Schwermetallausleitung - aber wie ?

11.03.11 22:20 #1
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pseico ist offline
Beiträge: 121
Seit: 02.02.11
Hi!

Leide schon sehr lange unter diversen symptomen leitsymptom ist schwindel der manchmal besser mal schlechter ist, was bisher gefunden wurde ist:

Candida ( stuhlprobe ) mal nachweißbar mal nicht...
Eisenmangel ( serum eisen ) ferritin normal
Schwermetallbelastung ( DMPS Urin test )
Lebensmittelallergien ( mittelgradig laktose, Getreidesorten noch ausständig )


Meine Frage an Euch ist:

Wie bring ich ne Schwermetallausleitung mit gleichzeitiger Candida reduzierung und Lebensmittelallergien unter einen Hut, Darmsanierung nicht zu vergessen !?

Bei der Ärztin wo ich jetzt bin bezüglich Schwermetallausleitung verlangt für 1h Gespräch 180 € und für ne DMPS Ausleitung 150 €, was aus meiner sicht unleistbar ist.

Jetzt hab ich natürlich gelesen das es andere Ausleitungsmethoden nach klinghardt und was weiß ich noch alles gibt. Alle möglichen algen mit koriander bärlauch usw. aber das kann ich ja auch nicht auf eigene faust machen.

Aber Zuerst mal meine Schwermetall - daten bei denen eine Erhöhung festgestellt wurde:

DMPS - Provokationstest ( ZnDTPA + DMPS ) und Auswertung im Urin

Essentielle Spurenelemente (mcg / g Creatinin )

Kupfer
Referenz 1,45 -- 60 Testwert 588 Chelatspezifischer Orientierungswert 700

Mangan
Referenz <4,5 Testwert 13 Chelatspezifischer Orientierungswert 10

Potentiell toxische Elemente in mcg / g Creatinin

Blei
Referenzbereich < 5 Testwert 17 Chelatspezifischer Orientierungswert 12

Kadmium
Referenzbereich < 0.8 Testwert 0.865 Chelatspezifischer Orientierungswert 1,5

Nickel
Referenzbereich < 3 Testwert 3,4 Chelatspezifischer Orientierungswert 7

Quecksilber
Referenzbereich < 1 Testwert 2,33 Chelatspezifischer Orientierungswert 18

Silber
Referenzbereich < 1,4 Testwert 3,33

Zinn
Referenzbereich < 5 Testwert 5,55 Chelatspezifischer Orientierungswert 15


=============================================

Am meisten hat mich hier das BLEI erschreckt, die anderen werte sind ja nur knapp übern Referenzbereich....

Kann mir einer sagen ( eventuell aus erfahrung ) wieviel Infusionen mit DMPS man ca. bräuchte um beim Bleib wieder in den normwert zu rücken? Dies wär mir sehr wichtig zu wissen, weil wenn ich ne ausleitung intravenös mache und pro sitzung 150 € zahle ist das schon nen großer unterschied obs 10 oder 20 sitzung sind... ich weiß halt nicht ob das bei jedem memschen ander ist ! aber UNGEFÄHR wäre mir scho ne hilfe!

Die weitere frage ist, wenn ich ne ausleitung übe DMPS infusionen mache, dann in den normbereich rücke, wie halte ich die belastung dann ( kostengünstig ) unten, kann ma das mit chlorella dann auf dauer machen ??

Vielen dank für eure zeit und eure hilfe !

Schwermetallausleitung aber wie ?

Oregano ist offline
Beiträge: 62.004
Seit: 10.01.04
Hallo pseico,

abgesehen von der Frage nach der Ausleitung fände ich es wichtig zu wissen, woher die Bleibelastung kommt? Lebst Du evtl. in einem Haus mit Bleileitungen, also einem recht alten Haus?
Oder hast Du beruflich mit Blei(stäuben) zu tun?

BLEI

Grüsse,
Oregano

Schwermetallausleitung aber wie ?

pseico ist offline
Themenstarter Beiträge: 121
Seit: 02.02.11
Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
Hallo pseico,

abgesehen von der Frage nach der Ausleitung fände ich es wichtig zu wissen, woher die Bleibelastung kommt? Lebst Du evtl. in einem Haus mit Bleileitungen, also einem recht alten Haus?
Oder hast Du beruflich mit Blei(stäuben) zu tun?

BLEI

Grüsse,
Oregano
Wohne in einem altbau das 1969 erbaut wurde. Wohnungen wurden auch schon renoviert, wassertest bezüglich der bleibelastung wird grade gemacht wobei mir der herr der zu mir gekommen ist, es schon für sehr unwahrscheinlich hält das hier noch bleileitungen verbaut wurden.

Beruflich hab ich überhaupt nichts mit blei / metall zu tun ich hab also keine ahnung woher ich eine erhöhte bleibelastung haben könnte.

