puttchen
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darleen
Huhu Puttchen

wie gesagt das hatte ich schon Vielerorts gelesen , das es dann wohl nicht so ausagekräftig sein soll (bis hin zu keiner Aussagefähigkeit), aber ohne LT geht ja gar nichts .....jedenfalls nicht für 3 Tage..

na dann viel Glück mit dem anderen Endo und das er liebevoller mit deinen NN umgeht..

ja an die Mitos denke ich..

liebe grüße darleen

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.618
Seit: 01.06.10
Hallo puttchen,

Huhu Darleen

Oh, erstaunlich. Die Ärztin wies ausdrücklich drauf hin, dass ich mein LT einnehmen solle.
Für Dich OHNE SD wäre wohl eine Karenz von drei Tagen eine Gefahr für Deine Gesundheit ? Da hat Deine Ärztin doch recht.

Mich würde einmal interessieren, wie Deine etwas "lieblose" Untersuchung der NN war ? Was wurde da untersucht ?

Zu dem REzept für das oGTT ; dann ist es sicher ein Saft. Denn sonst wird nur Wasser mit Traubenzucker angemischt.

LG K.
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LG K.

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Puttchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.236
Seit: 08.11.10
Moin Kullerkugel

Gefahr für die Gesundheit wäre das Weglassen über den Zeitraum nicht zwangsläufig. Aber mein Befinden wäre im Keller.
Wieviele Tage es ohne LT geht, weiss ich nicht, ich weiss aber wie ich jahrelang "lebte" mit nichtdiagnostizierter manifester Unterfunktion.

Dass ich einen Tag ohne auskomm, wenn ich danach wieder substituiere, weiss ich sehr wohl. Nur lässt sich das nicht verallgemeinern, das erlebt jeder anders.

Aber ich hab inzwischen bei meinem Hausarzt erfahren, dass es durchaus üblich ist, dass SD-Präparate bei oGGT genommen werden.
Das heisst zwar nun nicht, dass es deshalb richtig oder falsch ist, aber das kann ich der Guten dann nicht ankreiden

Aber bleiben wir bei der Insulinresistenz Da gehört zwar zwangsläufig der gesamte Hormonhaushalt mit rein, aber ich denk, das wird hier grad eher SDspezifisch.

Zur lieblosen NN-Untersuchung: es sind recht abenteuerliche Werte ermittelt wurden, die mit dem einfachen Kommentar "alles in Ordnung" und keinem Hinweis auf die "Ausreisser" ad akta gelegt wurden.
Besonders interessant, aber erst nach einem mir bisher nur aus Erzählungen bekannten Problemen mit dem Aushändigen der kompletten Labordaten, dabei ist ein Kaliumwert in solch abstrusser Höhe, dass ich eigentlich im Krankenhaus liegen müsste oder schon tot bin. Aber vielleicht bin ichs ja; habs nur noch nicht gemerkt


baba
Puttchen
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Puttchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.236
Seit: 08.11.10
Hallöle

Kleiner Nachtrag:

Mein Internist ist beim Lesen des Laborberichts 2x fast vom Stuhl gefallen. Nur, weil er sich so drüber aufregte, dass er fast im Quadrat sprang, blieben ihm die Stürze erspart

Der Kaliumwert hätte deutlich als fehlerhaft gekennzeichnet sein müssen und hätte niemals unkommentiert bleiben dürfen. Eine Nachmessung ergab im übrigen, dass er völlig in Ordnung ist.

Die anderen Werte sind nicht vollständig oder derart grenzwertig, dass auch dort etwas gesagt hätte werden müssen, bzw. Nachuntersuchungen erforderlich gewesen wären.

Fazit "vons Ganze ": Termin stornieren. Er veranlasst neuerliche Untersuchungen und rät von oGGT ab. Er wird weiterhin den HbA1c nun alle 2 Monate (statt alle 3 Monate) ansehen und labormässig Proinsulin bestimmen lassen.

