Blutige Diarrhoe bei Clostridium difficile

08.12.09 18:51 #1
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Clostridium difficile

pita ist offline
Beiträge: 3.128
Seit: 08.04.07
Knoblauch klingt gut , kann man auch reichlich in eine Hühnersuppe geben, die ich dir ebenfalls ans Herz legen möchte .

Der Link dort ist nicht mehr aktuell, hier der neue.

Aus Sicht der TCM gibt die Energie durch stundenlanges Kochen DIR Energie - was du momentan sicher brauchen kannst.

Liebe Grüsse
pita

PS: ich bin gespannt auf die Antwort von Heinz () als Ergänzung zum Thema Ernährung.

Clostridium difficile

Hexe ist gerade online
Themenstarter Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Guten Morgen,

Knoblauch klingt gut. Leider gehört er zu den für mich im Moment unverträglichen Lebensmitteln. Eventuell kann ich es mit Kleinstmengen versuchen, die ich steigere.

Das mit dem stundenlangen Kochen - der eine sagt, da ist nichts mehr drin, was gut sein könnte (alles verkocht), ein anderer sagt diese Zubereitung kann heilend wirken. Das ist sehr verwirrend. Ich merke aber, dass mir gekochtes/heisses grundsätzlich bei weitem besser bekommt als Rohes/Kaltes. Vielleicht sollte man sich daran orientieren was einem gut tut.

Nun zu den Vitaminen :
lieber Heinz, der Mix kommt für mich nicht in Frage, dagegen sprechen so an die hundert Gründe .
Aber mit dem vitaminC - da warte ich noch, wie du dich zu meinen vorherigen Fragen äusserst. (inzwischen bin ich etwas vorsichtiger geworden mit meinen Selbstversuchen)
Obwohl ich es gewagt habe heute früh eine winzige Menge (Löffelspitze) zu nehmen.

liebe Grüße von hexe

Clostridium difficile

Sonora ist offline
Beiträge: 3.013
Seit: 10.09.08
Hallo, liebe Hexe!

Ich vertraue auch immer darauf, dass mein Körper mir sagt, was ihm guttut. Das ist bestimmt eine gute Einstellung, wenn man nicht weiß, was man überhaupt noch verträgt!

Liebe Grüße
Sonora

Clostridium difficile

Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.730
Seit: 05.10.06
Liebe Hexe,

es ist so wie Sonora sagt. Unser Körper ist die Instanz, die uns mitteilt, was uns an Maßnahmen gut tut und was nicht. Ich halte wenig von gemessenen "Werten", die das angeblich besser wissen als wir.

Es sind jetzt viele Vorschläge gekommen und man muss das ein wenig setzen lassen (ich muss das alles auch noch einmal lesen). Ich glaube, dass der "richtige" Einsatz von Lebensmitteln eine Menge bewirken kann (bei NEMs bin ich prinzipiell vorsichtig; ein Einsatz müsste gründlich überlegt sein). Nachdem zur Zeit Unverträglichkeiten einen solchen Einsatz in Grenzen halten, wäre ein langsames Einschleichen und ein jeweiliges Überprüfen der Ergebnisse ein möglicher Weg. Ich halte Knoblauch auch für ein perfektes Heilmittel, aber man muss ihn vertragen.

Viele Grüße, Horaz

Clostridium difficile

HRoesch01 ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.425
Seit: 06.04.09
Hallo liebe Hexe!

Zitat von Hexe Beitrag anzeigen
Knoblauch klingt gut. Leider gehört er zu den für mich im Moment unverträglichen Lebensmitteln. Eventuell kann ich es mit Kleinstmengen versuchen, die ich steigere.
Knoblauch ist immer gut, wird aber leider auch in den
frühen Phasen der Entgiftung von vielen Menschen
nicht gut vertragen. Die benötigte Menge (mehrere
Zehen täglich) macht auch sozial inkompatibel.
Eine Lösung kann gealterter Extrakt sein (Kyolic) der
wenig riecht und auch etwas besser toleriert wird.

Das mit dem stundenlangen Kochen - der eine sagt, da ist nichts mehr drin, was gut sein könnte (alles verkocht), ein anderer sagt diese Zubereitung kann heilend wirken. Das ist sehr verwirrend. Ich merke aber, dass mir gekochtes/heisses grundsätzlich bei weitem besser bekommt als Rohes/Kaltes. Vielleicht sollte man sich daran orientieren was einem gut tut.
Hier hörst Du mal schön auf deinen Körper, denn "die gesunde Ernährung"
gibt es leider nicht. Das Stichwort hierzu heißt "metabolic typing" und
macht derzeit in den USA Furore. Aus dieser neuen Wissenschaft könnten
in den nächsten Jahren interessante neue Ernährungsstrategien resul-
tieren. Die grundsätzlichen Dinge habe ich im Körperhandbuch ange-
sprochen, aber das sind für alle, die sich mit diesem Thema schon
beschäftigt haben nur "olle Kamellen".

