Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome

19.07.08 23:32 #1

Ursachen und Therapien für die Zuckerkrankheit Diabetes Mellitus Typ I und II
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Oregano ist offline
Beiträge: 52.354
Seit: 10.01.04
Diabetiker, die Medikamente nehmen bzw. Insulin spritzen, können immer mal in Unterzucker kommen. Sie sind auf jeden Fall gefährdeter als Menschen ohne Diabetes.
Aber auch die können - wenn sie lange nichts gegessen haben oder auch das falsche gegessen haben - Unterzucker bekommen. Der äußert sich in bestimmten Symptomen.
Es ist ganz gut zu wissen, wie die aussehen, denn nicht immer denkt man an einen Unterzucker. Man fühlt sich nur ziemlich elend.

Übungen zur Hypo-Erkennung

Bewegungen:
Fingerspitzen-Check: Breiten Sie bei geschlossenen
Augen die Arme seitlich aus, und führen Sie sie vor dem Körper zusammen.
Gelingt es Ihnen (ohne die Augen zu öffnen) mit den Spitzen der Zeigefinger auf Augenhöhe vor dem Körper genau aufeinander zu treffen? Zitter-Test: Legen Sie ein Din A4 Papier auf Ihre ausgestreckte Hand.
Beobachten Sie die Ränder des Blattes. Zittern sie?
Zittern
Zitter-Test 2: Halten Sie die ausgestreckte Hand bei angewinkeltem Arm vor den Körper. Betrachten Sie sowohl die Hand, als auch jeden Finger einzeln. Ist die Hand wacklig oder zittrig? Zittern einzelne Finger?

Gleichgewicht
Der "blinde" Storch: Können Sie den "Storch" auch mit geschlossenen Augen machen?
Gänsefüßchen: Laufen Sie auf einer (gedachten) geraden Linie. Dabei muß immer ein Fuß dicht vor den anderen gesetzt werden, so daß sich Ferse und Zehen berühren. Führen Sie am Ende der Linie eine schnelle Drehung um 180 Grad durch. Gelingt es Ihnen gerade zu laufen? Müssen Sie ausbalancieren, torkeln Sie etwas? Treten Sie sich selbst auf die Füße? Gelingt die Drehung am Schluß oder geraten Sie ins Schwanken?

Sprachstörungen
Fischer's Fritze: Versuchen Sie sich an einem Zungenbrecher, wie z.B.
"Fischers Fritze fischt frische Fische -frische Fische fischt Fischers Fritz."
Können Sie ihn schnell aufsagen, auch deutlich und fehlerfrei?

Denkstörungen
Rechenaufgabe: Ausgehend von der Zahl 70 wird eine Zahlenreihe gebildet, bei der abwechselnd 10 Punkte abgezogen und 4 Punkte dazugezählt werden. Am Ende der Reihe muß die Zahl 0 stehen;
70 (minus 10) 60 (plus 4) 64 - 54- 58 - 48 - 52 -...- 6 - 10 - 0.
Rechnen Sie so schnell wie möglich! Geht es schwieriger als gewohnt?

Sehstörungen
Sehtest: Betrachten Sie eine entfernte Stelle im Zimmer (z.B. Schlüsselloch, Türklinke...).
Sehen Sie scharf und deutlich, oder eher verschwommen, doppelt oder flimmernd? Lenken Sie dann den Blick auf etwas in der nächsten Nähe (z.B. die eigene Nasenspitze). Anschließend richten Sie Ihre Augen wieder auf die entferntere Stelle. Wie lange dauert es, bis Sie wieder scharf sehen?

Empfindungsstörungen
Pelziger Mund? Fahren Sie mit Daumen und Zeigefinger um den Mund.
Ziehen Sie beide Lippen nach innen und beißen Sie leicht darauf.
Fühlt sich das pelzig oder dick an (wie nach dem Zahnarzt)? Je genauer ein Diabetiker seine persönlichen Anzeichen einer Hypoglykämie kennt, umso eher wird er sie auch im Alltag bemerken, auch wenn sie nicht sehr deutlich ausgeprägt sind. Wer auf einen wichtigen Brief wartet, hört das Klappern des Briefkastens, das er sonst nicht bewußt wahrnimmt. Genauso wird jemand, der aus Erfahrung und Selbstbeobachtung weiß, daß Tippfehler eine Unterzuckerung anzeigen können, aufmerken, wenn sich die Fehler häufen. Die Bedeutung, die dem Anzeichen "Tippfehler" aus Erfahrung beigemessen wird, erhöht die Wahrscheinlichkeit, daß es bemerkt wird.
diabeticus: Hypoglykaemiewahrnehmungsstoerung - Langfassung

