Diabetes und Hochtontherapie

04.04.08 20:20 #1
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Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Hallo

Eine Frage kennt Ihr oder habt Ihr Symtome wie Krämpfe in den Waden und Füssen bei PNP?

lg
Wastel

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Hallo,
möchte euch den neusten Stand bekannt geben, habe meine Medikamente weiter reduziert.
Vor beginn mit der Hochtontherapie habe ich die PNP ausschließlich mit 550 mg Lyrica behandelt mit mäßigen erfolg jetzt neu 100 mg Lyrica und es geht mir sehr gut.
Bei meinem letzten Check am 16.02.2008 beim Hausarzt war mein HbA1c Wert bei 5.9.
Das Gewicht geht auch weiter runter habe bis jetzt gut 13 kg abgenommen

lg
wastel

Diabetes und Hochtontherapie

Oregano ist offline
Beiträge: 62.523
Seit: 10.01.04
Das ist doch hervorragend! Herzlichen Glückwunsch

Ich nehme an, daß das Abnehmen mit der Hochtontherapie aber nicht direkt zu tun hat, oder?
Hast Du die Ernährung auf wenige Kohlehydrate und viel Gemüse umgestellt?

Grüsse,
Uta

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Das ist doch hervorragend! Herzlichen Glückwunsch

Ich nehme an, daß das Abnehmen mit der Hochtontherapie aber nicht direkt zu tun hat, oder?
Hast Du die Ernährung auf wenige Kohlehydrate und viel Gemüse umgestellt?

Grüsse,
Uta
Hallo Uta
Vielen Dank, und glaube mir es geht mir in jeder Hinsicht wesendlich besser!
Zur Gewichtabnahme, ich habe meine Ernährung nicht umgestellt.
Wie hilft die Therapie?
Neben der Schmerzlinderung kommt es durch die Aktivierung des Stoffwechsels zu einer Verbesserung der Insulinempfindlichkeit, ausserdem zu einer moderaten Gewichtsabnahme von ca. 1.4kg/im Monat.
Dies ist in vielen Studien belegt, und ausserdem durch die Reduzierung der Schmerzen und der Medikamente(die ja auch einen negativen Einfluss auf das Gewicht haben ) haben mehr Bewegung mit Sicherheit auch Positiv dazu beigetragen.

lg
Wastel

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
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Seit: 04.04.08
Hallo hier eine neue Studie

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Alter: [<- Zurück zu: Pressemitteilungen ] Muskelreize lindern Nervenschmerzen bei Diabetes
20.03.2009
43/2009



Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg: Bei 73 Prozent der Teilnehmer bessern sich Beschwerden / Veröffentlichung in „Pain Medicine“








[Bild in Druckauflösung]
Patient wird mit elektrischer Muskelstimulation behandelt.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg.





Diabetikern, die unter Nervenschmerzen und Missempfindungen an den Beinen leiden, kann ein neues Therapieverfahren mit elektrischer Muskelstimulation helfen. In einer Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg gaben 73 Prozent der Teilnehmer bereits nach vier Wochen an, dass sich ihre Beschwerden erheblich gebessert hätten. Die Studie, bei der die Therapie erstmals an einer größeren Patientengruppe erprobt wurde, ist jetzt in der Zeitschrift „Pain Medicine“ veröffentlicht worden.



„Wenn der Blutzucker nicht optimal eingestellt ist, entwickelt ein großer Teil der Diabetiker eine Nervenschädigung (Polyneuropathie)“, erklärt Privatdozent Dr. Per Humpert, Oberarzt der Abteilung Endokrinologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Heidelberg. Etwa 30 Prozent aller Diabetiker sind betroffen. Die Beschwerden treten zunächst an den Füßen und Beinen, in sehr fortgeschrittenen Stadien manchmal auch an Händen und Armen, auf. Die Patienten klagen über brennende und stechende Schmerzen, die vor allem in Ruhe oder nachts auftreten, sowie über Kribbeln und Taubheitsgefühl.



Stromreize in die Oberschenkelmuskulatur



Eine befriedigende und nebenwirkungsarme Therapie – z. B. mit Schmerzmitteln – gibt es bislang nicht. Bei der elektrischen Muskelstimulation (EMS) werden definierte Stromreize in der Oberschenkelmuskulatur gesetzt; der Mechanismus der Schmerzlinderung ist bislang nicht bekannt.



