Der Einlauf

15.01.08 09:24 #1
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Der Einlauf

koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
ReinhardX: vielen lieben dank, ich werde mir das buch zu gemüte führen.

jetzt muss ich einmal die wunde heilen, glaubst du kann ich trotz der gummibandligatur ganz vorsichtig einen kleinen einlauf probieren. würde sagen übermorgen.

ansonsten habe ich große angst einen zu festen stuhl zu haben, was bei mir sehr schnell geht.

Der Einlauf

Remy ist offline
Beiträge: 287
Seit: 19.06.09
Zitat von ReinhardX Beitrag anzeigen

Proktologen verdienen damit Geld, und sie können nichts anderes. Sie können einem nicht einmal sagen, dass es vergeblich ist und dass außerdem andere Möglichkeiten (der Selbsthilfe) existieren. Ich glaube, weil sie das nicht einmal wissen. Sich von denen "überrumpeln" zu lassen, ist reine Bequemlichkeit.
Das sind nicht die einzigen Aerzte, die nichts anderes können und wissen. Aber das muss man einfach so akzeptieren - wer den schulmedizinischen Weg einschlägt, der hat nur dieses Wissen! Ansonsten muss man sich eigene Wege suchen, und davon abwenden. Ist ja logisch, dass Aerzte nicht sagen können, wenn man sie besucht: 'Meine Behandlung würde ich Ihnen nicht empfehlen, versuchen Sie kompl.med. Methoden' - denn sie leben ja von ihrer Kunst, die sie beherrschen, und heutzutage ist es ja so, dass viele Aerzte auch ums wirtschaftliche Ueberleben zu kämpfen haben....und noch Zusatzausbildungen in kompl.med. Therapien machen (müssen), weil die Tendenz eben dahin geht.

So ist das Vertrauen in die Aerzteschaft halt erschüttert, und das beklagen sie ja oft, was man auch verstehen kann, aber das ist ja logisch, dass es soweit kommt, wenn man bei etwas, mit leichter, naturheilkundlicher Therapie gut wegbekommt, und nicht operieren muss..

Aber so ist es bei allem: Der Patient bleibt selbstverantwortlich, für was er sich entscheidet, und muss auch die Konsequenzen tragen!

Gruss Remy

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ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.816
Seit: 16.12.11
Zitat von koerpersprache Beitrag anzeigen
... glaubst du kann ich trotz der gummibandligatur ganz vorsichtig einen kleinen einlauf probieren. würde sagen übermorgen.

ansonsten habe ich große angst einen zu festen stuhl zu haben, was bei mir sehr schnell geht.
(Zu) fester Stuhl dürfte für die Wunde auf jeden Fall schlechter sein als das, was nach einem Einlauf herauskommt. Und wo Kot - welcher Art auch immer - raus kann, kann selbstverständlich auch eine glatte (und gefettete) Plastikdüse rein. Ich sehe das Problem hier irgendwie nicht.

@konfus: Ich habe vorhin in einem Buch gelesen, dass MSM eventuell helfen kann, bei vorhandenen Divertikeln eine Entzündung zu verhindern. Ich meine, Divertikel sind oft die Vorstufe zum Krebs, ich würde also in jedem Fall aktiv werden: mindestens das MSM ausprobieren (es dauert wohl drei Wochen, bis da etwas anschlägt) und täglich zwei niedrige Einläufe machen.

MSM ist wirklich spottbillig und schnell über amazon zu bekommen. Hier im Forum gibt es einen aktiven thread dazu (wo ich auch beteiligt bin, Du könntest also über meine Beiträge danach gucken).

Viele Grüße:
Reinhard

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.655
Seit: 26.04.04
Hallo Reinhard,

Ich meine, Divertikel sind oft die Vorstufe zum Krebs,
hast Du eine Quelle dazu? Diesen Zusammenhang habe ich noch nie gehört.

Liebe Grüße,
Malve

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ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.816
Seit: 16.12.11
Zitat von Malve Beitrag anzeigen
hast Du eine Quelle dazu? Diesen Zusammenhang habe ich noch nie gehört.
Ja. Der Zusammenhang findet sich dargelegt in dem Buch, auf das ich oben bereits verwiesen hatte, und zwar auf den Seiten 40/41 (Hiromi Shinya: Lang leben ohne Krankheit). Und der Mann ist ja nicht irgendwer, sondern der Erfinder des Koloskops, mit dem heutzutage der Dickdarm untersucht und zugleich die Polypen behandelt werden. Und seine Ansichten beruhen auf Erfahrungen aus Untersuchungen von 300.000 Patienten in den USA und Japan.