Diese Symptome entstehen durch den Mangel an Glukose im Körper und vor allem im Gehirn.
Als Zeichen zunehmender Funktionsstörungen des Gehirns treten die sogenannten "neuroglykopenischen Symptome" auf: Konzentrationsschwäche, Denkverlangsamung, Sehstörungen, taube Lippen, Gleichgewichtsstörungen. Häufig kommt es zu Stimmungs- und Wesensveränderungen: Manche Patienten werden plötzlich traurig oder nachdenklich, andere redselig und albern oder gereizt und aggressiv.
Sinkt der Blutzucker weiter, führen die Funktionsstörungen des Gehirns zur Hilflosigkeit und schließlich zur Bewußtlosigkeit.
Wer weiß, daß er immer mal im Unterzucker landet, sollte nicht nur selbst darauf vorbereitet sein und z.B. immer sein Fläschchen mit ganz süssem Obstsaft + Schoko und Vollkornbrot dabei haben. Er sollte auch seine feste Umgebung informieren, daß das vorkommen kann und was dann zu tun ist.

- Traubenzucker immer griffbereit haben (möglichst an der gleichen Stelle)
- "Automatismen" zur richtigen Reaktion einüben
- Dritte (Freunde, Kollegen, Familienmitglieder) über Blutzuckerkontrolle und Behandlung von Hypoglykämien informieren
- "Hypos" haben immer Vorrang !
Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (19.07.08 um 23:35 Uhr)

Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome

Petri ist offline
Beiträge: 5.316
Seit: 27.10.07
Hallo Uta,

aus der Praxis kann ich sagen daß einige bei Unterzucker einen starken Schweißausbruch bekommen, zittern oder manche eine verwaschene Sprache bekommen, oder über Schwindel und Zittern klagen. Wichtig zu wissen ist auch, daß es viele gibt die absolut keine Symptome bekommen, sondern einfach dann plötzlich kollabieren.
Leider gibt es kaum jemand der diese Tests durchführt um dies vermeiden zu können. Zumindest habe ich es bisher noch nie beobachten können

Die Grenze zum Unterzucker liegt bei jedem anders.
Bei manchen erst bei 20 mg% oder auch darunter. Ich hatte schon einen Patienten mit Blutzuckerwert 9 mg% , der absolut keine Symptome hatte. Bei anderen kommen bereits Unterzuckersymptome bei 80 mg% oder auch schon darüber.
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Grauzone Pflegezone www.gzpz.ch

Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome

Joachim ist offline
Beiträge: 1.931
Seit: 14.04.08
Hallo Uta,

Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Sie sind auf jeden Fall gefährdeter als Menschen ohne Diabetes. Aber auch die können - wenn sie lange nichts gegessen haben oder auch das falsche gegessen haben - Unterzucker bekommen.
Das ist nicht korrekt. Unterzucker ist nicht die logische Folge von "nichts essen", denn der gesunde Organismus stabilisiert natürlich den Blutzuckerspiegel über die Gluconeogenese. Deshalb kann der gesunde Mensch auch problemlos tage- und wochenlang fasten, ohne daß so etwas passiert.

Wenn jemand in den Unterzucker rutscht, dann ist das immer ein Zeichen, daß der Organismus nicht mehr in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Der Mensch ist also bereits krank, die Unterzuckerung ein Symptom dieser Krankheit. Die Ursache liegt primär im Verzehr raffinierter Kohlenhydrate. Fabrikzucker und Auszugsmehle führen durch die Überreaktion der Bauchspeicheldrüse auf das isolierte Konzentrat generell zu einer Phase der Unterzuckerung. Gleichzeitig schädigen sie den Stoffwechsel und die Bauchspeicheldrüse, so daß die Regulierung des Blutzuckerspiegels später unter Umständen trotz Meiden raffinierter Kohlenhydrate nicht mehr funktioniert.

