Diabetes und Hochtontherapie

04.04.08 20:20 #1
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Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Hallo Oregano
Bin im Moment in den Ferien Teneriffa 3 Wochen am Montag geht es wieder nach Hause, habe mein Hochtontherapie Gerät mitgenommen und es bis jetzt erst 3 mal eingesetzt.
Ich habe festgesellt wenn ich barfuss am Strand laufe ca.30-45 Minuten am Tag natürlich dürfen keine Steine etc. dort sein, geht es mir mit der PNP sehr gut.
Das habe ich auch früher schon festgestellt, nur leiter habe ich zuhause keinen Strand, wehr aber die Möglichgeit hat im Sand zulaufen tut es sicher auch gut.
Wenn ich wieder Zuhause bin, muss ich halt wieder mit der Hochtontherapie regelmäsig anfangen, das Heisst bei mir ca. 3-4 mal die Woche je nach Zustand 30-60 Minuten.Den Beitrag habe ich im Deutschen Polyneuropathie Forum gelesen und es steht noch mehr über den Herrn drin.
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es ist Floh 1050

lgWastel

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Hallo zusammen

Möchte euch gerne Informieren.

Habe vor zwei Wochen festgestellt das ich zwei offene Wunden habe jeweils under dem kleinen Zeh, war beim Arzt und er meinte es sei ein Pilz.
Ich bekam eine Salbe verordnet, und musste regelmädig zur Kontrolle, da es als Diabetiker ja nicht lustig ist.
Die Salbe half nicht richtig und ich lass das die Hochtontherapie auch bei offenen Wunden hefen soll.
Ich bekann mit der Therapie und nach einer Woche fast täglicher Behandlung waren die Wunden zu.
Das ist doch ein toller Erfolg oder?

lg Wastel

Diabetes und Hochtontherapie

gpsbiker ist offline
Beiträge: 525
Seit: 26.11.08
Zitat von wastel659 Beitrag anzeigen
Hallo Frank
Du hast mir mal die Frage gestellt ob nach der Behandliung mit der HiToP Hochtontherapie sich die Leitfähigkeit der Nerven verbessert?
Ich habe in einem PNP Forum folgenden Artikel gefunden.

Mehr als positive Erfahrungen mit der Hochtontherapie!!!von Floh1050 » Samstag 25. Juli 2009, 23:16

................... Lg Wastel
Danke !
weiterhin alles Gute !
__________________
"Die verhängnisvolle Neigung der Menschen, über etwas, was ihnen nicht mehr zweifelhaft scheint, nicht länger nachzudenken, ist die Ursache der Hälfte aller Irrtümer." (John Stuart Mill)

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Hallo
Zur Info, hatte vor 6 Wochen eine OP, Diverdikel, Blindarm, Nabelbruch.
Habe seit dem ca.10Kg abgenommen.
Mache immer noch Hochtontherapie, brauche kein Insulin mehr!! und mir geht es sehr gut mit der PNP.

lg Wastel


PS:aber nach 11 Tagen im Spital, habe ich es fast ohne Hochtontherapie nicht mehr ausgehalten vor Schmerzen. Jetzt habe ich es wieder im Griff.

Geändert von Malve (07.02.16 um 22:58 Uhr) Grund: Werbung entfernt

Diabetes und Hochtontherapie

Oregano ist offline
Beiträge: 62.523
Seit: 10.01.04
Hallo Wastel,

es ist gut zu hören, daß Dir die Hochtontherapie so gut tut! Ich wünsche Dir weiter viel Erfolg damit undmöglichst keine weiteren Operationen und Krankenhausaufenthalte.

Grüsse ,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Hallo hier ein Intresanter Bericht