... lag ich also nicht ganz falsch in meiner Meinung über das, was mir da widerfuhr

baba
Puttchen jetzt neu ohne Prummel
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berlinale ist offline
Beiträge: 92
Seit: 27.10.08
..hier ist auch ein neuer Link:

Insulin-Resistenz: Behandlungsmethode entwickelt

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Apoman ist offline
Beiträge: 883
Seit: 28.08.09
Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem, mein HBA1C ist 6,1. Ich hatte extrem hohe Nitrostress Werte und sie sind immernoch hoch. Dazu chron. Borreliose und weitere Infektionen. laut Burrascano haben 80% der chron. Borreliose Patienten eine Insulinresistenz. Diese kommt durch die desensibilisierung der Insulinrezeptoren und Schilddrüsenrezeptoren aufgrund der ständig erhöhten Entzündungsparameter (z.B. TNFa) Weiterhin verhindert Stickstoffmonooxid die Aufnahme der Glucose in die Zelle. Es kann auch sein, dass Borrelientoxine oder andere Endotoxine die Rezeptoren blockieren.

Nur was tun? Ich nehme sämtliche Vitamine und Spurenelemente die die Sesibilität der Insulinrezeptoren erhöhen und trotzdem ist der HBA1C Wert zu hoch. Bei mir ist morgens der nüchtern Blutzucker bei 90, was ich eigentlich recht hoch finde 12 Stunden nach der letzten Mahlzeit.

Burrascano empfiehlt hier übrigens T3 zu nehmen (wenn Borreliose die Ursache ist).


Falls jemand ne zündende Idee hat die Sensibilität zu erhöhen oder die Rezeptoren zu "putzen" ohne Metformin zu schlucken, bitte kommentieren.

Cortisol Test beim Endokrinologen bringt meist gar nichts. Der findet erst was, wenn die Nebennieren quasi hopps sind. Hier muß ein Cortisol Speicheltest her (keine kassenleistung) denn der misst das freie cortisol, während der Endo das gesamt Cortisol misst, welches jedoch nicht für eine aktuelle Wirkung zur verfügung steht da Proteingebunden.

Grüße Apoman

Geändert von Apoman (04.07.11 um 12:51 Uhr)

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Oregano ist offline
Beiträge: 53.928
Seit: 10.01.04
Hallo berlinale,

der Ansatz klingt gut, nur sind Menschen ja keine Mäuse , und das kann noch dauern:

Allerdings wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis ein entsprechendes Medikament auf der Basis von Antagomiren auf den Markt kommt. Laut der Forscher müsste die Entwicklung von einer Pharmafirma vorangetrieben werden.
Grüsse,
Oregano

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Puttchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.236
Seit: 08.11.10
Hallo ihrs

Hab die Ergebnisse von nem Bluttest bekommen, bei dem u.a. Chrom und Mangan ermittelt wurden.
Und da setz ich nun an. Bekomm nun erstmal eine Mischung aus Chrom, Zink, B1 und B3.
Und dann schaun wir mal in 2 Monaten, wie sich das auswirkt

baba
Puttchen
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camila ist offline
Beiträge: 99
Seit: 13.06.11
hallo puttchen heute hoffe ich dir mal etwas helfen zu können


Beim Diabetes mellitus Typ 2 produziert die Bauchspeicheldrüse zwar ausreichend Insulin, doch werden die Muskelzellen und anderes Gewebe gegen die Wirkung des Insulins resistent, was zu einer schlechten Blutzuckerkontrolle führt. Die Wirkung einer Supplementierung der Nahrung mit Chrom wurde in zahlreichen Studien an Patienten mit Typ-2-Diabetes untersucht. Eine Meta-Analyse der Daten aus 41 Studien hat kürzlich gezeigt, dass der Zusatz von Chrom zur Nahrung anscheinend die Blutzuckerkontrolle des Organismus bei Patienten mit Typ-2-Diabetes verbessert.3 Die Autoren halten jedoch fest, dass es noch klinischer Studien mit wohldurchdachtem Design bedarf, bevor endgültige Aussagen getroffen werden können. Bei Menschen, die nicht an Diabetes leiden, konnte kein gesundheitlicher Nutzen der Chromsupplementierung festgestellt werden.

ich hoffe das hilft dir etwas mangan ist auch ein mangel soviel wie ich weiß
was bekommst du den als terapie ??

liebe grüße


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