Der Einlauf

15.01.08 09:24 #1
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AW: Der Einlauf

Toby ist offline
Beiträge: 523
Seit: 04.11.08
Hallo zusammen,

An Rübe: Mich interessiert der SB-Haushalt eigentlich nicht wirklich, da ich mich meist Vegan und Roh ernähre. Speziell der PH-Wert im Darm interessiert mich. Ich habe nach einem Einlauf wo scheinbar nur Schleim rauskam den PH-Wert gemessen, das war ungefähr ein Wert von PH 8! Die Einlaufflüssigkeit hatte einen PH von ca. 4,5. Ich frage mich hier ob der Schleim Basisch ist, damit er gegen die sonst üblichen PH 4-6 des Stuhles schützt? Mein Stuhl ist seit langer Zeit ungeformt und klebt wie die Sau (in der Kloschüssel). Nach dem Einlauf klebt es erstmal nichtmehr für 2-3 Tage.
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Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende. JFK

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HalfLife ist offline
Beiträge: 117
Seit: 28.09.12
Länger drin halten (20+ Min.) geht tatsächlich nur bei genauer Körpertemperatur des Wassers. Ein paar grad zu kalt will sofort wieder raus, zu heiß auch aber nicht so extrem wie kaltes Wasser
Als Zusätze eignen sich meiner Meinung nach Meersalz, Kamille, Knoblauch, Brottrunk, Kaffee und MMS. Wobei man besonders bei Kaffee und MMS aufpassen muss mit der Dosierung (langsam steigern). MMS nur verwenden wenn man sich in das Thema reingelesen hat. Bei mir passt es ganz gut da ich laut Laboranalyse viel zu viele "chlostridum species" im Darm habe und diese von MMS abgetötet werden. Das allein reicht aber natürlich nicht aus um das Problem zu bewältigen aber das ist ein anderes Thema.

Wie hoch ist denn der Nutzwert wenn man aus Zeitgründen etwa jeden zweiten Tag nur noch 2 kurze Einläufe von jeweils 5 Minuten macht? Gibt es eine bestimmte Tageszeit die besonders dafür geeignet ist nach eurer Erfahrung?

Der Einlauf

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.816
Seit: 16.12.11
Zitat von HalfLife Beitrag anzeigen
Wie hoch ist denn der Nutzwert wenn man aus Zeitgründen etwa jeden zweiten Tag nur noch 2 kurze Einläufe von jeweils 5 Minuten macht? Gibt es eine bestimmte Tageszeit die besonders dafür geeignet ist nach eurer Erfahrung?
Ausreichend hoch, denke ich. Und auch kurze Einläufe (am besten niedrige, also nicht mehr als 1 Liter) führen zur Entleerung und Säuberung des Darms, sind also gut. Die besten Zeiten sind die natürlichen: früh (zwischen 4 Uhr und 12 Uhr mittags ist der Körper auf Ausscheidung eingestellt) und nach dem Abendessen - dann schläft man gut. Ohnehin soll man es sich ja angewöhnen, sich nach dem Essen zu entleeren; das ist für den Körper ein natürlicher, heute meist kulturell unterdrückter Reflex.

Gruß: R.

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Evey ist offline
Beiträge: 51
Seit: 11.07.14
Hallo!

Hat hier jemand schon einen Einlauf mit Gelbwurzel (Curcuma) gemacht? Habe darüber grade bei Facebook etwas gelesen und fand das sehr interessant.
"Die Gelbwurz/Kurkuma (Curcuma longa)enthält Kurkumin - dieses ist stark entzündungshemmend bei Darm-, Galle- und Lebererkrankungen, zudem ist das Pulver antioxidativ, enthält zudem ein wenig Vitami B6 - es heißt es kann die Blut-Hirn-Schranke durchdringen, weiter besitzt es höchst wahrscheinlich lindernde Effekte bei Darmpolypen & wachstumshemmende Effekte auf Metastasen." (Zitat, Quelle Facebook)

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DerProf ist offline
Beiträge: 45
Seit: 07.05.14
Apropos Entgiftung:
Gibt es eigentlich hier im Forum Erfahrungsberichte über die Wirkung von Einläufen bei Reizdarmsyndrom? Wenn die Reize vom Darminhalt herrühren, dann müsste doch eine Darmreinigung durch einen reichlichen Einlauf mit warmem Wasser eine positive Wirkung auf Verstopfung, Blähungen und auch Durchfälle haben, denn mit dem Durchfall will uns doch unser Körper sagen, dass er seinen Inhalt loswerden will.

