Diabetes: Pro & Contra Gluten

13.03.17 09:33 #1
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Diabetes: Pro & Contra Gluten

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 62.515
Seit: 10.01.04
Hallo Chris,

das wäre doch einen eigenen Thread wert? - Auf jeden Fall passt Deine Frage nicht wirklich zum Thema "Gluten / Diabetes" - meine ich wenigstens .
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dass man morgens nichts KH-reiches essen soll bzw. zumindest Protein dazu, weil der Körper über Nacht gefastet hat.
Hallo damdam,

man sagt auch, daß Diabetiker (um die geht es weiterhin) morgens zum Frühstück zwar KH essen sollen mit etwas Fett und Eiweiß, daß sie aber gleichzeitig auch ein rohes Gemüse essen sollen, z.B.eine Karotte, Gurke, Fenchel - was auch immer gefällt.
Das verlangsamt den Blutzuckeranstieg. Ebenso verlangsamt Volllkornbrot/Getreide den BZ-Anstieg und ist deshalb günstiger als Weißbrot.

Grüsse,
Oregano
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ullika ist offline
Beiträge: 2.218
Seit: 27.08.13
Ich glaube, dass das Gluten dafür (mit)verantwortlich ist für entzündeten, undichten Darm, durch den Parasiten dann in die Blubahnen kommen können, auch verantwortlich für entzündete Magenschleimhaut, bzw. Gastritis, was zu Magengeschwüre führen kann und auch für entzündete Arterien, die immer mehr mit Cholesterien zugekleistert werden müssen.

Also denke ich, dass zuviel Gluten für jeden schädlich sein könnte und die meisten essen jeden Tag mehrmals Glutenhaltiges.
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Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.937
Seit: 22.05.11
Ich stimme Dir zu ulika....und kenne auch jemanden, der nach kurzer Zeit ohne Gluten morgens keine Unterzuckerung und Sehstörung mehr hat. 70 Jahre jung. Er hat nicht gemerkt, dass er Gluten nicht verträgt, genau wie seine Schwester, die dadurch z.B. ständig Entzündungsschübe hatte.

Das Problem ist scheinbar: Das glutenhaltige Getreide ist bei uns kulturell derart verwurzelt......dass es einem Sakrileg gleichkommt, diese Getreidearten als gesundheitsschädlich zu bezeichnen.
Das Gleiche gilt für Milchprodukte.
Und beide sorgen auch noch für Exomorphine und damit Abhängigkeit.

Alles Gute.
Claudia.

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Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 62.515
Seit: 10.01.04
Darf ich noch einmal daran erinnern, daß es hier um Gluten und Diabetes geht und nicht um eine allgemeine Diskussion über Gluten. Die findet doch sowieso an anderen Stellen dank unserer Spezialistin bestnews statt .

Grüsse,
Oregano
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ullika ist offline
Beiträge: 2.218
Seit: 27.08.13
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
....Das glutenhaltige Getreide ist bei uns kulturell derart verwurzelt......dass es einem Sakrileg gleichkommt, diese Getreidearten als gesundheitsschädlich zu bezeichnen.
Das Gleiche gilt für Milchprodukte.
Und beide sorgen auch noch für Exomorphine und damit Abhängigkeit...
Ich erlebe immer wieder, dass Menschen fast zornig werden, wenn man ihnen das sagt, wie wenn man einem Raucher die Zigarette madig machen will.
Die Menschen wollen das scheinbar nicht glauben, weil sie süchtig sind.

Ich esse manchmal, aber sehr selten noch Gluten oder Milch (zum Test ), weil ich zuvor nie offensichtlich "unverträglich" reagierte, allerdings zeigt das Bioresonanzgerät beides jetzt als "unverträglich" an, sobald ich es mal wieder esse. Als ich es jeden Tag aß, nicht, der Körper hatte sich daran gewöhnt und reagierte nicht mehr, aber es schadete dem Körper trotzdem.

Deshalb auch die Frage, wie zuverlässig solche Unverträglichkeitstests sind, welche auch immer.
Das Ergebnis ist auch immer abhängig, womit sich das Immunsystem sonst noch gerade beschäftigt, also immer nur eine Momentaufnahme.
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christoph3er ist offline
Beiträge: 186
Seit: 18.09.16
Mein hba1c ist von 7,2 auf aktuell 5,9 runter gegangen, als ich das Gluten weggelassen habe. Allerdings kann das auch einfach an der dadurch allgemein reduzierten Kohlehydratzufuhr gelegen haben. Das zur Diabetes Verbindung.

