Der Einlauf

15.01.08 09:24 #1
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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
Habe heute um 7.45 mit 40ml Rizinusöl mit Karottensaft verschüttelt gestartet. Konnte recht unmittelbar eine ziemliche Übelkeit verspüren, von der Leber ausgehend, weniger vom Magen. Entleerung hat dann um 10.45 (3 Stunden später) begonnen. Keine Krämpfe, Übelkeit ist etwas besser aber noch vorhanden. Entleerung hat sehr gebrannt! Soweit alles okay bei mir. Die Übelkeit kenn ich auch vom Beginn der Kaffeeeinläufe.

Trotz fehlender Gallenblase soweit keine Schmerzen im Oberbauch, auch kaum Darmkämpfe. Der Durchfall sehr flüssig. Übelkeit ist erträglich.

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Der obige Beitrag ist sehr informativ. Deshalb bitte ich dringend darum, diesen erneut in einem anderen Forum einzustellen, in dem es ausschließlich um die Erfahrungen bei der Einnahme von Rizinusöl geht; mit Einläufen hat dieser weniger zu tun:
Zahnmedizin --> Amalgam --> Amalgam Entgiftung --> Rizinusöl

Vielen Dank!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
lieber gerold, mich juckts in den fingern. warum bist du so ein "rizinuspapst" und plädierst so dafür? weil du dermassen von der heilwirkung überzeugt bist und den menschen helfen willst oder andere gründe. ich habe bei meiner recherche mehrere blogbeiträge und verschiedene foren gelesen wo du es immer erwähnst. unter anderem bei dem wehencocktail usw. wo ein mediziner sehr dagegen war.

mich würden nur deine beweggründe interessieren. ist neutral gemeint, ich bin hier über jede hilfe dankbar.

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Zitat von koerpersprache Beitrag anzeigen
lieber gerold, mich juckts in den fingern. warum bist du so ein "rizinuspapst" und plädierst so dafür? weil du dermassen von der heilwirkung überzeugt bist und den menschen helfen willst oder andere gründe. ich habe bei meiner recherche mehrere blogbeiträge und verschiedene foren gelesen wo du es immer erwähnst. unter anderem bei dem wehencocktail usw. wo ein mediziner sehr dagegen war.

mich würden nur deine beweggründe interessieren. ist neutral gemeint, ich bin hier über jede hilfe dankbar.
Voraus: Keinesfalls sehe ich mich als "Rizinusöl-Papst" an, nachdem ich für mich diesbezüglich niemals eine wie immer geartete Unfehlbarkeit beanspruchen werde, vielmehr ist es mir wichtig, andere an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Hierzu ist es wie folgt gekommen:

Wie ich bereits im o. g. Forum "Rizinusöl" dargelegt habe, hatte mich vor mehr als 20 Jahren mein Hautarzt mit einer extremen Form von Sonnenallergie aufgegeben: Im Sommer vermochte ich mich bei Sonnenschein nur von Kopf bis Fuß eingepackt mit der stärksten im Handel erhältlichen Sonnenbrille mit seitlichen und oberen Abschattungen auf der Nase und einem breitkrampigen Sonnenhut auf dem Kopf hinauszubegeben. Dazu hatte ich noch diverse andere Allergien.

Nachdem ich auf mich allein gestellt war, kam ich irgendwie auf Rizinusöl. Die Begleiterscheinungen nach einer jeden Einnahme sind bei mir anfangs derart gravierend gewesen, daß ich höchstens eine Anwendung mit 30 ml im Monat wagen durfte. Erst nach einigen Jahren vermochte ich die Dosis anzuheben und gleichzeitig auf die wöchentliche Anwendung überzugehen. Zu meiner großen Überraschung war bei mir nach sieben Jahren und 225 Anwendungen von Rizinusöl die Sonnenallergie samt allen anderen früher bei mir vorhanden gewesenen Allergien auf Dauer verschwunden; dabei lebe ich hier im Gebirge mit einer sehr intensiven Sonneneinstrahlung. Darüber hinaus darf ich Gefolge der Einnahme von Rizinusöl ein derart stabiles Immunsystem haben, wie ich ein solches früher nie gehabt habe. Dies hat sich bei einem im Jahre 2009 unverschuldet erlittenen Straßenverkehrsunfall gezeigt, bei dem ich einen Schädelbruch, einen Oberkieferbruch und einen Nasenbeinbruch erlitten habe; auch die oberen vier Schneidezähne sind verloren gegangen. Alle mich behandelnden Ärzte waren erstaunt, wie schnell ich mich einerseits nach diesem schweren Unfall wieder gefangen habe, andererseits wie rasch bei mir die Wunden verheilt sind.

