Der Einlauf

15.01.08 09:24 #1
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Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Zitat von carlienet Beitrag anzeigen
Bei Seife sollte man zwingend nachspülen um den Darm nicht zu sehr zu reizen.
Sofern man für einen Einlauf nur eine schwache Seifenwasserlösung verwendet, in der man nur so lange naturreine Seife (z. B. Kernseife oder Olivenölseife) durch Waschbewegungen löst, bis diese gerade milchig trüb geworden ist, erscheint mir dies nicht erforderlich.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

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julisa ist offline
Beiträge: 1.799
Seit: 20.03.09
Meiner Meinung nach reicht einfaches Wasser völlig aus. So wirklich gut fühle ich mich beim Procedere auch nicht, das war schon immer so (hab schon vor 20 Jahren Einläufe kennengelernt durchs Fasten) ... mein Darm ist sehr sensibel. Mir wird auch übel währenddessen, alleine durch die Aktivität, die im Darm ausgelöst wird (schummrig ist auch dabei). Geht mir bei Durchfall genauso, immer mit Übelkeit. Hab da wohl sensible Rezeptoren.

VG
julisa

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Knoxup ist offline
Beiträge: 119
Seit: 16.06.09
Zitat von julisa Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach reicht einfaches Wasser völlig aus. So wirklich gut fühle ich mich beim Procedere auch nicht, das war schon immer so (hab schon vor 20 Jahren Einläufe kennengelernt durchs Fasten) ... mein Darm ist sehr sensibel. Mir wird auch übel währenddessen, alleine durch die Aktivität, die im Darm ausgelöst wird (schummrig ist auch dabei). Geht mir bei Durchfall genauso, immer mit Übelkeit. Hab da wohl sensible Rezeptoren.

VG
julisa
Bei mir ist es so, dass bei nur Wasser oder Salzwasser auch nur wieder Wasser - ohne Material - rauskommt. Auch ist der Entleerungsdrang nicht wirklich groß und es bleibt eine gewisse Menge drin (wenn ich 12h später den Bauch eindrücke blubbert es immer noch).
Bei Seifenwasser kann ich es kaum halten und es kommt auch Kot mit (so wie es sein soll). Hat eigentlich Natron die gleiche Wirkung wie Seife?

Die Übelkeit hatte ich auch öfter. Seit ich den Einlauf aber komplett nüchtern mache (nicht mal ein Glas Wasser oder Tabletten vorher) ist sie nicht mehr aufgetreten.

Aber ich bin auch nicht die Regel, z.B. löst Rizinusöl bei mir keine Entleerung, sondern nur einen gewaltigen Blähbauch aus.


@carlienet
Tut es da jegliches flüssiges Glycerin in Pharmaqualität? Bei Ebay ist das Angebot ja reichlich...

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carlienet ist offline
Beiträge: 21
Seit: 14.05.08
Entschuldige, hab eine Weile nicht reingeschaut, Pharmaqualität ist sicher in Ordnung, ich kaufe rein pflanzliches Glycerin im Kosmetikhandel, vergleichbar mit den Spinnrad-Drogerien in Deutschland.
LG
Karl

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Knoxup ist offline
Beiträge: 119
Seit: 16.06.09
Wenn beim Zusetzen der Seife Flocken oder sichtbares Seifenmaterial im Wasser sind, puhlt ihr die wieder heraus?

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Genau deshalb sollte man beim Lösen von Seife in einer Einlauflösung Seife nicht in Flockenform zusetzen, sondern vielmehr z. B. von einem Stück Kernseife so lange mit Waschbewegungen Seife in der Einlauflösung lösen, bis diese milchig trüb geworden ist.

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Gerold
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Knoxup ist offline
Beiträge: 119
Seit: 16.06.09
Ich meinte damit nicht dass ich Seife in Flockenform verwende. Ich verwende eine normale Bio-Kernseifenstück. Aber selbst mit Waschbewegungen lösen sich kleinere feste Bestandteile die dann meist oben schwimmen.

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Bei der von mir für Einläufe verwendeten Kernseife habe ich dies nie erlebt.

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Gerold
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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Bei den jetzt 175 Seiten vermag ich nicht mehr zu überblicken, worüber hier im Zusammenhang mit Einläufen bereits gesprochen worden ist und worüber noch nicht; auch ist es hier in letzter Zeit etwas still geworden. Deshalb sei nachstehend diesbezüglich eine Anregung gegeben werden.
Hier kam es bereits früher zur Sprache, daß ein Einlauf als solcher keine Probleme bereitet, vielmehr sind es die Gasansammlungen im Dickdarm im Übergang vom quer verlaufenden Dickdarm zum absteigenden Dickdarm, die man mit einem üblichen Darmrohr von 40 cm Länge nicht zu überwinden vermag. Sofern man dagegen ein im Handel erhältliches Schlundrohr von 75 bis 80 cm Länge verwendet, entfallen diese Probleme. Hierzu schmiere man dieses in der vorderen Hälfte mit Gleitgel ein und schiebe dieses Rohr während des Fließens der Einlaufflüssigkeit behutsam immer tiefer in den gleichfalls mit Gleitgel eingeschmierten Anus, bis dieses ganz eingeführt ist. Ich kann versichern, daß dies ein völlig anderes Einlaufgefühl ist. Zudem hält sich das voll eingeführte Schlundrohr im Darm von selbst, wodurch dieses nicht mehr gehalten werden muß.

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Gerold
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Massageheiler ist offline
Beiträge: 27
Seit: 09.02.14
Auch bei einem längeren Schlundrohr aus Gummi (nicht aus Plastik) kann es zu Gasansammlungen kommen. Diese lasse ich heraus, indem ich, bei mir oder auch Kunden, den Einlaufbeutel unterhalb des Bauches halte. Es kommt zu einem Rückfluß mitsamt den Gasen. Dadurch auch Druckentlastung.
Gruß vom Massageheiler
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