Diabetes

07.06.07 21:13 #1
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Oregano ist offline
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Hier wird empfohlen, statt des aufwändigen Glukose-Toleranz-Tests das Spermin bestimmen zu lassen:

Die Bestimmung von Spermin im Vollblut ist eine klinisch zuverlässige Untersuchung und einfach zu interpretieren. Sie kann den aufwendigen Glukosetoleranz-Test ersetzen. Die Spermin-Bestimmmung als Indikator für funktionelle (ernährungsbedingte) Hypoglykämie wurde während vielen Jahren geprüft und mit den Ergebnissen der 5-Stunden-Glukosetoleranz verglichen.
Spermin

Gruss,
Uta

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Oregano ist offline
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Gerade entdeckt:

Es gibt einen Adventskalender, bei dem man täglich eine Frage beantworten kann. Ist die Antwort richtig, nimmt man an einer Verlosung von einem Gutschein bei amazon teil:

Diabetes-Portal DiabSite / Adventskalender 2007 mit Diabetes-Quiz

Gruss,
Uta

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Oregano ist offline
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Hier eine Diabetes-Seite für Anfänger, auf der kurz und sehr gut verständlich die wichtigsten Infos zum Diabetes zusammengefaßt sind:

Gustl´s Grundlagen Tagebuch - Diabetesinfo fuer Einsteiger

Hier steht u.a.:
Nicht-Diabetiker
Fettzellen können Glucose, die nicht in den anderen Zellen gebraucht oder in den Muskelzellen oder der Leber gespeichert wird, zu Fett umwandeln und so speichern. Gleichzeitig bewirkt Insulin, daß Fett langsamer abgebaut wird.
Wird es aber doch abgebaut entstehen Ketonkörper, die den Körper vergiften wenn zuviel davon entstehen. Diese Ketonkörper können auch die Insulinrezeptoren blockieren, so daß Insulin weniger gut wirken kann.
Wenn also Ketonkörper beim Fettabbau (u.a. Fasten) entstehen, so kann es sein, daß dadurch auch eine Insulinresistenz gebildet werden kann, was ja nicht erwünscht ist. Insofern könnte Fasten bei Menschen, die sowieso schon Blutzuckerprobleme haben, diese verstärken - wenn ich das richtig verstehe?

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (02.12.07 um 14:44 Uhr)

Schlafdauer und Diabetes

Oregano ist offline
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Schlafmangel erhöht Diabetes-Risiko

Eine kurze und eine sehr lange Schlafdauer zeigten sich in einer aktuellen Studie als Risikofaktor für Typ-2-Diabetes. Offensichtlich sind hier metabolische Vorgänge während der Nacht ausschlaggebend.

Weniger als fünf oder mehr als neun Stunden Schlaf erhöhen das Risiko eines Typ2-Diabetes. Foto: DAK / Wigger
03.12.07 - James Gangwisch und Kollegen von der Columbia University in New York (USA) analysierten die Daten von 8.992 Studienteilnehmern im Alter von 32 bis 86 Jahren. Ihre Studie erstrecke sich über den Zeitraum von 1982 bis 1992.

Probanden, die weniger als fünf Stunden in der Nacht schliefen, hatten ein signifikant höheres Typ-2-Diabetes-Risiko als diejenigen mit sieben Stunden Schlaf pro Nacht. Dieser Zusammenhang blieb auch bestehen, als die Forscher die Daten um Faktoren wie Alter, Gewicht, körperliche Aktivität, Alkoholkonsum, Depressionen, Bildungsstand und Hypertonie bereinigten.

Den Einfluss der Schlafdauer auf die Diabetes-Inzidenz erklären die Forscher mit metabolischen Vorgängen während des Schlafs, durch die Insulinsensitivität und Glukosetoleranz beeinträchtigt werden. Ähnliche Ergebnisse lieferten auch andere experimentelle Studien.

Doch auch bei Studienteilnehmern, die mehr als neun Stunden pro Nacht schliefen, war das Diabetes-Risiko erhöht. Eine mögliche Erklärung hierfür könnte sein, dass die längere Zeit im Bett auf eine schlechte Schlafqualität hindeute, vermutet Gangwisch.
fs / Quelle: American Academy
Schlafmangel erhöht Diabetes-Risiko (03.12.07) - aerztlichepraxis.de

Schlaf hat offensichtlich in vielen gesundheitlichen Belangen eine wichtige Rolle.