lg Wastel


[ATTACH]04_Wissenschaft_b_Hochtontherapie_1203.pdf[/ATTACH]
Die Anwendung der Reizstromtherapie
in der Schmerzbehandlung
reicht weit in die Geschichte zurück
und kann bis zur Ära von Sokrates
zurückverfolgt werden, als
noch der Torpedofisch als Energiequelle
fungierte. Heutzutage werden
verschiedene Methoden der
elektrischen Nerven- bzw. Muskelstimulation
angewendet, die sich
hauptsächlich in der Pulsfrequenz,
Pulsdauer und Spannungsamplitude
unterscheiden. Am häufigsten
kommt dabei die transkutane
elektrische Nervenstimulation
(TENS) zur Anwendung.
Mit Hochton stimulieren
Ein neues Verfahren der Elektrotherapie
ist die Hochton Elektrische
Muskelstimulation, auch
Die Therapie der Polyneuropathie stellt die Medizin auch
noch heute vor Herausforderungen, da die klassischen
Schmerzmedikamente meist nicht wirken. Eine neue
therapeutische Möglichkeit stellt die Hochton Elektrische
Muskelstimulation (HTEMS) dar, die die Beschwerden
der diabetischen Polyneuropathie deutlich reduziert.
Die medikamentöse Therapie
der diabetischen
Neuropathie ist häufig
schwierig, da die klassischen
Schmerzmittel kaum wirken und
spezielle Medikamente zur Behandlung
von Depressionen bzw.
Epilepsie zwar wirksam sind, jedoch
ein breites Spektrum an Ne-
Autoren:
Prof. Dr. Stephan
Martin,
Dr. Kerstin Kempf
Frequenz modulieren –
Neuropathie bessern
◾ erfolgreiche Behandlung ◾ keine Besserung der Beschwerden
A) Praxistudie, B) Studie des Deutschen Diabetes Zentrums, C) Studie der Universiät Heidelberg, D) Studie der Universität Würzburg
23+77+A 77 %
23 %
n = 164
A 20+80+A 80 %
20 %
n = 20
B 27+73+A 73 %
27 %
n = 92
C 27+73+A 80 %
20 %
n = 40
D
Erfolgsraten der Hochtontherapie
Intensität der Symptome
10
8
6
4
2
0
***
***
******
***
******
***
Intensität Häufigkeit
10
8
6
4
2
0
Intensität der Symptome
Intensität der Symptome in den Füßen
Beeinträchtigung beim Schlafen
Ergebnisse der Praxisstudie
***
***
******
***
***
******
***
*********
***
***
******
Schmerzen Brennen Kribbeln Taubheit
18
Wissenschaft
Hochtontherapie
Startseite Diabetes & Technologie 3/2012
Weitere
Informationen
zur Hochtonschmerztherapie
gibt es vom Unternehmen
gbo
Medizintechnik,
www.schmerzmed.
de, Tel.
0 62 53/80 81 55.
Elektroden
liegen
an den Oberschenkeln,
die Muskelstimulation
wird
durch Hochdrehen
der Stromstärke
ausgelöst.
HTEMS genannt. Diese arbeitet
mit periodisch alternierenden
Trägerfrequenzen zwischen 4 und
32 kHz. Das Verfahren kann durch
die Betroffenen zu Hause selbst
angewendet werden. Dazu werden
an den Oberschenkeln Elektroden
angelegt und die Muskelstimulation
durch das Hochdrehen
der Stromstärke ausgelöst. Die
Muskelkontraktion nimmt kontinuierlich
innerhalb von drei Sekunden
zu, wird drei Sekunden gehalten
und es folgt eine Pause von
weiteren drei Sekunden. Der Patient
kann die Intensität der elektrischen
Stimulation nach Belieben
wählen. Durch die hochfrequente
Frequenzmodulation kommt es zu
einer Muskelstimulation, die sich
wie eine „Massage von innen“ anfühlt,
wie ein Patient kürzlich bemerkte.
Entdeckt durch Zufall
Im Bereich des Diabetes wurde dieses
Verfahren erstmals für eine ganz
andere Anwendung eingesetzt. Im
Rahmen einer klinischen Studie
wollten wir in Düsseldorf prüfen,
ob bei Typ-2-Diabetikern duch diese
externe Muskelstimulation vergleichbare
Effekte erzielt werden
können, wie es für die „interne“
Muskelstimulation bei sportlicher
Aktivität bekannt ist. Im Rahmen
einer sechswöchigen Studie konnten
wir zeigen, dass sich bei täglicher
und mindestens eine Stunde
langer Anwendung der HTEMS das
HbA1c und das Körpergewicht reduzierten.
Während der Studie berichteten
Patienten, dass sich die
Beschwerden der diabetischen Polyneuropathie
deutlich gebessert
hätten und sie sogar die Schmerzmedikamente
absetzen konnten.
Diesen Beobachtungen gingen
wir im Rahmen einer Pilotstudie
nach, bei der die Hochtontherapie
im Vergleich zur Behandlung mit
TENS an drei aufeinanderfolgen-
◾ vor Therapiebeginn
◾ nach 1 Woche
◾ nach 4 Wochen
◾ nach 8 Wochen
◾ nach 12 Wochen
modifiziert nach Kempf K, Martin
S: Hochfrequente externe
Muskelstimulation verbessert
signifikant die Symptome der
diabetischen
Neuropathie. 2010
Die Intensität der Symptome wurde auf einer Skala von 0 bis 10 erfasst. Gezeigt sind Mittelwerte und
Standardabweichungen. Unterschiede wurden mittels Mann-Whitney-Test berechnet (***: p < 0,0001).
»»Die Muskelstimulation durch
HTEMS fühlt sich wie eine
„Massage
