Der Einlauf

15.01.08 09:24 #1
Neues Thema erstellen
Der Einlauf

alii ist offline
Beiträge: 6
Seit: 07.01.10
huhu

ich habe ein problem:

wie bereits erwähnt mache ich täglich, jeden morgen einen einlauf. alles super so weit. ich fühle mich brillant

allerdings hängt mir zu früh immer die zeit im nacken.
um einen kompletten einlauf (mehrere durchgänge mit meinem reiseirigator) durchzuführen (d.h. bis kein stuhl mehr im dickdarm(?) ist) benötige ich locker um die 1,5 Stunden
ich habe keine ahnung warum das so unendlich lange dauert.

beginnen tue ich mein "prozedere" mit einem kurzen "voreinlauf" zum druchspülen á 0,5 l. danach lass ich je nach lust 1 - 1,5 l in meinen darm laufen und massiere danach jeweils zwei minuten auf jeder seite (links - mitte - rechts).
manchmal kommt beim 4. einlauf nur noch klares wasser raus, aber ich merke, dass "da noch was drinnen ist".
also neuer einlauf - und siehe da, es komm noch ein ganzer schwall "abendesse" hinterher.

da verunsichert mich total, da ich mir niemals sicher sein kann, "kommt da noch was, oder wie?".
habs mir sogar schon so eingerichtet, dass ich zwischen "zur arbeit gehen" und einlauf-ende eine dreiviertel stunde (!) zeit einräume in der ich frühstücke und noch mal in ruhe aufs klo kann. nur um sicher zu gehen.
...und meistens kommt dann noch was

ich weiß einfach nicth weiter. der einlauf hat mir als reizdarmgeplagte soviel neuen lebensmut gegeben, aber ich kann doch nicht morgen für morgen drei stunden früher aufstehen, nur um "alles raus zu bekommen"

vielleicht wisst ihr rat...
liebe grüße, alicia

Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
alii,

mir ist der Aufwand von mehreren Einläufen hintereinander, damit von einer Einlaufserie, immer suspekt gewesen, dies aus folgenden Gründen:

* Einerseits nimmt man bei einer Einlaufserie zuviel Wasser auf. Um dies zu vermeiden, sollte ein jeder Einlauf genau körperisoton sein.

* Andererseits muß man damit rechnen, daß immer wieder Material vom Dünndarm in den Dickdarm nachwandert.

Aus diesen Gründen begnüge ich mich stets mit einem hohen Einlauf von zwei bis drei Liter. Sofern ich wirklich einmal den gesamten Darm reinigen möchte, nehme ich eine angemessene Dosis Rizinusöl ein. Alles, was man hierzu wissen sollte, findet sich hier unter: Rizinusöl

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Der Einlauf
Esther2
@alii: Hast du schon mal einen Einlauf mit einem TL Basenpulver auf 1 l Wasser probiert? Damit erübrigt sich das Problem bei mir. Ein- bis maximal zweimal Toilette, das war´s.

LG, Esther.

Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Zitat von Esther2 Beitrag anzeigen
@alii: Hast du schon mal einen Einlauf mit einem TL Basenpulver auf 1 l Wasser probiert? Damit erübrigt sich das Problem bei mir. Ein- bis maximal zweimal Toilette, das war´s.

LG, Esther.
Nein, statt dessen verwende ich für Einläufe Seifenwasser, wofür ich ausschließlich natürliche, nicht parfümierte Seife verwende, z. B. Kernseife oder Olivenölseife - auch diese sind basisch.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Der Einlauf

Einlaufmann ist offline
Beiträge: 4
Seit: 11.10.10
Zum Beitrag von Gerold:
ich mache mir täglich zwei hohe Einläufe mit jeweils 2-Litern hintereinander, den ersten mit Seifenwasser ud den zweiten mit 1 Teelöffel Salz zur Stabilisierung der Elektrolytbilanz. 2-mal in der Woche nehme ich ein Darmbad, habe noch die klassische Sudabad-Vorrichtung, was ein angenehme Totalentleerung möglich macht. Nach einer Leberentzündung riet mir mein Arzt damals vor 20 Jahren dazu, um eine Ausheilung durch Entlastung und gründliche Entgiftung anzuregen. Zusammen mit einer Umstellung der Ernährung und Lebensgwohnheiten stellte sich nach zwei Jahren konsequenter Anwendung zur Darmreinigung auch der erhoffte Erfolg ein. Diese Anwendungen habe ich konsequent beibehalten und es bekommt mir hervorragend, der Darm arbeitet durch die täglichen Einläufe störungsfrei, auch wenn ich kaum noch normalen Stuhlgang habe. Setze ich mal die Einläufe und Darmbäder ab, funktioniert der Darm nach zwei Tagen wieder normal, richtig wohl fühle ich mich aber erst, wenn ich wieder die regelmäßigen Einläufe anwende.

Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Einlaufmann,

großartig; jeder hat für sich herauszufinden, was für ihn am bekömmlichsten ist. Übel ist allein, nichts zu tun und alles dem Zufall zu überlassen.

Weiter alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Der Einlauf

Einlaufmann ist offline
Beiträge: 4
Seit: 11.10.10
Gerold,
ich bin ja neu hier, habe aber die Beiträge alle durchgelesen und fand, dass Deine am profundesten sind.
Sicher muss jeder selbst herausfinden, was ihm am besten bekommt. Ich will mich auch nicht als Vorbild betrachten, möchte nur darlegen, dass mir meine langjährig geübte Einlauf-Praktik nicht geschadet hat, im Gegenteil.
Ich ärgere mich nur über die, die mit erhobenem Zeigefinger Einläufe verdammen und die postiven Erfahrungen als Quaksalberei verteufeln. Für mich ist es immer ein Genuss, wenn sich die weichen roten langen Gummidarmrohre (ich verwende dazu Gummischlundrohre von Rüsch mit 75 cm Länge) ihren Weg in mein Bauchinneres suchen, die tiefen 3-Liter-Seifeneinläufe sich ihren Weg ins Darminnere suchen, den Dickdarm dehnen und man anschließend sich dann so befreiend entleeren kann. Es ist einfach ein Genuss.
Das ist eben meine Erfahrung.
Ich habe damals meine Gesundheit mit Einläufen wiedergewonnen und auch jetzt ist mein Arzt nach jeder Coloscopie erstaunt, in welch guter Verfassung sich mein Dickdarm befindet.

Geändert von Einlaufmann (12.10.10 um 13:08 Uhr)

Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Einlaufmann,

in diversen Einlauf-Foren aus den USA berichten immer wieder Männer und Frauen über die ungemein positiven Auswirkungen regelmäßiger Einläufe auf ihr Allgemeinbefinden, dies vor allem im höheren Lebensalter. Offensichtlich gibt es dort auch heute noch Familien, in denen vor allem die Töchter dazu angeleitet werden, es beizeiten zu lernen, sich selbst Einläufe zu verabreichen.

Nur sollte man sich darüber im klaren sein, daß im menschlichen Organismus die Gifte nicht im Darm, sondern vor allem in der Leber deponiert sind; und an diese kommt man mit Einläufen nicht heran.

Weiter alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Der Einlauf

alii ist offline
Beiträge: 6
Seit: 07.01.10
liebe esther, lieber gerold vielen dank für eure antworten!

ja, es könnte daran liegen, dass ich leitungswasser, ganz ohne zusätze verwende, also nicht basisches?!

ein, zwei fragen hätte ich aber noch:

ihr sagt in "1 bis 2 toilettengängen" ist alles raus. darf ich fragen, wieviel liter ihr einlaufen lasst bzw. wie genau so euer ablauf beim einlauf aussieht?
also menge, eventuelle massagen, in der position verharren, XY Minuten herumlaufen etc.

werde gleich nach der arbeit normal kernseife kaufen (ohne zusätze).
wegen der dosierung: kurz hände damit "einschäumen" bis wasser leicht milchig wird?

liebe grüße und vielen dank!

Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Zitat von alii Beitrag anzeigen
liebe esther, lieber gerold vielen dank für eure antworten!

ja, es könnte daran liegen, dass ich leitungswasser, ganz ohne zusätze verwende, also nicht basisches?!

ein, zwei fragen hätte ich aber noch:

1. ihr sagt in "1 bis 2 toilettengängen" ist alles raus. darf ich fragen, wieviel liter ihr einlaufen lasst bzw. wie genau so euer ablauf beim einlauf aussieht?
also menge, eventuelle massagen, in der position verharren, XY Minuten herumlaufen etc.

2. werde gleich nach der arbeit normal kernseife kaufen (ohne zusätze).
wegen der dosierung: kurz hände damit "einschäumen" bis wasser leicht milchig wird?

liebe grüße und vielen dank!
zu 1.: Normalerweise lasse ich 2,5 bis 3 l Seifenwasser einlaufen, dies in der Knie-Ellenbogen-Lage in der Badewanne. Dies hat den Vorteil, daß für den Fall, daß etwas daneben geht, dieses schnell weggespült ist. Während ich mit der linken Hand das Darmrohr im Anus festhalte und auf diese Weise durch Zudrücken des Irrigatorschlauches die Durchflußmenge zu regulieren vermag, massiere ich mit der rechten Hand den Unterleib, um etwaige Gasansammlungen zu verteilen. Mit 2,5 bis 3 l Seifenwasser im Bauch vermag man nicht mehr lange herumzulaufen, vielmehr drängt es einem zur Entleerung; nach etwa 10 min ist der Dickdarm leer.

zu 2.: So lange mit Waschbewegungen die Kernseife in der Einlaufflüssigkeit lösen, bis diese milchig trüb ist. Jeder sollte selbst für sich herausfinden, wie stark die Seifenlösung für ihn am besten sein sollte.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.


Optionen Suchen


Themenübersicht