Die Heidelberger Wissenschaftler behandelten insgesamt 92 Männer und Frauen, die an Altersdiabetes und einer Neuropathie litten, zweimal pro Woche über einen Zeitraum von vier Wochen mit einer 60-minütigen Muskelstimulation. Je größer ihre Beschwerden waren, desto besser sprachen sie auf die Therapie an. Andere Faktoren wie Geschlecht, Alter oder Erkrankungsgrad spielten keine Rolle. Die Therapie wirkte sich besonders günstig auf brennende Schmerzen und durch die Beschwerden bedingte Schlafstörungen aus. Sogar bei einem großen Teil der Patienten die bereits erfolglos mit einem Medikament behandelt worden waren, stellte sich eine Linderung ein.



Unterstützung durch Manfred Lautenschläger Stiftung für Diabetesforschung



„Wir halten die Muskelstimulation für eine effektive Therapie, die vielen Patienten helfen kann und sie wenig belastet. Insbesondere der günstige Effekt auf den Nachtschlaf sollte für eine Verbesserung der Lebensqualität bei den betroffenen Patienten sorgen“, sagt Professor Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abteilung Endokrinologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Heidelberg. Die Heidelberger Wissenschaftler, deren Arbeit von der Manfred Lautenschläger Stiftung für Diabetesforschung unterstützt wird, möchten nun in einer Folgestudie die EMS mit medikamentösen Therapien der diabetischen Polyneuropathie vergleichen.



Literatur:

External Electric Muscle Stimulation Improves Burning Sensations and Sleeping Disturbances in Patients with Type 2 Diabetes and Symptomatic Neuropathy.

Humpert PM, Morcos M, Oikonomou D, Schaefer K, Hamann A, Bierhaus A, Schilling T, Nawroth PP.

Pain Med. 2009 Jan 16.



Ansprechpartner:

Privatdozent Dr. Per Humpert

Oberarzt der Abteilung Endokrinologie und Stoffwechsel

Im Neuenheimer Feld 410

69120 Heidelberg

Tel: 06221 / 56 80 27

Fax: 06221 / 56 40 36

E-Mail: per.humpert(at)med.uni-heidelberg.de



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Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)



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Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

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lg
Wastel

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Hallo zusammen

Möchte euch über meine persönlichen neusten Erfahrungen mit der Hochtontherapie berichten.
Hatte am Montag den 27.April 2009 an der Schulter eine OP.
Schulterarthroskopische AC-Gelenksresektion, Resektion Bursa subacromialis.
Durfte mich im Spital selber mit der Hochtontherapie behandeln ( mit Hilfe meiner Frau ).

Der Behandelnte Arzt gestern bei der Visite war veblüfft vom Erfolg.

1. fast keine Schwellung

2. nur ein kleiner Bluterguss

3. die Schulter ist fast schmerzfrei

4. und das beste, die Schulter ist frei beweglich mit nur kleinen einschrängungen

Nach dieser Beurteilung, konnte ich gestern Mittag das Spital verlassen und mir geht es nach der ersten Nacht zuhause bestens.
Der geplante Austritt war vorgesehen am 4. Mai 2009

Geändert von Malve (07.02.16 um 23:18 Uhr)

Diabetes und Hochtontherapie

Oregano ist offline
Beiträge: 62.523
Seit: 10.01.04
Ergänzung zu Posting #95:

Hier kann man noch etwas übersichtlicher nachlesen:
Muskelreize lindern Nervenschmerzen bei Diabetes

Im Text steht nichts von "Hochtontherapie" sondern von "Muskelstimulation". Woher weißt Du, daß es um das Hochtongerät geht, Wastl?

@ Wastl:
das ist ja eine richtige Erfolgsmeldung mit Deiner Schulter. Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Op und zu der guten Heilung

Grüsse,
Uta

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Ergänzung zu Posting #95:

Hier kann man noch etwas übersichtlicher nachlesen:
Muskelreize lindern Nervenschmerzen bei Diabetes

Im Text steht nichts von "Hochtontherapie" sondern von "Muskelstimulation". Woher weißt Du, daß es um das Hochtongerät geht, Wastl?

