Kupfer - viel zu viel !

09.06.11 20:18 #1
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Kupfer - viel zu viel !
Männlich Bodo
Zitat von Indianerblut Beitrag anzeigen
Woher weißt du dass du zuviel Blei im Körper hast?
Berechtigte Frage . . . wohl laut Thread eher eine Vermutung?!

Zitat von Indianerblut Beitrag anzeigen
DMSA bindet auch Blei.
DMSA würde ich eindeutig bevorzugen. EDTA ist ein Uralt-Antidot,
hat wesentlich mehr Nebenwirkungen, chelatiert nebenbei kein Hg und
sollte - wenn überhaupt - nur bei schwerster, nachgewiesener Blei-
Intoxikation unter Arztaufsicht mit Blutbildkontrolle appliziert werden.





GB

Kupfer - viel zu viel !
Esther2
Es gibt niemanden mehr auf dieser Welt, der ohne Bleivergiftung lebt. Aber da sich die Bleivergiftung eher in den Knochen abspielt denn im Hirn, ist ihre Problematik gegenüber der Hg-Vergiftung zweitrangig.

Esther.

Kupfer - viel zu viel !
Männlich Bodo
Hi Esther.


Zitat von Esther2 Beitrag anzeigen
Es gibt niemanden mehr auf dieser Welt, der ohne Bleivergiftung lebt.
Hast Du hierzu Daten?



Interessiert grüßt Bodo

Kupfer - viel zu viel !
Esther2
Ich sag das einfach so, wie ich auch der Meinung bin, dass niemand mehr ohne Hg-Vergiftung lebt.

Was ich weiß, gab es Untersuchungen von Knochen von irgendwelchen Funden und aktuell. Die Bleibelastung war 1000-fach oder 10.000-fach oder 100.000-fach ... egal, irgendeine große Zahl ... höher in aktuellen "Gebeinen".

Keine Quelle. Hab lang´ genug "Wissenschaft" gemacht um zu wissen, dass sie keine ist.

LG, Esther.

Kupfer - viel zu viel !
bebu
So ganz falsch liegt Esther mit ihrer globalen Aussage zu einer "Bleivergiftung" nicht, zumindestens wenn man sich auf Deutschland bezieht und es nicht unbedingt abhängig macht von der Definition der Erkrankung. Eine Bleivergiftung zeigt sich durch bestimmte Symptome, die nicht immer richtig zugeordnet werden.
Tatsache ist, dass Deutschland schon seit geraumer Zeit Bleirohre aus der Trinkwasserversorgung entfernt und mit anderem Material austauscht. Dieser Prozess ist jedoch bis heute noch nicht abgeschlossen. Für diese Übergangszeit gibt es in Deutschland Grenzwerte für das Trinkwasser hinsichtlich des Inhaltes an Bleiverbindungen. In den meisten deutschen Regionen ist auch heute immer noch Blei im Trinkwasser enthalten, das heißt, sehr viele Menschen haben Blei in dieser oder jener Konzentration im Körper.
Besonders Menschen, die in Regionen mit alten Bleirohren wohnen, sind davon betroffen.

LG
Bebu

Kupfer - viel zu viel !

kirsten68 ist offline
Beiträge: 225
Seit: 14.03.11
In diesem Thread ging es ursprünglich überhaupt null um Blei,
sondern um Kupfer.Völlige Abschweifung vom Thema.Aber von mir
aus, bitte.

Was mich gerade wundert: Warum werden hier konstruktive Aussagen
weggefegt, Herr Admin???
Destruktives von Esther wurde gelöscht,..von mir aus, mir wurscht!

Aber ich habe rein Konstrukives von mir gegeben.Warum wurde das entfernt?
Bitte um Aufklärung!

Kupfer - viel zu viel !

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.503
Seit: 26.04.04
Hallo kirsten68,

sicher hast Du unsere Boardregeln - Abschnitt D.2 - gelesen:

Als Streit gelten namentlich:
  • persönliche Angriffe, Anfeindungen und Beleidigungen;
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  • Schmähkritik an Nutzerinnen und Nutzern oder Dritten.
http://www.symptome.ch/vbboard/vorst...rd-regeln.html

Liebe Grüße,
Malve

Kupfer - viel zu viel !

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Hallo Esther,
EDTA-Infusion würde ich jetzt nicht wagen, weil Verdacht auf Hg im ZNS besteht, und EDTA das Hg noch toxischer macht, heißt es. Und der DMPS-Test hat (noch) kein Blei angezeigt. Gibt es denn Gründe, warum Blei nicht angezeigt wird, obwohl zu viel davon im Körper ist - zB weil es in den Knochen oder im Gehirn abgelagert ist?
Es besteht eigentlich kein Grund EDTA zu nehmen, wenn man DMSA verträgt und noch zusätzlich eine Hg Belastung hat. DMSA ist der effektivste Bleichelator den wir kennen und ist effektiv bei Quecksilber. EDTA ist bei Blei weniger effektiv als DMSA und verstärkt!! eine Quecksilbervergiftung anstatt sie zu lindern. Also man sollte niemals EDTA bei Hg-Vergiftungen verwenden.

Lg

Kupfer - viel zu viel !
Esther2
Die Bleidiskussion entstand daraus, dass ich gesagt habe, die Kupfer-Belastung könnte von alten Kupfer-Wasserrohren stammen.

Ich sehe die allgemeine weltumspannende Bleivergiftung vor allem als Ergebnis der jahrzehntelangen Beimischung von Blei zum Benzin.

Zurück zur Kupferbelastung: eine "gute" Kupferquelle für Frauen ist die Spirale. Moderne Modelle sind ja meist Hormonspiralen, aber es gibt die Kupferspiralen immer noch, und früher waren es immer Kupferspiralen.
Da wäre jetzt mal interessant, ob unser Themenstarter vielleicht ein Mann ist?

LG, Esther.

Kupfer - viel zu viel !

Prema ist offline
Themenstarter Beiträge: 747
Seit: 11.01.10
Ich bin weiblich und habe nie eine Spirale verwendet.

Das Dilemma ist ja, dass Kupfer ein essentielles Spurenelement ist, das in der Leber beim gesunden Meschen in einer Menge von 70-150mg vorkommt. Der Referenzbereich im Harn nach DMPS ist vergleichsweise 0,01-0,05mg/l. Beim Speziallabor heißt es, dass Kupfer immer ein interessanter Wert ist, weil er zeigt, wie gut das DMPS bei mir Metalle binden kann. Vielleicht heißt mein Ergebnis auch nur, dass bei mir DMPS vom nötigen Kupfer viel rausziehen kann? (Meist heißt es ja, dass man beim Chelatieren auch Cu supplementieren soll, eben weil's ein essentielles Spurenelement ist, und auf die Dauer zu viel davon entzogen wird). Was bedeutet das dann für die etwas weniger gut bindenden Metalle Hg, Bl? Heute hab ich meine Vollblut-Analyse bekommen. Da ist Cu an der oberen Grenze - noch im Referenzbereich. Gestern hatte ich die 2.DMPS-Spritze. Hab weniger getrunken die Stunden danach als letztes Mal. Diesmal hat's dann in der Nacht mit Leberschmerzen begonnen...


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