Ist auf dieser OPT was zu sehen?

10.04.07 23:39 #1
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Duke ist offline
Beiträge: 203
Seit: 23.01.07
Hallo zusammen

Nun habe ich schon Tage damit verbracht diverse threads zum Thema Zahnherdiagnose und Sanierung zulesen. Ein Patentrezept scheint es ja nicht zu geben und auch die korrifäen auf diesem Gebiet scheinen nur sehr rahr über Deutschland verteilt zu sein. Wie es aber scheint gibt es hier im Forum einige die auch einen Blick für die OPT's haben. Da meine Beschwerden schon sehr lange gehen (Ca. 8 Jahre) und die klassische Medizin schon längst am Endes ist, möchte ich diese Thema nochmals aufgreifen, zumal ich vor ca 7 Jahren mein komplettes Amalgam entfernen ließ. Die Entfernung erfolgte mit Kofferdamm und starker Absaugung aber ohne Sauerstoff. Ausgeleitet wurde einmalig mit DMPS. Da die Wert von 1,4µg/krea (vor Dimaval) nur auf 17,5µg/krea (nach Dimaval) anstieg erfolgt keine weitere Ausleitung. Hier kurz ein paar Stichworte zu meinen Symptomen: chron. Erschöpfung (seit 2 Jahren AU), generalsisierte Schmerzen, Schwindel, Überlkeit, Benommenheit, div. motorische Störungen, Wortfindungsstörungen, Tremor, Depressionen .....
Im Jahre 2004 wurde eine OPT gemacht die jedoch von meinen Zahnarzt nicht weiter befundet wurde. Interessant wäre, wenn der eine oder andere vielleicht etwas dazu sagen könnte. Ich bedanke mich schon einmal vorab für eure Bemühungen. Grüße Boris

Panorama.jpg

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zorro59 ist offline
Beiträge: 597
Seit: 12.11.06
Hallo
ohne gewähr
bin kein mediziner sondern nur betroffener
ich formuliere mal die Fragen die für mich aufkommen:

Was ist mit 46? Mit was ist der gefüllt? Ist da Amalgam drunter geblieben? Ist die Füllung beschädigt? Der Knochen zwischen 46 und 47 ist im Vergleich zu 36 37 aufgehellt (geringere Knochendichte - dunkleres Bild)

Auch die Füllungen bei 37 und 47 sowie viele der Füllungen im Oberkiefer kann ich mit meinem Wissen nicht interpretieren.

Was ist mit den ehemaligen 18 und 28? im Gegensatz zu den fehlenden 38 und 48 sieht der leerkiefer hier scheckig aus - oder sind die gerade erst raus?

Was bedeuten die Flecken im Unterkiefer? Röntgenbild schlecht fixiert? hohe jpg- Kompression mit Verlusten? Oder ganzer Unterkiefer entzuendet?

Hast Du schon mal nach Zahnherdschema gesucht?

Liebe Grüße

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Männlich Bodo
Die geschilderten Symptome sind überwiegend Hg-Vergiftungssymptome.

Wie wurde der DMPS-Test durchgeführt?

DMPS muss langsam (über 5 Minuten) in die Vene appliziert werden. Der Zweiturin wird 30-45 Minuten nach dem Spritzen gesammelt.

Zum Kiefer möchte ich (noch) nichts sagen, da ich die entsprechende Herddiagnostik noch vertiefen muss. Wenn ohne Sauerstoff gebohrt wurde, ist das bei vielen Füllungen fatal. Mache einen 2. DMPS-Test und sende die Aufnahme ins TC (www.toxcenter.de). Dort stehen weitere Informationen.

Gruß, Bodo

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oli
Wenn bei Dimalvaltest damals nur Quecksilber gesessen worden ist, kann es sein, dass er nicht aussagekräftig genug war. Ist etwa Kupfer sehr hoch, wird Quecksilber so lange recht niedrig sein, wie Kupfer noch ausgeschieden wird. Misst man diesen Wert nicht, entgeht einem dieser Aspekt und die HG-Belastung wirkt niedrig.
Kupfer wird von DMPS beim Ausscheiden früher als Quecksilber gebunden.

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Duke ist offline
Themenstarter Beiträge: 203
Seit: 23.01.07
Hallo zusammen
Erst einmal viel dank für die bisherigen Antworten.

Zorro59:
Was ist mit 46? Mit was ist der gefüllt? Ist da Amalgam drunter geblieben? Ist die Füllung beschädigt? Der Knochen zwischen 46 und 47 ist im Vergleich zu 36 37 aufgehellt (geringere Knochendichte - dunkleres Bild)
Mir ist nicht bekannt dass da Amalgam zurück geblieben sein soll. Die Füllungen wurden alle durch Glasionomerzemtent ausgewechselt.

