Diabetes: Pro & Contra Gluten

13.03.17 09:33 #1
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Pro & Contra Gluten in der Ernährung

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 62.515
Seit: 10.01.04
Hier wird über eine glutenfreie Ernährung bei Zöliakie + Diabetes Typ 1 geschrieben:
...
Bei Typ-1-Diabetes ist die Ernährung ein Bestandteil der Therapie. Das Ziel ist, den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen zu lassen, deshalb werden ballaststoffreiche Mahlzeiten mit z. B. Vollkornbrot empfohlen. Menschen, die Typ-1-Diabetes und Zöliakie haben, müssen außerdem darauf achten, dass die verzehrten Lebensmittel glutenfrei sind.
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Glutenfreie Produkte werden in der Regel schneller vom Körper aufgenommen (resorbiert). Zudem erholt (regeneriert) sich bei Menschen mit Zöliakie die Dünndarmschleimhaut durch die glutenfreie Ernährung, so dass die Kohlenhydrate wieder besser aufgenommen werden. Nach der Diagnose Zöliakie müssen Betroffene die Berechnung der Kohlenhydrate und die nötige Insulinmenge an die neue Situation anpassen (siehe Liste ab S. 27).
...
Kontakt zur Studienleitung:
Nutris-Phone Studie, Dr. Nicole Prinz, Prof. Dr. Reinhard W. Holl Universität Ulm, Albert-Einstein-Allee 41, 89081 Ulm, E-Mail: nicole.prinz@uni-ulm.de , Homepage: buster.zibmt.uni-ulm.de
...
Schwerpunkt: Typ-1-Diabetes plus Zöliakie - Glutenfrei: Was macht der

Da dieser Artikel vom Februar 2016 ist, dürfte diese Studie bereits laufen.
http://buster.zibmt.uni-ulm.de/dpv/d...Flyer-CFDM.pdf
Es scheint dabei nicht nur um die Ernährung bei Diabetes und Zöliakie zu gehen sondern eher in erster Linie um eine neue Methode zur Dokumentation der Ernährung: nicht wie früher durch Aufschreiben sondern per Handy und Fotos.

Grüsse,
Oregano
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ullika ist offline
Beiträge: 2.218
Seit: 27.08.13
Zitat von Oregano Beitrag anzeigen

Nur nebenbei: zur Zeit wachsen bei mir die ersten Blättchen an der Wermut-Staude. Die schmecken richtig gut: kaum bitter, eher so wie Chicorée.
Hallo Oregano,
er soll aber schon richtig bitter schmecken, damit er wirkt.

Vielleicht eine andere Zuchtform? Es gibt ja viele Arten von Wermut.
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Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 62.515
Seit: 10.01.04
Nein, keine andere Zuchtform. Die Blätter waren im Sommer sehr bitter. Es sind wirklich die jungen Blättchen jetzt, die angenehm schmecken.

Grüsse,
Oregano
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damdam ist offline
Beiträge: 1.845
Seit: 02.10.10
Hallo Samia,

ah, irgendwie hab ich das verpeilt, dass Du die erste Studie meintest, entschuldige. Dann stimme ich Dir voll zu und füge noch hinzu, dass man sich da auch mal die Originalstudie ansehen müsste, was sie da an Lebensmitteln verglichen haben.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass wenn man sich glutenfrei ernährt und sowas wie gemahlene Flohsamenschalen zum Essen gibt, dass dann die Auswirkung auf den Blutzucker nicht so stark sein dürfte. Und ich frage mich auch, wenn man auf anderes Vollkorngetreide ausweicht, welches nicht glutenhaltig ist (Reis, Hirse, Amaranth...), ob man dieses nicht auch in Vollkornvariante essen kann und wo es dann aufs gleiche rauskommt wie bei glutenhaltigen Vollkornprodukten. Ist halt mehr Arbeit als bisherige Ernährung mit glutenfreien Ersatzprodukten.

Viele Grüße

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.937
Seit: 22.05.11
Wenn ich das richtig im Kopf habe, ist das Problem mit den VERARBEITETEN Lebensmitteln , glutenfrei, dass sehr viel Stärke verwandt wird. Das würde erklären, nur diese sollten schneller ins Blut gehen.
Ich vermeide diese Produkte fast vollständig wegen der Histaminintoleranz. Finde generell sind sie nicht das Gelbe vom Ei, wenn man sich gut ernähren will, weil meistens mit vielen Zusatzstoffen behaftet.
Schär ist da das Beispiel schlechthin. Wertz und DreiPauly arbeiten mit wesentlich besseren Zutaten.

Meiner Erfahrung nach hat es allen ne Menge gebracht, die in meinem Umkreis auf glutenfrei gegangen sind.
Genauso bestätigte mir das hier auch ein User aus seinem Umkreis.

Schönen Tag.
Claudia.

