Der Einlauf

15.01.08 09:24 #1
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willie ist offline
Beiträge: 7
Seit: 22.03.10
Zitat von xcindyx Beitrag anzeigen
hallo willi,

freut mich zu hören, aber welches der beiden haste denn nun? das von medtech nehm ich mal an oder? gefällt mir auch eher besser und passt sogar 3 L rein.

lg cindy


ja genau das erste(medtech)

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Pete8 ist offline
Beiträge: 11
Seit: 04.03.10
Zitat von janasandra Beitrag anzeigen
Hallo Peter,

darf ich Dich noch fragen, wie Du Deinen isotonischen Kamillentee herstellst? Mit Salz und in welchem Verhältnis bzw. welcher Menge?

Viele Grüße

Jana
Hallo Jana,

ich mache den isotonischen Kamillentee mit ca. 18gr. reinem Kochsalz (ohne Zusätze), 2 Kamillentee-Beuteln und 2l kochendem Wasser. Ziehen lassen, abkühlen auf angenehme Temperatur. Ist bei mir milder und beruhigender als Seifenlösung, die bei mir zwar gut abführt, aber danach ein Ziehen im Gedärm hinterlässt - ist aber wohl individuell unterschiedlich, was man so im Forum liest.
Ich koche das Wasser für den Einlauf grundsätzlich ab - sicher ist sicher - warum hier ein Risiko eingehen?

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satchmo ist offline
Beiträge: 33
Seit: 22.04.09
Zitat von Daimor Beitrag anzeigen

und dann hab ich noch ne (vll etwas intime) frage, was für darmrohre benutzt ihr? wenn man einen Irrigator kauft zb ist ja immer son kleines röhrchen dabei, das aber völlig unzweckmäßig ist, weil der strahl viel zu dünn und zu konzentriert ist. Hab mir dann ein Gummidarmrohr gekauft, das 2 versetze augen hat und dick genug fürs wasser ist.
Rüsch Darmrohre in verschiedenen Durchmessern

lg

Peter

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willie ist offline
Beiträge: 7
Seit: 22.03.10
Hallo,

Hatte gestern mal wieder einen Zitronensaft Einlauf versucht, da der immer relativ intensiv funktionnierte bei mir, hat auch alles "normal" geklappt aber dann plötzlich so ca. 11-12 stunden danach fing ich an Druck zu spüren im Darm und hatte dann die ganze Nacht lang später krampfhafte Schmerzen...

Hatte dies schon mal nach so einem Einlauf aber auch halt schon oft nix.

Kennt jemand dieses Phenomen? Man weiss ja das man während den Zitronensaft Einläufen etwas Krämpfe bekommen kann aber doch nicht so was und dann 12 stunden später erst oder?

Werde jetzt auf jeden Fall mal pausieren hmmm

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Zitat von willie Beitrag anzeigen
Hallo,

Hatte gestern mal wieder einen Zitronensaft Einlauf versucht, da der immer relativ intensiv funktionnierte bei mir, hat auch alles "normal" geklappt aber dann plötzlich so ca. 11-12 stunden danach fing ich an Druck zu spüren im Darm und hatte dann die ganze Nacht lang später krampfhafte Schmerzen...

Hatte dies schon mal nach so einem Einlauf aber auch halt schon oft nix.

Kennt jemand dieses Phenomen? Man weiss ja das man während den Zitronensaft Einläufen etwas Krämpfe bekommen kann aber doch nicht so was und dann 12 stunden später erst oder?

Werde jetzt auf jeden Fall mal pausieren hmmm
Da der Dickdarm basisch ist, Zitronensaft dagegen sauer, sind solche Einläufe wohl sehr wirkungsvoll, aber nicht unbedingt bekömmlich, weshalb ich von diesen die Finger lasse.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

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Daimor ist offline
Beiträge: 194
Seit: 11.03.10
So bin wieder zurück.

satchmo: Das Gummidarmrohr das ich habe ist von Rüsch mit 12mm. Mich würde ja interressieren ob es überhaupt einen Unterschied macht ob man zb eines mit 5, 8, 10 oder mehr mm verwendet? Das dünnere ist warscheinlichangenehmer aber wegen den 20min oder weniger die man das spürt, find ich das eig nicht schlimm, da hab ich dann schon lieber den vorteil das mehr wasser durchfliesst.