Was ist mit den ehemaligen 18 und 28? im Gegensatz zu den fehlenden 38 und 48 sieht der leerkiefer hier scheckig aus - oder sind die gerade erst raus?
Nein, die 8er wurde alle zusammen vor ca. 18 Jahren gezogen.

Was bedeuten die Flecken im Unterkiefer? Röntgenbild schlecht fixiert? hohe jpg- Kompression mit Verlusten? Oder ganzer Unterkiefer entzuendet?
Die sind mir auch schon aufgefallen, besonders im Kinn. Defragmentierung vom Scan kann es nicht sein, da diese auch auf dem Original zu sehen sind. Schmerzen in diesem Bereich habe ich keine.


Bodo:
Wie wurde der DMPS-Test durchgeführt?
DMPS muss langsam (über 5 Minuten) in die Vene appliziert werden. Der Zweiturin wird 30-45 Minuten nach dem Spritzen gesammelt.
Dimaval wurde Oral verabreicht und nach ca. 1h im Urin gemessen.

Oli:
Wenn bei Dimalvaltest damals nur Quecksilber gesessen worden ist, kann es sein, dass er nicht aussagekräftig genug war. Ist etwa Kupfer sehr hoch, wird Quecksilber so lange recht niedrig sein, wie Kupfer noch ausgeschieden wird
Nein, es wurde nicht nur Quecksilber gemessen. Hier die damals gemessenen Werte:

Erster Wert vor Dimaval zweiter nach Dimaval

Quecksilber bez. auf Krea 1,4 / 17,5 µg/g Krea
Kupfer bez. auf Krea 19 / 228 µg/g krea
Zinn <0,5 / 1,1 µg/l
Blei <5 / <5 µg/l
Zink bez. auf Krea 333 / 487 µg/gkrea
Zink 464 / 267 µg/l

Auffällig war damals, dass Zink, das normalerweise eine sehr hohe Affinität zu Dimaval hat, nur sehr schwach angestiegen ist. Im absoluten Wert sogar gefallen ist. Kann hier jemand was dazu sagen?

Grüße
Boris

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human ist offline
Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
Zitat von oli Beitrag anzeigen
Kupfer wird von DMPS beim Ausscheiden früher als Quecksilber gebunden.
kurze zwischenfrage: wieso macht man dann eigentlich nen dmsa test? ist doch kontraproduktiv, oder?

ich mein zuerst wär doch der dmps test viel besser (stichwort: kupfer) u danach erst den dmsa test.

sorry fürs dazwischenfunken.

greetz
human

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.237
Seit: 28.03.05
Hallo Boris,

ich habe auch noch keine große Erfahrung, darum meine Beurteilung ohne Gewähr.
So wie ich es sehe sind die Zahnwurzeln von folgenden Zähnen nicht mehr in Ordnung.

Zähne 11, 14, 15, 16, 17
Zähne 21, 24, 26, 27
Zähne 44
Zähne 42

Liebe Grüße
Anne S.

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u.s.
Zitat von Boris Beitrag anzeigen
Mir ist nicht bekannt dass da Amalgam zurück geblieben sein soll. Die Füllungen wurden alle durch Glasionomerzemtent ausgewechselt.
Amalgam bleibt (leider) immer im Kiefer, wenn man es einmal hatte. Genauso wie alle anderen eingeatmeten Zahn- und Wohngifte. Das spongiöse Gewebe des Kieferknochens ist wie ein Schwamm, der alles aufsaugt.

Wissenschafltiche Beweise mit toxikologischen Messungen lieferten an Tieren Hahn, Vimy, Lorscheider - an Menschen u.a. Teherani et al. (schon in den 70ern!), sowie Tapparo in den 90ern.

Quecksilber hat im Kiefer eine Halbwertszeit bis zu 80 Jahren! Daher einer der Leitsprüche Daunderers: Einmal Amalgam - immer amalgamkrank.

Die Depots im Kiefer einzusehen ist meiner Meinung nach das wichtigste des ganzen Vergiftungsmechanismus. Nur so versteht man, dass "Ausleitung" völlig sinnlos ist, da es bei keinem Menschen einen Stoffwechsel im Kiefer gibt, der irgendwelche relevanten Mengen an Gegengiften dorthin bringen kann. Eher bekommt man Allergien auf die Gegengifte durch die ständige Anwendung!
Auch Eiterherde versteht man durch die Gifteinlagerung im Kiefer endgültig. Entgiften kann man den Kiefer durch örtliche Salbenstriefen mit Tetracyclin.

