Der Einlauf

15.01.08 09:24 #1
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Der Einlauf

ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 8.093
Seit: 04.02.09
nein das ist nicht das thema, das ist mir bewusst .

ich bedanke mich trotzdem das du sie beantwortet hast .

fg ory
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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen. (Buddhistische Weisheit)

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Creamdoc ist offline
Beiträge: 370
Seit: 01.09.13
Zitat von koerpersprache Beitrag anzeigen
ich frage mich ob es damit zu tun hat, dass ich einen faulen darm habe und/oder einen zu langen darm habe (= dies ist auch diagnostiziert)
- 'Nen "faulen Darm" weißt die Endokrinologie als ein spezifisch weibliches Problem aus, das gerne mit ihrem Zyklus korreliert.
- "Zu lag"- was muss man sich darunter vorstellen? Ich habe z.B. kurze Haare, andere mit gleicher Körpergröße, Gewicht, Alter, Geschlecht dagegen lange...
Der Dick- und Enddarm sitzt doch trotzdem voll integriert im Körper, oder?

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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
es wird in der schulmedizin davon gesprochen, dass ein colon elongatum gerne auch der verursacher von verstopfung sei, aber wie gesagt schulmedizin.. ich habe nur dorthin referenziert.

heisst ich bin in der minderheit, dass ich gewöhnungseffekte beim hohen einlauf beobachte?

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ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.816
Seit: 16.12.11
Zitat von koerpersprache Beitrag anzeigen
heisst ich bin in der minderheit, dass ich gewöhnungseffekte beim hohen einlauf beobachte?
Mit hohen Einläufen bin ich selbst bisher eher vorsichtig gewesen. Dabei habe ich etwa eineinhalb Jahre lang tagtäglich einen, manchmal auch zwei Kaffeeeinläufe gemacht, die ich jeweils mit mehreren kleinen Einläufen (zwischen 0,5 bis max. 1 Liter) vorbereitet hatte. Einen trägen Darm hatte ich davon zu keinem Zeitpunkt.

Wenn ich allerdings wirklich hohe Einläufe gemacht hatte (bis zu vier Litern) habe ich mich hinterher irgendwie zu "clean" gefühlt. Deshalb mache ich das nur relativ selten. Vielleicht solltest Du eher mit kleinen Einläufen experimentieren? Nach meiner Erfahrung rutschen die Exkremente von oben schon nach. Mir hilft dabei auch ein Ausstreichen mit beiden Fäusten unter den Rippenbögen beginnend.

Viele Grüße
Reinhard

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koerpersprache ist offline
Beiträge: 156
Seit: 24.02.13
zu clean finde ich einen super ausdruck

ja, werde ich so probieren. es gibt auch "einläufer" die 2mal täglich einläufe praktizieren, das ist mir zuviel des guten.

kaffeeeinlauf war bisher immer entleerend, ist aber soviel aufwand. apfelessig war sehr intensiv, aber nicht gut für den (meinen) körper. wie gesagt bewirk reines wasser, salzwasser oder soda bei mir nicht viel.

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Creamdoc ist offline
Beiträge: 370
Seit: 01.09.13
Zitat von koerpersprache Beitrag anzeigen
es wird in der schulmedizin davon gesprochen, dass ein colon elongatum gerne auch der verursacher von verstopfung sei, aber wie gesagt schulmedizin.. ich habe nur dorthin referenziert.
heisst ich bin in der minderheit, dass ich gewöhnungseffekte beim hohen einlauf beobachte?
DAS würde ich hingegen mal sachte bezweifeln, koerpersprache. Gestörte Darmmotilität ist ganz sicher ein Produkt aus mangelndem (oder zumeist: zu hohem) Tonus. Das Abdomen fühlt sich gespannt an, der Anus reagiert beim Tasten verkrampft, Darmgeräusche sind erniedrigt.
Die lateinische Fachsprache weist übrigens einen verlängerten Darm aus, keinen längeren Darm, d.h., er wäre erschlafft, was bei konstant hohem Aufkommen von Fäulnisprozessen gerne die Folge ist, weswegen der Verzehr z.B. von geschrotetem, dunklem Leinsamen zu Recht aus der Mode gekommen und durch Schlucken von ganzem, gelbem Leinsamen ersetzt worden ist.
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ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.816
Seit: 16.12.11
Zitat von Creamdoc Beitrag anzeigen
... was bei konstant hohem Aufkommen von Fäulnisprozessen gerne die Folge ist, weswegen der Verzehr z.B. von geschrotetem, dunklem Leinsamen zu Recht aus der Mode gekommen und durch Schlucken von ganzem, gelbem Leinsamen ersetzt worden ist.
.
Das habe ich anders gehört bzw. gelesen. Sowohl was die Gründe als auch was das Verfahren angeht. Braunen Leinsamen schlucke ich gelegentlich nach einigem Einweichen ganz, etwas Goldleinsamen mache ich beinahe täglich an mein Müsli und kaue ihn entsprechend. Was genau sollte dagegen sprechen?