Wer weiß, daß er immer mal im Unterzucker landet, sollte nicht nur selbst darauf vorbereitet sein und z.B. immer sein Fläschchen mit ganz süssem Obstsaft + Schoko und Vollkornbrot dabei haben.
Dieser Ratschlag ist leider falsch und kontraproduktiv. Wer eine durch raffinierte Kohlenhydrate ausgelöste Unterzuckerung durch den Verzehr von süßem Obstsaft, Schokolade oder - noch schlimmer - durch Traubenzucker zu beheben versucht, erzwingt damit zwar eine kurzzeitigen Erhöhrung des Blutzuckers, aber gleichzeitig auch die unumgängliche Überreaktion der Bauchspeicheldrüse und damit die nächste Unterzuckerung. Das Vollkornbrot ist die weit bessere Variante, weil es weder ein Isolat noch ein Konzentrat darstellt. Besser wäre es in jedem Fall, raffinierte Kohlenhydrate generell zu meiden, so daß es gar nicht erst zu solchen Zuständen kommen kann.

Die meisten Menschen mit Hypoglykämie sind meiner Erfahrung nach zuckersüchtig und -abhängig.
__________________
Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)

Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 52.354
Seit: 10.01.04
Wenn jemand gerade dabei ist umzukippen, weil sein Blutzucker im Keller ist, dann ist ein süsser Obstsaft trotzdem das beste, was man tun kann. Denn dadurch hebt sich der Blutzucker erst einmal schnell. Das soll nicht das einzige sein, was man dann tut: wichtig ist, daß man dann z.B. ein Stück Schoko hinterher schiebt und am besten noch ein Vollkornbrot dazu.

Die meisten Menschen mit Hypoglykämie sind meiner Erfahrung nach zuckersüchtig und -abhängig.
Damit tust Du manchem Diabetiker unrecht, Joachim.

Wenn jemand in den Unterzucker rutscht, dann ist das immer ein Zeichen, daß der Organismus nicht mehr in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Der Mensch ist also bereits krank, die Unterzuckerung ein Symptom dieser Krankheit.
Damit hast Du Recht, Joachim. Allerdings sind die Ursachen - wieder einmal - nicht nur die, die Du nennst. Wenn jemand z.B. eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte - warum auch immer (muss ja nicht durch Alkoholexzesse sein), dann kann auch die Insulinproduktion gestört sein und damit auch der ganze Blutzucker.
Gleiches gilt für Leberkrankheiten, die auch einige Ursachen haben können, z.B. eine Hepatits, Morbus Wilson als Erbkrankheit usw.. Wenn die Leber nicht mehr mit der Freisetzung von Glykogen nachkommt oder das gar nicht mehr kann, dann sieht es auch düster aus mit dem Blutzucker.

Ich habe das Posting oben bewußt in die Rubrik Diabetes gesetzt, und da kommen Unterzuckerungen immer wieder vor, und zwar zu 99% durch Medikamente und Insulinspritzen.

Gruss,
Uta

Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome

Joachim ist offline
Beiträge: 1.931
Seit: 14.04.08
Hallo Uta,

Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Wenn jemand gerade dabei ist umzukippen, weil sein Blutzucker im Keller ist, dann ist ein süsser Obstsaft trotzdem das beste, was man tun kann.
Wenn wir von einer Notmaßnahme bei einem Diabetiker kurz vor dem Koma reden, mag das sein. Wichtig wäre es jedoch auch für den Diabetiker, es gar nicht erst dazu kommen zu lassen. Präventiv wäre daher in jedem Fall die Ernährung konsequent zu korrigieren.

Damit tust Du manchem Diabetiker unrecht, Joachim.
Der Diabetes ist leider häufig das abschließende Ergebnis dieser Sucht, Uta. Die Ursache des Diabetes ist nunmal typischerweise der langjährige Verzehr raffinierter Kohlenhydrate.

Aber ein Diabetiker ist natürlich selten zuckersüchtig, da hast du Recht. Obwohl ich auch das schon kennengelernt habe - frei nach dem Motto "Macht ja nix, ich spritze ja genug Insulin nach.".

Wenn jemand z.B. eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte - warum auch immer (muss ja nicht durch Alkoholexzesse sein), dann kann auch die Insulinproduktion gestört sein und damit auch der ganze Blutzucker.
Natürlich kann eine Bauchspeicheldrüsenentzündung solche Folgen haben, aber die Bauchspeicheldrüse entzündet sich nicht ohne Grund. Die Entzündung hat wiederum Ursachen und letztendlich landest du wieder bei Ernährungsfehlern und Schadstoffen.