Der Kiefer ist praktisch ein Filter. Austauschen kann man ihn nicht.

Am wichtigsten ist wie immer die Diagnostik, um zu wissen, welche Gifte (heute praktisch immer mehrere - Chemiegesellschaft!) schaden und was man beseitigen muss.

ciao

-Ulf

Geändert von u.s. (11.04.07 um 15:28 Uhr) Grund: verschrieben

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Duke ist offline
Themenstarter Beiträge: 203
Seit: 23.01.07
Zitat von human Beitrag anzeigen
kurze zwischenfrage: wieso macht man dann eigentlich nen dmsa test? ist doch kontraproduktiv, oder?

ich mein zuerst wär doch der dmps test viel besser (stichwort: kupfer) u danach erst den dmsa test.
Verstehe ich nicht Wie kommst du drauf dass ich einen dmsa test gemacht haben soll? Dimaval und DMPS ist doch beides das gleiche. Hergestelle von der Firma Heyl. Das waren seiner Zeit 2 od. 3 Kapseln zum einnehmen. Haben nach der Einnahme so ein bisschen nach Schwefelwasserstoff gerochen.

Anne S
ch habe auch noch keine große Erfahrung, darum meine Beurteilung ohne Gewähr.
So wie ich es sehe sind die Zahnwurzeln von folgenden Zähnen nicht mehr in Ordnung.

Zähne 11, 14, 15, 16, 17
Zähne 21, 24, 26, 27
Zähne 44
Zähne 42
Puh... da muss ich erst einmal schlucken. Das klingt ja ziemlich heftig. Kannst du mir erklären wie du auf deine Aussage kommst? Gibt es eine Möglichkeit im Vorfeld testen zu lassen ob es Sinn macht diese Zähne zu extrahieren? Ich dachte dabei an Abspritzen mit einem Lokalanastetikum. Kann man das auch bei mehreren Zähne anwenden, sozusagen den Hauptnerv im Kiefer lahm legen?

U.S.
Am wichtigsten ist wie immer die Diagnostik, um zu wissen, welche Gifte (heute praktisch immer mehrere - Chemiegesellschaft!) schadet und was man beseitigen muss.
Genau darum geht es mir ja !!! Welches sind wirklich zuverlässige Diagnosemöglichkeiten? OK. mein Bild ist schon unterwegs nach M zu Dr.D.
Aber man hört ja auch immer wieder dass er sehr extrem ist und lieber 5 Zähne zu viel extrahieren lässt als einen zu wenig. Gibt es eine Methode bei der man z.B. ein Biopsie vom Gewebe unter der Zahnwurzel macht, bevor der Zahn gerissen wird. Ich hätte kein Problem mit der extraktion wenn es sich um 2-3 Zähne handeln würde. Das was aber Anna S. angedeutet hat bedeutet ja vernichtung des kompletten Bissaparats.

Grüße
Boris

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u.s.
Zitat von Boris Beitrag anzeigen
Genau darum geht es mir ja !!! Welches sind wirklich zuverlässige Diagnosemöglichkeiten? OK. mein Bild ist schon unterwegs nach M zu Dr.D.
Aber man hört ja auch immer wieder dass er sehr extrem ist und lieber 5 Zähne zu viel extrahieren lässt als einen zu wenig. Gibt es eine Methode bei der man z.B. ein Biopsie vom Gewebe unter der Zahnwurzel macht, bevor der Zahn gerissen wird. Ich hätte kein Problem mit der extraktion wenn es sich um 2-3 Zähne handeln würde. Das was aber Anna S. angedeutet hat bedeutet ja vernichtung des kompletten Bissaparats.

Grüße
Boris
Daunderer rät vor Extrahierung immer zu einer umfassenden Diagnostik. Meine findest Du unter Amalgam - Testergebnisse - alles von u.s.

OPT, MRT, Autoimmunteste, CRP im Blut, Leichen- und Eitergifte im Morgenspeichel (Hinweis auf Eiter unter den Zähnen), Allergieteste usw.

Viele haben vor der Extraktion diese umfassenden Teste nicht gemacht.

Die Autoimmunteste (AIK sind tödlich!) von Anne S. waren nach Ziehen der Zähne wieder auf "Null" zurückgegangen.

Was "man immer wieder hört", sollte man erstmal hinten anstellen und sich selbst belesen. Am besten Du bestellst Dir in der Bibliothek per Fernleihe das "Handbuch der Amalgamvergiftung" oder "Klinische Toxikologie in der Zahnheilkunde". Diese Bücher bieten einen wissenschaftlichen Überblick.


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