Über Jahrhunderte haben die Menschen vom "Jungbrunnen" geträumt und sich hierzu alles Mögliche einfallen lassen. Ich meine, sofern es einen Jungbrunnen wirklich geben sollte, der es einem ermöglicht, bis ins hohe Alter bei klarem Verstand rüstig zu bleiben, ist es die konsequente körperliche und geistige Entgiftung. Für den erstgenannten Punkt dürfte im Vergleich zu anderen Möglichkeiten Rizinusöl das weitaus effektivste Verfahren sein; unbestritten dürfte der zweite Punkt weitaus schwieriger anzupacken und umzusetzen sein.

Alles Gute!

Gerold
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Toby ist offline
Beiträge: 523
Seit: 04.11.08
Hallo Gerold,

wie sieht deine Ernährung aus??

Gruss
Tobi
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Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende. JFK

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Zitat von Toby Beitrag anzeigen
Hallo Gerold,

wie sieht deine Ernährung aus??

Gruss
Tobi
Konsequent nach MONTIGNAC und Verzicht auf jede Art von Schweinefleisch.

Alles Gute!

Gerold
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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
danke gerold für die positive antwort. ich bin bei dir, entgiften auf allen ebenen, habe ich auch erst erlernen müssen.

begonnen hat es bei mir mit einer schweren, fast tödlichen gallenblasenentzündung. die op war so schwer, dass ich danach 4 wochen im krankenhaus verbrachte und nochmal 2 monate für die heilung benötigte. hier bin ich über einen ostheopathen zu einer stoffwechseltherapeutin gekommen.

hier gings los mit alles amalgam raus, leber entlasten, entgiften mit algen und mehreren ausleitungen.

seit 5 monaten nun einläufe, mit kaffee und nun rizinus. tut mir gut, nebenbei mache ich immer auch seelenpflege mit energieheilung usw.

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
koerpersprache,

daß nach einer solchen Vergangenheit über eine systematische Entgiftung hinaus "Seelenpflege" zu treiben ist, verstehe ich gut. Hier habe ich immer betont, daß bei einem Menschen eine jede Entgiftung immer gleichzeitig auf zwei Ebenen getrieben werden sollte: auf der körperlichen Ebene und auf der geistigen Ebene.

Alles Gute!

Gerold
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Gummipantoffel ist offline
Beiträge: 6
Seit: 21.11.12
Hallo,

ich habe viel von diesem Mammut-Thread gelesen, doch über die Suchfunktion habe ich über die "Desinfektion" der Einlauf-Gerätschaften überhaupt nichts gefunden, lediglich zum Thema "Hygiene" bzw. "Reinigung" diesen Post:

Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Dies sehe ich ebenso und verwende deshalb für Einläufe ausschließlich einen Irrigator bzw. offene Gummi- bzw. Silikon-Einlaufbeutel, die sich nach Gebrauch mit einem Tuch innen und außen abtrocknen lassen. Nach der Reinigung des Irrigatorschlauches bzw. des Darmrohr trockne ich diese innen durch den Luftstrom aus einer Luftpumpe ab.
(...)
sowie den darauffolgenden Beitrag:

