Alternativmedizinische Behandlung von Insulinresistenz

06.02.17 16:44 #1
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Alternativmedizinische Behandlung von Insulinresistenz

bestnews ist offline
Beiträge: 5.933
Seit: 22.05.11
Hallo Christoph...ich gehe nicht davon aus, dass irgendwer alles essen kann, ohne langfristig Schaden zu nehmen.
Wir sind nicht für Milchprodukte, Getreide , Zusatzstoffe etc konzipiert.
Es gibt Menschen, die können eine nicht artgerechte Ernährung sehr lange gut wegstecken, es werden aber immer weniger...Und viele die denken, sie können alles essen, täuschen sich fatal. War bei mir auch sehr lange so...maskierte Unverträglichkeiten.
Dieses hart auf Diät sein müssen, geht mir auch nach Jahren gehörig auf den Keks und dann darf ich auch noch dursten wegen mangelnder Speichelbildung und Null Ausscheidung mehr über die Nieren. Die Dialyse holt ausschliesslich das Wasser raus.
Aber: Unter strenger Diät geht es mir tausendmal besser und damit kann man auch viel besser entgiften!

Deine Diät die Du beschreibst, leuchtet mir ein, auch dass der CRP runter ist: Gluten macht Entzündungen, Histamin auch....
Die die ich bislang zu einer glutenfreien Diät bewegen konnte habe alle sehr davon profitiert:
3 70jährige:

: morgendliche Unterzuckerung , Sehstörungen weg, Entzündungsschübe weg, Hüftschmerzen weg, Nase frei die 10 Jahre dicht war (hat ein halbes Jahr gedauert), mental aufgehellt, Blutfettwerte und Blutdruck besser. Auch der Kardiologe wundert sich........Dann noch ein paar Nems gezielt genommen und es wird noch besser.
B12 Therapie nach Kuklinski als Beispiel: Nach 6 Wochen morgens keine Schmerzen mehr.....

Fällt mir noch ein: Kannst Du viel mit Kräutern machen wie Kresse und Petersilie, das sind ja Kraftpakete und die haben wenige Fructose?

MSM hilft auch gegen Diabetis...
Aber das schrieb ich ja schon.

Drück Dir die Daumen , dass das mit dem Essen wieder vielfältiger wird!
Alles Gute.
Claudia.

Alternativmedizinische Behandlung von Insulinresistenz

damdam ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.845
Seit: 02.10.10
Hallo Chris,

der HbA1c war vor nem dreiviertel Jahr, ich weiß nicht, wo er jetzt wäre. Zudem schreibt Chris Kresser, dass dieser Wert, grad wenn man an der Grenze zur Insulinresistenz ist, viel zu ungenau ist (wie die meisten anderen schulmediznischen Tests). Und wie gesagt, hab ich zum Zeitpunkt des Tests schon einen Monat sehr low carb gegessen, was den Wert darüber hinaus noch verfälscht.

Ich stell das Thema aber grad wieder ein bisschen zurück, weil ich schon mit meinen anderen Problemen genug zu tun hab und es derzeit auch gesundheitlich nicht schaffe, zum Arzt zu gehen.

Viele Grüße

Alternativmedizinische Behandlung von Insulinresistenz

christoph3er ist offline
Beiträge: 186
Seit: 18.09.16
Hallo damdam,

Und wie gesagt, hab ich zum Zeitpunkt des Tests schon einen Monat sehr low carb gegessen, was den Wert darüber hinaus noch verfälscht.
das stimmt.

Ich stell das Thema aber grad wieder ein bisschen zurück, weil ich schon mit meinen anderen Problemen genug zu tun hab und es derzeit auch gesundheitlich nicht schaffe, zum Arzt zu gehen.
das kann ich gut nachempfinden, vor allem wenn selbiger, wie das bei mir der Fall ist, mit meiner ganzen Beschwerdeproblematik nix anfangen kann und man sich dann auch noch ständig rechtfertigen muss... *seufz*

LG,
Chris.