Hab diese Woche wieder einen Einlauf gemacht. Zuerst um Peters Tipp auszuprobieren. Hab mir in der apotheke sone kleine spritze gekauft (5ml) und darauf das mini Kunststoffdarmrohr und mit öl gefüllt hineingedrückt und dabei das ganze langsam hinausgezogen um den Anus auch von aussen einzuölen. Dann hab ich mein langes Pvc Darmrohr ohne weiteres Gleitmittel eingeführt was ganz leicht ging, toll.
Als Einlaufflüssigkeit hab ich 700ml warmes sonnenblumenöl und als zweiten 1,5l Salzwasser verwendet. Möglicherweise hätte ich vor dem Öl noch einen kleinen Einlauf mit Wasser machen sollen, denn ich hatte noch ziemlich Luft im Bauch. Das Öl fliesst etwas langsamer als Wasser, ist aber kaum zu spüren. Man fühlt sich richtig samtig weich Es fühlt sich auch so an als wollte es garnichtmehr hinaus.
Ich wurde dann schon etwas übermütig, hab das Darmrohr rausgezogen und abgewischt und bin etwas rumgelaufen, wo mir fast ein maleur passiert wäre, denn wenn das öl kommt dann kann man fast nix gegen machen...
Bin dann schnell aufs klo und dann gings doch wieder puuh. Hab dann nach ca 15min entleert was total angenehm ist und das selbe nochmal mit dem Salzwasser gemacht, dabei war das mit dem Darmrohr überhauptkein Problem mehr hihi Das ist fast schon von allein hinein geglitten, klar alles voll Öl und der Darm wohl auch ziemlich entspannt. Normalerweise muss ich ja immer erst bis zu dieser "S" stelle schieben und dann einlaufen lassen und dann weiter schieben.
Das mit dem Salzwasser hab ich eig nurnoch gemacht wegen dem Öl das noch im Darm war, was sich aber als ziemlich unnütz erwiesen hat.
Ich hab das ganze Abends gemacht und bin dann gleich danach ins bett, hatte schon angst und hab etwas papier unten rein. Ist aber nix passiert, früh war ich allerdings gleich auf der Toilette und da kam noch richtig öliger stuhlgang und auch richtig viel. Danach auch noch etwas Öl. Hätte mich eig schon stutzig machen müssen, denn später kamen noch öfters kleine mengen öl, was ich nicht so toll fand, ziemliches klo gerenne. Danach ist dann aber wirklich leer, kam auch mehrere Tage nichts nach. Und das samtig weiche Öl gefühl ist echt traumhaft

Werd das sicher mal wieder machen, aber nur wenn ich den tag danach wirklich allein bin und Zeit habe
Aber der Tipp mit Öl als Gleitmittel ist echt toll. Danke.

Der Einlauf

satchmo ist offline
Beiträge: 33
Seit: 22.04.09
Zitat von Daimor Beitrag anzeigen
So bin wieder zurück.

satchmo: Das Gummidarmrohr das ich habe ist von Rüsch mit 12mm. Mich würde ja interressieren ob es überhaupt einen Unterschied macht ob man zb eines mit 5, 8, 10 oder mehr mm verwendet? Das dünnere ist warscheinlichangenehmer aber wegen den 20min oder weniger die man das spürt, find ich das eig nicht schlimm, da hab ich dann schon lieber den vorteil das mehr wasser durchfliesst.
Servus Daimor,

der Durchmesser ist IMHO Geschmacksfrage.
Ich persönlich hab auch lieber das 12er, meine Frau lieber das 8er.

Wieviel Wasser durchgeht kann man ja auch durch die Höhe des Irrigators
regulieren (wir machen uns immer gegenseitig einen Einlauf)

lg

Peter

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Daimor ist offline
Beiträge: 194
Seit: 11.03.10
Achso. Ja wenn mans alleine macht dann ist man eig immer auf die Höhe des Tisches oder des Hakens angewiesen auf den man den Irrigator stellt/hängt
Habs zwar auch schon in der hand gehalten, aber das is zu anstrengend während man sich ja eigentlich entspannen will.

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Zitat von Daimor Beitrag anzeigen
Achso. Ja wenn mans alleine macht dann ist man eig immer auf die Höhe des Tisches oder des Hakens angewiesen auf den man den Irrigator stellt/hängt
Habs zwar auch schon in der hand gehalten, aber das is zu anstrengend während man sich ja eigentlich entspannen will.
Aus meiner Sicht ist hier ein wichtiges Problem angeschnitten, das sich bei einem jeden Einlauf stellt, sofern man entweder einen Irrigator oder einen Einlaufbeutel aus Gummi oder Kunststoff verwendet:
* Stets sollte der Flüssigkeitsdruck hinreichend groß sein, daß ein Rückfluß ausgeschlossen ist.
* Ständig sollte die Möglichkeit bestehen, die Durchflußmenge und damit den Flüssigkeitsdruck fein zu regulieren.
* Gegebenenfalls sollte der Durchfluß völlig unterbrochen werden können.

Nach verschiedenen Überlegungen bin ich auf folgende Lösung gekommen: In einem Fachgeschäft für Wasser/Sanitär besorge man sich einen Kugelhahn Innen 3/8" mit langem Griff (z. B. www.yatego.com/q), beidseitigen Anschlüssen 10 mm sowie Dichtungsmaterial und schraube dies zusammen, womit diese Konstruktion genau zu dem üblichen Irrigatorschlauch paßt. Übrigens ist das in einem Sanitärgeschäft als Meterware erhältliche entsprechende Schlauchmaterial deutlich kostengünstiger als die üblichen Irrigatorschläuche. Auf diese Weise vermag man bei einem Einlauf stetig den Durchfluß und damit den Flüssigkeitsdruck zu regulieren. Da der Flüssigkeitsdruck nie zu groß werden kann, vermag man den Einlaufbeutel sehr hoch aufzuhängen, sogar an einem an der Decke befestigten Haken.

Alles Gute!

Gerold
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Daimor ist offline
Beiträge: 194
Seit: 11.03.10
Stimmt ein Hahn ist eine gute idee.
Mal sehn, vll bau ich mir auch sowas.
Da kann man den Hahn am Irrigator teilweise auch benutzen, nur ist der halt sehr nah am Anus, und schwergängig. Was für Schläuche bekommt man denn im Sanitärhandel?


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