Empfohlene Nahrungsergänzungsmittel bei Diabetes

13.04.10 19:32 #1
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Empfohlene Nahrungsergänzungsmittel bei Diabetes

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Berlinale ,

Du hast Diabetes Typ II in Deinem Profil zu stehen.... da vermute ich mal , Du hast auch diverse Nährstoffmängel. Da Du eine recht oberflächliche Betrachtungsweise zu NEMs hier wiedergegeben hast , solltest Du weningstens die richtigen Nährstoffe essen...
Nach meinem Verständnis ist Diabetes Typ II eine rein ernährungsbedingte Erkrankung.

PS: mit der richtigen Ernährung und mit den"richtigen" NEMs für mich , bin ich auf dem Weg der Gesundung, sonst würde ich nicht so schreiben...

LG K.
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LG K.

Empfohlene Nahrungsergänzungsmittel bei Diabetes

gpsbiker ist offline
Beiträge: 525
Seit: 26.11.08
[quote=berlinale;623271]
Zitat von breus Beitrag anzeigen
Ich wünsche allen NEM-Verachtern, dass ihnen einmal ausschliesslich nur diese auf die Beine helfen. Wenn nicht die ""richtigen"" NEMs genommen werden, ist der Fall sonnenklar.

Danke für die guten Wünsche!

Was sind denn eigentlich "richtige" NEMs und was sind falsche? Ich meine NEM helfen insbesondere den Produzenten und Vertreibern, die damit richtig Kasse machen. Diese Leute machen sich "gesund" und die Anwender krank. Wer auf gute Lebensmittel achtet und sich gesund ernährt, braucht keinen Arzt und kann getrost auf NEM verzichten.

Naja, fehlende Zitatabschlüsse können ein Hinweis auf Vitaminmangel sein.
Zu deinen "guten Lebensmitteln". Da hast du Recht. Ich gehe davon aus, du hast keinen Stress und wohnst in einer hermetisch abgeschlossenen Glocke mit eigenem Biotop. Gratulation, mach weiter so.
Das trifft für die Mehrzahl der Menschen leider nicht mehr zu. Ich mache mir jetzt auch nicht die Mühe über die Biochemie des menschlichen Körpers zu schreiben, weil ich weiß, das du dir auf meine Meinung ein paar Nüsse pellst. Aber hier lesen ja auch andere mit. Deshalb bewog es mich auf deine bockigen Zeilen zu antworten.
Ich wiederhole mich gern noch einmal. Ja, du hast grundsätzlich Recht (unter den o.g. Voraussetzungen). Setze dich doch mal intensiver mit Landwirtschaft und der Lebensmittelproduktion auseinander.

Thalia | Suchergebnisse: sind

Ist ein Agraringineur, der das geschrieben hat.
Wenn immer weniger Bauern immer mehr Menschen versorgen müssen, heißt das Zauberwort "Ertragssteigerung"(vor 60 Jahren war eine Kuh die 5000l Milch im Jahr gab top ! Heute hat man in der Regel 30000 l Kühe). Meist auf den gleichen Feldern. Hier hilft dem Bauer (auch dem Biobauern !!!) die Chemie. Die du in deiner Schnitzer-Vollkornwaffel auch nicht erkennst. Lass deinen Urin doch einfach mal auf Pestizide untersuchen. Du wärst überrascht. Viele Funktionen unseres Körpers sind an den heutigen Lebensstil (allein durch den Beruf) nicht angepasst. Oder ziehst du den ganzen Tag 25 - 30 km umher, zur Nahrungssuche ?

Thalia | Bücher: Der zweite Code von Peter Spork

Thalia | Bücher: Die Steinzeit steckt uns in den Knochen von Detlev Ganten, Thomas Deichmann, Thilo Spahl

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, e.t.c. sind wichtige Bausteine zellulärer Stoffwechselprozesse. Man nimmt sie idealerweise in natürlicher Form zu sich. Es geht aber um ein Defizitmanagement. Und da ist der zweitbeste Weg (NEM`s) der durchführbar ist besser als der erstbeste Weg der nicht klappt.
Noch etwas zu deinem Gott, Zahnarzt Dr. Schitzer.
Seine Bücher stehen ebenfalls in meiner Bibliothek. Seine Studien über "geheilte" Diabetiker muss man hinterfragen. Das hat was mit glykämischer Last zu tun. Ein Typ II Diabetes verschwindet. Ein Typ I leider nicht.
Schnitzer begründet seine Theorie mit der Perfektion der Evolution (er verweist auf die Doktorarbeit eines franz. Kollegen). Die Evolution war nie perfekt. Wir müssen z.B. immer noch beim schlucken die Luftröhre verschliessen.
Schnitzer lässt völlig ausser acht, das auch Pflanzen sich vor Fressfeinden zu schützen versuchen und Giftstoffe produzieren.

