Fettreiche Ernährung bei Diabetes: Vorsicht!

21.02.17 12:18 #1
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Fettreiche Ernährung bei Diabetes: Vorsicht!

Tarajal ist offline
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Zitat von ullika Beitrag anzeigen
das ist mir schon klar, aber hauptsächlich sollen Diabetes-Erkrankte ja Kohlehydrate meiden, wenn sie nun Fette auch meiden sollen, was bleibt dann übrig - Eiweiß? Fleisch aus Massentierhaltung? Das ist ja auch nicht gesund.

Die meisten von uns essen zuviel schlechte Fette und vielzuwenig gute Fette. Ich kann Wissenschaftler nicht ernst nehmen, die das in einen Topf werfen und allgemein Fett verurteilen.
Sorry Ullika, aber was Du da schreibst ist völliger Blödsinn und rauscht meilenweit am Diabetes-Thema vorbei.

Die Leber muss nicht nur die Kohlehydrate, Alkohole, Zucker und Eiweiße verstoffwechseln, sondern auch die Fette.
Wer also Diabetikern mit noch so intelligenten Ratschlägen kommt wie:

"Iss doch einfach weniger Kohlehydrate und nimm Zuckeraustauschstoffe wie Xylit oder Erythryt und iss stattdessen mehr Eiweiß und Fette"

gibt ihnen ehrlich gar keinen guten Rat.

Gemüse, Gemüse und nochmals Gemüse sollte das Hauptnahrungsmittel für Diabetiker sein und wenn man dabei Gemüsesorten verwendet die einen höheren Kohlehydratanteil haben, dann bitte auch mit etwas Eiweiß oder minimal Fett in Verbindung essen.
Und nach Möglichkeit auch keine Zucker und keine Zuckeraustauschstoffe verwenden weil diese die Darmbakterien weiterhin sehr ungünstig für die Diabetes beeinflussen.

Mein Mann hat Diabetes II und isst täglich zwei warme (natürlich selbstgekochte) Mahlzeiten, Mittags eine Suppe und gegen 17 Uhr die Hauptmahlzeit und die ist immer sehr ausgewogen.
Fette werden bei uns auch weiterhin sehr sparsam verwendet, 1 Flasche Olivenöl reicht bei uns für 1 Jahr, Rapsöl noch länger, ansonsten wird nur ein Hauch Butter genommen. Ich koche seit Jahrzehnten mit AMC-Töpfen und da braucht man ohnehin nur sehr wenig Wasser bzw. Fett. Ist also auch eine Frage der Gewohnheit. Ach ja, er selber nimmt täglich einen TL original Steierisches Kürbiskernöl für die Prostata.

Mit dieser Ernährung kommt er sehr gut klar.

Liebe Oregano, DANKE für diesen Artikel!

Ach ja, by the way, dann ist die Leberreinigung mit Öl auch sehr fraglich für disponierte Diabetiker, sie kann dadurch später den gegenteiligen Effekt auslösen und einer Diabetes Tür und Tor geöffnet haben.....

Liebe Grüße Tarajal

Fettreiche Ernährung bei Diabetes: Vorsicht!

ullika ist offline
Beiträge: 2.214
Seit: 27.08.13
Zitat von Tarajal Beitrag anzeigen

"Iss doch einfach weniger Kohlehydrate und nimm Zuckeraustauschstoffe wie Xylit oder Erythryt und iss stattdessen mehr Eiweiß und Fette"

gibt ihnen ehrlich gar keinen guten Rat....
ich hab noch nie jemandem Zuckeraustauschstoffe wie Xylit oder Erythryt empfohlen, würde so was auch nie essen.

Zitat von Tarajal Beitrag anzeigen
Gemüse, Gemüse und nochmals Gemüse sollte das Hauptnahrungsmittel für Diabetiker sein ...
genau das schreibe ich auch immer.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass den meisten gesunde Öle fehlen, am besten in der Urform, als Samen, Kerne und Nüsse - Bio selbstverständlich!

Ich hab selber Kürbiskernöl zuhause, aber die Kerne sind trotzdem gesünder, weil auch bei bei der sogenannten Kalt-Pressung hohe Temperaturen entstehen. Und man sollte auch wissen, dass man gute Öle nicht erhitzt, wenn man davon profitieren will. Gute Öle halten auch nur begrenzt, sie werden schnell ranzig.
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Geändert von ullika (23.02.17 um 10:55 Uhr)

Fettreiche Ernährung bei Diabetes: Vorsicht!

ullika ist offline
Beiträge: 2.214
Seit: 27.08.13
Zitat von Tarajal Beitrag anzeigen

.... dann ist die Leberreinigung mit Öl auch sehr fraglich für disponierte Diabetiker, sie kann dadurch später den gegenteiligen Effekt auslösen und einer Diabetes Tür und Tor geöffnet haben.....
Eine Leberreinigung sollte man meines Wissens nach auch nur in Kombination mit einer Parasitenkur machen, sagte auch Hulda Clark.
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bestnews ist offline
Beiträge: 5.933
Seit: 22.05.11
Eine Leberreinigung sollte man meines Wissens nach auch nur in Kombination mit einer Parasitenkur machen, sagte auch Hulda Clark.
Kannst Du das begründen ulika?

Hast Du nicht Lust nen extra Thread zum Thema Flourid aufzumachen?
Es scheint mir ein wichtiges Thema zu sein und wird hier vermutlich von nur wenigen gelesen.....

Schönen Tag Dir!
Claudia.