Auch wenn das bisher nicht so rüberkam: Ich halte viel von TCM, auch
wenn ich da viel weniger Ahnung als Pita habe und bin, wie die meisten
Extensionisten, auch ein Fan von Ayurveda-Extrakten. Aber ich denke,
dass wir bei dir wesentlich wichtigere Baustellen haben.

Nun zu den Vitaminen :
lieber Heinz, der Mix kommt für mich nicht in Frage, dagegen sprechen so an die hundert Gründe .
Hier haben wir noch ein kleines Akzeptanz-Problem. Denn
es gibt etwa 100 Gründe für den Mix!

Aber ich sehe natürlich auch, dass dich der Mix in deinem momentanen
Zustand zerlegen würde. Deswegen beginnen wir ganz vorsichtig mit
dem Vitamin C. Aber zum gegebenen Zeitpunkt brauchen wir einfach
den Mix oder wenigstens ein ähnlich vollständiges Multivitamin.

Ich würde zunächst mal 6 schön verteilte Dosen zu je 500 mg
reiner Ascorbinsäure vorschlagen, jeweils frisch angesetzt. Wie
Depression, Angst oder Herzjagen dich packen, machst Du sofort
einen Einlauf. Der wird dir helfen, die Dosis zu halten oder aber
besser, weiter zu steigern. Wenn es zu heftig wird, dann reduzierst
Du die Dosis. Diese erste Phase der Entgiftung wird einige Wochen
bis zu wenigen Monaten dauern. Dann wirst Du dich schon spürbar
besser fühlen, und dann ist die Zeit für den Mix gekommen!

Viele Grüße

Heinz

Clostridium difficile

Hexe ist gerade online
Themenstarter Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
hallo ,

liebe Sonora, du hast recht. Es ist wohl der einzige Anhaltspunkt, wenn man nicht weiss man man tun soll.
Und es ist auch der einzig Mögliche, denn auf Dauer kann man nicht ständig dinge essen, die einem, aus welchen Gründen auch immer, nicht bekommen. Seien sie auch noch so gesund.

lieber Horaz,
auch ich muss alles erstmal ein wenig sacken lassen. Und ich muss versuchen meine Nahrungsmittelliste kontinuierlich zu erweitern. Da ist wohl ein wenig Fingerspitzengefühl nötig, und auch Geduld.
Ich glaube, dass der "richtige" Einsatz von Lebensmitteln eine Menge bewirken kann
Das sehe ich auch so, wichtig und hilfreich dabei wäre es zu wissen, wann was gerade "richtig" ist.

lieber Heinz,
ich hoffe du bedenkst, dass bald Weihnachten ist.
Ab Sonntag bekomme ich Besuch, der bleibt bis nach Weihnachten. Ich kann mich also im Moment nicht ausser Gefecht setzen.

Ich würde zunächst mal 6 schön verteilte Dosen zu je 500 mg
reiner Ascorbinsäure vorschlagen, jeweils frisch angesetzt. Wie
Depression, Angst oder Herzjagen dich packen, machst Du sofort
einen Einlauf. Der wird dir helfen, die Dosis zu halten oder aber
besser, weiter zu steigern. Wenn es zu heftig wird, dann reduzierst
Du die Dosis. Diese erste Phase der Entgiftung wird einige Wochen
bis zu wenigen Monaten dauern. Dann wirst Du dich schon spürbar
besser fühlen, und dann ist die Zeit für den Mix gekommen!
Da ich meine Feinwaage leider vor kurzem geschrottet habe, wieviel in Teelöffeln sind ungefähr 500 mg?

liebe Grüße von hexe

Und vielen Danke euch allen für eure Hilfe! Das hilft mir wirklich sehr.

Geändert von Hexe (11.12.09 um 14:35 Uhr)

Clostridium difficile

Hexe ist gerade online
Themenstarter Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Meine im Moment dringendste Frage, was das VitaminC betrifft, ist:
Wenn es an der Überlastung liegen sollte, die durch eine heftige Entgiftung ausgelöst wird, wie viel kann mein System verarbeiten, ohne vollends zu streiken? Gibt es da nicht auch ein "Zuviel"?
liebe Grüße von hexe

Clostridium difficile

HRoesch01 ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.425
Seit: 06.04.09
Hallo liebe Hexe!

Zitat von Hexe Beitrag anzeigen
Meine im Moment dringendste Frage, was das VitaminC betrifft, ist: Gibt es ein zu "Zuviel"?
Ja, gibt es. Aber eher im Sinne von genug! Wenn Du einen Durchfall
hast, ist das die Anzeige des Körpers, dass er genug hat. In diesem
Moment wirst Du in der Regel auch völlig schmerzfrei.

Schätzungen sind schwer möglich, aber ich denke dass Du in
deinem Zustand mindestens 50g Vitamin C brauchst, um den
Durchfall zu provozieren.

Aber so heftig möchte ich jetzt noch nicht an die Sache ran
mit dir. Lass uns mal brav 3g Tagesmenge versuchen.

500 mg ist ein schwacher viertel Standard-Teelöffel.

Viele Grüße

Heinz

Clostridium difficile

Hexe ist gerade online
Themenstarter Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
lieber Heinz,
ich danke dir.