Habe einen Leaky Gut und sehr viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Kann mir gut vorstellen, dass das alles - neben Schädigung durch starke Antibiotikagabe über die Jahre (Borreliose etc.) - auch am Gluten liegt.
Allgemein ist durch Weglassen von Gluten auch mein CRP, der früher sehr hoch zwischen 8 bis 10 lag nun auf 1,9 runter gegangen!! Das ist massiv.
Auch die Leberwerte (GOP, GPT und Gamma-GT) haben sich normalisiert.

Ach ja...mein Bruder hatte eine Prädiabetes vor 5 Jahren und hat rein durch Weglassen von glutenhaltigem Getreide seine Werte wieder komplett normalisieren können und hat sogar seine Antidiabetika wieder absetzen können. Allerdings vermeidet er auch Zucker komplett. Das ist natürlich auch eine starke Komponente.

Die andere Komponente ist, das diese stark veränderten Getreide (vor allem Weizen) sehr stark übersäuern. Das hat ja auch große Auswirkung auf den Stoffwechsel und belastet die Bauchspeicheldrüse...

Grüße,
Chris.

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.937
Seit: 22.05.11
Hallo Oregano, wo ist das Problem?
Es ist gut, das Thema Gluten etwas zu beleuchten, um auch den möglichen Zusammenhang mit dem Diabetis zu verstehen. Und Diabetis Typ 1 kann eben durch Gluten enstehen, ich vermute nicht nur Typ1.
Und ausserdem sprach ich von Unterzuckerung. Das passt schon!
Und Chris´Beitrag spricht Bände1

Das Thema Gluten mit all seinen Facetten zu verstehen , dauert, behaupte ich mal, Jahre der intensiven Auseinanderstetzung.

Schönen Tag.
Claudia.

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ullika ist offline
Beiträge: 2.218
Seit: 27.08.13
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Das Thema Gluten mit all seinen Facetten zu verstehen , dauert, behaupte ich mal, Jahre der intensiven Auseinanderstetzung.....
ja, das stimmt, ich hab auch lange gebraucht um es sehen zu wollen.

Es ist sogar logisch, wenn Gluten Entzündungen macht, also eventuell auch den Darm undicht, sodass dann Parasiten in die Blutbahn kommen und somit auch zur Bauchspeicheldrüse, was dann zu Diabetes führt.

Ein Indiz dafür ist auch die neueste Forschung, dass ein Parasitenmittel (Wermut) Diabetes heilen kann.
Malaria-Medikament hilft gegen Diabetes - science.ORF.at
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damdam ist offline
Beiträge: 1.845
Seit: 02.10.10
Hallo Claudia,

meine Auffassung von diesem Thread ist, dass es um den Zusammenhang von Gluten und Diabetes geht, aber nicht um Gluten an und für sich.

Hinweise auf Diabetes Typ 1, Unterzuckerung und veränderte Blutzuckerwerte im Zusammenhang mit glutenhaltiger/freier Nahrung passen da doch.

Das Verständnis vom "Thema Gluten mit all seinen Facetten" braucht bestimmt lange, aber die Diskussion dazu muss ja trotzdem nicht hier erfolgen, sondern kann in Threads nur zum Thema "Gluten" erfolgen. Sonst geht der besondere Fokus dieses Threads hier verloren. Leser werden ja sicher mehr als nur diesen Thread lesen. Ist jedenfalls meine Meinung...

Danke Oregano für den Hinweis mit dem rohen Gemüse zum Frühstück. Geht wohl um die Ballaststoffe (wie beim Vollkorngetreide)...

Viele Grüße

Diabetes: Pro & Contra Gluten

admin ist offline
Administrator
Beiträge: 19.882
Seit: 01.01.04
Hallo Bestnews,
hallo Ullika

Es macht KEINEN Sinn, in jedem Thread die komplette Aufarbeitung des Themas Gluten zu machen. Es reicht, wenn dies gezielt in einem bzw. wenigen spezifischen Threads gemacht wird. Diese Threads kann man dann verlinken, falls ein speziell höherer/übergreifender Zusammenhang aufgezeigt werden soll. Und so bleiben Threads wie dieser hier ausgerichtet auf das, was der Threadersteller bezwecken wollte.

Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
Darf ich noch einmal daran erinnern, daß es hier um Gluten und Diabetes geht und nicht um eine allgemeine Diskussion über Gluten. Die findet doch sowieso an anderen Stellen dank unserer Spezialistin bestnews statt .
Dies gilt für diesen Thread wie auch stellvertretend für JEDEN anderen im Forum:
Wenn der Threadersteller eine Richtung angibt, dann sollte man dies beim Antworten im Auge behalten.
Wenn der Threadersteller sich nochmals speziell dazu äussert, dass man bitte auf die ursprüngliche Fragestellung zurückkommen möge, dann ist dies zwingend zu beachten. Für einen Thread gilt das Ziel des Threaderstellers und NICHT Euer eigenes.

Gruss, Marcel


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