Olivenblätter - ein Jahrtausende altes Heilmittel

09.05.10 19:57 #1

Fehlbesiedlungen von nicht-resistenten Bakterien, bakterielle Infektionskrankheiten, sowie Aufbau der bakteriellen Darmflora
Neues Thema erstellen

neoktinos ist offline
Beiträge: 17
Seit: 09.05.10
Liebe Forenmitglieder

bei Durchsicht der behandelten Themen im Bereich Bakterien, Viren und Parasiten ist mir aufgefallen, dass Olivenblätter zwar einen Thread haben, der aber veraltet ist. In der Borreliose Gruppe gibst es eine rege Diskussion.
Da Oleuropein (der wichtigste Wirkstoff) aber ein natürliches Breitspektrum-Antibiotikum ist und nachweislich schon gegen viele Erkrankungen geholfen hat, dnke ich mir, dass ein besonderer Thread eröffnet werden sollte, der das Thema behandelt. Einige von Euch mögen vielleicht schon Erfahrungen mit Extrakten gemacht haben, aber die sind meistens teuer. Olivenblättertee ist eine ebenso valable Alternative und ich möchte hier - aus eigener Erfahrung - eine Diskussion starten, denn es wirkt tatsächlich auf breiter Basis.

Herzlichst

Neoktinos


Olivenblätter - ein Jahrtausende altes Heilmittel

James ist offline
Moderator
Leiter WIKI
Beiträge: 4.092
Seit: 20.05.08
Hallo neoktinos,

erst einmal ein herzliches Willkommen.
Das Thema "Alternatven zu Antibiotika" finde ich sehr spannend, da viele unserer User mit den Nebenwirkungen, vor allem mit den daraus entstandenen Resistenzen der herkömmlichen Antibiotika schlechte Erfahrungen gemacht haben.
__________________
Gruß, James

Hinweis: Moderatoren sorgen für die Rahmenorganisation im Board. Beteiligen sie sich inhaltlich, sollte aus ihrer Moderatorenfunktion keine spezielle fachliche Kompetenz abgeleitet werden.

Olivenblätter - ein Jahrtausende altes Heilmittel

neoktinos ist offline
Themenstarter Beiträge: 17
Seit: 09.05.10
So, dann stelle ich hier jetzt meine Beschreibung der Wirkung der Stoffe in Olivenblättern rein (stammt von meiner Webseite, deshalb ein Zitat):
Wirkung der Olivenblätter

Substanzen der Olivenblätter
Olivenblätter enthalten natürlich eine ganze Reihe von Substanzen.

Die primären medizinisch relevanten Substanzen in unverarbeiteten Olivenblättern sind die Antioxidantien Oleuropein und Hydroxytyrosol. Daneben enthalten die Blätter noch verschiedene andere Polyphenole und Flavanoide einschliesslich Oleocanthal.

Antioxidantien
Antioxidantien oder Oxidationshemmer sind Wirkstoffe, welche die Verbindung von empfindlichen Molekülen mit Sauerstoff verhindern. Man spricht auch von sogenannten Radikalfängern, welche freie Radikale (Moleküle mit überschüssigen Elektronen) an sich binden und so deren schädliche Wirkung auf Körperzellen neutralisieren. Im weitesten Sinne das Prinzip der Impfung oder die Behandlung mit Antibiotika. Antioxidantien verhindern so den Angriff der freien Radikale auf Zellwände und damit deren Zerstörung. Deshalb haben diese Substanzen auch ein breites Spektrum an Wirksamkeiten, natürlich auch im menschlichen Körper.

Antioxidantien sind u. a. in Knoblauch, Blaubeere, Kohl, Brokkoli, Süßholz, Ingwer, Tee, Kaffee, Kerbel, Petersilie, Zwiebel, Zitrusfrüchten, Leinsamen, Vollreis, Tomaten, Traubenkernöl, Rosmarin, Minze, Gurke, Spargel, Basilikum, Kakao und eben in Olivenbäumen enthalten.

