Der Einlauf

15.01.08 09:24 #1
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Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Ein Einlauf pro Woche genügt auch, bis man sich daran gewöhnt hat.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

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Piratin ist offline
Beiträge: 871
Seit: 29.09.13
Hallo allerseits!

An Einläufe mit EM habe ich noch nie gedacht, habe aber allgemein auch überlegt, ob ich damit mal anfangen soll. Oral habe ich schon über einen längeren Zeitraum EMa genommen und kann nur sagen, dass es mir bei meinen Magenschmerzen sehr gut geholfen hat! Ich werde es jetzt wieder bestellen.


Weißt du, was genau der Unterschied zwischen diesen beiden Produkten ist?


Liebe Grüße

Piratin
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Alles von mir Geschriebene entspricht einzig und allein meiner Meinung ohne Allgemeingültigkeit.

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MaxJoy ist offline
Beiträge: 1.449
Seit: 18.03.16
Zitat von poseidon Beitrag anzeigen
Habe nun 4 Tage nacheinander Einläufe praktiziert, fühle mich aber völlig kaputt.
Hallo poseidon,

magst du uns verraten, welche Substanz du dir da in den Popo pumpst?

Wenn es etwas Antibakterielles ist, ist diese Reaktion normal. Die freiwerdenden Bakteriengifte verursachen Müdigkeit, Kopfschmerzen und grippeähnliche Symptome (-> Herxheimer Symptome). Du könntest die Reaktion abmildern, indem du den Einlauf nicht intus behältst, sondern nach ca 10 Minuten den Darm entleerst. Beliebt ist auch die Einnahme von Heilerde, Bentonit o. ä., die saugen die Gifte auf. Vielleicht hilft auch schon eine abschließende Darmspülung mit Wasser.

Normalerweise dauert so eine Heilkrise nur ein paar Tage.

Gute Besserung!

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poseidon ist offline
Beiträge: 8
Seit: 19.11.16
Vielen Dank für deine Ausführungen. Habe bisher nichts anderes als Leitungswasser hineingepumpt. Länger als 10-15 Minuten konnte ich das Wasser sowie nie halten, weil der Druck jeweils zu gross wird. Mache nun mal einen Tag Pause und schaue danach weiter.

Geändert von Malve (28.07.17 um 15:05 Uhr) Grund: Vollzitat entfernt

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Zitat von poseidon Beitrag anzeigen
Vielen Dank für deine Ausführungen. Habe bisher nichts anderes als Leitungswasser hineingepumpt. Länger als 10-15 Minuten konnte ich das Wasser sowie nie halten, weil der Druck jeweils zu gross wird.
Dann ist alles klar: Indem das warme Leitungswasser 10 bis 15 min im Darm gehalten worden ist, sind in dieser Zeit Elektrolyte vom Körper durch die Darmwand in die Einlaufflüssigkeit hinübergewandert, wodurch sich im Körper ein Elektrolytverlust ergeben hat. Deshalb empfehle ich, das warme Leitungswasser unmittelbar nach dem Einlauf wieder samt dem Darminhalt aus dem Darm abfließen zu lassen.

Alles Gute!

Gerold
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poseidon ist offline
Beiträge: 8
Seit: 19.11.16
Aber wenn ich das Wasser gleich wieder raus lasse, ist der Entschlackungseffekt im Darm weniger gründlich. Oder habe ich etwss falsch verstanden? Könnte die Problematik mit einer anderen Flüssigkeit umgangen werden?

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Ja, sofern man als Einlaufflüssigkeit eine gewebsisotone Lösung verwendet.

Alles Gute!

Gerold
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KueSu ist offline
Beiträge: 27
Seit: 18.07.17
Hallo zusammen,

mit dem Thema Einlauf hadere ich schon seit langem – die ganzen Utensilien liegen schon seit Monaten zu Hause.