Der Einlauf

Toby ist offline
Beiträge: 523
Seit: 04.11.08
Würde ich auch so sehen. Trotzdem sollte man immer mit bedacht vorgehen. Wenn der PH vom Darminhalt alkalisch ist, und dann ein Einlauf mit etwa PH 6,5 gemacht wird könnte das evtl. bei Reizdarm Problematisch sein (?). Ich habe bei breeigen, klebrigen Stuhl und einem Einlauf dagegen immer nur gute erfahrungen gemacht.
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klysophil ist offline
Beiträge: 30
Seit: 17.10.11
Hallo Freunde,
da hier seit längerem Stille herrscht sind offenbar die Erfahrungen ausgetauscht und die Anwendung bei Bedürftigen und Genießenden läuft nach Wunsch.
Nach dem Mitlesen in etlichen anderen einschlägigen Foren möchte ich den hier vertretenen Praktikern aber doch noch eine Frage stellen.
Die Anwender tiefer Einläufe mit größeren Volumina setzen häufig lange Darmrohre ein, die unter Wasserfluß bis in den Blinddarm eingeschoben werden können.
Ist nun das Ausströmende im Blinddarmdreieck tastbar, wird dann meistens die linke Seitenlage zum Aufnehmen der Hauptfüllung empfohlen und genutzt.
Einige wechseln nach Teilmengen die Lage u.a. noch nach rechts, doch die Mehrheit sind die Linksanhänger.
Nach eigenen Erfahrungen ist das Füllen in rechter Seitenlage angenehmer. Vom Blinddarm als tiefstliegenden Punkt ausgehend, wird der aufsteigende und dann querverlaufende Teil des Colons von der Spülung erreicht und gefüllt, quasi wie beim orthograden Reinigen der Mediziner. Für den Rest der Aufnahme ist dann die Lage gleichwertig (Knie-Ellenbogen Lage wäre der Logik folgend zu bevorzugen).
Wer ohnehin den Irrigator nachfüllt, kann dabei das lange Darmrohr ziehen und z. B. durch ein Doppelballondarmrohr (mit zwei Gebläsen) ersetzen.
Das läßt die Verweilzeit bei Grenzmengenfüllung dann besser bestimmbar werden.
Auf Meinungsäußerungen hofft,
allen Aktiven Nutzen und Freude aus der Freizeitbeschäftigung wünschend,
klysophil

Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Das längste mir bekannte im Handel erhältliche Darmrohr ist an sich für Magenspülungen gedacht und hat eine Länge von 80 cm. Selbst dann, wenn man dieses bei ständigem Zufluß der Einlaufflüssigkeit behutsam mit der gesamten Länge einführt, kommt man niemals bis zum Blinddarm.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Der Einlauf

klysophil ist offline
Beiträge: 30
Seit: 17.10.11
Danke für schnelle Rückmeldung.
Bin offenbar anders konstruiert. Habe genügend steifen Magenschlauch nach Einführung (mit Zufluß) rund um den Nabel an mehreren Stellen verfolgen können und schließlch das Erscheinen im Blinddarmdreieck mit vor/zurück eindeutig ertastet. Daraufhin habe ich ab Anschlag außen eine Länge von
59 cm als für mich genügende Einführtiefe seit Jahren im Einsatz.
Dabei ist bei mir die innenliegende Plastolive von 35 mm Durchmesser als Sicherung gegen Herausrutschen sinnvoll.
Größere Längen habe ich nur bei früheren Experimenten mit Schläuchen geringerer Gummihärte erlebt, die sich offenbar im Darm irgendwo aufwickelten und nie am Ziel ankamen. So erkläre ich auch die früher im Forum erwähnten großen Längen, die sich dann selbst halten.
Solange die Durchgängigkeit des Wickels bleibt, ist es ja auch nicht hinderlich.
Also gilt meine Frage nach der geeignetsten und angenehmste Aufnahmelage weiterhin.

Übrigens passiert solches Verirren des eingeführten Werkzeuges auch Ärzten.
Bei meiner ersten Darmspiegelung (ermogelt aus Neugier um eventuelle Folgen jahrzehntelangen Klyso-Abusus zu erfahren) kam der Arzt trotz vollständiger Einführung des Koloskopes nicht bis zum Blinddarm.
Zehn Jahre später kam sein Kollege zum Coecum und bescheinigte mir wie der erste, den einwandfreien Zustand des untersuchten Bereiches.

Ist Klysomanie ein Laster?

Alles Gute wünscht klysophil

Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Zitat von klysophil Beitrag anzeigen
Ist Klysomanie ein Laster?
Dies hängt immer davon ab, wie man damit umgeht und um die Grenzen weiß.

Alles Gute!

Gerold
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