Alternativmedizinische Behandlung von Insulinresistenz

christoph3er ist offline
Beiträge: 186
Seit: 18.09.16
@bestnews:

...ich gehe nicht davon aus, dass irgendwer alles essen kann, ohne langfristig Schaden zu nehmen.
Wir sind nicht für Milchprodukte, Getreide , Zusatzstoffe etc konzipiert.
da hast Du recht...wenn man so in der Zeitung liest, wieviel junge Menschen täglich sterben (mit dem Zusatz nach schwerer Krankheit)...das kommt sicher nicht von ungefähr...
Ich versuche gerade von anderer Seite her Belastungen für den Körper zu reduzieren - sorry, wenn das off topic ist. Ich ersetze gerade sämtliche Putz- und Waschmittel im Haushalt mit zusatzstofffreien und möglichst biologischen Varianten. Das ist zwar etwas aufwändig (weil man das meiste nicht im Supermarkt nebenan kaufen kann) und teuer, aber die Sachen sind teilweise auch ergiebiger als die chemischen Bomben, die wir täglich nutzen. Mit Kosmetika tu ich mich noch schwer, gute Alternativen zu finden, die für meine Neurodermitikerhaut funktionieren. Vielleicht schafft das für den Körper Entlastung und freie Ressourcen...

Fällt mir noch ein: Kannst Du viel mit Kräutern machen wie Kresse und Petersilie, das sind ja Kraftpakete und die haben wenige Fructose?
das muss ich mal probieren. Ich nehme für die Leber Bitterstoffe ein (z.B. Löwenzahn, Zistrose, Schafgarbenkraut, Brennnesselblätter...). Das hilft definitiv.
Wäre halt schön, wenn ich von der ganzen Chemie runter kommen und wieder schlafen könnte. Hab in den letzten drei Nächten vielleicht grad mal jeweils drei Stunden oberflächlichen Schlaf zusammengebracht. Eigentlich müßt ich tagsüber todmüde sein, aber der permanente Sympathikusstress dreht mich immer wieder total auf...

Drück Dir die Daumen , dass das mit dem Essen wieder vielfältiger wird!
Vielen Dank! Das wär schön. Nicht nur für meinen Appetit, sondern dass der Körper endlich ausheilen kann. Wenns sowas gibt, bei mechanischer Reizung durch instabile Kopfgelenke...

LG!
Chris.

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christoph3er ist offline
Beiträge: 186
Seit: 18.09.16
@Oregano
ich finde es bewundernswert, mit welcher Konsequenz Du gegen den Diabetes und die Therapie vorgegangen bist. Großes Lob!
Vielen Dank!! *freu*

..Im Prinzip ähnlich ist ja die Empfehlung, zu einem Stück Obstkuchen Sahne zu essen, damit Obst + Kuchen ebenfalls langsamer in den Blutzucker gelangen.
Alter Diabetiker-Trick! ;-) Eiweiße werden vor Kohlenhydraten verstoffwechselt und Fett kleidet den Darm aus...
Wenn man halt auf Milchprodukte verzichten muss, wirds schwierig, wenn man nicht so oft Fleisch oder Fisch essen will bzw. sollte. Und von Soja halt ich gar nix. Ich trinke nur ab und zu mal als Alternative eine Mandelmilch ohne Zucker.


@Tarajal
Also wir essen nach wie vor wenig Fleisch, Fisch und Kohlehydrate, dafür aber seeehr viel Gemüse und (eigene Bio-)Eier.
Da beneid ich Dich drum! Baut ihr das Gemüse selber an?

LG,
Chris.

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Tarajal ist offline
Beiträge: 4.470
Seit: 12.05.13
Ja, das Gemüse bauen wir selber an.

Und gestern Abend hatten wir so viele Eier, dass wir diesmal die Enteneier verarbeiten mussten weil wir sie nicht als 3-Minuten-Ei möchten und wegen der Diabetes natürlich auch nicht verbacken (obwohl alle unsere Tiere top-gesund sind und die etwa 60 Vögel auf 800 qm mit vielen Obstbäumen und Kaktusfeigen leben).

Ein paar Scampis, eine frische Zucchini und eine kleine Handvoll Cocktailtomaten, dazu etwas frische Petersilie,
mit der Pfeffermühle getrocknete und gemahlene Papayakerne zum würzen, eine Prise grobes Meersalz und sechs große Enteneier (man erkennt den Unterschied an der Schale, die ist glatt, wie gewachst).

Ein göttliches Mahl!!!

Vorgestern gab es frischen Brokkoli, gefrorenen und dann gebratenen Lachs, Basmatireis und nachher gefrorene Zitrone (von der kompletten Zitrone mit Schale und Kernen) drüber geraspelt, hat mir einen erneuten Heiratsantrag eingebracht...

Liebe Grüße tarajal


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