Gruss,
Uta

Zusatzstoff Glycerin und Zucker

Oregano ist offline
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Auch Proteinriegel mit Glyzerin erhöhen den Blutzuckerspiegel Vorsicht ist geboten bei Proteinriegeln mit sehr niedrigem Kohlenhydratgehalt, die trotzdem den Blutzuckerspiegel nach oben treiben. Man „fühlt„ förmlich den Effekt, obwohl auf dem Label vielleicht nur zwei oder vier Gramm Kohlenhydrate angeführt sind. Der Grund dafür ist Glyzerin, ein dreiwertiger Alkohol. Glyzerin wird manchmal auch als Glyzerol oder Polydextrose bezeichnet. Es wird Sie interessieren, zu erfahren, daß die Bezeichnung Glyzerin vom griechischen „glykerós„ kommt, was „süß„ bedeutet. Eine treffende Bezeichnung, denn zwei Moleküle Glyzerin ergeben ein Molekül Glukose (Traubenzucker). Nach Dr. Don Rosdale ist es durchaus möglich, daß solche Proteinriegel im Körper ähnliche Effekte auslösen, obwohl Glyzerin den Blutzuckerspiegel nach gängiger Lehrmeinung nicht beeinflussen sollte. Bei meinem Sohn Ben, er ist Typ-1 Diabetiker, trat aber genau das ein: Nach dem Verzehr eines „Keto„-Riegels (4g Kohlenhydrate, 19g Protein) kam es zu einem gefährlichen Anstieg seines Blutzuckerspiegels um 75 Punkte. Wir wissen aus Erfahrung, daß 4g Kohlenhydrate (verabreicht als Glucose-Tabletten) seinen Blutzucker sonst nur um 20 Punkte steigern.

Verzichten Sie also auf Proteinriegel, die Glycerin als einen der Hauptbestandteile aufführen. Das gilt besonders für Diabetiker.
Low Carb - Leben ohne Kohlenhydrate
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Hier ein Ausschnitt aus einer Werbung für einen Proteinriegel:
. Die Frage war, kann man den Anteil der Kohlenhydrate in einem Riegel reduzieren ohne den Geschmack negativ zu beeinflussen? Dieser Kunstgriff gelang unserer Forschungsabteilung durch den Einsatz von Glycerin. Glycerin wird zwar lebensmittelrechtlich zu den Kohlenhydraten gezählt doch der Körper setzt es anders um. Wichtig ist hier, dass Glycerin keinen Einfluss auf den Insulinspiegel hat und das Hungergefühl nicht gesteigert wird. Es wird einfach als Kohlenhydratersatz genutzt. So hat ein Riegel zwar 42g Protein, aber nur 32g voll verwertbare Kohlenhydrate, was genau der optimalen Zusammen­setzung einer Mahlzeit für Bodybuilder entspricht. Was viele nicht wissen ist dass Glycerin weitere positive Eigenschaften hat. So kann es den Wassergehalt der Zelle verbessern, ähnlich wie Creatin. Man bekommt ein pralleres Aussehen und auch der Pump verbessert sich.
.............
Zutaten pro 100 g:
Proteinmischung (Wheyprotein, Milchprotein, Hydrolysat aus kollagenem Eiweiß), Fruktosesirup, Vollmilchschokoladeüberzugsmasse, Glukosesirup, Glycerin, pflanzliches Öl gehärtet, Aroma, Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure, Emulgator: Lecithine, Farbstoff: E104.

Einnahmeempfehlung:
1 Riegel pro Tag (auch statt eines Protein-Shakes)

Geschmacksrichtungen:
Vanille, Orange, Erdbeere

Inhalt: 16 Riegel á 100g
Grundpreis: 24,00 Euro / kg

www.yatego.com/fitness-boom/p

Ich neige sehr stark dazu, eher dem Buch zu glauben als der Werbung. Aber dieses Beispiel zeigt mal wieder, daß man sehr vorsichtig damit sein muss, was man liest und hört.
Abgesehen vom Glycerin sind in diesem Riegel ja auch noch andere Inhaltsstoffe drin, die ich nicht gerade verführerisch finde...