Zitat von Daimor Beitrag anzeigen
meiner meinung nach reichts solche sachen ab und zu mal in heisses wasser zu legen und da sauberzumachen, und wenn du sie benutzt hast gleich abtrocknen und an der luft auch von innen trocknen zu lassen damit sich kein schimmel etc bildet.
(...)
Dazu steht übrigens in vielen Beschreibungen zu den einschlägigen Utensilien folgendes, z.B. in Klysopumpe für Einläufe und Spülungen, 85 cm:

Zulässige Sterilisiermethoden:
Kochen, Gassterilisation, Gammastrahlen-Sterilisation
Unzulässig: Dampfsterilisation
Anleitung zur Koch-Sterilisation:
Ball und Schlauch der Klysopumpe demontieren, in kochendes Wasser legen und ca. 10 Minuten kochen lassen.
Ich habe mir nämlich gerade erst vor ein paar Tagen von Dr. med. Wilhelm Schüler in Speyer zwei tote Zähne entfernen lassen.

Zum Thema "Entschlackung u. Entgiftung nach Herdsanierungen" empfielt er zur Entgiftung des Enddarms und zur Entlastung des Leberkreislaufs Kaffee- u. Natroneinläufe, anstatt Kaffee zu nehmen kann man aber auch Coffeintabletten in Wasser auflösen (so wie ich es mache).

Ich habe Dr. Schüler dann u.a. auch zum Thema Reinigung bzw. Sterilisation der Klysopumpe befragt, und er antwortete mir, dass er persönlich sehr gute Erfahrungen mit dem Ausspülen der Klysopumpe mittels Steinsalz-Lösung gemacht habe. So könnte sich kein Schimmel bilden. Die Pumpe habe er dann eine zeitlang danach immer über die Heizung gehängt, diese habe jedoch daraufhin angefangen zu rosten.

Meine Fragen an Euch sind:
  1. Kocht irgend jemand von Euch wirklich die Einlauf-Gerätschaften aus, so wie dies von den meisten Herstellern empfohlen wird (Gassterilisation u. Gammastrahlen-Sterilisation lasse ich einfach mal weg, da wohl zu abwegig für den privaten Gebrauch), und wenn ja, was nehmt Ihr dazu, benutzt Ihr dafür wohl einen (alten) Extra-Topf oder was denn sonst?
  2. Bei meinen Recherchen im Internet zum Thema "Einläufe" habe ich nirgendwo etwas wg. "Salz-Sterilisation" gefunden. Habt Ihr irgendwelche Erfahrungen damit (oder ist Dr. Schüler ein ganz Innovativer)? Kann die Salz-Sterilisation das Auskochen völlig ersetzen (natürlich sollten die Einlauf-Gerätschaften nach dem Einlauf zunächst grob mit warmen Wasser durchgespült werden)?

Ich habe nämlich Angst, mir durch unzureichende Sterilisation meiner Klysopumpe mir durch die Einläufe zu allem Übel noch irgendwelche Infektionen einzufangen, und das wäre wohl überhaupt nicht "im Sinne des Erfinders".

Euch vielen Dank im Voraus für Eure Antworten!

Geändert von Gummipantoffel (22.04.13 um 02:08 Uhr) Grund: Ergänzung

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Der oben dargestellte Aufwand erscheint mir unverhältnismäßig. Aus meiner Sicht ist bezüglich der Hygiene bei Einläufen lediglich auf folgende Punkte zu achten:
- Jeder in einer Familie sollte sein eigenes Darmrohr haben.
- Es ist dafür zu sorgen, daß durch den Irrigatorschlauch niemals aus dem Darm Flüssigkeit zurück in den Irrigator fließen kann. Dies vermag man durch einen gegenüber dem Körper hoch angeordneten Irrigator mit einem entsprechend langen Irrigatorschlauch oder durch ein zwischen dem Irrigator und dem Darmrohr angeordnetes im Handel erhältliches Rückschlagventil ausschließen. Je nachdem praktiziere ich einmal die eine Lösung, dann die andere.

Alles Gute!

Gerold
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