von innen“ an.
19
Wissenschaft
Hochtontherapie
Diabetes & Technologie 3/2012 Startseite
Kontakt
Prof. Dr. Stephan
Martin
Chefarzt für Diabetologie
im
Verbund Katholischer
Kliniken
Düsseldorf
(VKKD) und
Direktor des
Westdeutschen
Diabetes- und
Gesundheitszentrums
(WDGZ),
Hohensandweg
37, 40591 Düsseldorf,
stephan.martin
@vkkd-kliniken.
de
den Tagen für je 30 Minuten angewendet
wurde. Das Ergebnis zeigte,
dass die HTEMS signifikant stärker
die Beschwerden der Neuropathie
lindern konnte als TENS. Allerdings
traten nach wenigen Tagen die Beschwerden
wieder auf. Unsere Ergebnisse
wurden von Forschungsgruppen
der Universitäten Heidelberg
und Würzburg bestätigt.
So verbesserten sich in einer prospektiven,
unkontrollierten Studie,
bei der die Patienten zweimal
wöchentlich für vier Wochen mit
Hochtontherapie behandelt wurden,
die Beschwerden signifikant.
Ähnliche Ergebnisse wurden bei
Dialysepatienten mit diabetischer
Polyneuropathie bei dreimal wöchentlicher
Anwendung für vier
bzw. zwölf Wochen erreicht.
Effekte auch zu Hause
Da die Anwendungen der Hochtontherapie
bei diesen Studien in
der Klinik durchgeführt worden
waren, untersuchten wir in einer
Praxisstudie den Einfluss der Hochtontherapie
auf neuropathische
Beschwerden bei täglicher Anwendung
für 12 Wochen im häuslichen
Umfeld. Dazu bekamen 164 Patienten
mit Diabetes und symptomatischer
Polyneuropathie
das Hochtontherapie-
Gerät HiToP
®191 (gbo
Medizintechnik AG, Rimbach)
für 12 Wochen zur Verfügung gestellt
und die Betroffenen sollten
es mindestens viermal pro Woche
für 30 Minuten anwenden. Die Beschwerden
der Patienten wurden
durch spezielle Fragebögen erfasst.
So wurde die Intensität (10-Punkte-
Skala) und die Häufigkeit (selten/
oft/ständig) der Symptome zu
Beginn der Studie, nach einer Woche,
4, 8 und 12 Wochen der Behandlung
abgefragt. 146 Teilnehmer
(89 %) wendeten die HTEMS
für 12 Wochen an, während 18 Teilnehmer
(11 %) im Laufe der 12 Wochen
die Anwendung beendeten
und keine Angaben mehr zur Veränderung
der Symptomatik machten.
Wirkung steigt mit der Zeit
Die Ergebnisse der Studie zeigten,
dass es bereits nach einer Woche
zu einer signifikanten Reduktion
der Intensität und Häufigkeit neuropathischer
Symptome kam. Diese
Linderung der Beschwerden setzte
sich kontinuierlich fort und erreichte
nach 12 Wochen eine maximale
Reduktion. Bei 77 % der Teilnehmer
linderte die Anwendung ihre Symptome.
Diese Responderraten sind
nahezu identisch mit denen, die in
Studien beschrieben wurden von
Reichstein et al., Humpert et al. und
Klassen et al. Diese Ergebnisse zeigen,
dass die Hochtontherapie für
die Mehrheit der Diabetespatienten
eine erfolgversprechende Alternative
zur Behandlung neuropathischer
Beschwerden darstellt.
Die bisherigen Studien hatten den
Nachteil, Kurzzeitstudien oder ohne
Kontrollgruppe durchgeführt
worden zu sein, so dass ihre Ergebnisse
von Krankenkassen in der Regel
nicht akzeptiert und die Kosten
für die Behandlung nur in Einzelfällen
übernommen werden. Eine
aktuell laufende kontrollierte Studie
wird Ende 2012 abgeschlossen
werden, um den Weg für eine Kostenübernahme
durch die Kassen zu
ermöglichen. Dies wird aber sicher
noch einige Jahre dauern. ◼
(Literaturhinweise beim Verlag erhältlich)
»»Die Hochtontherapie stellt eine
erfolgversprechende Alternative bei
neuropathischen Beschwerden dar.
Die Hochtontherapie stellt eine
risiko- und nebenwirkungsarme
Methode zur Behandlung der diabetischen
Polyneuropathie dar. Sie
kann leicht vom Patienten selbst
durchgeführt werden. Durch eine
kontinuierliche Anwendung können
die Beschwerden signifikant
reduziert werden. Der positive
Effekt wird darauf zurückgeführt,
dass die höheren Frequenzen
dieser Muskelstimulation auch die
aufsteigenden Nervenbahnen und
möglicherweise die Schmerzwahrnehmung
beeinflussen.
Fazit

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Hallo
möchte mich mal wieder melden, hat einer von euch Erfahrung mit der Hochtontherapie gemacht?
Würde mich sehr Intressieren und ein Austausch wehre toll.

lg
wastel

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Hallo

in die Runde, möchte mich gerne wieder einmal öfter melden.
Das Thema Hochtontherapie, ist doch top Aktuell und ich hoffe das ich meine Erfahrungen weiter einbringen kann .
Wenn also Fragen da wären, bitte schreiben.
Ansonsten melde ich mich jetzt regelmäßig mit NEWS rund um das Thema.

lg

Wastel


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