Wenn man diese Liste liest, erklärt sich auch die Mittelmeer- oder Kreta-Diät, denn viele dieser Produkte werden hauptsächlich hier produziert und verzehrt.

Ein übersetztes Zitat aus der UK Times 2007:

Studien des Australian Centre for Complementary Medicine Education and Research (ACCMER) haben 2005 herausgefunden, dass Olivenblätter die fünffache antioxidative Kapazität von Vitamin C und beinahe die doppelte derjenigen von Grüntee oder Traubenkernextrakt haben. Gemäss Dr Stevenson, hat ihr Team ebenfalls herausgefunden, dass Olivenblätterextrakt wirksamer in der Bekämpfung freier Radikale ist, als die Traubenkernextrakte oder Vitamin E - und dass es darüber hinaus bei entzündlichen Zuständen helfen kann.

Aus der UK Times 2007

Oleuropein und Hydroxytyrosol
Das bekannteste Antioxidant, welches in den Wurzeln, der Rinde, den Früchten und in mehrfacher Kontentration in den Blättern des Olivenbaums vorkommt, ist Oleuropein. Sowohl diese Substanz als auch Hydroxytyrosol sind sogenannte Tyrosolester der Ölsäure und verleihen dem Olivenöl seinen bitteren Geschmack haben aber auch extreme Qualitäten im Bereich der Radikalfänger.

Damit wirkt Oleuropein antibakteriell, antiviral und auch antimykotisch (gegen Pilzbefall).

Polyphenole
Natürliche Polyphenole kommen in Pflanzen als bioaktive Substanzen wie Farbstoffe (Flavonoide, Anthocyane), Geschmacksstoffe und Tannine vor. Sie sollen die Pflanze vor Räubern schützen oder durch ihre Farbe Insekten zur Bestäubung anlocken.

Flavanoide
Flavanoide, auch bekannt als Vitamin P oder Citrin, sind ebenfalls bekannt Antioxidantien und haben bei Pflanzen vor allem die Funktion des Schutzes vor Mikroben und Insekten.

Wirksamkeit bei Erkrankungen
Die verschiedenen Schutzsubstanzen des Olivenbaums haben kombiniert und höchst konzentriert ungeahnte positive Wirkungen auf diverse Erkrankungen.

Da sie jedoch in den Blättern in 3000facher Konzentration vorkommen, sollte ihnen ein besonderes Augenmerk geschenkt werden.

Die antioxidative Wirkung bietet nicht nur Schutz vor allerlei Viren, Bakterien und Pilzen, sondern macht auch die Venen- und Arterienwände geschmeidig und bewirkt damit einen besseren Blutfluss, also eine Vorbeugung gegen Arterioskleriose. Durch den verbesserten Kreislauf werden auch Schlafstörungen und Wechseljahbeschwerden positiv beinflusst, ja diese verschwinden teilweise, wie wir selbst festgestellt haben.

Eine weitere wichtige Wirkung ist die Entzündungshemmung, welche in einem breiten Spektrum von Erkrankungen in dieser Richtung schon erfolgreich beobachtet wurde.

• Influenza (Grippe)
• Erkältungen
• Hypertonie (Bluthochdruck)
• Meningitis (Hirnhautentzündung)
• Encefalitis (Hirnentzündung)
• Epstein-Barrvirus (eine Herpesvirus Variante)
• Herpes I und II,
• Herpesvirus 6 und 7
• Gürtelrose (Viruserkrankung)
• chronische Müdigkeit
• Hepatitis B (Vireninfektion der Leber)
• Lungenentzündungenen
• Tuberkulose
• Gonorroe (auch „Tripper“ genannt)
• Malaria
• Dengue-Fieber (ähnlich wie Malaria)
• Bakteriemie (Vorhandensein von Bakterien im Blut)
• ernsthafte Diarrhö (Durchfall)
• Blutvergiftung
• Lyme-Borreliose
• Infektionen an Zähnen, Ohren,
den Harnwegen und nach Operationen.

All diese Erkrankungen sind entweder bakteriellen und viralen Ursprungs und die Substanzen der Olivenblätter haben somit einen positiven Einfluss darauf.