Gruss,
Uta

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Oregano ist offline
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Momo hatte es schon gepostet: das inhalative Insulin von Pfizer ist wieder vom Markt genommen worden.

Es hatte auch vorher schon starke Bedenken dagegen gegeben, wie hier dargelegt wird:
Hier noch das Fazot aus dem Artikel des a-t:

- Das seit Mai erhältliche inhalative Insulin EXUBERA kann als kurzwirksames Insulin nur subkutan injiziertes (s.c.) Normalinsulin zu den Mahlzeiten ersetzen. Verzögerungsinsuline müssen weiterhin gespritzt werden.
- Ein Wirksamkeitsvorteil im Vergleich mit s.c.-Insulin ist nicht belegt. Im Rahmen der intensivierten Insulintherapie des Typ-1-Diabetes ist auch die therapeutische Gleichwertigkeit nicht hinreichend erwiesen.
- Schwere Hypoglykämien kommen in den veröffentlichten Studien unter EXUBERA häufiger vor als unter s.c.-Insulin und aus ungeklärter Ursache offensichtlich häufiger nachts und in den frühen Morgenstunden.
-Bei jedem Vierten ruft EXUBERA Husten hervor. Auch andere Atemwegsbeschwerden sind häufig. EXUBERA wird öfter als s.c.-Insulin wegen unerwünschter Wirkungen abgesetzt.
- Dass das inhalative Insulin Lebensqualität und Therapiezufriedenheit verbessert, lässt sich aus bisherigen Studien nicht ableiten.
- Unter 18-Jährige, Raucher und Patienten mit Lungenerkrankungen dürfen EXUBERA nicht anwenden.
- Die Anwendungssicherheit im Alltag und die langfristige Lungenverträglichkeit der chronischen Inhalation von Insulinpulver sind ungeklärt.
- EXUBERA verteuert die Therapie auf das Fünffache.
- Wegen negativer Kosten-Nutzen-Relation und ungeklärtem Schädigungspotenzial halten wir derzeit die Anwendung außerhalb von Studien für nicht vertretbar
DocCheck Forum • Thema anzeigen - Inhalatives Insulin

Diabetes-Portal DiabSite / Inhalatives Insulin: Unsicher, unnötig und unbezahlbar

Uta

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Oregano ist offline
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pita ist offline
Beiträge: 2.928
Seit: 08.04.07
Artikel der Med. Uni Göttingen: Diabetes mellitus - Erbkrankheit oder Frage des Lebensstils?

http://www.med.uni-goettingen.de/med...rkrankheit.pdf

Das Schlusswort lautet:
Was bringt den Diabetes-Patienten die genetische Forschung?

Wenn neue Gene entdeckt werden, die Diabetes beeinflussen, können neue Medikamente entwickelt werden, um deren Aktivität zu steuern. Ein weiterer Aspekt ist, dass individuellere Behandlung je nach eigenem Erbmaterial in der Zukunft möglich werden könnte. Bei Diabetes sollte man sich jedoch keinesfalls auf die Entwicklung besserer Medikamente verlassen. Viel wichtiger ist die Vorbeugung. Bei Normalgewicht und Sport sinkt das Erkrankungsrisiko auf nahezu Null.
Liebe Grüsse
pita

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Carrie ist offline
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Seit: 21.05.06

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pita ist offline
Beiträge: 2.928
Seit: 08.04.07
Eben zufällig gefunden:

Ideal für Diabetiker...

Gut einsetzbar ist das Nachtkerzenöl bei Kindern mit Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis. Günstig wirkt sich das Öl bei Bluthochdruck aus; es senkt auch den Cholesterinspiegel. Bei Diabetikern ist die Herstellung der Prostaglandine aufgrund einer Enzymblockade gestört. Mit der Einnahme des Nachtkerzenöles wird dem Körper direkt die wichtige Gamma-Linolensäure zugeführt. Die Gamma-Linolensäure ist hierbei der Ausgangsstoff zur Bildung der Prostaglandine. Das Prostaglandin kann beim Diabetiker die Aktivität des noch vorhandenen Insulins steigern. Gut eignet sich das Nachtkerzenöl zur Vorbeugung von Herzkrankheiten und Ablagerungen an den Gefässen.

http://www.forum-naturheilkunde.de/p...achtkerze.html
Liebe Grüsse
pita


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