Der Einlauf

15.01.08 09:24 #1
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Creamdoc ist offline
Beiträge: 370
Seit: 01.09.13
Zitat von Toby Beitrag anzeigen
Ich verstehe irgendwie nur Bahnhof... Kannste mir das nochmal erklären?
Klar Toby : Der Begriff weist nicht auf einen 'zu langen' Darm hin, sondern beschreibt den Zustand eines 'längeren' Darms. Länger ist der Darm, wenn er zu wenig Tonus, also Spannung, hat, ein bei Frauen im gebärfähigen Alter zyklusbedingtes Problem, das durch den lateinischen Begriff wirksam verschleiert wird.
Folge: Patent(in) versteht Bahnhof, meint er/sie habe womöglich einen erblichen Defekt und ergibt sich dem Schicksal/der Therapie, die mit Hilfe von Ballaststoffen und Abführmitteln 'kuriert'. Die meisten Mediziner wissen (untereinander) hingegen sehr genau, was (mehr augenzwinkernd) gemeint ist, denn selbst wenn jemand einen 'besonders langen' Darm hätte (ab wieviel Zentimeters isser das denn bitteschön?), enthielte er trotzdem alle die charakteristischen Muskeln, Blut-Lymph- etc Gefäße und wäre daher unter Normalbedingungen (die es bestenfalls wiederherzustellen gilt) voll funktionsfähig - so wie lange Haare, kurze Haare, runde Köpfe, ovale, etc., etc....

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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
erstmal freue ich mich, dass dieser thread wieder zum leben begonnen hat, verfolge ich ihn doch schon seit anfang an

ich mache seit ziemlich genau einem jahr alle 2 tage einen einlauf, es geht mir dabei so gut wie noch nie. das kontinuierliche engiften hat mir neben mehreren schwermetallausleitungen und psychohygiene sehr geholfen.

enttäuscht bin ich eher über die unzureichende wirkung der einläufe in den letzten wochen. die entleerung/entgiftung wird immer schwieriger. vlt. ist es auch nur eine phase, aber es erinnert mich an die qualvolle verstopfungszeit, wo nichts mehr geholfen hat.

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Welches ist das für Einläufe verwendete Flüssigkeitsvolumen?

Gerold
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Geändert von ory (22.11.13 um 17:59 Uhr) Grund: Vollzitat entfernt

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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
Immer 2 Liter (Reiseirrigator) mit etwas Kernseife. Nach der 1. Entleerung wird noch 1-2 Liter nachgeführt.

Geändert von ory (22.11.13 um 17:59 Uhr)

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Für eine Entleerung des Dickdarms sollte ein Zwei-Liter-Einlauf genügen. Vielleicht wäre es klug, künftig auf jede Art von Beimengung in die Einlaufflüssigkeit, hier auf Kernseife, zu verzichten.

Alles Gute!

Gerold
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Geändert von ory (22.11.13 um 18:00 Uhr) Grund: Zitat entfernt

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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
gerold, du hast doch mal geschrieben, dass reine wassereinläufe ganz ähnlich wie bei mir im darm verbleiben und du diesen wasserbauch genauso verabscheust.

hat sich das bei dir geändert, ist es nur eine gewöhnungssache?

Geändert von ory (22.11.13 um 18:00 Uhr) Grund: Zitat entfernt

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Dies hatte ich damals von Aussagen in einem anderen Forum übernommen. Inzwischen habe ich herausgefunden, daß zumindest bei mir ein hoher Einlauf mit körperwarmem Leitungswasser den Dickdarm vorzüglich ausspült. Niemals bin ich längere Zeit mit einem "Wasserbauch" auf der WC-Schüssel gesessen, vielmehr hat sich der Darm von selbst entleert.

Fazit: Man darf nichts vom Internet übernehmen, sondern muß alles selbst ausprobieren.

Alles Gute!

Gerold
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Geändert von ory (22.11.13 um 18:01 Uhr) Grund: Vollzitat entfernt

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Creamdoc ist offline
Beiträge: 370
Seit: 01.09.13
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
...ein hoher Einlauf mit körperwarmem Leitungswasser ... hat sich der Darm von selbst entleert.
Fazit: Man darf nichts vom Internet übernehmen, sondern muß alles selbst ausprobieren.
Alles Gute!
Gerold
Wie wahr, wie wahr Gerold - alles, aber auch wirklich alles bedarf der ständigen Prüfung und Wartung (durch sich selbst).
Das spannende daran: z.B. durch eine Änderung (Alter, Lebensumstände etc.) kann vormals als richtig angenommenes völlig über den Haufen geworfen werden. Also: Wach, d.h., lebendig bleiben!

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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
jeder ist für sich selbst verantwortlich und seines glückes schmied.

jedoch sollte es wichtig sein hier getroffene aussagen auch ehrlich und echt (mit der notwendigen moralischen verantwortung) zu meinen, denn dafür ist ja das forum da. für fehlleitungen sollte man sich schämen, das machen eh leider schon viele schulmediziner.

zeit meines lebens habe ich gehört, dass verstopfung kein problem ist und ich soll halt mehr trinken oder mich bewegen.

ich habe alles ausprobiert, nur durch die tipps aus diesem forum konnte ich mich an das thema einlauf herantasten.

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gerold ist offline
Beiträge: 4.740
Seit: 24.10.05
Zitat von koerpersprache Beitrag anzeigen
1. jeder ist für sich selbst verantwortlich und seines glückes schmied. jedoch sollte es wichtig sein hier getroffene aussagen auch ehrlich und echt (mit der notwendigen moralischen verantwortung) zu meinen, denn dafür ist ja das forum da.
2. für fehlleitungen sollte man sich schämen, das machen eh leider schon viele schulmediziner.
zu 1.: Dieser Aussage stimme ich uneingeschränkt zu.

zu 2.: Nein, dem stimme ich nicht zu, vielmehr bin ich der Überzeugung, daß man im Falle einer Fehlleitung zunächst darlegt, wie es dazu gekommen ist, daß man zu der zunächst getroffenen Aussage gelangt ist; in einem weiteren Schritt gilt es darzulegen, was einem dazu bewogen hat, diese Aussage zu korrigieren. Genau so, und nicht anders, funktioniert der hermeneutische Zirkel.

Alles Gute!

Gerold
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