Gleiches gilt für Leberkrankheiten, die auch einige Ursachen haben können, z.B. eine Hepatits, Morbus Wilson als Erbkrankheit usw.. Wenn die Leber nicht mehr mit der Freisetzung von Glykogen nachkommt oder das gar nicht mehr kann, dann sieht es auch düster aus mit dem Blutzucker.
Richtig. Aber die Leberkrankheiten haben Ursachen. Man kann nicht einfach ein Organ als Krankheitsursache hernehmen, auch wenn das in der Medizin leider üblich ist. Selbst eine Erbkrankheit hat Ursachen - Erbkrankheiten sind oft gar keine genetisch definierten Krankheiten, sondern tatsächlich über die Generationenfolge ernährungsbedingt. Und selbst die genetisch definierten Krankheiten haben Ursachen. Genmutationen entstehen nicht einfach so, sondern durch die Einwirkung genverändernder Einflüsse (Strahlung, Schadstoffe in Nahrung, Wasser und Luft) und das Unvermögen des Organismus die Gensequenzen wieder zu reparieren. Letzteres hat natürlich ebenfalls einen starken Bezug zu Ernährung und Schadstoffen. So behindern bspw. Fluoride den DNA Reparaturmechanismus.

Ich habe das Posting oben bewußt in die Rubrik Diabetes gesetzt, und da kommen Unterzuckerungen immer wieder vor, und zwar zu 99% durch Medikamente und Insulinspritzen.
Dann liegt die Ursache natürlich in Fehlern bei der symptomatischen Linderung der Krankheitsfolgen.
__________________
Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)

Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome

jeannys ist offline
Beiträge: 217
Seit: 16.06.06
Zitat von Joachim Beitrag anzeigen
... und letztendlich landest du wieder bei Ernährungsfehlern und Schadstoffen. .
hallo Joachim,

egal welches Thema, welche Symptome, du landest immer bei denselben Behauptungen. Du stellst deine Ansicht dazu in der Raum, als wäre es die absolute und unbestrittene Wahrheit. Keine Differenzierungen, oft kein konkreter praktischer Bezug zur Situation, ich finde das kontraproduktiv.

Die Tendenz, das zu sehen was man kennt und wozu man Erfahrungen hat, ist wohl menschlich. Mir geht das auch sonst öfter mal zu weit.
Du allerdings reduzierst in meinen Augen die komplette Welt auf eine Ideologie: Ernährung, Schadstoffe, Psyche.
Ich finde das eher ignorant als individuell hilfreich.

Grüße,
jeannys

Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome

ErikaC ist offline
Beiträge: 853
Seit: 29.05.07
Hallo,

Zitat von Joachim
Zitat von Uta
Zitat:
Wenn jemand z.B. eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte - warum auch immer (muss ja nicht durch Alkoholexzesse sein), dann kann auch die Insulinproduktion gestört sein und damit auch der ganze Blutzucker.
Natürlich kann eine Bauchspeicheldrüsenentzündung solche Folgen haben, aber die Bauchspeicheldrüse entzündet sich nicht ohne Grund. Die Entzündung hat wiederum Ursachen und letztendlich landest du wieder bei Ernährungsfehlern und Schadstoffen.
Genau das habe ich auch beim Lesen gedacht. Uta, du hast ja inzwischen auch einiges gelesen über oxidativen / nitrosativen Stress. Entzündungen sind doch dabei das täglich Brot.

Zitat von Joachim
Zitat von Uta
Zitat:
Gleiches gilt für Leberkrankheiten, die auch einige Ursachen haben können, z.B. eine Hepatits, Morbus Wilson als Erbkrankheit usw.. Wenn die Leber nicht mehr mit der Freisetzung von Glykogen nachkommt oder das gar nicht mehr kann, dann sieht es auch düster aus mit dem Blutzucker.
Richtig. Aber die Leberkrankheiten haben Ursachen. Man kann nicht einfach ein Organ als Krankheitsursache hernehmen, auch wenn das in der Medizin leider üblich ist.
Du hast vollkommen Recht, Joachim. Es ist (nicht nur bei Ärzten) sehr verbreitet zu sagen "Das liegt an meiner Leber", "das liegt an meiner Schilddrüse" usw.