Man hat sogar schon bei HIV-Patienten Versuche mit Olivenblätter Substanzen angestellt.

Da die Antioxidantien in Olivenblättern enorm potent im Vergleich zu anderen Radikalfängern sind, werden auch Versuche mit Krebspatienten gemacht.

Die Substanzen in Olivenblättern, allen voran das Oleuropein, sind kombiniert ein hervorragendes Antibiotikum ohne die Nebenwirkungen von pharmazeutisch hergestellten Produkten.

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit niedrigem Blutdruck bzw. Blutzuckerspiegel, da Oleuropein ja gearde hier auch Wirkungen hat.
Deshalb sollten Patienten, welche Medikamente gegen diese Erkrankungen nehmen, vorsichtig mit Olivenblättertee sein. Konsultieren Sie zuvor Ihren Arzt.

Olivenblätter - ein Jahrtausende altes Heilmittel

neoktinos ist offline
Themenstarter Beiträge: 17
Seit: 09.05.10
Und noch ein paar interessante Links zu Olivenblättern und Oleuropein:
(leider nur in Englisch)

Olive leaf - Wikipedia, the free encyclopedia
Oleuropein - Wikipedia, the free encyclopedia

Übrigens soll die Einnahme von 50 g extra nativem Olivenöl (aufgrund des darin enthaltenen Oleocanthal) etwa 1/10 der täglichen Erwachsenen-Dosis Ibuprofen entsprechen.
Quelle: Oleocanthal - Wikipedia, the free encyclopedia

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Dora ist offline
Beiträge: 2.822
Seit: 05.07.09
Das bestätigt doch nur unser Wissen,
dass die Südländer viel gesünder sind,
oder irre ich mich da?


neoktinos danke für deinen Beitrag.

Es senkt den Blutdruck,

was geschieht bei zu niedrigem?
__________________
Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich schreibe - nicht dafür, was du verstehst!

Geändert von Dora (13.05.10 um 10:18 Uhr)

Olivenblätter - ein Jahrtausende altes Heilmittel

neoktinos ist offline
Themenstarter Beiträge: 17
Seit: 09.05.10
Hallo Dora

bei Hypotonie ist Vorsicht geboten, denn Oleuropein wirkt ja eben Blutdruck senkend!
Man sollte zuvor den Arzt konsultieren

Gruss
neoktinos

Olivenblätter - ein Jahrtausende altes Heilmittel

Karde ist offline
Beiträge: 4.116
Seit: 23.05.12
Hallo
ich möchte auf Olivenblätter aufmerksam machen. Als es mir sehr schlecht ging, machte ich mehrmals auch eine Kur mit Olivenblattsaft mit Kiwi. Später einen Tee aus frischen Olivenblättern-dies werde ich nun auch wieder anfangen, da meine Olivenbäume sich nach dem sehr kalten Winter, nun aber wieder gut erholt haben. Evtl. hat auch jemand neuere Erfahrung damit ?
LG
KARDE

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sanara ist offline
Beiträge: 212
Seit: 17.08.13
hallo ich nehme sei 3 wochen olivenblättertee. 3tassen am tag, pro tasse 1 esslöffel kardeansatz mit korn. langsam werden meine fibromyalgie symtome besser.meld mich wieder. lg sanara bin neu hier

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Karde ist offline
Beiträge: 4.116
Seit: 23.05.12
Liebe Sanara
schön dass Deine Fibrosymptome etwas bessern und danke dass Du mich wieder an die Olivenblätter erinnerst. Werde mir davon nun auch etwas abnehmen und noch trocknen. Ich nehme nämlich nie über längere Zeit die selben Mittel, für mich ist es sehr wichtig immer wieder Unterbrüche zu machen und zu wechseln.
So mache ich es auch bei der Karde - Pausieren und sowie abwechselnd Tee und Tinktur.
HERZENSGRUESSE
KARDE
__________________
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Rawotina ist offline
Beiträge: 1.804
Seit: 17.07.10
Hilfreich erscheint mir auch die Olivenbaumblätter-Tinktur (extra stark) aus dem Naturshop Penelope


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