Ich denke heute habe ich so ungefähr 1g, auf 6 Dosen verteilt, genommen.
Mehr habe ich mich nicht getraut.


liebe Grüße von hexe

Clostridium difficile

pita ist offline
Beiträge: 3.128
Seit: 08.04.07
Hallo allerseits
Zitat von Hexe Beitrag anzeigen
Knoblauch klingt gut. Leider gehört er zu den für mich im Moment unverträglichen Lebensmitteln. Eventuell kann ich es mit Kleinstmengen versuchen, die ich steigere.

Das mit dem stundenlangen Kochen - der eine sagt, da ist nichts mehr drin, was gut sein könnte (alles verkocht), ein anderer sagt diese Zubereitung kann heilend wirken. Das ist sehr verwirrend. Ich merke aber, dass mir gekochtes/heisses grundsätzlich bei weitem besser bekommt als Rohes/Kaltes. Vielleicht sollte man sich daran orientieren was einem gut tut.
Hexe, bleiben wir mal beim Beispiel Hühnersuppe:
Ich koche die stundenlang - so lange, bis das Fleisch freiwillig von den Knochen fällt und das Gemüse ausgelaugt, bleich und labberig ist. Wo sind dann all die guten Stoffe hin? Richtig - in die Suppe . Die festen Bestandteile kann man mittels Sieb entfernen, da sie eben praktisch wertlos sind, oder aber man isst sie mit, so quasi als "Ballaststoffe".
So eine Suppe ist leichtverdaulich, mit vielen wertvollen und gesunden Inhaltsstoffen - eben eine ideale Krankenkost, oder auch einfach gesunde Ernährung in der kalten Winterzeit.

Zitat von Horaz Beitrag anzeigen
Unser Körper ist die Instanz, die uns mitteilt, was uns an Maßnahmen gut tut und was nicht. Ich halte wenig von gemessenen "Werten", die das angeblich besser wissen als wir.
Ja Horaz, die Anzahl der möglichen messbaren Werte hat sich in den letzten Jahrzehnten wohl vervielfacht. Warum nur, bringt das viele Kranke trotzdem nicht weiter . "Jede Analyse zerstört die Ganzheit" fällt mir dazu oft ein... Ein "Glück" für alle kranken Menschen, die sich wenn möglich selber helfen können, oder einen Arzt an ihrer Seite haben, der sie als "ganzen Menschen" da begleitet.

Zitat von HRoesch01 Beitrag anzeigen
Hier hörst Du mal schön auf deinen Körper, denn "die gesunde Ernährung"
gibt es leider nicht. Das Stichwort hierzu heißt "metabolic typing" und
macht derzeit in den USA Furore. Aus dieser neuen Wissenschaft könnten
in den nächsten Jahren interessante neue Ernährungsstrategien resul-
tieren.

Auch wenn das bisher nicht so rüberkam: Ich halte viel von TCM, auch
wenn ich da viel weniger Ahnung als Pita habe...
Heinz, sooo viel mehr als du weiss ich da bestimmt nicht .
DIE gesunde Ernährung für ALLE gibt es nicht, das sehe ich auch so.
Wir neigen dazu, unserer Ernährung ein heilsversprechendes Etikett verpassen zu wollen: Diät XY, TCM, Metabolic Typing, Ayurveda, Rohkost usw. .....

Dabei müssten wir uns wohl nur öfter darauf besinnen, wie unsere Grossmütter kochten. Dazu ein paar Zitate:
Die Nahrungsmittel tragen auf der Verpackung inzwischen Konsumenteninformationen, die an den Beipackzettel eines Medikamentes erinnern.

Granny-Food ist ein geniales Prinzip, das so funktioniert: Wir sollten nichts essen, was unsere Grossmutter in ihrer Jugend nicht als Lebensmittel erkannt hätte: Bei einem Sack M&M’s, einem Überraschungs-Ei, einer Büchse Red Bull oder einem Plastikbecher mit der Aufschrift LC1 hätte sie sich wohl gefragt, ob das nun ein Spielzeug oder ein Mittel sei, um den Holzboden zu bohnern. Auf die Idee, den Inhalt in den Mund zu stecken, wäre sie kaum gekommen.

Nachdem das Umfeld gepflügt war, um aus unseren Lebensmitteln Medikamente zu machen, war die Versuchung für die aufblühende Wissenschaft gross, dasselbe zu tun. Da der Reduktionismus in der Wissenschaft oft zu Erfolg führt, wurden Lebensmittel auf ihre Einzelbestandteile reduziert. Der grösste Erfolg in dieser Hinsicht war die Entdeckung der Vitamine. Seit man mit Limonen das Leben von Matrosen hatte retten können, sind Früchte und Südfrüchte zu Behältern mit unterschiedlichem Vitamingehalt geworden.

Die japanische und chinesische Küche oder die aus armen Ländern erfüllen das Granny-Food-Prinzip über weite Strecken.

Ernährung: Speisezettel der Grossmutter | Die Weltwoche, Ausgabe 08/2007 | www.weltwoche.ch
Liebe Grüsse
pita


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