Meinem 27 j. übergewichtigen Neffen, der in seinem Leben noch nie Wasser, sondern nur Cola, Fanta, Aldi-Zitronentee usw. getrunken hat, sagte der Zahnarzt doch tatsächlich, sein schlechter Zahnschmelz, der die Zähne inzwischen ruiniert hat, würde vom Zähneknirschen kommen. Mir glaubt er nichts - der Arzt muss es ja besser wissen - ist ja auch praktischer - er muss gar nichts verändern - kann munter seine Cola weitertrinken

Zitat von Joachim
Selbst eine Erbkrankheit hat Ursachen - Erbkrankheiten sind oft gar keine genetisch definierten Krankheiten, sondern tatsächlich über die Generationenfolge ernährungsbedingt. Und selbst die genetisch definierten Krankheiten haben Ursachen. Genmutationen entstehen nicht einfach so, sondern durch die Einwirkung genverändernder Einflüsse (Strahlung, Schadstoffe in Nahrung, Wasser und Luft) und das Unvermögen des Organismus die Gensequenzen wieder zu reparieren. Letzteres hat natürlich ebenfalls einen starken Bezug zu Ernährung und Schadstoffen. So behindern bspw. Fluoride den DNA Reparaturmechanismus.
Genetisch bedingt ist ein erhöhtes Risiko für den Ausbruch einer Krankheit. Bestimmte Gene kann man aber nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen offensichtlich ein- und ausschalten - durch entsprechende Ernährung / Nährstoffzufuhr.

Zitat von Jeannys
Du allerdings reduzierst in meinen Augen die komplette Welt auf eine Ideologie: Ernährung, Schadstoffe, Psyche.
Ich finde das eher ignorant als individuell hilfreich.
Ja, so einfach ist das mit der Gesundheit. Ich sehe das ähnlich. Bewegung gehört auch noch dazu.

Viele Grüße
Erika

Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome

Petri ist offline
Beiträge: 5.316
Seit: 27.10.07
Zitat von jeannys Beitrag anzeigen
hallo Joachim,

egal welches Thema, welche Symptome, du landest immer bei denselben Behauptungen. Du stellst deine Ansicht dazu in der Raum, als wäre es die absolute und unbestrittene Wahrheit. Keine Differenzierungen, oft kein konkreter praktischer Bezug zur Situation, ich finde das kontraproduktiv.

Die Tendenz, das zu sehen was man kennt und wozu man Erfahrungen hat, ist wohl menschlich. Mir geht das auch sonst öfter mal zu weit.
Du allerdings reduzierst in meinen Augen die komplette Welt auf eine Ideologie: Ernährung, Schadstoffe, Psyche.
Ich finde das eher ignorant als individuell hilfreich.

Grüße,
jeannys
Diese Behauptungen von Joachim stammen von Dr M. O. Bruker, und Dr Bruker kam mittels jahrzehntelanger Erfahrung zu dieser Behauptung.

Du solltest evtl einmal ein Buch von Dr M. O. Bruker lesen um dir eine Meinung hierzu bilden zu können

"Ernährung, Schadstoffe, Psyche" sind alles andere als ausgedachte Ursachen für Krankheiten, bzw fixe Ideen von Joachim. Dies sind Fakten, die auf langjähriger Erfahrung basieren.
__________________
Grauzone Pflegezone www.gzpz.ch

Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome

jeannys ist offline
Beiträge: 217
Seit: 16.06.06
Zitat von Petri Beitrag anzeigen
"Ernährung, Schadstoffe, Psyche" sind alles andere als ausgedachte Ursachen für Krankheiten...

hallo Petri,

DAS habe ich auch nicht behauptet.

jeannys

Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 52.354
Seit: 10.01.04
Die Überschrift dieses Threads heißt Hypoglykämie: wie erkenne ich sie? - Symptome .

Eigentlich kein Thema, das zur grundsätzlichen Diskussion über die Rolle der (Bruker'schen Ernährung) führen muss.
Das könnte in einem Thread z.B. mit dem Titel "Wie vermeide ich Krankheiten?" oder so ähnlich geschehen.

Tatsache ist doch, daß auch hier im Forum immer wieder Leute ihre gesundheitlichen Probleme schildern, zu denen u.a. auch immer mal Symptome zählen, die einer Unterzuckerung gleichen. Es wäre diesen Leuten doch schon geholfen, wenn sie die Symptome z.B. einer Unterzuckerung zuordnen könnten und damit wüßten, in welche Richtung sie weitergehen könnten.
Das war der Sinn dieses Threads. Mehr nicht.

Gruss,
Uta


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