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ullika ist offline
Beiträge: 2.218
Seit: 27.08.13
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen

Meiner Erfahrung nach hat es allen ne Menge gebracht, die in meinem Umkreis auf glutenfrei gegangen sind....
hallo Claudia,
ich lasse momentan die zwei Ausnahmen pro Woche auch wieder weg, es bekommt mir nicht gut, obwohl ich keine bestätigte Glutenintoleranz habe.
Ich versuche momentan selber glutenfreie Mischungen herzustellen, denn leider gibt es Schär (noch) nicht in Bioqualität.

Aber Brot in Bio mit Gluten scheint für mich doch schlechter zu sein als Glutenfrei und dafür nicht Bio. Die Lösung wäre vermutlich glutenfrei und bio.
Keiner sollte die Schädlichkeit von Pestiziden, Insektiziden und Herbiziden unterschätzen, nebenbei natürlich noch Fluoride und Schwermetalle.
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evalesen ist offline
Beiträge: 3.103
Seit: 20.08.09
Zitat von ullika Beitrag anzeigen
Keiner sollte die Schädlichkeit von Pestiziden, Insektiziden und Herbiziden unterschätzen, nebenbei natürlich noch Fluoride und Schwermetalle.
Stimmt. Es wird einem halt erst bewußt, wenn es einen betrifft. Bestimmte Pestizide und Insektizide im Gehirn unterdrücken ein Enzym (Acetylcholinesterase), das Acetylcholin hemmt.

Dadurch sammelt sich Acetylcholin sammelt im Gehirn an, konkret im "Formatio retucilaris", wo Acetylcholin und das ARAS-System reguliert werden, an, und verursacht eine chron. Aktivierung des ARAS-Systems, und somit des Sympathikus. Das ARAS-System reguliert den Blutkreislauf, Atmung, Motorik, Schmerzempfindungen und Emotionen.

Ein überaktiviertes ARAS-System kann so system. Entzündung und chron. Mastzellaktivierung verursachen.

Bei mir hat sich exakt dieses Thema gezeigt - zuerst das Lösen des Pestizid/Herbizidmix aus dem Formatio retucilaris, dann das Neuausrichten der cholinergen Rezeptoren. Das Thema dürfte also auch reversibel sein.

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.937
Seit: 22.05.11
Hallo ullika, laut Dr. Bolland, ist für viel Glutensensitive schon ein Brötchen pro Woche das Maß, welches nicht überschritten werden darf...."Pro Gesundheit-contra Gluten " Buch.
Ich frage mich, ob bei Dir auch ne Dünndarmbiopsie gemacht wurde, wenn nicht bist Du nicht wirklich diagnostiziert....

https://www.ugb.de/ernaehrungsplan-p...n-ohne-gluten/

In den Schärmehlen ist auch ein Verdickungsmittel....und so gut wie immer Mais....

Drei Pauly hat Bio und " saubere Brot". Also keine unnötugen Zusatzstoffe, dieses auch ohne Zucker etc. Es ist sehr würzig,muß nicht aufgebacken werden.
https://www.foodoase.de/backwaren/gl...che=1489611921
Das z.B. aber leider auch kein Bio...

Ja keine Schadstoffe im Essen ist sehr wichtig. Bei der glutenfreien Gemeinde scheint es vielen nur darauf anzukommen, dass es glutenfrei ist, ansonsten egal. Ne Nachbarin tickt auch so: Dementsprechend geht es ihr und man sieht es ihr auch an und emotional ist sie auch durch.

Gute Nacht.
Claudia.

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ullika ist offline
Beiträge: 2.218
Seit: 27.08.13
Zitat von evalesen Beitrag anzeigen
.. Bestimmte Pestizide und Insektizide im Gehirn unterdrücken ein Enzym (Acetylcholinesterase), das Acetylcholin hemmt..
Hallo Eva,
genau das hat mein Bioresonanzgerät angezeigt und dass zuwenig Acetylcholin auch Alzheimer verursachen soll.
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ullika ist offline
Beiträge: 2.218
Seit: 27.08.13
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Ich frage mich, ob bei Dir auch ne Dünndarmbiopsie gemacht wurde, wenn nicht bist Du nicht wirklich diagnostiziert....
Hallo Claudia, nein, ich verlasse mich da eher auf mein Gerät, es zeigt an, ob ich gerade Gluten vertrage oder nicht und auch wie stark die Unverträglichkeit aktuell ist. Das ist nicht immer gleich, alles ist immer in Bewegung, der Mensch ist kein statischer Gegenstand und die meisten Diagnosen Momentaufnahmen.

Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
In den Schärmehlen ist auch ein Verdickungsmittel....und so gut wie immer Mais....
wenn er Bio wäre, hätte ich nichts dagegen.
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Geändert von ullika (15.03.17 um 23:24 Uhr)


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