Schwermetallausleitung aber wie ?

Oregano ist offline
Beiträge: 62.004
Seit: 10.01.04
Hallo pseico,

Im multivariablen Modell ist der Alkoholkonsum vor dem Alter und dem Rauchverhalten der wichtigste Prädiktor der Bleigehalte im Blut.
Einfluß von Alkoholkonsum und Rauchen auf die Bleibelastung Erwachsener in der Bundesrepublik Deutschland (alte Bundesländer)

Rauchst Du bzw. warst Du oft in verräucherten Räumen?

Grüsse,
Oregano

Schwermetallausleitung aber wie ?

pseico ist offline
Themenstarter Beiträge: 121
Seit: 02.02.11
also alkohol trinke ich nicht vlt. komm ich in einem ganzen jahr auf 1-2 bier, mit rauchen verhält sichs ähnlich .. rauche selbst nicht auch eltern / verwandte / arbeit rauchen wenige also da habe / hatte ich auch keinen kontakt

aber ich muss dazusagen bei mir is nen reizdarmsyndrom diagnostiziert worden, eine theorie ( was ich mal wo gelsen hab ) ist, dass ich ganz normalen bleibelastungen durch essen, trinken, luft ausgesetzt bin aber mein körper das nicht gut abführen kann über den magen darmtrakt

Schwermetallausleitung aber wie ?

pseico ist offline
Themenstarter Beiträge: 121
Seit: 02.02.11
kann mir bitte einer bissl weiterhelfen der sich mit Schwermetallausleitung auskennt ?

Ich habe gelesen das man bei einer Schwermetallausleitung ca 20-30 Infusionen braucht die ca. 100-160 € Kosten im ERSTEN JAHR und in den darauf folgenden Jahren 8-12... das is aus meiner sicht unleistbar !

gibt es nicht die möglichkeit das man "schnell" über infusionen ausleitet und dann in den darauffolgenden jahren mit chlorella den schwermetallpegel untenhält ?

grüße

Schwermetallausleitung aber wie ?

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.505
Seit: 26.04.04
Hallo pseico,

wenn Du Dir die verschiedenen Threads in dieser Rubrik durchliest, findest Du viele Inforomationen zum Thema Ausleitung - und auch Erfahrungsberichte.

Liebe Grüße,
Malve

Schwermetallausleitung aber wie ?
Männlich Bodo
Hallo Pseico.


Zitat von pseico Beitrag anzeigen
Ich habe gelesen das man bei einer Schwermetallausleitung ca 20-30 Infusionen
braucht die ca. 100-160 € Kosten im ERSTEN JAHR und in den darauf folgenden
Jahren 8-12... das is aus meiner sicht unleistbar !

gibt es nicht die möglichkeit das man "schnell" über infusionen ausleitet . . .

Deine Ärztin ist ziemlich teuer.
Zur DMPS-Ausleitung folgendes:
  1. Langsame Injektion (Vene/Po-Muskel) statt Infusion
  2. In regelmäßigen Abständen im Labor Werte bestimmen lassen (Urin II nach 60 Minuten)
  3. Damit fortfahren bis Wert Quecksilber im kleinen einstelligen Bereich liegt
  4. Alles weitere - auch zur DMPS-Entgiftung - im PDF-Profil - nach Möglichkeit lesen

Deine Werte sind nicht dramatisch. Allerdings hast Du Zink beigemengt bekommen -
so sind keine aussagkräftigen Metall-Ausscheidungen zu erwarten. Das Zink in
der Infusion blockiert die Chelation des Dimercaptans (DMPS) gewaltig, DMPS
soll laut Hersteller keine andere Substanz (erst Recht kein blockendes Zink)
beigefügt werden. Teile dies Deiner Ärztin mit - vielleicht druckst Du ihr dann
auch mal die Passagen der DMPS-Monographie von Heyl/Berlin aus (PDF-Suchfunktion).

Ansonsten - bitte Punkte 1-4 mit Verlinkungen durchlesen.




HGB

Geändert von Bodo (14.03.11 um 17:51 Uhr) Grund: Link Punkt 4 gängig gemacht

Schwermetallausleitung aber wie ?

pseico ist offline
Themenstarter Beiträge: 121
Seit: 02.02.11
danke für die antwort hilft mir scho mal bissl weiter... =)

soweit ichs mir gemerkt hab hat sie allerding das dmps und das zink zeitversetzt geschpritzt ... aber da kenn ich mich zu wenig aus wie das aufeinander nen einfluss hat, sie WÄRE eigentlich eine zertifizierte chelattherapeutin =(

Schwermetallausleitung aber wie ?

MartinSieker ist offline
Beiträge: 1
Seit: 07.09.13
Hallo Bodo,

könntest du bitte nochmals das PDF-Profil "gängig machen". Ich kann es nicht hochladen. Es wäre sehr interessant. Danke.


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