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Candida und die Ernährung
Candida
Die Wechselwirkungen von übermässigem Pilzwachstum vom Typ Candida Albicans im Körper
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12.11.2009, 17:05
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Candida und die Ernährung
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Mitglied
Registriert seit: 16.10.2008
Beiträge: 43
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Hallo,
ich habe mich schon vor kurzem mit Nystatin Tabletten (3x1/Tag) und Nystatin Suspension behandelt, war damit auch anfangs erfolgreich, aber leider kam es ca. 1,5 Wochen nach Ende der Therapie zu genau den selben Symptomen.
Ich habe jetzt seit 1 Woche mit einer neuen Therapie angefangen, aber die Besserung kommt nicht so recht. Im Moment fühle ich mich immer noch sehr matt und abgeschlagen. Da dachte ich mir, es könnte mit der Ernährung zusammenhängen.
Man hört ja ganz Unterschiedliches, die einen meinen, man müsste eine strenge Diät ohne jede Form von Zucker halten, auch ohne Obst etc., die anderen meinen, eine Diät bringt nur wenig.
Ich esse zur Zeit keinerlei Industriezucker und auch nur sehr sehr wenig Obst. Mit anderen Nahrungsmitteln (Nudeln, Schweinefleisch) nehme ich es nicht so streng.
Kann vielleicht die Müdigkeit durch Zuckermangel anstatt durch den Pilz kommen, oder sollte man die Diät noch strenger einhalten?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wart ihr durch die zuckerfreie Diät auch müde, oder haben bei euch erst die zuckerhaltigen Nahrungsmittel die Symptome ausgelöst?
Wäre dankbar für Tipps, da ich nicht so recht verstehe, warum ich bei der ersten Therapie so schnell eine Besserung erreicht habe, jetzt aber nicht.
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12.11.2009, 17:49
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AW: Candida und die Ernährung
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Fleissiges Mitglied
Registriert seit: 02.11.2009
Beiträge: 161
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Mit einer Diät alleine dauert es sehr lange.
Wenn du Nystatin nimmst, musst du es solange nehmen, bis wirkllich alle Pilze tot sind, Bleiben nämlich welche übrig, vermehren sie sich anschließend noch schneller als sonst.
D.h. unter Nystatin sollten immer Kontrollen stattfinden und erst aufgehört werden, wenn nichts mehr da ist. Dann sollte sofort der Darm aufgebaut werden, damit sich keine neuen Pilze ansiedeln können.
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12.11.2009, 18:12
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AW: Candida und die Ernährung
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Mitglied
Registriert seit: 16.10.2008
Beiträge: 43
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Ich nehme ja Nystatin in Kombination mit einer gemäßigten Diät, ich nehme also fast keinen direkten Zucker zu mir. Wenig Obst, garkeine Süßigkeiten, nur Kohlenhydrate über Nudeln etc.
Mich würde eben interessieren, ob so eine einseitige Diät die Symptome einer Unterzuckerung, also Müdigkeit etc. auslösen kann. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen damit.
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12.11.2009, 18:22
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AW: Candida und die Ernährung
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Fleissiges Mitglied
Registriert seit: 30.09.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 230
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Hallo,
ich muß auch eine Diät machen, da ich Nystatin nicht vertragen habe. Ich esse nur Vollkorn Sauerteig Roggen Brot und ein wenig Dinkelreis, alle anderen Kohlenhydrate in Form von Mehl, Kartoffeln, Reis, Stärke, Vollkornbrot fein gemahlen, Obst vertrage ich nicht. Ich vertrage Mehl schlechter als Zucker alleine.
Die Müdigkeit kommt nicht vom Unterzucker sondern ist eine Reaktion des Körpers auf die Pilze oder deren Abbauprodukte.
Dringend empfehle ich ein gutes Multivitaminprodukt ( ohne Zucker, Dextrose, Maisstärke) mit extra Zink, Selen und Jod ( wenn du kein Schilddrüsenproblem hast)und ein extra-gutes Probiotikum für den Darm.
Wieso fragst du nach dem Unterzucker spezifisch? Bist du Diabetiker?
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12.11.2009, 18:41
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AW: Candida und die Ernährung
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Mitglied
Registriert seit: 16.10.2008
Beiträge: 43
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Zitat:
Zitat von dickie
Wieso fragst du nach dem Unterzucker spezifisch? Bist du Diabetiker? 
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Nein, dachte nur es wäre sinnvoll, wenn die Symptome evtl. doch nur von der veränderten Ernährung kommen durch zu geringen Blutzuckerspiegel. Bei meiner ersten Therapie hatte ich max. 2 Tage eine Verschlechterung, danach wurde es schnell besser. Diesmal merke ich auch nach einer Woche und der doppelten Dosis Nystatin keine deutliche Verbesserung.
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12.11.2009, 18:56
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AW: Candida und die Ernährung
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Fleissiges Mitglied
Registriert seit: 02.11.2009
Beiträge: 161
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Es ist leider wie mit Antibiotika. Du hast das erste mal zu früh aufgehört, die Pilze sind jetzt aggressiver geworden.
Und wie bereits erwähnt wurde, die Müdigkeit kommt vom Absterben der Pilze und der damit verbundenen Giftstoffe.
Durch Weglassen von Weißzucker und Weißmehl würde man eher wacher und fit.
Allerdings ist die Idee mit den Vitaminen sehr gut.
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13.11.2009, 00:10
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AW: Candida und die Ernährung
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Fleissiges Mitglied
Registriert seit: 30.09.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 230
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Noch eine Frage: hast du bei der ersten Nystatinbehandlung irgendetwas für deinen Darm gemacht, z.B. Flohsamenschalen, Milchsäurebakterien, Kräutertees?
Wenn Nystatin nicht hilft, ist vielleicht etwas anderes überwuchert? Die Pilze sind vielleicht beim ersten Mal abgestorben, und jetzt sitzt da was anderes? Laß vielleicht nochmal eine Stuhlprobe machen, wenn es in einer Woche mit strenger Diät und Nystatin immer noch nicht besser geworden ist... Die Resistenzen auf Nystatin laufen eigentlich langsamer wie beim Antibiotikum.
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13.11.2009, 14:26
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AW: Candida und die Ernährung
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Mitglied
Registriert seit: 16.10.2008
Beiträge: 43
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Also, bei der ersten Therapie habe ich Milchsäurebakterien nach der Behandlung genommen.
Woher habt ihr das mit der Nystatin-Resistenz? Ich habe bisher immer gelesen, Nystatin-Resistenzen kommen extrem selten oder garnicht vor.
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13.11.2009, 16:59
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AW: Candida und die Ernährung
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Fleissiges Mitglied
Registriert seit: 30.09.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 230
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Doch doch, es kommt vor, das Pilze vom Nystatin nicht angegangen werden.
Eine Laboruntersuchung kann das aber klären.
Was für Milchsäurebakterien hast du genommen und wie lange?
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13.11.2009, 18:14
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AW: Candida und die Ernährung
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Mitglied
Registriert seit: 16.10.2008
Beiträge: 43
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Omniflora N, 3x1 Tablette täglich, ca. 10 Tage, da dann die Symptome wieder so schlimm wie vorher waren.
Hast du 'ne Quelle für die Nystatin-Resistenz? Kann mir nicht vorstellen, dass es Resistenzen wirklich in dem Sinne gibt, wie Bakterien resistent gegen Antibiotika sein können.
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