Um es noch einmal zu sagen: Dieser Arzt, der nun fast 80 Jahre alt ist und seit Jahrzehnten selbst nicht mehr krank war, macht tagtäglich zwei (!) niedrige (Kaffee-) Einläufe. Er wird schon wissen, warum er das tut - und begründet es übrigens auch: auf S. 162 f.

Viele Grüße:
Reinhard

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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
gibt es eigentlich einlauf-erfahrungen mit pfefferminzextrakt. 2-3 tropfen auf 1-2 liter sollen sehr gut helfen und wohlwirkend sein.?

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Zitrone ist offline
Beiträge: 1.026
Seit: 12.10.09
Hallo, wollte es demnächst auch mal mit einem Kaffee-Einlauf probieren. Was macht ihr gegen die Problematik der Übersäuerung. Gerade das kann ich mir nicht "leisten", denn ich bin eh schon übersäuert. Ernährung habe ich schon weitgehend umgestellt, aber bringt wenig in Bezug auf die Übersäuerung. Nun soll ja dieses Problem durch den Einlauf noch schlimmer werden, obwohl er sonst sicherlich eine gute Idee für mich wäre...

PS: nehme an, dass die Übersäuerung ja auch dir Ursache dafür ist, dass es einigen nach dem Einlauf erstmal schlechter geht, insb. in Bezug auf Arthritis etc.

Der Einlauf

Remy ist offline
Beiträge: 287
Seit: 19.06.09
Das erstaunt mich schon, wenn Leute hier von täglichen, oder gar täglich zweimaligen Einläufen berichten. Nur schon der Einlauf mit normalem Wasser ist doch schon etwas, was....naja, eben - was da rauskommt...dann muss man Lüften - bei mir ist es so, dass vor dem Badezimmerfenster, zwar offenes, also freiluftiges, aber eben doch Treppenhaus ist....wenn da jemand vorbeiläuft (was grad beim letzten wohl der Fall war... :o

Ausserdem ist es so, dass sich dieses mehrmalige Einlaufmachen, Sauberwischen, Waschen.... in der Analgegend schon auch mitunter reizend auswirkt.

Gegen Uebersäuerung kann man natürlich viel machen: Vorallem bei der Ernährung auf basenreiche Nahrung achten, bzw. die säurebildenden drastisch reduzieren. Es gibt so Basenwochenenden, die man zuhause machen kann...nachts Socken, die in Basensole getränkt wurden....oder Basenbäder / - Fussbäder (ist halt zeitaufwendig) sowie Body-Detox, was die Anschaffung eines Geräts voraussetzt, bzw. den Gang zum Therapeuten, der eines hat...
Dann weniger ärgern (: und Stress, Hektik, Angst vermeiden....reglelmässige, aber nicht übertriebene Bewegung ist auch basenbildend... u. a. mehr

..natürlich die Einnahme von basischen Arzneien/ Pulver usw.

Gruss Remy

Geändert von Remy (04.05.14 um 21:28 Uhr)

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ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.816
Seit: 16.12.11
Zitat von Zitrone Beitrag anzeigen
1. Ernährung habe ich schon weitgehend umgestellt, aber bringt wenig in Bezug auf die Übersäuerung.
2. Nun soll ja dieses Problem durch den Einlauf noch schlimmer werden...
zu 1. - Ja, aber was denn sonst? Wenn Du Dich weitgehend basisch ernährst, werden die Säuren im Laufe der Zeit beinahe automatisch ausgeschieden, was man natürlich noch vielfältig unterstützen kann. Aber dazu gibt es doch massig Literatur und Internetinformationen (siehe vor allem: Zentrum der Gesundheit).

zu 2. Wie kommst Du denn auf diese Idee??

Viele Grüße,
Reinhard

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Zitrone ist offline
Beiträge: 1.026
Seit: 12.10.09
Kaffee ist stark säurebildend. Auch wenn er "von unten" kommt. Leute, die ihren PH bei den Einläufen messen berichten von einem stark runter gegangenen PH, der auch kaum wieder hochgeht. Da hilft dann auch Ernährungsumstellung nicht mehr ausreichend und Basenbäder eh nicht. Ich nehme an, dass deshalb Kartoffeln in der Gerson Krebsdiät, die ja viel mit Kaffee-Einläufen arbeiten so wichtig sind, da sie als starke Basenbildner dienen. Basenmittelchen sind zuhauf auf dem Markt, aber so gut wie keine magenresistenten. Die, die nicht magenresistent sind bringen garnichts. Natuerlich nicht, denn sie werden bereits im Magen neutralisiert von der Magensäure, die dann nicht mehr ausreichend sauer ist, um Bakterien abzuwehren. Schlimmstenfalls hat man am Ende noch Magenprobleme dazu. Der PH des Blutes/Urins ändert sich jedoch garantiert nicht mit solchen nicht magenresistenten Mitteln.


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