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ullika ist offline
Beiträge: 2.214
Seit: 27.08.13
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Kannst Du das begründen ulika?
Ich hab es bei Hulda Clark gelesen und mein Bioresonanzgerät zeigt auch immer zuerst Parasitenkräuter an und anschließend reinigende Kräuter.

Ist eigentlich auch logisch: wenn du im Haus Mäuse hast, tötest du sie zuerst und dann putzt du, oder?

Übrigens sagte Hulda Clark auch, dass die meisten Diabetiker Parasiten in der Bauchspeicheldrüse haben.
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ullika ist offline
Beiträge: 2.214
Seit: 27.08.13
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Hast Du nicht Lust nen extra Thread zum Thema Flourid aufzumachen?
Gibt es eh schon soviele, ich hab es nur bisher auch unterschätzt und ich will hier auch keinen nerven, deshalb lasse ich es mal wieder....
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bestnews ist offline
Beiträge: 5.933
Seit: 22.05.11
Hallo ulika, Du nervst gar nicht! Wer sich genervt fühlt, hat ein Problem...kenne das ja selbst auch. Bei knackigen Diätvorschlägen hört für die meisten der Spaß auf.

Habe das mit dem Flurid schon weitergegeben hier an ein Mitglied !

Lieben Gruß und schönen Abend.
Claudia.

PS: Und jetzt nerve ich: Das mit dem Herzrhythmus und dem erhöhten Blutdruck durch Restaurantbesuche kann auch am vermehrten Histamin dort im Essen liegen oder beides zusammen...

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Oregano ist offline
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Geändert von Oregano (23.02.17 um 23:49 Uhr)

Fettreiche Ernährung bei Diabetes: Vorsicht!

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 62.506
Seit: 10.01.04
Noch eine Information für Diabetiker, die Insulin spritzen:

...
Fett
Durch Fett verzögert sich die Magenentleerung und die Kohlenhydrate werden verspätet ins Blut aufgenommen. Kohlenhydrate, die zusammen mit einer fettreichen Mahlzeit verzehrt werden, lassen den Blutzucker also langsamer ansteigen als die gleiche Menge Kohlenhydrate, die ohne Fett aufgenommen wird. Ein Beispiel dafür ist das fettreiche Sahneeis, dass den Blutzucker langsamer ansteigen lässt ein Wassereis mit dem selben Glukosegehalt.

Hinzu kommt, dass aus Fetten Glukose produziert wird, wenn nicht genug Insulin zur Verfügung steht, um Glukose ins Blut aufzunehmen. Die Folge dieser zwei Mechanismen: Nach einer fettreichen Mahlzeit am Abend – zum Beispiel einer Pizza – steigt der Blutzucker in der Nacht an.
...
Für Mahlzeiten mit hohem Fett- und Eiweißanteil gilt, dass die aufgrund von Kohlenhydraten berechnete Insulinmenge möglicherweise nicht ausreichend ist und es zu einem verzögerten Blutzuckeranstieg kommt. Zusätzliches Insulin ist dann notwendig.
Zunehmend wird deshalb neben der Kohlenhydrateinheit (KE) eine zusätzliche Berechnungseinheit verwendet: die Fett-Protein-Einheit (FPE). Eine FPE steht für 100 Kilokalorien (kcal) in Form von Fett und Eiweiß.

KE und FPE
10 g Kohlenhydrate = 1 KE 100 kcal aus Fett und Eiweiß = 1 FPE
Wie wird umgerechnet?
Mit Hilfe von Kalorientabellen kann für die jeweiligen Lebensmittel der Fett-, Eiweiß-, und Kaloriengehalt berechnet werden, bei Fertigprodukten kann man diese Angaben der Packungsaufschrift entnehmen.
Die Umrechnung der FPE in die zu spritzende Insulinmenge erfolgt mit einem Faktor, der dem KE-Faktor gleichzusetzen ist – das heißt, die berechnete FPE wird mit dem gültigen KE-Faktor multipliziert und damit die zusätzliche Insulinmenge berechnet.

Dieses Insulin kann ca. ein bis zwei Stunden nach der Mahlzeit zusätzlich gegeben werden, bei der Spritzentherapie durch eine zusätzliche Injektion, bei der Pumpentherapie z. B. durch einen verlängerten Bolus. Wie im Einzelnen berechnet und wann das Insulin gegeben wird, ist individuell unterschiedlich und muss zusammen mit der Ernährungsberaterin und dem Arzt festgelegt werden.

Berechnung der Fett-Protein-Einheit am Beispiel einer Pizza
...
Insulindosis - Müssen auch Fett und Eiweiß berechnet werden?[/QUOTE]
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Tarajal ist offline
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Seit: 12.05.13
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Hallo ulika, Du nervst gar nicht! Wer sich genervt fühlt, hat ein Problem...kenne das ja selbst auch. Bei knackigen Diätvorschlägen hört für die meisten der Spaß auf.

Habe das mit dem Flurid schon weitergegeben hier an ein Mitglied !

Lieben Gruß und schönen Abend.
Claudia.

PS: Und jetzt nerve ich: Das mit dem Herzrhythmus und dem erhöhten Blutdruck durch Restaurantbesuche kann auch am vermehrten Histamin dort im Essen liegen oder beides zusammen...
Klar, - und am höheren Salzgebrauch und an Geschmacksverstärkern und an höherem Fettgehalt in den Restaurants etc... Deshalb gehen wir seit anderthalb Jahren auch nicht essen, ich koche besser und gesünder.

Liebe Grüße Tarajal


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