Der Einlauf

15.01.08 08:24 #1
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Der Einlauf
konfus
Hallo Reinhard,

vielen Dank für Deine Tips, was das Buch anbelangt und auch sonst. Nur kommt es bei mir zu spät, ich hatte den 3. Schub, entzündete Devertikel, also eine Devertikilits und nun muss ich in wenigen Tagen zur Op. Ich will so auch nicht weiterleben, denn ewig mit dieser Keule im Nacken zu leben, dass der Darm durchbricht und eine Notop mit anschließendem Notausgang haben zu müssen ist furchtbar. Auch das Ab das ich erstmal zum Abklingen der Entzündung bekommen habe, wirkt nur noch bedingt.

Ich mache Einläufe, tgl. manchmal öfter, je nachdem wie mein Stuhlverhalten ist, ohne Zusätze, aber verhindern konnte ich die erneute Entzündung nicht. Kaffeeinläufe kann ich wegen meiner Hit nicht machen, vertrage höchstens mal eine Tasse alle paar Tage und mit dem Kaffeeinlauf, geht es mir 3 Tage schlecht, da macht sich die Hit bemerkbar. Was das Msm anbelangt, vielleicht kann ich es nach abklingen der Wundheilung nehmen, muss ich mich mal schlau machenk, denn mein Stuhlgang braucht ständig Hilfe, ich habe so vieles ausprobiert letzlich half alles nur bedingt, mein hochdosiertes Magnesium hilft z. Z. auch nicht.
Auch was ich so alles gelesen habe, was man essen oder tun kann um eine Entzündung zu verhindern ist bei mir alles nur bedingt möglich, inkl. Bewegung, ich habe viele Baustellen im Körper.

Dieses Thema kommt hier im Forum zu kurz, dabei ist es eine sehr ernste Erkrankung die viele haben. Wenn ich, als ich die Therapie vor vielen Jahren bekam, gewusst hätte, was damit alles kommen kann, dann hätte ich statt mich mit ewiger Verstopfung rumzuplagen, tgl. einen Einlauf oder zwei gemacht und vielleicht so die Devertikel verhindern können. Und auch da ist es so, dass man die Diagnose bekommt, aber kein Arzt hat mir je erklärt, dass sowas kommen kann, da wird man völlig alleingelasen, wie mit vielen Dingen und aufklären muss man sich selber, leider hatte ich damals noch kein Internet zu Hause, nur im Büro und da kann man nicht ständig rumgoogeln.

Vielleicht macht hier jemand oder Du mal einen Thread zu diesem Thema, wie kann man Devertikel oder eine Dervertikilitis verhindern. Ob man davon Krebs bekommen kann, keine Ahnung, aber auf alle Fälle eine Entzündung und die hat bei den meisten irgendwann eine Folge, ganz abgesehen davon, dass eine Woche Ab-Infusionen auch kein Spaziergang sind, mir war immer hundeelend.
Gruß
Komfus

Geändert von konfus (05.05.14 um 11:35 Uhr)

Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
DerProf:

Deshalb ist es bekömmlich, nicht zu selten einen hohen Einlauf zu nehmen, um den Darminhalt hinauszuspülen.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Der Einlauf

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Deshalb ist es bekömmlich, nicht zu selten einen hohen Einlauf zu nehmen, um den Darminhalt hinauszuspülen.
Es muss kein hoher Einlauf sein. Nach meiner nun schon jahrelangen Erfahrung genügen Einläufe mit 750 ml völlig, wenn man danach etwas massiert, um den Dickdarm sehr weitgehend zu entleeren. Und ohnehin kommt es dabei vor allem auf dessen letzten Abschnitt an. Ich verweise auch hier auf die wirkliche Expertenmeinung und jahrzehntelange persönliche Erfahrung von Dr. Shinya. Hohe Einläufe sollte man meiner Meinung nach nicht allzu häufig machen (aber zum Beispiel nach Rizinusölanwendungen usw.).

Viele Grüße,
Reinhard

Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Am Rande: Mit einem Einlauf von 3/4 l Wasser tut sich meiner Ansicht nach nicht viel, vor allem hört anschließend das Geklecker nicht auf; ich finde, daß ein Einlauf von 1,5 bis 2,0 l Wasser effizienter ist. Welches sind Eure Erfahrungen?

Alles Gute!

Gerold
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Der Einlauf

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Mit einem Einlauf von 3/4 l Wasser tut sich meiner Ansicht nach nicht viel, vor allem hört anschließend das Geklecker nicht auf; ich finde, daß ein Einlauf von 1,5 bis 2,0 l Wasser effizienter ist. Welches sind Eure Erfahrungen?
Gerold, ich möchte Dich nicht verunsichern. Tu, was für Dich gut ist! Nur eines möchte ich doch zu bedenken geben: Das Phänomen einer sich entwickelnden Darmträgheit ist um so mehr ausgeschlossen, je weniger Dickdarm in den Einlauf involviert ist. Man kann erfahrungsgemäß jahrzehntelang täglich zwei niedrige Einläufe machen (die nur den absteigenden Dickdarm und noch etwas Querkolon betreffen), ohne dass irgendeine Darmträgheit eintritt. Für hohe Einläufe kann man das meiner Meinung nach nicht garantieren. Dass sich bei Dir bei 750 ml "nicht viel tut", kann vielleicht auch schon darauf zurückzuführen sein. Ich selbst würde es vielleicht ausprobieren und eine Zeit lang doch allein niedrige Einläufe (kombiniert mit leichter Bauchmassage) machen. Vielleicht gibt es dann weniger "Geklecker", sondern auch eine zügige Entleerung?

Viele Grüße,
Reinhard

Der Einlauf

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.783
Seit: 26.04.04
Zur Info: Die weitere Diskussion zum Thema Divertikulitis wurde hierher verschoben:
http://www.symptome.ch/vbboard/krank...ml#post1003003

Dort sollten auch künftige Beiträge, die sich darauf beziehen, eingestellt werden.

Liebe Grüße,
Malve

Der Einlauf

DerProf ist offline
Beiträge: 45
Seit: 07.05.14
Hallo Gerold,
das kommt darauf an, was man erreichen will.

Um Verhärtungen in den letzten Zentimetern des Enddarmes aufzuweichen, genügt nach meinen Erfahrungen ein Klistierball von 100 bis 250 mm, evtl. mit Seifenwasser. Falls erforderlich täglich, bis sich die Sache bessert.

Bei einer richtigen Verstopfung oder um den ganzen Dickdarm zu reinigen brauche ich einen hohen Einlauf mit 2 Litern von 37,5 bis 40 Grad.

Der Einlauf

gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
DerProf,

Gerne stimme ich den obigen Ausführungen zu.

Alles Gute!

Gerold
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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
eine frage ist noch offen, hat jemande schon pfefferminzextrakt als wasserergänzung probiert. 2-3 tropfen auf 2 liter.

auch gut tut mir kamillosan einen teelöffel auf 2 liter.

Der Einlauf

Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
Da man soviel über versch. Zusätze liest, was ist denn die beste Lösung bei Einläufen?

Eher basisch, was ich mir nicht so richtig vorstellen kann, da der Dickdarm ja eher sauer sein sollte oder eher
mit z.B. Brottrunk?
Oder doch nur reines Wasser?

Von Kaffeeeinläufen raten ja auch wieder einge ab, wobei diese ja gut entgiften sollen?!

Was meinen die Experten?

Gruß
Rübe
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Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke/Vergiftete nur einen!


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