NEM`s sollten nicht nach dem Gießkannenprinzip genommen werden. Aber jedes Individuum sollte für sich Defizite ausgleichen. Einer brauchts, der andere nicht.
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"Die verhängnisvolle Neigung der Menschen, über etwas, was ihnen nicht mehr zweifelhaft scheint, nicht länger nachzudenken, ist die Ursache der Hälfte aller Irrtümer." (John Stuart Mill)

Geändert von gpsbiker (22.02.11 um 09:14 Uhr)

Empfohlene Nahrungsergänzungsmittel bei Diabetes

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 62.523
Seit: 10.01.04
...
gibt es nach Angaben des Diabetes Ratgebers Wissenschaftler, die vermuten, dass ein Mangel an Vitamin D bei gefährdeten Kindern Typ-1-Diabetes mit auslösen kann – bewiesen sei dies indes bisher nicht. Doch auch Menschen mit Typ-2-Diabetes sollten auf ihren Vitamin-D-Haushalt achten. So kann eine gute Versorgung mit Vitamin D bei Menschen mit einer Vorstufe von Diabetes das Risiko für den Ausbruch der Krankheit senken, zudem gibt es Hinweise darauf, dass ein Mangel an Vitamin D bestimmte Folgeerkrankungen fördern kann, wie die diabetische Retinopathie oder Neuropathien.

Ein Mangel an Vitamin D liegt nach Angaben des Diabetes Ratgebers vor, wenn der Blutspiegel weniger als 50 nmol/l (20 ng/ml) beträgt, bei Werten unter 75 nmol/l (30 ng/ml) spricht man von Unterversorgung. Wer häufig Infekte, Muskelschwäche oder Schmerzen in Muskeln und Knochen hat, sollte sich daher mit einem Arzt beraten, da dies auf einen Vitamin-D-Mangel hinweisen könnte, heißt es weiter. Dieser kann bei nachgewiesenem Mangel auch die richtigen Medikamente in der korrekten Dosis verschreiben.
...
Auch Vitamin B12 kann bei Menschen mit Diabetes in zu geringer Konzentration vorhanden sein – nämlich bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die langfristig Metformin einnehmen, wie eine niederländische Untersuchung gezeigt hat, so apotheke-adhoc.de.
Vitamin B12 ist vor allem für die Nerven und das Blut wichtig. Ein Mangel kann daher zu Blutarmut und Nervenschäden führen. Die Forscher empfehlen daher, bei Metformintherapie ein Auge auf den Vitamin-B12-Spiegel zu haben und bei Bedarf entsprechende Medikamente einzunehmen.
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Der Mineralstoff Magnesium kann nach Angaben des PTA-Forums eine Insulinresistenz bessern. So zeigen Untersuchungen, dass ein Großteil der Menschen mit Typ-2-Diabetes niedrige Magnesiumspiegel im Blut haben. Ein Magnesiummangel steht zudem in Zusammenhang mit Folgeerkrankungen wie koronare Herzkrankheit, Retinopathien und Polyneuropathien, heißt es weiter. Ein Magnesiummangel sollte daher möglichst frühzeitig diagnostiziert und wenn nötig, ausgeglichen werden.
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Vitamin- und Mineralstoffmangel bei Diabetes

Vor allem den Hinweis auf möglichen B12-Mangel bei der Einnahme von Metformin finde ich sehr wichtig!
Bei der Bestimmung von Vitamin B12 sollte man beachten, daß hier besser die Methylmalonsäure oder der holotranscobalamin-Wert bestimmt werden statt des Vitamin B12 im Serum. Auch zu beachten: B12 sollte nicht isoliert eingenommen werden sondern in Verbindung mit einem Vitamin -B-Komplex.

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.


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