Bis vorgestern habe ich mich aber nicht rangetraut – dann kam die Not wohl etwas gegessen zu haben was ich nicht so ganz vertragen habe, was nach einer nahezu schlaflosen Nacht wegen Bauchschmerzen, unbedingt den Weg nach draußen finden musste.

Da es schnell gehen musste habe ich mich vorher nicht wirklich belesen, den Beutel mit Leitungswasser gefüllt, mich auf meine „Wohlfühlseite“ links gelegt und losgelegt – nach 2 Runden mit jeweils ca. 1,5 Liter Wasser war die größte Not behoben – nachdem ich mich danach noch ein wenig auf die Couch gelegt habe, nach gut einer halben Stunde noch ein wenig was nachkam - spürte ich ein wohliges Gefühl der Erleichterung… und die leichten Kopfschmerzen die ich hatte, waren auch innerhalb von 1 Stunde weg.
Halten konnte ich das Wasser nicht lange – höchstens ein paar Minuten. Ich glaube, dass 1,5 Liter auch zu viel waren – zumindest fürs erste Mal. Das nächste Mal nehme ich nur 500 – 750 ml.

Da ich von dem - im wahrsten Sinne des Wortes – durchschlagenden Erfolg restlos begeistert bin würde ich den Einlauf gerne in mein persönliches Pflegeprogramm aufnehmen.

Dazu habe ich aber noch ein paar Fragen an die Profis:

1. Leitungswasser soll ja wohl nicht ganz so optimal sein. Die Rezepte die hier genannt werden sind ja immer recht unterschiedlich (Kaffee habe ich für mich schon gestrichen – das trinke ich nicht mal). Gewebsisoton soll die Flüssigkeit nach Möglichkeit sein – das heißt 9g Salz auf 1000g Wasser. Ein wenig Kamillosan Konzentrat soll ja auch nicht schaden – wieviele Tropfen empfehlt ihr mir auf 1 Liter Wasser?

2. Die Möglichkeit mit einem milden Seifenwasser zu spülen befremdet mich etwas. „Wasche“ ich da nicht die Darmflora aus oder ist die gute Flora so gut verankert, dass die Seife ihr nichts anhaben kann?

3. Da ich auch Kosmetik inzwischen selber mache, wäre für mich auch eine „Einlaufseife“ denkbar. Welche Zutaten würdet ihr mir empfehlen?

4. Das was da bei mir raus kam stank wirklich pestelentiös – genau aus diesem Grund halte ich es für sinnvoll den Einlauf zur Regelmäßigkeit zu machen (so etwas stinkendes in mir kann nicht gesund sein – für Leute die evtl. in der Pflege arbeiten ist das Stichwort „Reanimationssuhl“ zu nennen).
Ist meine Annahme richtig, dass wenn alle Rückstände/Kotreste aus dem Dickdarm entfernt sind nur noch klares Wasser, das nicht stinkt kommen müsste (zumindest bei der 2. oder 3. Runde)?

Danke schon mal für eure Antworten :-)

Liebe Grüße
KueSu

PS: Ist mir grad noch eingefallen: Meine Nase, die immer ein bisschen zum Verstopftsein neigt ist wieder frei...

Geändert von KueSu (23.08.17 um 12:25 Uhr)

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
In einem solchen Fall ist ein Einlauf wenig sinnvoll, da man mit einem solchen nur den Dickdarm zu entleeren vermag, vielmehr sollte man hier unverzüglich am besten mit Rizinusöl abführen - 30 ml genügen.

Alles Gute!

Gerold
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KueSu ist offline
Beiträge: 27
Seit: 18.07.17
Ja, da hast du Recht Gerold.
Da ich aber auch Bauchschmerzen und Blähungen (die auch abgegangen sind) dachte ich als erstes ich mach mal nen Einlauf - außerdem hätte ich es sonst eh wieder vor mir her geschoben... ;-)

Hat jemand noch Antworten auf meine Fragen?

Liebe Grüße
KueSu


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