Viele Grüße
Reinhard

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Toby ist offline
Beiträge: 523
Seit: 04.11.08
Zitat von Creamdoc Beitrag anzeigen
DAS würde ich hingegen mal sachte bezweifeln, koerpersprache. Gestörte Darmmotilität ist ganz sicher ein Produkt aus mangelndem (oder zumeist: zu hohem) Tonus. Das Abdomen fühlt sich gespannt an, der Anus reagiert beim Tasten verkrampft, Darmgeräusche sind erniedrigt.
Die lateinische Fachsprache weist übrigens einen verlängerten Darm aus, keinen längeren Darm, d.h., er wäre erschlafft, was bei konstant hohem Aufkommen von Fäulnisprozessen gerne die Folge ist, weswegen der Verzehr z.B. von geschrotetem, dunklem Leinsamen zu Recht aus der Mode gekommen und durch Schlucken von ganzem, gelbem Leinsamen ersetzt worden ist.
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Ich verstehe irgendwie nur Bahnhof... Kannste mir das nochmal erklären?
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Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende. JFK

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ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.816
Seit: 16.12.11
Zitat von koerpersprache Beitrag anzeigen
kaffeeeinlauf war bisher immer entleerend, ist aber soviel aufwand. apfelessig war sehr intensiv, aber nicht gut für den (meinen) körper. wie gesagt bewirk reines wasser, salzwasser oder soda bei mir nicht viel.
Zu entleeren ist nicht die Aufgabe des Kaffeeeinlaufs. Das sollte vorher erledigt sein, damit man ihn halten kann und damit er besser wirkt.

Vom Apfelessig nehmen manche Leute einfach zu viel. Ich mache seit langem sozusagen einen "Schluck" (Schwapps) an zwei Liter warmes Wasser, und das klappt wunderbar.

Viele Grüße
Reinhard

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Creamdoc ist offline
Beiträge: 370
Seit: 01.09.13
Zitat von ReinhardX Beitrag anzeigen
Zu entleeren ist nicht die Aufgabe des Kaffeeeinlaufs. Das sollte vorher erledigt sein, damit man ihn halten kann und damit er besser wirkt.
Vom Apfelessig nehmen manche Leute einfach zu viel. Ich mache seit langem sozusagen einen "Schluck" (Schwapps) an zwei Liter warmes Wasser, und das klappt wunderbar.
Viele Grüße
Reinhard
Vielleicht hier sowohl an Reinhardt als auch an koerpersprache:
Der sog. 'gastrokolische Reflex' ist dafür verantwortlich, dass sich nach der Einnahme (oft spezifischer) Lebensmittel, der Dickdarm 'rührt' und sogar auch spät Abends noch Stuhldrang auslöst. Ein ähnlicher, kolischer Reflex tritt auf, wenn man bestimmte Atemübungen absolviert (was die in der traditionellen chinesischen Medizin gelehrte Zusammengehörigkeit von Lunge und Dickdarm in einem Funktionskreis anschaulich dokumentiert).
Kaffee hat neben seinem cholagogen Effekt ebenfalls einen starken Reiz auf den Dickdarm, ebenso Nikotin, weswegen vor allem Frauen in der 'Tasse Kaffee mit einer Zigarette' als/nach dem Frühstück darin ein probates Mittel zur Einleitung des 'Defäkationsprozesses' finden.
Der volumetrische Einlauf, der über die Menge (und manchmal auch der Qualität) von Wasser die Darmwand reaktiv zur Dehnung zu erhöhter Peristaltik anregt, ist hier sicher die gebräuchlichste, gleichzeitig aber auch die umstrittenste Methode, weil dabei die subtileren Reize nach und nach an Bedeutung verlieren und den größeren weichen, weswegen ich ganz zu Anfang versuchte, zu einer moderateren, mehr ursachenbezogenen Vorgehensweise riet und auf die Sahne-Diät verwies. Damit fand ich aber kein Gehör, sondern
wurde in ein eigenes Thema verschoben.
Der dunkle Leinsamen enthält meiner Erinnerung nach (d.h., ich kann mich irren) mehr Blausäure, als der gelbe, weswegen er als ganzes Korn geschluckt seine Wirkung im Darm eher als Ballaststoff denn als Schleimbildner entfalten sollte.
Auf jeden Fall riechen Flatulezen nach Verzehr von Leinsamen charakteristisch faulig, weshalb ich in der Praxis davon seit Jahrzehnten Abstand nehme.


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