@ Wastl:
das ist ja eine richtige Erfolgsmeldung mit Deiner Schulter. Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Op und zu der guten Heilung

Grüsse,
Uta

Hallo Uta

Der Diabetiker mit Polyneurophatie kann seine Beschwerden lindern durch Muskelstimulation und dies mit der Hochtontherapie .
Diese Studie wurde mit der Hochtontherapie durchgeführt.
lg
wastel

Geändert von Malve (07.02.16 um 23:18 Uhr)

Diabetes und Hochtontherapie

Oregano ist offline
Beiträge: 62.523
Seit: 10.01.04
Genau das wollte ich wissen.
Denn im Prinzip ist ja auch das TENS-Gerät zur Muskelstimulation da.

Danke und weiter gute Heilung!

Uta

Diabetes und Hochtontherapie

wastel659 ist offline
Themenstarter Beiträge: 207
Seit: 04.04.08
Hallo

Hier ein Intressanter Bericht zum Thema Diabetes und Hochtontherapie

Nie wieder „Ameisenlaufen“, endlich weniger Schmerzen:
65 Prozent Erfolg mit Hochtontherapie
Heilende Kraft des Stroms fördert Blutfluss
Uni Heidelberg erforscht Wirkweise medizinischer Muskelstimulation
bei Diabetes-Patienten
Die Erfolge in der Schmerzbehandlung durch die Hochtontherapie,
die sich die Kräfte des elektrischen Stroms zunutze
macht, bestätigt jetzt auch das Universitätsklinikum Heidelberg:
Nachdem im vergangenen Jahr das Deutsche Diabetes-
Zentrum in Düsseldorf eine Studie zur Wirksamkeit der Therapie
bei diabetischer Polyneuropathie vorgelegt hatte, gehen
die Heidelberger Ärzte nun der Wirkweise auf den Grund. In
einer ersten Pilotstudie zeigte sich, dass eine elektrische Stimulation
der Oberschenkelmuskulatur wohl zu einer Steigerung
des Blutflusses in der Haut führt – mit überzeugenden
Ergebnissen für die Patienten.
Die Hochtontherapie als sanfte Alternative zu Medikamenten und
„Geheimwaffe“ für die Behandlung chronischer Schmerzen bei diabetischer
Polyneuropathie: Bei dem Verfahren wird Strom von hoher
Intensität über Elektroden in die Haut und Muskulatur geschickt.
Die Behandlung selbst wird von den Patienten als angenehm
und erfrischend empfunden. Die Studie am Diabetes-
Zentrum in Düsseldorf mit Diabetes-Typ-2-Patienten (Altersdiabetes)
hatte bereits gezeigt, dass bei 80 Prozent der Teilnehmer die
Schmerzen und Beschwerden durch Nervenschädigungen erheblich
zurückgingen. Mit der herkömmlichen Tens-Methode, die nicht
so tiefenwirksam ist wie die Hochtontherapie, spürten nur 33 Prozent
eine Verbesserung.
Die Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte beobachteten nun – im
Rahmen ihrer Pilotstudie mit einem zunächst kleinen Teilnehmerkreis
– immerhin schon bei 65 Prozent der Diabetes-Patienten,
dass die typischen Symptome einer Polyneuropathie wie „Ameisenlaufen“,
Taubheitsgefühle, Brennen oder sogar Muskelschwäche
bei Armen und Beinen zurückgingen. Immerhin jeder dritte der rund
sechs Millionen Typ-2-Diabetiker in Deutschland leidet im Laufe
seiner Krankheit unter Nervenschädigungen. „Bedenkt man, dass
Ärzte gegen die Beschwerden bislang mit Medikamenten nur etwa
jedem vierten Patienten helfen konnten, stimmen unsere und die
Ergebnisse der Düsseldorfer Wissenschaftler sehr zuversichtlich“,
betont Professor Peter Nawroth von der Universitätsklinik Heidelberg.
„Wir testen das Gerät für Hochtontherapie in unserer Ambulanz
jetzt auch an einer größeren Gruppe von Patienten, um weitere
Hinweise auf Nutzen und Wirkweise zu erhalten.“
Behandlung auch in den eigenen vier Wänden möglich
Diabetes-Patienten können sich am Universitätsklinikum Heidelberg
(Abteilung Innere Medizin 1 und klinische Chemie) nach der
laufenden Studie erkundigen. Jedoch bieten auch immer mehr Ärzte
die Behandlung als Privatleistung in ihrer Praxis an. Darüber
hinaus können Patienten die Therapie auch ganz bequem zuhause
mit einem eigenen transportablen Gerät, das bequem auf jeden
Nachttisch passt, durchführen.

lg
Wastel

Geändert von Malve (07.02.16 um 23:19 Uhr)


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